http://www.faz.net/-gpf-8xfnd

Kampf gegen Salafismus : Verfassungsschutz schaut auf Umfeld von Halal-Läden

  • Aktualisiert am

Beobachtet: Der Verfassungsschutz schaut sich auch Läden an, die mit „Halal“- oder „Helal“-Logos werben (Symbolbild) Bild: dpa

Um dem Salafismus Einhalt zu gebieten, schaut sich der Verfassungsschutz auch im Lebensmittelhandel um. Er schaut dabei besonders auf Läden mit dem Label „Halal“.

          Mit Blick auf die Salafisten-Szene in Hessen nimmt der Verfassungsschutz das Umfeld kleinerer Läden ins Visier, die sich auf muslimisches Konsumverhalten spezialisiert haben. Diese häufig mit dem Aufkleber oder Label „Halal“ (erlaubt) werbenden Shops könnten zu Radikalisierungsorten werden, weil Salafisten besonderen Wert auf solche Produkten legten, sagte der Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz, Robert Schäferin Wiesbaden.

          Dabei bestehe die Gefahr, dass Salafisten dort nicht nur als Konsumenten verkehrten, sondern sich diese Orte im Einzelfall zu einem Szenetreff entwickelten. In Hessen werden rund 4150 Menschen vom Verfassungsschutz dem Islamismus zugeordnet, darunter 1650 als Salafisten.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Als erste Frau am Ruder Video-Seite öffnen

          Videoserie „Frankfurt & ich“ : Als erste Frau am Ruder

          Marie Nauheimer ist in fünfter Generation am Ruder der Primus-Linie, sie lenkt das Frankfurter Schifffahrtsunternehmen gemeinsam mit ihrem Vater Anton. Wir haben sie für die Serie „Frankfurt & ich“ mit der Kamera begleitet.

          Ich war am Ende nur noch ein Wrack Video-Seite öffnen

          Video-Serie „Frankfurt & ich“ : Ich war am Ende nur noch ein Wrack

          Seit über zehn Jahren ist Thomas Adam trocken und erzählt auf Stadtführungen durch sein ehemaliges „Sauf- und Bettelgebiet“ seine Geschichte von der Straße. FAZ.NET hat Adam für die Video-Serie „Frankfurt & ich“ begleitet.

          Topmeldungen

          SPD bewegt sich : Große Koalition für Schulz kein Tabu mehr

          Nun soll die SPD-Basis das letzte Wort über eine mögliche dritte große Koalition mit der Union haben. Dies kündigte SPD-Parteichef Martin Schulz an. Auch die Tolerierung einer von Merkel geführten Minderheitsregierung käme als Option in Frage.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.