05.03.2013 · Guido Westerwelle hat scharfe Kritik an der ablehnenden Haltung der Unionsführung zur Gleichstellung homosexueller Partnerschaften geäußert: „Wenn die Gesellschaft weiter ist als eine Partei, dann ist das nicht die Schuld der Gesellschaft.“
Von Peter Carstens, BerlinRichtlinien für Lesermeinungen
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Er ist als Außenminister eine einzige Schande für unser Land.
Nun will er unserer Gesellschaft weißmachen was sie tun soll.
Seine zukünftigen Pensionsgehälter werden zu 99% von Familien
und deren Kindern getragen.
"Seine Pensionsgehälter werden zu 99% von Familien und deren Kindern getragen"
Abgesehen davon, dass diese Schätzung mit Sicherheit falsch ist,
darf ich anmerken:
Auch von Familien wie meiner - bis dato 0% Homosexuellen-Quote. (Und ich
halte Herrn Westerwelle keineswegs für eine "einzige Schande
für unser Land". Ich wundere mich allerdings über den Jargon.)
Und auch von Kindern, die homosexuell sind.
Was wollen Sie also sagen?
Seit geraumer Zeit stehen Probleme von Minderheiten in der Gesellschaft
im Mittelpunkt. Haben
wir im Lande und in Europa sonst weiter keine Fragen ?
Ich bin seit 40 Jahren verheiratet, wir haben zwei erwachsene Kinder und
waren beide berufstätig. Zu welcher Minderheit gehören wir ?
Also damit, Herr Mind
könnte ich leben! Heirat für alle ohne steuerliche Vorteile,
Förderung nur Menschen, die Kinder erziehen oder erzogen haben.
Aber ist denn die eingetragene Lebensgemeinschaft nicht bereits so
ausgestattet, dass man hier keinen anderen "Vorgang" mehr benötigt?
Randgruppe?
Sie haben Recht: Wir haben auch andere Sorgen, die weit dringender sind.
Lassen sie Homosexuelle in Frieden leben und ein paar Tausend werden
vielleicht heiraten - wo liegt das Problem? Weiter im Text, wir haben
andere Dinge zu regeln, das stimmt!ä
Randgruppe ist übrigens nicht ganz korrekt - Millionen Menschen
sind allein in Deutschland homosexuell. Aber glauben sie mir, die
meisten nervt die Debatte genau wie Sie.
Es wäre besser, die Gleichstellung endlich abzuschließen mit
einem klaren "sollen sie heiraten!" ohne weiteres Gehetze und
Geschrei.
Viel wichtiger wäre übrigens, die Kinderbetreuung zu
stärken, junge Familien MIT KINDERN zu fördern und dafür
lieber das Ehegattensplitting zu streichen, um das Geld Menschen mit
Kindern zu geben. Warum die Ehe subventionieren - egal ob Hetero oder
nicht? Lieber doch das Kindergeld erhöhen, Betreuung außer
Haus oder zu Hause fördern. Dann aber auch bei Homosexuellen, die
Kinder haben, etwa aus erster (heterosexueller) Beziehung.
Herr Bähr, wir gehören wohl zur gleichen "Minderheit".
Ich bin seit weit über zwanzig Jahren verheiratet, habe auch zwei
(fast) erwachsene Kinder, meine Frau und ich sind auch berufstätig.
Allerdings gibt es doch Unterschiede: Willkürliche Diskriminierung
trifft zwar Minderheiten, ist aber nicht nur deren Problem, sondern
meines Ermessens ein Problem der gesamten Gesellschaft.
Denn wie Sie schon treffend bemerken: Ändern Sie die Kriterien,
sind SIE auf einmal Randgruppe, da wird sich schon was finden lassen.
Da scheint es mir zweckmäßiger, auf Diskriminierung zu
verzichten und Unterschiede in der rechtlichen Behandlung dort walten zu
lassen, wo sie Sinn machen.
Und bezüglich Homosexualität hat das meines Ermessens
grundsätzlich keinen Sinn, nur eine (schlechte) Tradition.
....Sie selbst jedenfalls...
...zur Minderheit der Männer. Das ist doch auch schon was.
Herr Westerwelle ist mit einem riesigen Vertrauensvorsprung von 14,6 % Stimmenanteil in die Legislaturperiode gestartet. Er hat absolut nichts von dem erreicht, was er versprochen und für das er gewählt worden ist. Im Gegenteil, er und seine Partei machen alles mit, was andere vorgeben, Es gibt wohl kaum einen Politiker in der Geschichte der Bundesrepublik, der dermaßen versagt hat. Es sieht so aus, als sei die Politik für ihn nur ein Vehikel für die Gestaltung seines eigenen Lebens. Die 14,6 % waren für ihn Verhandlungsmasse, um seinen Traum vom Amt des Außenministers zu erfüllen, das er leider gar nicht ausfüllt. Und jetzt kommt er mit einem Thema, das ihn selbst persönlich betrifft und die meisten anderen einfach nur noch nervt. Ich glaube auch, daß viele von den 14,6 % auf etwas Neues hoffen.
Es hätte unserem "Noch-Außenminister" gut
angestanden, wenn er zu dieser Thematik einfach mal seinen Mund gehalten
hätte. Leider, oder auch Gott sei dank, bin ich noch nicht Teil der
Gesellschaft, "die weiter ist als die von ihm gescholtene
Partei". Es wäre wünschenswert, wenn sich die FDP und
insbesonder Frau Frau L.-Schnarrenberger mal in Punkto
Verbrechensbekämpfung (Video - u. Telefonüberwachung etc)
engagieren würde. Aber das sind in den Augen derer, die sich hier
so vehement für ihre eigenen Balange einsetzen "Peanuts".
Es gilt halt die Devise, wer am lautestens schreit bekommt die
größte Aufmerksamkeit. Der Rest ist halt rückstandig und
hat "gefälligst die Fresse zu halten". In diesem Sinne
nur weiter so. Alles wird gut!!!???
Auch mit Anführungsstrichen wird Ihr Begriff
"hat gefälligst die Fresse zu halten" nicht besser oder
auch nur angemessen.
Wer hier wem den Mund verbieten möchte, entnehmen Sie bitte Ihrem
ersten Satz.
Was wollen Sie jetzt eigentlich sagen? Dass sich Herr Westerwelle nicht
zum Thema äußern darf, weil Frau Leutheuser-Schnarrenberger
u. a. zur Telefonüberwachung einen anderen Standpunkt als Sie?
Ein gutes Argument um die FDP zu wählen.
Faktum ist, dass über all die Jahre das Ehegattensplitting für
alle Ehepaare anzuwenden war. Eine nennenswerte Diskussion dieses
Splitting Ehepaaren ohne Kinder zu verwehren gab es nicht.
Somit ist das Argument, dass gleichgeschlechtliche Paare keine Kinder
hervorbringen können und deshalb davon ausgeschlossen bleiben
müssen Unsinn.
Nach dieser Logik wären dann Ehepaare wie Helmut Kohl und Maike
Richter von vornherein auch auszuschließen.
Aber da gibt’s ja die perfekten Familienmenschen wie z.B. Horst
Seehofer, die mit Ihrer kruden Logik und bizarren persönlichen
Biographie, wissen was das Volk will.
Darüber hinaus, haben endlich all jene die die Schwulen immer schon
zum Kotzen fanden, jetzt einen guten Anlass ihren Gefühlen freien
lauf zu lassen.
Sie haben völlig Recht!
Die meisten Homosexuellen wollen akzeptiert und anerkannt und ansonsten
in Ruhe gelassen werden. Die paar Tausend, die am Ende wirklich
heiraten... lächerlich.
Die "bedrohte" heterosexuelle Mehrheitsgesellschaft sollte
lieber das Geld aus dem Ehegattensplitting den Familien MIT KINDERN
geben. Und wenn es gut läuft, wird DAS das Ende der Diskussion sein.
Keiner kriegt mehr Ehegattensplitting - damit auch die "Homos"
nicht. Statt dessen Kinder subventionieren - das macht Sinn.
Ja, hier sind wohl viele frustriert.
Schwule können keine Kinder kriegen, in der Bibel steht es aber
anders (warum nicht gleich "Steinigt sie - deo lo vult"?), ich
kann da nicht hingucken, wenn Schwule gleiche Rechte kriegen sterben wir
Deutschen aus usw.
Wenn ich schwul wäre, fände ich es bedrückend. Bin hetero
(klassische Ehe, aber gemischt konfessionell, ist natürlich auch
irgendwie nicht in Ordnung, und zwei Kinder (bis dato keine
homosexuellen Neigungen erkennbar), und finde es trotzdem bedrückend.
In meinem persönlichen Umfeld sind die Quoten der Befürworter
und Gegner der Homo-Ehe mit möglichst gleichen Rechten ganz anders verteilt.
Schreiben hier nur Trolle oder was sind das für Leute?
ist die Einsicht, dass es in der Gesellschaft nichts "Natürliches" gibt, eine immense Zumutung. Aber es genügt der Blick in eine Einführung in die Soziologie, um zu erkennen: Gesellschaft ist ein Konstrukt, die Akkumulation von Konventionen, die eben nicht in Stein gemeißelt sind. Das betrifft auch und gerade Ehe und Familie. Ein Blick in die Geschichte lehrt, wie unterschiedlich Menschen mit diesen Konstrukten umgegangen sind. Auch das, was wir leidenschaftlichen Liebe nennen ist, wie Niklas Luhmann gezeigt hat, nichts anderes als eine in der französischen Sozialphilosophie des 17. Jahrhunderts geschaffene Codierung von Intimität, also ein Konstrukt. Die auf Ehe und Familie bezogenen Formulierungen im Grundgesetz sind wiederum auch nur historische Momentaufnahmen: Bei allem Respekt vor Verfassungen: Man kann und darf die Artikel ändern, an diesen Gedanken müssen sich auch Juristen gewöhnen. Denn wir brauchen keine Ancient Constitution.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2013 18:01 UhrBitte schrieben Sie ihre Meinung an das Bundesverfassungsgericht!
>> Die auf Ehe und Familie bezogenen Formulierungen im Grundgesetz
sind wiederum auch nur historische Momentaufnahmen: Bei allem Respekt
vor Verfassungen: Man kann und darf die Artikel ändern, an diesen
Gedanken müssen sich auch Juristen gewöhnen. <<
Damit geben Sie also ohne Umschweife zu, dass das, was das Grundgesetz
als Ehe und Familie meint, etwas anderes ist, was Homosexuelle für
sich fordern? Können Sie das bitte auch dem
Bundesverfassungsgericht so erklären?
Ich habe nichts gegen eine Verfassungsänderung. Solange die aber
noch nicht geschehen ist, sollte man die jetzige Verfassung respektieren!
Wenn man manchen Beitrag liest, reibt man sich doch die Augen.
Und wundert sich, wie denn so schön alles in einen Topg geworfen
wird: steuerliche Gleichstellung, Fortpflanzung, Kindeswohl etc.
Und dahinter scheint bei Vielen die Vorstellung zu stehen, dass man es
nur so richtig wollen muss, dann kann man doch einfach hetero sein. Und
wer das nicht genug will, der muss halt bestraft werden dafür.
Entweder finanziell oder durch Kinderlosigkeit oder zumindest durch
abwertende und respektlose Reden.
@ Barbara Elbeshausen: Es wird doch kein einziger Schwuler bestraft...
...nur weil via grundgesetzlicher Vorgabe die klassische Familie / Ehe
ein paar EURO Steuervorteile hat. Es ist eben vieles auch dem Blick des
jeweiligen Standortes geschuldet.
Genausogut könnte man fabulieren, die deutsche arbeitende
Bevölkerung würde bestraft, weil sie angeblich für Sinti,
Roma und H-4ler die Sozialausgaben erarbeiten muss.
Man bringe es auf einen Nenner. Das, wozu es von Natur aus Mann und Frau gibt, ist natürlich. Man nennt es Ehe. Mann und Mann oder Frau und Frau ist schlicht unnatürlich. Also auch keine Ehe.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2013 19:13 UhrDie Qual der Wahl
Achso, dann ist die Ehe also was natürliches und nicht eine
Erfindung der Gesellschaft? Die Evolution hat also die Ehe mit sich
gebracht? Ist es nicht eher so, dass die Ehe ein Konstrukt des Menschen
ist? Ein künstliches Konstrukt? Also nicht natürlich, sondern
von Gesetzt festgelegt?
Und Homosexualität ist also auch unnatürlich. Wieso gibt es
dann Menschen und auch Tiere, die von Natur aus homosexuell sind? Sind
sie wirklich der Meinung, dass ein Mensch sich von heute auf Morgen
entscheidet nun schwul oder lesbisch zu sein? Sind sie wirklich der
Meinung, ein Kind würde sich freiwillig dem Mobbing und
Beleidigungen hingebend? Nein, hätte ich mich entscheiden
können zwischen Homosexualität und Heterosexualität,
hätte ich mich für letzteres entschieden, da es weniger
Diskriminierung mit sich bringt. Ich konnte mich aber nicht entscheiden.
Ich bin so, wie mich die Natur geschaffen hat.
Könnte ich mich nun entscheiden, würde ich die
Homosexualität wählen. Da es natürlich ist!!!!!!!!!!!!!
dennoch scheint mir Westerwelle der Politiker zu sein, der Deutschland kleinredete, indem er vor dem Banken-Desaster das irische Wachstum als beispielhaft herausstellte. Seine gelebte Präferenz als der Ehe ebenbürtig anzumaßen, ist auch eine Luftnummer. Im Kohlschen Sinne kommt nichts dabei raus. Toleranz ja, Augeshöhe, na ja. Wenn sich die Gesellschaft in seinem Sinne so dynamisch fortschrittlich - Parteien zum Trotz - weiter entwickelt, dann spielt irgendwann ein Panikorchester den letzten Tango...
Tünnes trifft Scheel beim Kofferpacken. Scheel antwortet auf die Frage, warum er das tue:
"Früher war's verboten. Dann wurde es gefördert. Ich geh'
jetzt, bevor's Pflicht wird."
Oder um es mit der "Titanic" zu sagen: "Dreiviertel der
Deutschen haben nichts gegen die Homo-Ehe - solange sie selber keine
eingehen müssen."
Pflicht
Ich habe ja viele abwegige Kommentare gelesen. Aber keiner forderte eine Pflicht zur Homoehe für Heterosexuelle. Ein Punkt mehr, über den Sie sich keinerlei Sorgen machen müssen. Der meisten Homosexuellen sind gegenüber anders denkenden tolerant, weil sie wissen, wie beleidigend Intoleranz und Ignoranz ist und das anderen nicht antun wollen. Das können Sie gerne mal anhand der Einträge in diesem Forum verifizieren.
Ich stimme Herrn Franklin voll zu: DIE Gesellschaft gibt es nicht, sondern im wesentlichen nur eine die Medien allerdings perfekt manipulierende, schrille Minderheit. Die Mehrheit ist auch in dieser Frage schafsgeduldig und gleichgültig. Ich kenne jedenfalls keinen einzigen "Homophoben", also jemanden der Angst vor Homos hat (griech. Phobos = Angst). Die Gefühle der meisten Leute gegenüber dieser Laune der Natur liegen eher auf der Ebene Abneigung, Ekel. (Wenn man versucht, dies näher zu erläutern, schlägt die Zensur zu...) Den Protagonisten ist allerdings eines gelungen: die Vergiftung des gesellschaftlichen Klimas. Sobald heute junge Männer etwas zusammen unternehmen, werden sie - besonders von Frauen - neugierig-amüsiert gescannt: Sind die jetzt anders herum oder nicht? Das ist die Frucht dieser endlosen Medienkampagne. Leute, macht in euren Clubs und Schlafzimmern, was ihr wollt; aber haltet endlich mal die Klappe!
Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 15:02 UhrOK - alle sind still...nur Herr Czech darf sprechen
Ok Herr Czech, alle halten die Klappe. Sie dürfen nun alleine
reden. Nicht dass Ihre Geduld und Ihre Nachsichtigkeit mit dieser Laune
der Natur überstrapaziert wird und sie dann....
ja was eigentlich. Was könnte denn passieren, wenn man sie weiter
nervt mit dem Thema? Laden Sie dann die Waffen durch? Wird dann Holz
für nen Scheiterhaufen gesammelt?
Ich sag ihnen mal was zu den armen jungen Hetenmännern. Die haben
Dank der Homos die Angst vor Körperpflegeprodukten verloren.
Inzwischen laufen die Heterojungs rum wie die Schwulen in den 80ern. Aus
FREIER Entscheidung. Und den Hetero Mädels gefällt das. Viele
von den Jungs spielen bewußt mit dem Androgynen Look. Weils
einfach toll aussieht. Und klar ham die keinen Bock deshalb dauernd von
Jungs angemacht zu werden...werden sie aber auch nicht.
Die schrille Minderheit gibt es nicht mehr. Vielleicht in Ihrer Stadt.
Aber überall anderswo gibt es inzwischen eine schrille junge
Gesellschaft in der die MEHRHEIT Hetero ist.
Och Frau Fink, jetzt beschränken Sie es doch nicht auf
Analverkehr. Den kann ein Mann auch mit einer Frau haben. Es wird wohl noch was anderes sein. Ich will's nicht wissen, aber es muss mehr sein als Analverkehr. Wie kommen Sie auf die Frage, dass sich ein heterosexueller Mann vor seiner Frau ekeln soll? Was ist das für ein seltsamer Gedankengang? Ich als heterosexuelle Frau ekle mich vor der Vorstellung, Sex mit einer Frau zu haben. Dann wird wohl ein heterosexueller Mann sich kaum vor seiner Frau sondern eher vor der Vorstellung, mit einem Mann zugange zu sein, ekeln. Das darf man ja dann wohl noch. Oder müssen wir das jetzt alle toll, super und schön finden und vielleicht sogar Neid entwickeln? Wohl kaum!
Klare Ansage
Lassen Sie es uns klar und deutlich aussprechen, Herr Czech: es geht um
den schwulen Sex, um den Analverkehr. So zart besaitet sind wir in
diesen FAZ-Foren nach mehr als einer Woche nun nicht mehr. Analverkehr,
dies wiederhole ich noch einmal, ist AUCH in heterosexuellen Beziehungen
Bestandteil der Sexualität, ist im Orient weit verbreitet, vor
allem zum Erhalt der vorehelichen Jungfräulichkeit und spielt bei
sexueller Gewalt gegen Kinder, verübt mehrheitlich von
heterosexuellen Tätern, eine große Rolle.
Der Begriff 'gleichgeschlechtliche Paare' inkludiert auch lesbische
Paare, das wird hier mehrheitlich vergessen. Ekeln Sie sich als
bekennender heterosexueller Mann vor Ihrer Frau?
Och Menno, Herr Czech,
Dass Sie die User eines Internet-Forums ernsthaft auffordern, die Klappe
zu halten, liess mich vor Lachen meinen Kaffee ueber meinen Computer
prusten. Das ist jetzt ne Sauerei, kann ich Ihnen sagen.
Ansonsten kann ich Ihnen versichern, je mehr Sie anderen den Mund
verbieten wollen, desto lauter werden diese reden. Die Zeiten, in denen
Ihr Kasernenhofton funktionierte, liegen genau so weit zurueck wie Ihre
Ansicht, dass die meisten Leute Ekel vor "schrillen" Schwulen
empfinden.
Vielleicht sind Sie zu alt, um das zu verstehen, aber junge
Hetero-Maenner fuehlen sich heutzutage nicht beobachtet, sondern sind
i.d.R. so selbstbewusst in Ihrer Sexualitaet, dass Sie teilweise sogar
mit Schwulen im Spass flirten, ohne sich bedroht oder abgestossen zu
fuehlen.
Viel Spass auf Ihrer Reise in die Gegenwart, doch der Weg scheint noch
weit. Unendlich weit.
herr czech,
abneigung , ekel ? und sie schwadronieren von "vergiftung des
gesellschaftlichen klimas"
ich fürchte eher sie haben ein problem mit sexualität im
allgemeinen.
"junge männer die etwas zusammen unternhemen" werden
also "neugierig amusiert gescannt" ?
aha , das haben sie so beobachtet? vielleicht ist es bei ihnen eher wie
bei manch katholischen würdenträgern, wenn sie junge
männern beobachten?
da lob ich mir einen konservativen boris johnson, der auf die frage ob
er schwule erfahrung hat nur trocken sagt, "bis jetzt noch
nicht". aber das unterscheidet eben menschen mit klasse - wie
johnson , von leuten wie ihnen. die sich was zurechfantasierne von
"jungen männern die beobachtet würden"
ach - so einfach ist das also?
hm... es gibt also keine ANGST gegenüber den Homos - nur Ekel, jaß
Das ist natürlich ein riesen Unterschied....
Nach Darwin haben zumindest alle diese "Partnerschaften" niemals eine Zukunft.
Schlicht und einfach deshalb, weil jede dieser Partnerschaften erlischt,
ohne ihre "Überzeugungen" an ihre Nachkommen weitergeben
zu können.
Es sind Spielarten der Natur, die immer in einer Sackgasse enden und von
der Natur selbst ausgemerzt werden.
nicht merkwürdig
nein, das "beweist" eher, dass es kein "Schwulgen"
gibt... was übrigens nicht bedeutet, es wäre nicht dennoch zum
großen Teil Veranlagung! (durch hormonelle Beeinflussung des
Embryos etwa).
Zudem: selbst wenn es alles genetisch wäre... es gibt ja etwa so
viele echt schädliche Gene (für Krankheiten etwa oder das
"achso typische männliche" AggressionsGene), die dennoch
seit Jahrmillionen weitervererbt werden....
und wäre ein angebliches Homo-Gen genetisch, könnte es immer
noch rezessiv sein :-) - bei allen Menschen übrigens...
Aber wie schon so viele meiner Vorredner eindrücklich formulierten:
Schwulsein heisst natürlich nicht, dass man nicht dennoch Kinder
zeugt oder austrägt :-)
und wenn jetzt einer sagt, das wäre unnatürlich - das ist
Quatsch, schließlich können auch "normale"
Hetero-Eltern ein Kind "künstlich" zeugen oder austragen
lassen... Na und?
wir Menschen sind doch sowieo alle bisexuell geboren :-)
Darwin Darwin Darwin
ach Armer Darwin, für wirklich jeden Blödsinn kann man ihn hernehmen....
ABER: gerade die Evolutionswissenschaft hat bewiesen (!), dass es
für viele Spezies von Vorteil sein kann, wenn NICHT alle Mitglieder
sich gleichermaßen fortpflanzen (sondern sich dann eben anders um
die Nachkommen anderer kümmern!)....
Die Antwort ist einfach,...
...Herr Dumke hat Darwin nicht gelesen und war im Biologieunterricht in
der einen oder anderen Form abwesend, als Genetik das Thema war.
Was für sich betrachtet kein allzu großes Manko darstellt,
aber die Gelegenheit eröffnet, unfreiwillig komisch zu werden.
Oder lächerlich, wenn man außerdem noch Vokabeln wie
"ausgemerzt" verwendet.
Sehr geehrter Herr Dummke,
also zunächsteinmal halte ich es für sehr unglücklich im
Zusammenhang mit Homosexualität von "ausmerzen" zu
sprechen, egal in welcher spitzfindigen Satzkonstellation.
Zudem nennen die Homosexualität fälschlicherweise eine
Überzeugung. Das ist falsch.
Sie erklären die Nichtvererblichkeit der Homosexualität
aufgrund von "Partnerschaft", suggerieren, dass Homosexuelle
Ihr Erbgut nicht weitergeben können. Das st ebenso falsch.
Homosexualität hindert nicht an der Fähigkeit Kinder zu Zeugen
oder auszutragen.
Sie gehen von einer Vererblichkeit von Homosexualität aus. Ich
halte da für falsch. Wenn Sie das bitte belegen könnten.
Sie nennen Homosexualität eine "Spielart der Natur",
wobei man etwas freundlicher ebensogut von gesellschaftlich notwendiger
Diversität sprechen könnte.
Ihre vermeintlich stärkste Keule ist Darwins Theorie des
Überleben des angepasstesten.
Ohne pauschalisieren zu wollen halte ich Homosexuelle für nicht
unbegnadet wenn es darum geht sich anzupassen.
Guten Tag Herr Dumke, interessante Frage, warum gibt es eigentlich immer noch Schwule?
Wenn Schwulsein genetisch verursacht wird, müssten sie bzw. das "Schwulengen" dann nicht infolge der Evolution schon ausgestorben sein? Aber irgendwo hat dieses Gene oder n Kombination eine Anzahl von Genen, die Homosexualität verursachen, doch überlebt. Merkwürdig!? Hat jemand eine Antwort?
Na wenn der Herr Westerwelle sich da aber nicht ein weiteres Mal irrt
Der Satz: „Wenn die Gesellschaft weiter ist als eine Partei, dann ist das nicht die Schuld der Gesellschaft.“ könnte auch einen Irrtum beinhalten. Wenn die Gesellschaft tolerant gegenüber Homosexualität ist, dann meint das noch lange nicht, dass sie so etwas fördern will. Und auch aus dem Grundgesetz kann man keinen Wettbewerb zwischen der Ehe und homosexuellen Partnerschaften heraus lesen. Herr Westerwelle sollte seine eigenen Wünsche nicht auf die gesamte Gesellschaft projizieren wollen.
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.03.2013 15:02 UhrWert eines Vertrages
Hallo Herr Esser,
danke für Ihr Feedback. Wenn ichs richtig interpretiere sind Sie
also der Ansicht,
dass der Ehevertrag zwischen Mann und Frau einen anderen (höheren)
Wert hat.
Art. 6 GG ziehen Sie hier vermutlich heran.
Nun ist die Frage, ob dies auch in irgend einer Weise das Recht auf
Adoption beeinträchtigt.
Mir fehlt bei allen Kommentaren die gegen die Angleichung des
Adoptionsrechts hier gepostet werden die rein faktische Begründung.
Das ist das Problem. Wenn es auch nur einen wirklichen Grund
gäbe...würde ich Ihn gerne erfahren. Aber bisher ist das alles
eine diffuse Gefühswallung. Die ich aber gleichzeitig nicht
abwerten möchte. Eher würde ich gerne wissen wie das Bild von
Homosexuellen in Deutschland momentan ist. Vielleicht liegt es einfach
nur daran, dass man sich hier quasi kommentatorisch auf die Schienen legt.
Verlgeiche
Hallo Herr Kreuselberg,
es geht ja nicht um den "Wert" des einzelnen Menschen.
Sondern um den Wert eines Vertrages, seiner Grundlagen und seiner Implikationen.
Und da kann man sehr wohl zwischen untersciedlichen Verbindungen unterscheiden.
Schönen Tag,
M. Esser
Ein schönes Zitat
Ich habe im Forum ein schönes Zitat gefunden, dass hier auch ganz
gut passt.
Da schrieb jemand zu einem anderen Thema:
"Ich finde diese erniedrigenden Aussagen eine Frechheit. Jeder
Beruf sollte genauso viel wert sein wie alle anderen."
Das ist für Homosexuelle und alle anderen Minderheiten der
Anspruch: Genauso viel wert sein wie alle anderen. Nicht mehr wert...
aber auch nicht weniger.
Warum sollen unterschiedliche Dinge gleich gestellt werden?
Na Frau Müller - das ist eine Steilvorlage. Gibt es etwas unterschiedlicheres als MANN und FRAU? Und was macht der Gesetzgeber - er stellt beide Geschlechter gleich und sorgt dafür, dass auch Sie liebe Frau Müller vor Diskriminierung geschützt werden. Vor 100 Jahren war das noch nicht so. Da durften Frauen drei Dinge. KinderKircheKüche. Er macht das sogar mit vorgegebenen Quoten. Ich bin 1000%tig dafür, weil ich überzeugt bin mit mehr weiblichen Führungspersonal wäre unsere Welt insgesamt friedlicher. Krieg und Gewalt sind nach wie vor Männerdomänen. Jetzt solidarisieren Sie sich doch mal wenigstens mit den weiblichen Homosexuellen - den Lesben. Das wäre schön.
Herr Salm, auch Ihre Argumentation ist nicht nachvollziehbar
Warum sollen unterschiedliche Dinge gleich gestellt werden?
Heterosexualität ist was anderes als Homosexualität - also unterschiedlich.
Wo sehen Sie da ein Recht auf Gleichstellung? Zumal Homosexualität
- wie ich bereits mehrfach angemerkt habe - nicht geeignet ist, die Art
zu erhalten.
...mit ganz viel Rückenwind war Westerwelle nach der Bundestagswahl
2009 gestartet (15% der Stitze im Bundestag !) - und was hat er daraus
gemacht ?
Dieser Mann ist eine einzige Enttäuschung für einen
Großteil seiner damaligen Wähler und jetzt wird eine
Riesendebatte über die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften
geführt die die Kommunikationskanäle unserer Gesellschaft
verstopft. Damit wird das Versagen Westerwelles und eines großen
Teiles des deutschen Politikbetriebes bei Themen wir EURO und EU kaschiert.
In Deutschland gibt es wahrlich wichtigere Probleme zu lösen.
Die "Wahlalternative für Deutschland" setzt da zu Recht
andere Schwerpunkte.
Ich bin Teil der Gesellschaft, ...
... aber Westerwelle spricht nicht für mich. Ausserdem finde ich es gut, dass die Union - wenn auch schwankend - standhaft geblieben ist.
Guido Westerwelle: "Spätrömische Dekadenz"
Als ich diese Überschrift in einer Zeitung gelesen habe, da dachte
ich zuerst er meint damit die unsäglichen "Schwulendemos".
Aber nein. Er meinte damit Menschen, die für 5€/Stunde
arbeiten müssen.
Weiter heißt es:
"Guido Westerwelle gefällt die ganze Diskussion nicht, die das
Karlsruher Urteil (meine Anmerkung: das Bundesverfassungsgericht ist
gemeint) ausgelöst hat. Der Chef-Liberale will hier
"sozialistische Züge" erkennen."
Tja Herr Westerwelle, offensichtlich entsprechen nicht alle
Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts "dem Willen des
Volkes", wenn man annimmt, dass Ihr Wille "den Willen des
Volkes" widerspiegelt.
Welch wahres Wort, Herr Westerwelle- und so geschmeidig ausgesprochen:
„Wenn die Gesellschaft weiter ist als eine Partei, dann ist das
nicht die Schuld der Gesellschaft.“
Wie wäre es denn mal mit den tatsächlichen Problemen, die
unsere Gesellschaft betreffen?
Kurzes Stichwort?
EU- Rettung?
Wissen Sie wie weit da die GESELLSCHAFT bereits ist?
Offenbar nicht.
Wie ist denn das Verständnis solcher Schwuler wie Westerwelle für die Hetro-Gesellschaft
schnell mit dem Begriff "rückständig" um sich
werfend zeugt ja auch nicht grade von Toleranz.
Wie ist das Frauenverständnis. Werdn Frau und Mann als gleichwertig
wertgeschätzt. Oder werden Frauen lediglich als Lieferantin
für auswählbare Adoptivkinder angesehen, um das "Schwule
Familenglück" zu vervollkommenen.
Das ist ja nichts neues. Im antiken Griechenland, u. auch im alten Rom
waren solche speziellen Männergesellschaften sich als
höherwertig empfindend verbreitet.
Der hetrosexuelle Plebs diente als Kanonenfutter.
Hetero heißt doch nicht rückständig.
Ich bin auch hetero und stimme Herrn Westerwelle weitgehend zu.
Umgekeht gibt es auch viele intolerente und dumme Homosexuelle.
Ich bitte daher, zwischen Geisteshaltung und sexueller Ausrichtung zu
unterscheiden, das sollte nicht zu schwer sein.
Ich weiß nicht, wer Schwesterwelle zum Sprecher der
"Gesellschaft" gemacht hat.
Aber eins ist sicher: Wenn er "scharfe" Kritik übt, hat
die Union wohl ausnahmsweise etwas richtig gemacht.
Oh je, Herr Parsons,
sie werden schon darüber hinwegkommen.
Nun könnte ich Ihre Meinung ja vielleicht akezptieren, habe aber
auch nach dem wiederholten Lesen Ihres Kommentars nichts entdecken
können, was dem Anspruch auf "Meinung" gerecht wird.
Eine herablassende Bemerkung und ein Scherz, den lustig finden kann, wer will.
Wenn das aus Ihrer Sicht eine Meinungsäußerung darstellt - geschenkt.
@ Thomas Junggeburt
Es wird schwer für mich, darüber hinwegzukommen, daß Sie meine Meinung nicht respektieren können, aber ich versuche mein Bestes. Intoleranz ist schließlich weit verbreitet.
@ Marvin Parsons - Wo wir schon dabei sind
Ich finde Ihren Kommentar hohl.
@ Maehler: Es wundert mich, dass Sie die herabwürdigende
Bezeichnung von Herrn Westerwelle noch nicht kannten, die ist wirklich
richtig alt.
Es wundert mich allerdings nicht, dass Sie an sowas Gefallen finden.
@ Marvin Parsons (mapar) - Ihr Kommentar gefällt mir sehr und besonders Ihre ...
... Bezeichnung für den Außenminister.
Also das einzige was hier ekelerregend ist sind die ganzen Kommentare.
Wenn ich mir mein Umfeld, sowohl beruflich als auch privat ansehe, gibt
es gar keine Ewiggestrigen mehr. Hier im Forum anscheinend schon.
Wenn ich sie mir vorstelle, wie sie da sitzen und sich aufregen,
daß gerade der schwule Westerwelle sowas von sich gibt, muss ich
leise in mich hineinkichern, weil sie früher oder später wohl
schon merken, daß auch sie in irgendeinem Bereich eine Randgruppe sind...
"Mit der Stirn runzeln"
Offenbar haben Sie das Stirnrunzeln dieser Leute falsch gedeutet, sonst
wäre jetzt nicht die FR Teil des FAZ-Verlags, sondern umgekehrt.
Oder diese Leute haben sich einfach zu spät entschieden, die
für sie richtige Zeitung zu kaufen.
Warum auch immer.
Finde die Kommentare auch seltsam.
Ich frage mich, ob bei den FAZ-Lesern bereits eine Negativ-Selektion
stattgefunden hat oder nur bei den Kommentatoren.
Nun kenne ich nicht nur online, sondern auch "real" den einen
oder anderen, der FAZ liest. Da sind die Quoten anders. Aber von diesen
Leuten runzeln immer mehr die Stirn nicht nur über die Kommentare
der Leser, sondern auch der Journalisten.
Mal sehen, wo es mit dieser Zeitung so hingeht.