http://www.faz.net/-gpf-8xfnd
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F+ Icon
F.A.Z. PLUS
abonnieren

Veröffentlicht: 02.05.2017, 14:30 Uhr

Kampf gegen Salafismus Verfassungsschutz schaut auf Umfeld von Halal-Läden

Um dem Salafismus Einhalt zu gebieten, schaut sich der Verfassungsschutz auch im Lebensmittelhandel um. Er schaut dabei besonders auf Läden mit dem Label „Halal“.

© dpa Beobachtet: Der Verfassungsschutz schaut sich auch Läden an, die mit „Halal“- oder „Helal“-Logos werben (Symbolbild)

Mit Blick auf die Salafisten-Szene in Hessen nimmt der Verfassungsschutz das Umfeld kleinerer Läden ins Visier, die sich auf muslimisches Konsumverhalten spezialisiert haben. Diese häufig mit dem Aufkleber oder Label „Halal“ (erlaubt) werbenden Shops könnten zu Radikalisierungsorten werden, weil Salafisten besonderen Wert auf solche Produkten legten, sagte der Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz, Robert Schäferin Wiesbaden.

Dabei bestehe die Gefahr, dass Salafisten dort nicht nur als Konsumenten verkehrten, sondern sich diese Orte im Einzelfall zu einem Szenetreff entwickelten. In Hessen werden rund 4150 Menschen vom Verfassungsschutz dem Islamismus zugeordnet, darunter 1650 als Salafisten.

Mehr zum Thema

Quelle: wahlrecht.de
Alle Umfragen

Den Bogen überspannt

Von Rainer Hermann

Auch in der türkischen Gemeinde in Deutschland wächst die Kritik an Erdogan. Die Politik des Präsidenten schade vor allem den Landsleuten, so die Sorge - und auch für Erdogan könnte sie zum Bumerang werden. Mehr 17 47

Zur Homepage