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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Homo-Debatte Westerwelle kritisiert Union als rückständig

 ·  Guido Westerwelle hat scharfe Kritik an der ablehnenden Haltung der Unionsführung zur Gleichstellung homosexueller Partnerschaften geäußert: „Wenn die Gesellschaft weiter ist als eine Partei, dann ist das nicht die Schuld der Gesellschaft.“

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Horst Johnson

Westerwelle-der Versager

Er ist als Außenminister eine einzige Schande für unser Land.
Nun will er unserer Gesellschaft weißmachen was sie tun soll. Seine zukünftigen Pensionsgehälter werden zu 99% von Familien und deren Kindern getragen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2013 18:33 Uhr
Thomas Junggeburt

"Seine Pensionsgehälter werden zu 99% von Familien und deren Kindern getragen"

Abgesehen davon, dass diese Schätzung mit Sicherheit falsch ist, darf ich anmerken:

Auch von Familien wie meiner - bis dato 0% Homosexuellen-Quote. (Und ich halte Herrn Westerwelle keineswegs für eine "einzige Schande für unser Land". Ich wundere mich allerdings über den Jargon.)

Und auch von Kindern, die homosexuell sind.

Was wollen Sie also sagen?

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Frank Bähr

Randgruppe oder ?

Seit geraumer Zeit stehen Probleme von Minderheiten in der Gesellschaft im Mittelpunkt. Haben
wir im Lande und in Europa sonst weiter keine Fragen ?
Ich bin seit 40 Jahren verheiratet, wir haben zwei erwachsene Kinder und waren beide berufstätig. Zu welcher Minderheit gehören wir ?

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.03.2013 11:52 Uhr
Monika Müller

Also damit, Herr Mind

könnte ich leben! Heirat für alle ohne steuerliche Vorteile, Förderung nur Menschen, die Kinder erziehen oder erzogen haben.
Aber ist denn die eingetragene Lebensgemeinschaft nicht bereits so ausgestattet, dass man hier keinen anderen "Vorgang" mehr benötigt?

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Gunnar  Mind

Randgruppe?

Sie haben Recht: Wir haben auch andere Sorgen, die weit dringender sind.

Lassen sie Homosexuelle in Frieden leben und ein paar Tausend werden vielleicht heiraten - wo liegt das Problem? Weiter im Text, wir haben andere Dinge zu regeln, das stimmt!ä

Randgruppe ist übrigens nicht ganz korrekt - Millionen Menschen sind allein in Deutschland homosexuell. Aber glauben sie mir, die meisten nervt die Debatte genau wie Sie.

Es wäre besser, die Gleichstellung endlich abzuschließen mit einem klaren "sollen sie heiraten!" ohne weiteres Gehetze und Geschrei.

Viel wichtiger wäre übrigens, die Kinderbetreuung zu stärken, junge Familien MIT KINDERN zu fördern und dafür lieber das Ehegattensplitting zu streichen, um das Geld Menschen mit Kindern zu geben. Warum die Ehe subventionieren - egal ob Hetero oder nicht? Lieber doch das Kindergeld erhöhen, Betreuung außer Haus oder zu Hause fördern. Dann aber auch bei Homosexuellen, die Kinder haben, etwa aus erster (heterosexueller) Beziehung.

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Thomas Junggeburt

Herr Bähr, wir gehören wohl zur gleichen "Minderheit".

Ich bin seit weit über zwanzig Jahren verheiratet, habe auch zwei (fast) erwachsene Kinder, meine Frau und ich sind auch berufstätig.

Allerdings gibt es doch Unterschiede: Willkürliche Diskriminierung trifft zwar Minderheiten, ist aber nicht nur deren Problem, sondern meines Ermessens ein Problem der gesamten Gesellschaft.

Denn wie Sie schon treffend bemerken: Ändern Sie die Kriterien, sind SIE auf einmal Randgruppe, da wird sich schon was finden lassen.

Da scheint es mir zweckmäßiger, auf Diskriminierung zu verzichten und Unterschiede in der rechtlichen Behandlung dort walten zu lassen, wo sie Sinn machen.

Und bezüglich Homosexualität hat das meines Ermessens grundsätzlich keinen Sinn, nur eine (schlechte) Tradition.

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Christian Siebert

....Sie selbst jedenfalls...

...zur Minderheit der Männer. Das ist doch auch schon was.

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Bernhard Sporkmann
Bernhard Sporkmann (bsfaz) - 05.03.2013 17:56 Uhr

Ablenkungsversuch

Herr Westerwelle ist mit einem riesigen Vertrauensvorsprung von 14,6 % Stimmenanteil in die Legislaturperiode gestartet. Er hat absolut nichts von dem erreicht, was er versprochen und für das er gewählt worden ist. Im Gegenteil, er und seine Partei machen alles mit, was andere vorgeben, Es gibt wohl kaum einen Politiker in der Geschichte der Bundesrepublik, der dermaßen versagt hat. Es sieht so aus, als sei die Politik für ihn nur ein Vehikel für die Gestaltung seines eigenen Lebens. Die 14,6 % waren für ihn Verhandlungsmasse, um seinen Traum vom Amt des Außenministers zu erfüllen, das er leider gar nicht ausfüllt. Und jetzt kommt er mit einem Thema, das ihn selbst persönlich betrifft und die meisten anderen einfach nur noch nervt. Ich glaube auch, daß viele von den 14,6 % auf etwas Neues hoffen.

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Peter Pehlke
Peter Pehlke (Valluga) - 05.03.2013 17:51 Uhr

Mister Westerwelle

Es hätte unserem "Noch-Außenminister" gut angestanden, wenn er zu dieser Thematik einfach mal seinen Mund gehalten hätte. Leider, oder auch Gott sei dank, bin ich noch nicht Teil der Gesellschaft, "die weiter ist als die von ihm gescholtene Partei". Es wäre wünschenswert, wenn sich die FDP und insbesonder Frau Frau L.-Schnarrenberger mal in Punkto Verbrechensbekämpfung (Video - u. Telefonüberwachung etc) engagieren würde. Aber das sind in den Augen derer, die sich hier so vehement für ihre eigenen Balange einsetzen "Peanuts".
Es gilt halt die Devise, wer am lautestens schreit bekommt die größte Aufmerksamkeit. Der Rest ist halt rückstandig und hat "gefälligst die Fresse zu halten". In diesem Sinne nur weiter so. Alles wird gut!!!???

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2013 18:04 Uhr
Thomas Junggeburt

Auch mit Anführungsstrichen wird Ihr Begriff

"hat gefälligst die Fresse zu halten" nicht besser oder auch nur angemessen.

Wer hier wem den Mund verbieten möchte, entnehmen Sie bitte Ihrem ersten Satz.

Was wollen Sie jetzt eigentlich sagen? Dass sich Herr Westerwelle nicht zum Thema äußern darf, weil Frau Leutheuser-Schnarrenberger u. a. zur Telefonüberwachung einen anderen Standpunkt als Sie?

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Franz Novotny
Franz Novotny (fovo) - 05.03.2013 17:49 Uhr

Ein gutes Argument um die FDP zu wählen.

Faktum ist, dass über all die Jahre das Ehegattensplitting für alle Ehepaare anzuwenden war. Eine nennenswerte Diskussion dieses Splitting Ehepaaren ohne Kinder zu verwehren gab es nicht.

Somit ist das Argument, dass gleichgeschlechtliche Paare keine Kinder hervorbringen können und deshalb davon ausgeschlossen bleiben müssen Unsinn.

Nach dieser Logik wären dann Ehepaare wie Helmut Kohl und Maike Richter von vornherein auch auszuschließen.

Aber da gibt’s ja die perfekten Familienmenschen wie z.B. Horst Seehofer, die mit Ihrer kruden Logik und bizarren persönlichen Biographie, wissen was das Volk will.

Darüber hinaus, haben endlich all jene die die Schwulen immer schon zum Kotzen fanden, jetzt einen guten Anlass ihren Gefühlen freien lauf zu lassen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2013 22:56 Uhr
Gunnar  Mind

Sie haben völlig Recht!

Die meisten Homosexuellen wollen akzeptiert und anerkannt und ansonsten in Ruhe gelassen werden. Die paar Tausend, die am Ende wirklich heiraten... lächerlich.

Die "bedrohte" heterosexuelle Mehrheitsgesellschaft sollte lieber das Geld aus dem Ehegattensplitting den Familien MIT KINDERN geben. Und wenn es gut läuft, wird DAS das Ende der Diskussion sein.

Keiner kriegt mehr Ehegattensplitting - damit auch die "Homos" nicht. Statt dessen Kinder subventionieren - das macht Sinn.

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Thomas Junggeburt

Ja, hier sind wohl viele frustriert.

Schwule können keine Kinder kriegen, in der Bibel steht es aber anders (warum nicht gleich "Steinigt sie - deo lo vult"?), ich kann da nicht hingucken, wenn Schwule gleiche Rechte kriegen sterben wir Deutschen aus usw.

Wenn ich schwul wäre, fände ich es bedrückend. Bin hetero (klassische Ehe, aber gemischt konfessionell, ist natürlich auch irgendwie nicht in Ordnung, und zwei Kinder (bis dato keine homosexuellen Neigungen erkennbar), und finde es trotzdem bedrückend.

In meinem persönlichen Umfeld sind die Quoten der Befürworter und Gegner der Homo-Ehe mit möglichst gleichen Rechten ganz anders verteilt.

Schreiben hier nur Trolle oder was sind das für Leute?

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Marlene Schlegel

Für Konservative

ist die Einsicht, dass es in der Gesellschaft nichts "Natürliches" gibt, eine immense Zumutung. Aber es genügt der Blick in eine Einführung in die Soziologie, um zu erkennen: Gesellschaft ist ein Konstrukt, die Akkumulation von Konventionen, die eben nicht in Stein gemeißelt sind. Das betrifft auch und gerade Ehe und Familie. Ein Blick in die Geschichte lehrt, wie unterschiedlich Menschen mit diesen Konstrukten umgegangen sind. Auch das, was wir leidenschaftlichen Liebe nennen ist, wie Niklas Luhmann gezeigt hat, nichts anderes als eine in der französischen Sozialphilosophie des 17. Jahrhunderts geschaffene Codierung von Intimität, also ein Konstrukt. Die auf Ehe und Familie bezogenen Formulierungen im Grundgesetz sind wiederum auch nur historische Momentaufnahmen: Bei allem Respekt vor Verfassungen: Man kann und darf die Artikel ändern, an diesen Gedanken müssen sich auch Juristen gewöhnen. Denn wir brauchen keine Ancient Constitution.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2013 18:01 Uhr
Paul Franklin

Bitte schrieben Sie ihre Meinung an das Bundesverfassungsgericht!

>> Die auf Ehe und Familie bezogenen Formulierungen im Grundgesetz sind wiederum auch nur historische Momentaufnahmen: Bei allem Respekt vor Verfassungen: Man kann und darf die Artikel ändern, an diesen Gedanken müssen sich auch Juristen gewöhnen. <<

Damit geben Sie also ohne Umschweife zu, dass das, was das Grundgesetz als Ehe und Familie meint, etwas anderes ist, was Homosexuelle für sich fordern? Können Sie das bitte auch dem Bundesverfassungsgericht so erklären?

Ich habe nichts gegen eine Verfassungsänderung. Solange die aber noch nicht geschehen ist, sollte man die jetzige Verfassung respektieren!

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Barbara Elbeshausen

seltsame Diskussion

Wenn man manchen Beitrag liest, reibt man sich doch die Augen.
Und wundert sich, wie denn so schön alles in einen Topg geworfen wird: steuerliche Gleichstellung, Fortpflanzung, Kindeswohl etc.

Und dahinter scheint bei Vielen die Vorstellung zu stehen, dass man es nur so richtig wollen muss, dann kann man doch einfach hetero sein. Und wer das nicht genug will, der muss halt bestraft werden dafür. Entweder finanziell oder durch Kinderlosigkeit oder zumindest durch abwertende und respektlose Reden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2013 18:13 Uhr
Herbert Ferstl

@ Barbara Elbeshausen: Es wird doch kein einziger Schwuler bestraft...

...nur weil via grundgesetzlicher Vorgabe die klassische Familie / Ehe ein paar EURO Steuervorteile hat. Es ist eben vieles auch dem Blick des jeweiligen Standortes geschuldet.

Genausogut könnte man fabulieren, die deutsche arbeitende Bevölkerung würde bestraft, weil sie angeblich für Sinti, Roma und H-4ler die Sozialausgaben erarbeiten muss.

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Dieter A.B. Raab
Dieter A.B. Raab (kulbi) - 05.03.2013 17:43 Uhr

Natürlich

Man bringe es auf einen Nenner. Das, wozu es von Natur aus Mann und Frau gibt, ist natürlich. Man nennt es Ehe. Mann und Mann oder Frau und Frau ist schlicht unnatürlich. Also auch keine Ehe.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2013 19:13 Uhr
Maximilian Weber
Maximilian Weber (MaxWeb) - 05.03.2013 19:13 Uhr

Die Qual der Wahl

Achso, dann ist die Ehe also was natürliches und nicht eine Erfindung der Gesellschaft? Die Evolution hat also die Ehe mit sich gebracht? Ist es nicht eher so, dass die Ehe ein Konstrukt des Menschen ist? Ein künstliches Konstrukt? Also nicht natürlich, sondern von Gesetzt festgelegt?

Und Homosexualität ist also auch unnatürlich. Wieso gibt es dann Menschen und auch Tiere, die von Natur aus homosexuell sind? Sind sie wirklich der Meinung, dass ein Mensch sich von heute auf Morgen entscheidet nun schwul oder lesbisch zu sein? Sind sie wirklich der Meinung, ein Kind würde sich freiwillig dem Mobbing und Beleidigungen hingebend? Nein, hätte ich mich entscheiden können zwischen Homosexualität und Heterosexualität, hätte ich mich für letzteres entschieden, da es weniger Diskriminierung mit sich bringt. Ich konnte mich aber nicht entscheiden. Ich bin so, wie mich die Natur geschaffen hat.

Könnte ich mich nun entscheiden, würde ich die Homosexualität wählen. Da es natürlich ist!!!!!!!!!!!!!

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Heinrich Franzen

Ich mag mich irren,

dennoch scheint mir Westerwelle der Politiker zu sein, der Deutschland kleinredete, indem er vor dem Banken-Desaster das irische Wachstum als beispielhaft herausstellte. Seine gelebte Präferenz als der Ehe ebenbürtig anzumaßen, ist auch eine Luftnummer. Im Kohlschen Sinne kommt nichts dabei raus. Toleranz ja, Augeshöhe, na ja. Wenn sich die Gesellschaft in seinem Sinne so dynamisch fortschrittlich - Parteien zum Trotz - weiter entwickelt, dann spielt irgendwann ein Panikorchester den letzten Tango...

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Closed via SSO

Tünnes trifft Scheel beim Kofferpacken. Scheel antwortet auf die Frage, warum er das tue:

"Früher war's verboten. Dann wurde es gefördert. Ich geh' jetzt, bevor's Pflicht wird."

Oder um es mit der "Titanic" zu sagen: "Dreiviertel der Deutschen haben nichts gegen die Homo-Ehe - solange sie selber keine eingehen müssen."

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 13:17 Uhr
Gabriele Dankert

Pflicht

Ich habe ja viele abwegige Kommentare gelesen. Aber keiner forderte eine Pflicht zur Homoehe für Heterosexuelle. Ein Punkt mehr, über den Sie sich keinerlei Sorgen machen müssen. Der meisten Homosexuellen sind gegenüber anders denkenden tolerant, weil sie wissen, wie beleidigend Intoleranz und Ignoranz ist und das anderen nicht antun wollen. Das können Sie gerne mal anhand der Einträge in diesem Forum verifizieren.

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Norbert Czech
Norbert Czech (nczech) - 05.03.2013 17:29 Uhr

Asymmetrische Diskussion

Ich stimme Herrn Franklin voll zu: DIE Gesellschaft gibt es nicht, sondern im wesentlichen nur eine die Medien allerdings perfekt manipulierende, schrille Minderheit. Die Mehrheit ist auch in dieser Frage schafsgeduldig und gleichgültig. Ich kenne jedenfalls keinen einzigen "Homophoben", also jemanden der Angst vor Homos hat (griech. Phobos = Angst). Die Gefühle der meisten Leute gegenüber dieser Laune der Natur liegen eher auf der Ebene Abneigung, Ekel. (Wenn man versucht, dies näher zu erläutern, schlägt die Zensur zu...) Den Protagonisten ist allerdings eines gelungen: die Vergiftung des gesellschaftlichen Klimas. Sobald heute junge Männer etwas zusammen unternehmen, werden sie - besonders von Frauen - neugierig-amüsiert gescannt: Sind die jetzt anders herum oder nicht? Das ist die Frucht dieser endlosen Medienkampagne. Leute, macht in euren Clubs und Schlafzimmern, was ihr wollt; aber haltet endlich mal die Klappe!

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 15:02 Uhr
Peter Kreuselberg

OK - alle sind still...nur Herr Czech darf sprechen

Ok Herr Czech, alle halten die Klappe. Sie dürfen nun alleine reden. Nicht dass Ihre Geduld und Ihre Nachsichtigkeit mit dieser Laune der Natur überstrapaziert wird und sie dann....

ja was eigentlich. Was könnte denn passieren, wenn man sie weiter nervt mit dem Thema? Laden Sie dann die Waffen durch? Wird dann Holz für nen Scheiterhaufen gesammelt?

Ich sag ihnen mal was zu den armen jungen Hetenmännern. Die haben Dank der Homos die Angst vor Körperpflegeprodukten verloren. Inzwischen laufen die Heterojungs rum wie die Schwulen in den 80ern. Aus FREIER Entscheidung. Und den Hetero Mädels gefällt das. Viele von den Jungs spielen bewußt mit dem Androgynen Look. Weils einfach toll aussieht. Und klar ham die keinen Bock deshalb dauernd von Jungs angemacht zu werden...werden sie aber auch nicht.

Die schrille Minderheit gibt es nicht mehr. Vielleicht in Ihrer Stadt. Aber überall anderswo gibt es inzwischen eine schrille junge Gesellschaft in der die MEHRHEIT Hetero ist.

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Monika Müller

Och Frau Fink, jetzt beschränken Sie es doch nicht auf

Analverkehr. Den kann ein Mann auch mit einer Frau haben. Es wird wohl noch was anderes sein. Ich will's nicht wissen, aber es muss mehr sein als Analverkehr. Wie kommen Sie auf die Frage, dass sich ein heterosexueller Mann vor seiner Frau ekeln soll? Was ist das für ein seltsamer Gedankengang? Ich als heterosexuelle Frau ekle mich vor der Vorstellung, Sex mit einer Frau zu haben. Dann wird wohl ein heterosexueller Mann sich kaum vor seiner Frau sondern eher vor der Vorstellung, mit einem Mann zugange zu sein, ekeln. Das darf man ja dann wohl noch. Oder müssen wir das jetzt alle toll, super und schön finden und vielleicht sogar Neid entwickeln? Wohl kaum!

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Andrea Fink

Klare Ansage

Lassen Sie es uns klar und deutlich aussprechen, Herr Czech: es geht um den schwulen Sex, um den Analverkehr. So zart besaitet sind wir in diesen FAZ-Foren nach mehr als einer Woche nun nicht mehr. Analverkehr, dies wiederhole ich noch einmal, ist AUCH in heterosexuellen Beziehungen Bestandteil der Sexualität, ist im Orient weit verbreitet, vor allem zum Erhalt der vorehelichen Jungfräulichkeit und spielt bei sexueller Gewalt gegen Kinder, verübt mehrheitlich von heterosexuellen Tätern, eine große Rolle.
Der Begriff 'gleichgeschlechtliche Paare' inkludiert auch lesbische Paare, das wird hier mehrheitlich vergessen. Ekeln Sie sich als bekennender heterosexueller Mann vor Ihrer Frau?

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Z. Froemert
Z. Froemert (German76) - 05.03.2013 19:24 Uhr

Och Menno, Herr Czech,

Dass Sie die User eines Internet-Forums ernsthaft auffordern, die Klappe zu halten, liess mich vor Lachen meinen Kaffee ueber meinen Computer prusten. Das ist jetzt ne Sauerei, kann ich Ihnen sagen.
Ansonsten kann ich Ihnen versichern, je mehr Sie anderen den Mund verbieten wollen, desto lauter werden diese reden. Die Zeiten, in denen Ihr Kasernenhofton funktionierte, liegen genau so weit zurueck wie Ihre Ansicht, dass die meisten Leute Ekel vor "schrillen" Schwulen empfinden.
Vielleicht sind Sie zu alt, um das zu verstehen, aber junge Hetero-Maenner fuehlen sich heutzutage nicht beobachtet, sondern sind i.d.R. so selbstbewusst in Ihrer Sexualitaet, dass Sie teilweise sogar mit Schwulen im Spass flirten, ohne sich bedroht oder abgestossen zu fuehlen.
Viel Spass auf Ihrer Reise in die Gegenwart, doch der Weg scheint noch weit. Unendlich weit.

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peter myer

herr czech,

abneigung , ekel ? und sie schwadronieren von "vergiftung des gesellschaftlichen klimas"

ich fürchte eher sie haben ein problem mit sexualität im allgemeinen.

"junge männer die etwas zusammen unternhemen" werden also "neugierig amusiert gescannt" ?

aha , das haben sie so beobachtet? vielleicht ist es bei ihnen eher wie bei manch katholischen würdenträgern, wenn sie junge männern beobachten?

da lob ich mir einen konservativen boris johnson, der auf die frage ob er schwule erfahrung hat nur trocken sagt, "bis jetzt noch nicht". aber das unterscheidet eben menschen mit klasse - wie johnson , von leuten wie ihnen. die sich was zurechfantasierne von "jungen männern die beobachtet würden"

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cornelia gliem
cornelia gliem (cgliem) - 05.03.2013 17:58 Uhr

ach - so einfach ist das also?

hm... es gibt also keine ANGST gegenüber den Homos - nur Ekel, jaß
Das ist natürlich ein riesen Unterschied....

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mathias dumke

Nach Darwin haben zumindest alle diese "Partnerschaften" niemals eine Zukunft.

Schlicht und einfach deshalb, weil jede dieser Partnerschaften erlischt, ohne ihre "Überzeugungen" an ihre Nachkommen weitergeben zu können.
Es sind Spielarten der Natur, die immer in einer Sackgasse enden und von der Natur selbst ausgemerzt werden.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2013 19:40 Uhr
cornelia gliem
cornelia gliem (cgliem) - 05.03.2013 19:40 Uhr

nicht merkwürdig

nein, das "beweist" eher, dass es kein "Schwulgen" gibt... was übrigens nicht bedeutet, es wäre nicht dennoch zum großen Teil Veranlagung! (durch hormonelle Beeinflussung des Embryos etwa).

Zudem: selbst wenn es alles genetisch wäre... es gibt ja etwa so viele echt schädliche Gene (für Krankheiten etwa oder das "achso typische männliche" AggressionsGene), die dennoch seit Jahrmillionen weitervererbt werden....

und wäre ein angebliches Homo-Gen genetisch, könnte es immer noch rezessiv sein :-) - bei allen Menschen übrigens...

Aber wie schon so viele meiner Vorredner eindrücklich formulierten: Schwulsein heisst natürlich nicht, dass man nicht dennoch Kinder zeugt oder austrägt :-)

und wenn jetzt einer sagt, das wäre unnatürlich - das ist Quatsch, schließlich können auch "normale" Hetero-Eltern ein Kind "künstlich" zeugen oder austragen lassen... Na und?

wir Menschen sind doch sowieo alle bisexuell geboren :-)

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cornelia gliem
cornelia gliem (cgliem) - 05.03.2013 19:34 Uhr

Darwin Darwin Darwin

ach Armer Darwin, für wirklich jeden Blödsinn kann man ihn hernehmen....

ABER: gerade die Evolutionswissenschaft hat bewiesen (!), dass es für viele Spezies von Vorteil sein kann, wenn NICHT alle Mitglieder sich gleichermaßen fortpflanzen (sondern sich dann eben anders um die Nachkommen anderer kümmern!)....

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Thomas Junggeburt

Die Antwort ist einfach,...

...Herr Dumke hat Darwin nicht gelesen und war im Biologieunterricht in der einen oder anderen Form abwesend, als Genetik das Thema war.

Was für sich betrachtet kein allzu großes Manko darstellt, aber die Gelegenheit eröffnet, unfreiwillig komisch zu werden.

Oder lächerlich, wenn man außerdem noch Vokabeln wie "ausgemerzt" verwendet.

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Christina Alwin

Sehr geehrter Herr Dummke,

also zunächsteinmal halte ich es für sehr unglücklich im Zusammenhang mit Homosexualität von "ausmerzen" zu sprechen, egal in welcher spitzfindigen Satzkonstellation.

Zudem nennen die Homosexualität fälschlicherweise eine Überzeugung. Das ist falsch.

Sie erklären die Nichtvererblichkeit der Homosexualität aufgrund von "Partnerschaft", suggerieren, dass Homosexuelle Ihr Erbgut nicht weitergeben können. Das st ebenso falsch.
Homosexualität hindert nicht an der Fähigkeit Kinder zu Zeugen oder auszutragen.

Sie gehen von einer Vererblichkeit von Homosexualität aus. Ich halte da für falsch. Wenn Sie das bitte belegen könnten.

Sie nennen Homosexualität eine "Spielart der Natur", wobei man etwas freundlicher ebensogut von gesellschaftlich notwendiger Diversität sprechen könnte.

Ihre vermeintlich stärkste Keule ist Darwins Theorie des Überleben des angepasstesten.
Ohne pauschalisieren zu wollen halte ich Homosexuelle für nicht unbegnadet wenn es darum geht sich anzupassen.


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Bernd Chufu
Bernd Chufu (Raneb) - 05.03.2013 17:55 Uhr

Guten Tag Herr Dumke, interessante Frage, warum gibt es eigentlich immer noch Schwule?

Wenn Schwulsein genetisch verursacht wird, müssten sie bzw. das "Schwulengen" dann nicht infolge der Evolution schon ausgestorben sein? Aber irgendwo hat dieses Gene oder n Kombination eine Anzahl von Genen, die Homosexualität verursachen, doch überlebt. Merkwürdig!? Hat jemand eine Antwort?

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Rolf-Dirk Maehler

Na wenn der Herr Westerwelle sich da aber nicht ein weiteres Mal irrt

Der Satz: „Wenn die Gesellschaft weiter ist als eine Partei, dann ist das nicht die Schuld der Gesellschaft.“ könnte auch einen Irrtum beinhalten. Wenn die Gesellschaft tolerant gegenüber Homosexualität ist, dann meint das noch lange nicht, dass sie so etwas fördern will. Und auch aus dem Grundgesetz kann man keinen Wettbewerb zwischen der Ehe und homosexuellen Partnerschaften heraus lesen. Herr Westerwelle sollte seine eigenen Wünsche nicht auf die gesamte Gesellschaft projizieren wollen.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.03.2013 15:02 Uhr
Peter Kreuselberg

Wert eines Vertrages

Hallo Herr Esser,

danke für Ihr Feedback. Wenn ichs richtig interpretiere sind Sie also der Ansicht,
dass der Ehevertrag zwischen Mann und Frau einen anderen (höheren) Wert hat.
Art. 6 GG ziehen Sie hier vermutlich heran.

Nun ist die Frage, ob dies auch in irgend einer Weise das Recht auf Adoption beeinträchtigt.

Mir fehlt bei allen Kommentaren die gegen die Angleichung des Adoptionsrechts hier gepostet werden die rein faktische Begründung. Das ist das Problem. Wenn es auch nur einen wirklichen Grund gäbe...würde ich Ihn gerne erfahren. Aber bisher ist das alles eine diffuse Gefühswallung. Die ich aber gleichzeitig nicht abwerten möchte. Eher würde ich gerne wissen wie das Bild von Homosexuellen in Deutschland momentan ist. Vielleicht liegt es einfach nur daran, dass man sich hier quasi kommentatorisch auf die Schienen legt.

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Verlgeiche

Hallo Herr Kreuselberg,

es geht ja nicht um den "Wert" des einzelnen Menschen.

Sondern um den Wert eines Vertrages, seiner Grundlagen und seiner Implikationen.

Und da kann man sehr wohl zwischen untersciedlichen Verbindungen unterscheiden.

Schönen Tag,

M. Esser

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Peter Kreuselberg

Ein schönes Zitat

Ich habe im Forum ein schönes Zitat gefunden, dass hier auch ganz gut passt.
Da schrieb jemand zu einem anderen Thema:

"Ich finde diese erniedrigenden Aussagen eine Frechheit. Jeder Beruf sollte genauso viel wert sein wie alle anderen."

Das ist für Homosexuelle und alle anderen Minderheiten der Anspruch: Genauso viel wert sein wie alle anderen. Nicht mehr wert... aber auch nicht weniger.

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Peter Kreuselberg

Warum sollen unterschiedliche Dinge gleich gestellt werden?

Na Frau Müller - das ist eine Steilvorlage. Gibt es etwas unterschiedlicheres als MANN und FRAU? Und was macht der Gesetzgeber - er stellt beide Geschlechter gleich und sorgt dafür, dass auch Sie liebe Frau Müller vor Diskriminierung geschützt werden. Vor 100 Jahren war das noch nicht so. Da durften Frauen drei Dinge. KinderKircheKüche. Er macht das sogar mit vorgegebenen Quoten. Ich bin 1000%tig dafür, weil ich überzeugt bin mit mehr weiblichen Führungspersonal wäre unsere Welt insgesamt friedlicher. Krieg und Gewalt sind nach wie vor Männerdomänen. Jetzt solidarisieren Sie sich doch mal wenigstens mit den weiblichen Homosexuellen - den Lesben. Das wäre schön.

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Monika Müller

Herr Salm, auch Ihre Argumentation ist nicht nachvollziehbar

Warum sollen unterschiedliche Dinge gleich gestellt werden?
Heterosexualität ist was anderes als Homosexualität - also unterschiedlich.
Wo sehen Sie da ein Recht auf Gleichstellung? Zumal Homosexualität - wie ich bereits mehrfach angemerkt habe - nicht geeignet ist, die Art zu erhalten.

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Eric Arnesen

...Ablenkungsmanöver...

...mit ganz viel Rückenwind war Westerwelle nach der Bundestagswahl 2009 gestartet (15% der Stitze im Bundestag !) - und was hat er daraus gemacht ?
Dieser Mann ist eine einzige Enttäuschung für einen Großteil seiner damaligen Wähler und jetzt wird eine Riesendebatte über die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften geführt die die Kommunikationskanäle unserer Gesellschaft verstopft. Damit wird das Versagen Westerwelles und eines großen Teiles des deutschen Politikbetriebes bei Themen wir EURO und EU kaschiert.
In Deutschland gibt es wahrlich wichtigere Probleme zu lösen.
Die "Wahlalternative für Deutschland" setzt da zu Recht andere Schwerpunkte.

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Ich bin Teil der Gesellschaft, ...

... aber Westerwelle spricht nicht für mich. Ausserdem finde ich es gut, dass die Union - wenn auch schwankend - standhaft geblieben ist.

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Andreas Kirsch

Guido Westerwelle: "Spätrömische Dekadenz"

Als ich diese Überschrift in einer Zeitung gelesen habe, da dachte ich zuerst er meint damit die unsäglichen "Schwulendemos".

Aber nein. Er meinte damit Menschen, die für 5€/Stunde arbeiten müssen.

Weiter heißt es:

"Guido Westerwelle gefällt die ganze Diskussion nicht, die das Karlsruher Urteil (meine Anmerkung: das Bundesverfassungsgericht ist gemeint) ausgelöst hat. Der Chef-Liberale will hier "sozialistische Züge" erkennen."

Tja Herr Westerwelle, offensichtlich entsprechen nicht alle Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts "dem Willen des Volkes", wenn man annimmt, dass Ihr Wille "den Willen des Volkes" widerspiegelt.

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Andreas Koerner

Welch wahres Wort, Herr Westerwelle- und so geschmeidig ausgesprochen:

„Wenn die Gesellschaft weiter ist als eine Partei, dann ist das nicht die Schuld der Gesellschaft.“

Wie wäre es denn mal mit den tatsächlichen Problemen, die unsere Gesellschaft betreffen?

Kurzes Stichwort?

EU- Rettung?

Wissen Sie wie weit da die GESELLSCHAFT bereits ist?

Offenbar nicht.

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gert kock
gert kock (gertKo) - 05.03.2013 17:17 Uhr

Wie ist denn das Verständnis solcher Schwuler wie Westerwelle für die Hetro-Gesellschaft

schnell mit dem Begriff "rückständig" um sich werfend zeugt ja auch nicht grade von Toleranz.

Wie ist das Frauenverständnis. Werdn Frau und Mann als gleichwertig wertgeschätzt. Oder werden Frauen lediglich als Lieferantin für auswählbare Adoptivkinder angesehen, um das "Schwule Familenglück" zu vervollkommenen.
Das ist ja nichts neues. Im antiken Griechenland, u. auch im alten Rom waren solche speziellen Männergesellschaften sich als höherwertig empfindend verbreitet.
Der hetrosexuelle Plebs diente als Kanonenfutter.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2013 18:17 Uhr
Thomas Junggeburt

Hetero heißt doch nicht rückständig.

Ich bin auch hetero und stimme Herrn Westerwelle weitgehend zu.

Umgekeht gibt es auch viele intolerente und dumme Homosexuelle.

Ich bitte daher, zwischen Geisteshaltung und sexueller Ausrichtung zu unterscheiden, das sollte nicht zu schwer sein.

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 05.03.2013 17:15 Uhr

Das ist ein Lob für die Union

Ich weiß nicht, wer Schwesterwelle zum Sprecher der "Gesellschaft" gemacht hat.

Aber eins ist sicher: Wenn er "scharfe" Kritik übt, hat die Union wohl ausnahmsweise etwas richtig gemacht.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2013 23:59 Uhr
Thomas Junggeburt

Oh je, Herr Parsons,

sie werden schon darüber hinwegkommen.

Nun könnte ich Ihre Meinung ja vielleicht akezptieren, habe aber auch nach dem wiederholten Lesen Ihres Kommentars nichts entdecken können, was dem Anspruch auf "Meinung" gerecht wird.

Eine herablassende Bemerkung und ein Scherz, den lustig finden kann, wer will.

Wenn das aus Ihrer Sicht eine Meinungsäußerung darstellt - geschenkt.

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 05.03.2013 19:47 Uhr

@ Thomas Junggeburt

Es wird schwer für mich, darüber hinwegzukommen, daß Sie meine Meinung nicht respektieren können, aber ich versuche mein Bestes. Intoleranz ist schließlich weit verbreitet.

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Thomas Junggeburt

@ Marvin Parsons - Wo wir schon dabei sind

Ich finde Ihren Kommentar hohl.

@ Maehler: Es wundert mich, dass Sie die herabwürdigende Bezeichnung von Herrn Westerwelle noch nicht kannten, die ist wirklich richtig alt.

Es wundert mich allerdings nicht, dass Sie an sowas Gefallen finden.

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Rolf-Dirk Maehler

@ Marvin Parsons (mapar) - Ihr Kommentar gefällt mir sehr und besonders Ihre ...

... Bezeichnung für den Außenminister.

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Dietrich Dozer

Ekelerregend!

Also das einzige was hier ekelerregend ist sind die ganzen Kommentare.

Wenn ich mir mein Umfeld, sowohl beruflich als auch privat ansehe, gibt es gar keine Ewiggestrigen mehr. Hier im Forum anscheinend schon.

Wenn ich sie mir vorstelle, wie sie da sitzen und sich aufregen, daß gerade der schwule Westerwelle sowas von sich gibt, muss ich leise in mich hineinkichern, weil sie früher oder später wohl schon merken, daß auch sie in irgendeinem Bereich eine Randgruppe sind...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2013 18:14 Uhr
Wilhelm Thielsen
Wilhelm Thielsen (withi) - 05.03.2013 18:14 Uhr

"Mit der Stirn runzeln"

Offenbar haben Sie das Stirnrunzeln dieser Leute falsch gedeutet, sonst wäre jetzt nicht die FR Teil des FAZ-Verlags, sondern umgekehrt.
Oder diese Leute haben sich einfach zu spät entschieden, die für sie richtige Zeitung zu kaufen.
Warum auch immer.

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Thomas Junggeburt

Finde die Kommentare auch seltsam.

Ich frage mich, ob bei den FAZ-Lesern bereits eine Negativ-Selektion stattgefunden hat oder nur bei den Kommentatoren.

Nun kenne ich nicht nur online, sondern auch "real" den einen oder anderen, der FAZ liest. Da sind die Quoten anders. Aber von diesen Leuten runzeln immer mehr die Stirn nicht nur über die Kommentare der Leser, sondern auch der Journalisten.

Mal sehen, wo es mit dieser Zeitung so hingeht.

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Jahrgang 1962, politischer Korrespondent in Berlin.

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