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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Hells Angels Weihnachten unter Engeln

 ·  Hunderte Rocker sind gekommen, sie trinken Glühwein, essen Schaschlik und hören Rockmusik. Ort des Geschehens: das Klubhaus der Hells Angels in Hannover. Der Gastgeber: Frank Hanebuth.

Artikel Bilder (5) Lesermeinungen (19)

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Ingo Schultze-Schnabl

Stärke zeigen, Ordnung schaffen ...

ad 1) Ich habe keine Berührungsängste, beim Motoradklub um die Ecke ist das alles prima, wir trinken auch das Bier zusammen am Feuer und die Musik ist meist prima.

ad 2) Ich höre das mit dieser klaren Rangordnung, Sich-bewähren vor der Aufnahme, alles klappt super auf Wink des (An-)Führers schon mit ziemlichen Bauchschmerzen, denn ich sehe die Menschen, die solche klaren Strukturen brauchen und hier mitlaufen. Wenn die Gruppen dann stark genug sind (mit Kutte im Brmen oder mit Hemd und Schlips in Schwerin), bekommen das dann auch die anderen zu spüren. Ob Bremer Rotlichtbezirk oder Vorpommern, wollen wir wirklich diese Parallelgesellschaften tolerieren?

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Ivo Gömöry

Liebe Mitforisten

einige von euch schreiben recht negativ über die Hell Angels.
Ein Schlüsselwort ist Respekt oder Angst, ich benenne es mal so.
Positive Gefühle gegenüber Rockern? - Fehlanzeige. Da möchte ich dagegen halten. Es fängt bei der Körperlichkeit an, die diese Individuen ausstrahlen. Als Bürgerlicher hat man solche Erfahrungen z.B. als Besitzer eines großen Hundes, mein Hund wiegt 65 kg und ist ein sanfter Riese. Ein anderer Punkt wäre der Ehrenkodex. Gibt es da Erfahrungen? Sollte ich schlechte Erfahrungen mit einem Rocker machen, würde ich zu deren Versammlung gehen und die Person und das Verhalten nennen, meines Erachtens nach wirkungsvoller als zur Polizei zu gehen.
Auf einem offenen Treffen eines Motorradclubs habe ich kritisch meine Meinung gesagt - dies ist ok.
Dann die Pauschalisierung. Ich bin von Anzug- und Schlipsträgern ausgeraubt worden. Die Täter ohne Moral waren eine Bankberaterin, eine Steuerberaterin und ein Anlageberater. Personen aus diesen Berufen anfeinden? mach ich nicht

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Ingo Schultze-Schnabl

Deja vu

Nachdem ich mir gerade den Artikel über Rechtsextremisten im Osten der Republik durchgelesen und mir das übliche "furchtbar" durch den Kopf gegangen ist, las ich nun dieses hier. Erst war noch einen ordentliche Portion Vertrautheit dabei: Lagerfeuer, Rockerfeten, Rituale aller Art. Dann kam der eigentliche Flashback: Was, wenn man hier die Abzeichen vertauschen würde? Vielleicht noch die Kleidung etwas bürgerlicher? Aber mindestens die Strukturen weisen Parallelen auf. Wie viel Platz bekommt ein Zuhälter mit seiner Bande hier?

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Cornelia Franke

Hochnotpeinlich,

Männlichkeitswahn, Machtgeilheit, die Illusion von Freiheit und Überlegenheit. Diese Rocker haben sich die Werte und Ideale ihrer Pubertät ein Leben lang bewahrt. Und diese joviale Willkür, mit der dem Herrn Eppelsheim begegnet wird. Das ist noch beleidigender und respektloser als gar nicht zu der dämlichen Feier reingelassen zu werden. Denn es bedeutet letztlich: wir verachten dich zwar, aber du bist so irrelevant, dass du ruhig hier rumhängen darfst.

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Andrea Anders

Alle Macht geht vom Staate aus!

Das ist die Nachricht, denn SO ist es. Genau so ist es. Hört da gut zu!

Es ist für die überwiegende Mehrheit sehr gut, daß es eine Obrigkeit gibt, die uns vor solchen Primaten schützt. Mögen sie verschwinden, und mit ihnen ihre Bordelle, ihr Gehabe, ihre Machtdemonstrationen, ihre Verbrechen. Und mögen die Behörden gleich noch die Afghanischen, Albanischen und weiß Gott noch welchem Volksstamm angehörigen Nachfolgeorganisationen der Halbwelt gleich mit den Garaus machen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2011 12:31 Uhr
Hiep Van Tran

Wenn ich ehrlich bin,

..habe ich den Eindruck, viele Rocker haben einen ehrlicheren Begriff von Ehre und Solidarität als sämtliche Politiker und viele durchschnitliche "ehrbare Bürger" in der BRD.
Ich weiss, wovon ich spreche.

Ich würde den meisten deutschen Rockern bedenkenlos mein Anwesen für Feuern zur Verfügung stellen, stünde es in der BRD. Wirklich.

Ich kenne keinen, der von Sozialhilfe lebt, nicht in seinem Beruf fleissig wäre oder nicht ein Pfundskerl, hinter der manchmal zu rauen Schale.

Hanebuth erinnert mich von seinem Äusseren im positiven Sinne fast an einen alten Wikinger.

Lieber solche Menschen als die Millionen Jasager, die Zivilcourage nur dann kennen, wenn es keinen Anlass dazu gibt.

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Sabine Heimer
Sabine Heimer (SabHeim) - 25.12.2011 20:36 Uhr

Hells Angles und ihrer Fanboys

Falls jmd. nicht weiß, um was für eine Art von Mensch es sich bei den Hells Angles und ihrer Verehrer handelt, der google bitte nach dem Justizskandal höchster Größenordnung aus meiner Region. Man kann hier leider keinen Link einfügen, daher bitte nach "Angst: Ravensburger fühlt sich von Hells Angels bedroht – Zeugenschutz gibt’s nicht" suchen.

Mir ist bewusst, dass es sich hierbei, für Gesamtdeutschland gesehen, nicht um einen besonders hervorstechenden Skandal bzgl. unserer Judikative/Exekutive handelt, und schon gar nicht bzgl. der Hells Angles. Aber genau DAS ist das Problem.

Wer es nachliest, dem wird es nicht schwer fallen Sidos Wunsch "immer schön aggro bleiben" nachzukommen. In diesem Sinne, "auf ein Neues". Ein "gutes" oder auch nur "besseres" wird es erst werden, nachdem einiges zu Staub zermahlen wurde. Ich für meine Person, werde DIESES Deutschland nicht verteidigen. Und meine Sicht teilen inzwischen viele Millionen, Tendenz stark ansteigend.

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Closed via SSO

An Peinlichkeit kaum zu überbieten

Irgendwo sind es halbstarke Kinder geblieben, derren Körper einem Malbuch gleichen. Jede alleinerziehende Mutter, jeder Fabrikarbeiter aus der Türkei, Italien oder Deutschland, der daheim seine Familie ernährt hat mehr Respekt, als diese peinlich, kindische Truppe. Dass die negativen Themen wie Prostitution, Selbstjustiz und Gewalt bei Darstellungen grundsätzlich ausgeklammert werden, ist schade. Sie haben eine eigenes Vereinsheim gebaut? Ja super, eine tolle Leistung, schaffte die Jugendabteilung unserer Dormusik auch.
Leider ist es doch so, dass Menschen mit erheblichen Minderwertigkeitskomplexen, wie Kampfsport-Putin, der italienische Regierungsclown oder eben auch die im Artikel beschriebenen Personen, immer noch in nicht unerheblicher Zahl durch unsere Gesellschaft streifen.

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Hiep Van Tran

Ich habe da keine Ängste vor diesen Menschen!

Wenn wir die meist deutschen Hells Angels nicht häten, wären noch mehr Rotlichtbezirke in kurdischer, türkischer oder gar albanischer Hand, was ungleich schlimmer wäre.
Ich selber geriet auch schon unter Rocker und mit ihnen ins Gespräch (es waren allerdings keine Angels) - ich hatte keinerlei Problem mit ihnen und auch keinerlei "Angst" vor ihnen und habe mich interessiert mit ihnen unterhalten.

Jederzeit würde ich in Ruhe zwischen deutschen Rockern ein Bierchen trinken oder in Ruhe meine Freizeit geniessen.

Etwas anderes wäre es schon unter den Kurden von MC Mongols.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2011 12:26 Uhr
Hiep Van Tran

Da haben Sie recht

..mit Ihrer Anmerkung zu den Mongols.
In meiner Nachbarschaft in Kanada , nur ein Haus weiter, wohnt ebenfalls ein Mitglied eines Motorradclubs.
Ein absolut feiner Kerl, der schon mal auf unser Haus achtet, sind wir, wie jetzt, länger in der BRD.
In unserem grossen Garten lasse ich die Jungs auch mal feiern, hinterher ist dann alles so sauber, wie ich es niemals hinbekäme.

Hier in der BRD halte ich das sog "Rockerproblem" für absolut inexistent.
Und wie gesagt, es ist 1000x besser, die Angels oder deren Supporter kümmern sich um das Rotlichtgeschäft, als wenn es Albaner oder Kurden/Türken tun.

Insofern hoffe ich, dass Hanebuth dort präsent bleibt.
Verglichen mit 1993 ist es jetzt ein Ort, wo man sich nicht unsicher fühlen muss, benutzt man diese Strassen auch abends als Durchgang zu anderen Stadtgebieten.
Damals, mit Kurden, Albanern und Türken war dies ein gefährlicher Ort.

Ich bin daher durchaus bereit, zu sagen: Danke,Frank!!

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Stefan Fleisch

Angst

Es geht doch gar icht darum ob man vor einer Gruppe Angst haben sollte oder nicht. Entscheidend sind die krimiellen Hintergründe die von Ihnen selbst oder über Dritte ausgeübt werden. Egal ob NPD, Terroristen oder Vereinigungen wie die Hells Angels, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden und Ihre Einnahmen durch den Verkauf von Drogen und Sex verbessern. Schließlich haben die Hells Angls ncht aus edelen Gründen im Steintorviertel anschinend "aufgeräumt". Die haben die Geschäfte dort einfach übernommen und dem ganzen ein anderes Aussehen gegeben. Kriminell bleiben die Dinge für mich trotzdem.

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Gunnar Schurich

Zustimmung mit Einschränkung

Hiep van Tran, ich unterstütze gerne, was Sie geschrieben haben. Allerdings will ich es weit über Deutschalnd hinaus so sehen, dass so ziemlich jeder sein Bierchen genießen kann und ohne Angst und ganz in Ruhe seine Freizeit genießen kann, wenn Rocker in der Nähe sind. Zu den Rockern darf man jedoch nicht die Vereinigungen zählen, die sich wie die Mongols eher als Gangs darstellen.

Was sicherlich für den Normalo hier nicht wert erscheint, dass es differenziert betrachtet werden muss, ist der Unterschied zwischen einer Gang und einem MC. Müsste ich eine Einschätzung vornehmen, welche Gefährdung für Dritte von verschiedenen als Gruppe auftretenden Leuten ausginge, bekämen solche Zusammenrottungen wie die Mongols die höchste Einstufung. Was Sie, liebe Leser, jetzt vielleicht übberrascht: ein Zusammentreffen mit einer Horde sich von Junggesellendasein verabschiedender Münsterländer schätze ich auch noch gefährlicher ein als Frank seine Truppe.

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Gisela Baumeister

Höllenengel

Den Artikel über die Höllenengel habe ich mit zunächst mit ein wenig Voyeurismus, dann aber kopfschüttelnd zu Ende gelesen. Schon sehr schick zu erfahren in welchen hierarchischen Ordnungen die Jungs so leben. Typisch menschlich scheint mir auch die Faszination zu sein, die solche radikalen, kriminellen Gruppen haben. Nicht umsonst war die Serie "Sopranos" so erfolgreich. Rührend, wie es schon in anderen Kommentaren zu lesen ist, der starke gnadenlose Mann, dessen Herz dann doch schmelzen kann. Totaler Kitsch.
Bei aller Rührseligkeit zu Weihnachten und Faszinationen gegenüber krimineller Gruppen: So ein Artikel gehört nicht in die Weihnachts FAS. Zumindest nicht auf die zweite und dritte Seite.

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Holger Meinz
Holger Meinz (meinzh) - 25.12.2011 18:08 Uhr

Rockerei

Der Artikel macht deutlich wie die Idee des Rockertums, nämlich einen Platz für Unangepasste und Aussenseiter zu schaffen, mittlerweile durch Kommerz und Kinokultur verbogen worden ist. Daran haben die "Rot-Weissen" einen maßgeblichen Anteil!
Ist euch schon aufgefallen das euer ganzer Zirkus eine billige Kopie der Konsumgesellschaft geworden ist? Geld, Ansehen, Macht, darum geht es..... Ehre? Bruderschaft? Kann man kaufen wie die Ablassbriefe im Mittelalter. "Member" bist du mit Geld auch schneller als ohne, gell?
In ein paar Jahren ist die Rockerei ein Thema für Historiker. Schönen Tag noch.

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Reinhard Wolf

Gott weiß, ich will kein Engel sein!

Was für eine anheimelndes Märlein. Mitr kommen gleich die Tränen! Ich habe noch nie eine so rührselige Weihnachtsgeschichte zum Feste gelesen oder gehört.

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Reinhard Wolf

@ Hodina: Ist ein Zuhälter, der einer alten Dame über die Straße hilft deswegen schon ein ...

netter Mensch oder gar ein wohltätiger Engel? Ich beobachte leider immer wieder und viel zu häufig, dass dieses, bei Machthabern aller Coleur bis hin zu den mächtigsten Staaten der Weltgeschichte äußerst beliebte verlogene Gutmenschhandeln leider immer wieder erfolgreich Früchte trägt. Am Ende ist das Verwerfliche sogar noch in Ordnung oder gar gut, weil es noch etwas viel Verwerflicheres gibt oder der Protagonist noch viel verwerflicher hätte handeln können. Bis hin, dass man Dankbarkeit zeigen muss und jemandem sein Leben schuldet, nur weil dieser einen nicht umbringt und am Leben läßt.
.
Ich bitte zu bedenken: Jede Tat steht für sich und rechtfertigt, relativiert oder heilt niemals eine andere Tat! Aber ich kann schon verstehen, dss Sie angesichts dieser anheimelnden Weihnachtsgeschichte mit echten "Engeln" sich ein wenig im sentimentalen Taumel der Gefühlduselei verloren haben. ... und es ist ja schließlich auch Weihnachten!
.
Gott weiß, ich will kein Engel sein!

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gerd hodina
gerd hodina (hodger) - 25.12.2011 16:03 Uhr

Respekt.....

....wenn das Ganze - wie es aussieht - ohne Stress ausgegangen ist. Jetzt ist es - nicht nur weihnachtlich - auch an der Zeit für die deutschen HA, sich so zu verhalten, wie die Kollegen aus San Franzisco, die, so ein TV Bericht der CBS, sich nicht zu schade sind, die "stille Zeit" zu nutzen, um in einer Hilfseinrichtung (analog der Tafel) Essen für die Armenspeisung an "Thanksgiving"vorzubreiten. Mein persönliches Fazit: Rocker können unter der harten Kutte ein weiches Herz haben - Freie Fahrt für "Rocker mit Herz".

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.12.2011 22:26 Uhr
Lothar Troeller

Eine Frage, Herr Wolf:

Haben Sie mal in der Bibel nachgelesen, wie Jesus in dieser Frage argumentiert hat?

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Reinhard Wolf

Eine Frage Herr Hodina: Ist ein Zuhälter, der einer alten Dame über die Straße hilft, deswegen ...

schon ein netter Mensch oder gar ein wohltätiger Engel? Ich beobachte leider immer wieder und viel zu häufig, dass dieses, bei Machthabern aller Coleur bis hin zu den mächtigsten Staaten der Weltgeschichte äußerst beliebte verlogene Gutmenschhandeln leider immer wieder erfolgreich Früchte trägt. Am Ende ist das Verwerfliche sogar noch in Ordnung oder gar gut, weil es noch etwas viel Verwerflicheres gibt oder der Protagonist noch viel verwerflicher hätte handeln können. Bis hin, dass man Dankbarkeit zeigen muss und jemandem sein Leben schuldet, nur weil dieser einen nicht umbringt und am Leben läßt.
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Ich bitte zu bedenken: Jede Tat steht für sich und rechtfertigt, relativiert oder heilt niemals eine andere Tat! Aber ich kann schon verstehen, dss Sie angesichts dieser anheimelnden Weihnachtsgeschichte mit echten "Engeln" sich ein wenig im sentimentalen Taumel der Gefühlduselei verloren haben. ... und es ist ja schließlich auch Weihnachten!
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Gott weiß, ich will kein Engel sein!

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Jahrgang 1981, Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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