10.12.2009 · Der Finanzminister plant einschließlich Nebenhaushalten im Jahr 2010 mit rund 100 Milliarden Euro neuen Schulden. Die Zahlen für das Jahr 2009 sehen indes nicht so schlimm aus wie befürchtet.
Von Manfred SchäfersRichtlinien für Lesermeinungen
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Mit Schulden macht man auf Dauer keinen Staat...
Es ist bezeichnend für die Nichtregierung der märkischen Pfarrerstochter, dass sie versucht durch immer neue und immer astronomischere Schulden die Dinge auf den Sankt Nimmerleinstag zu verschieben; was ihr aber nicht gelingen wird: Denn bisher konnte noch nie ein Staat auf Dauer vom Schuldenmachen bestehen und da diese Nichtkanzlerin den Banken Unsummen geschenkt hat, ist es nun unmöglich geworden, dem Volk Sparmaßnahmen zu vermitteln: Denn wieso sollte das Volk Opfer bringen, wenn den Reichen das Geld geschenkt wird? Dies wird schwere und schwerste Konsequenzen haben und dies schon sehr bald; denn es ist wahnsinnig darauf zu hoffen, dass die gegenwärtige Weltwirtschaftskrise im nächsten Jahr vorbei ist und dann ein Wachstum komme, welches erlaubt die neuen Schulden zu bewältigen! Kein Wachstum kann so hoch sein, um diese neuen Lasten auszugleichen und zumal wird es auch nicht kommen...
Weiß eigentlich noch jemand, mit welch astronomischen Summen diese Schuldenregierung da um sich wirft ... ?
Wieviel Geld ist 1 Mrd. Euro ?
Mal ein Rechenexempel :
Angenommen, jemand kauft jeden (!) Tag des Jahres 1 Auto der Luxus - Oberklasse. Kostenpunkt pro Auto angenommen rd. 135.000 € ( ist das noch vorstellbar ? )
Hätte unser Autokäufer zu Christi Geburt mit seiner dämlichen Sammlung angefangen - er hätte noch immer nicht (!!!!) 100 Mrd. € ausgeben. Da fehlen noch immer rd. 20 (!!!) Jahre .....
Und "das Volk" glaubt noch immer - noch immer !!!! - diese Regierung wäre eine Art von Heilsbringern. Wann wird "das Volk" endlich anfangen nachzudenken ?
2% CO2 Begrenzung. Gebetsmühlenartig von der Bundesspargel - pardon, Kanzlerin et. al. - hergebetet.
Wie ein Katechismus: Welche wissenschaftlichen [sic] Erkenntrnis liegen diesem %-Satz zugrunde ? - Eine Lotterie ist präziser. "Das Volk" glaubt + nickt betend ab: Auch dies.
Also schauen wir - da ja unsere Totengräber in Berlin - uns nicht wirklich weiterbringen - auf den "Gralsträger", den amerikanischen Präsidenten Obama.
Wer glaubt allen Ernstes, daß dem Präsidenten der Vereinigten Staaten das "Hemd näher als die Hose ist" ?
Das deutsche Volk.....
Alle vier Jahre und jedes Jahr kommen neue Schulden drauf und drauf. Meine Generation wird es nicht schaffen es abzuzahlen, genau soweinig wie meine zukünftigen Kinder. Was die die dritte Generation angeht, so hoffe ich, dass sie uns verzeihen, dass wir ihnen nichts außer Schulden und einen dicken Preis für Bildung hinterlassen.
Denn sie wissen nicht was sie tun
Das das eine Pro-Kopf Neuverschuldung von ca. 1200€ ist scheint denen nicht klar zu sein.
Wenn das So weitergeht kriegen wir noch in den nächsten 10 Jahren eine neue Währung.
Ich wäre für eine Wiedereinführung der DM.
Ich frage mich wie lange wir Deutschen diese Politik noch mitmachen.
Vielleicht sollten wir mal Peter Zwegat an den Tisch holen :-)
Was man nicht hat, das gebe man nicht aus. (Altee Erziehungsspruch)
Heute Geld verteilen und dann später einsammeln, wenn das mal gut geht.
Bei jeder GmbH haftet der Geschäftsführer, wie ist das in der Politik? Heute geliehenes Geld verteilen und morgen dann wieder einsammeln, das kann nicht gut gehen. Wie einfallslos und naiv sind diese Politiker. Heute schon sind viele Staaten und Bundesländer aufgrund der Fixkosten wie Beamten/Beamtenpensionen, Renten Zinsen usw. zum großen Teil handlungsunfähig.
Unverantwortlich diese Schuldenmacherei
die Politiker geben noch einmal richtig Gas vorm Abhang.
@ Bryan Hayes und sein Patentrezept
Forderung a) ist nicht möglich da allein Renten- und Sozialetat die 15% Staatsquote schon überschreiten und viele dieser Ausgaben verfassungsrechtlich garantiert sind. Erworbene Anwartschaften bei Rentnern und Sicherung des Existenzminimums etwa bei HartzIV-Empfängern. Es ist naiv zu glauben, man könnte "mal eben so" zig Milliarden sparen, denn zu einem erheblichen Teil ist der Bundeshaushalt gar keine Verfügungsmasse. Selbst die mutige Koch-Steinbrück-Liste umfasst maximal 20-30 Milliarden.
Forderung b) entspricht ja in etwa der beschlossenen Schuldenbremse, die aber nur wirksam sein kann wenn sie ernst genommen wird.
Wir haben zwar hier schon massig viele Kommentare aber mein Senf kommt auch noch dazu obwohl ihn jeder so in etwa kennt.
Politiker weltweit scheinen ein ähnliches Verhältnis zu Geld zu haben wie die Manager von großen Konzernen, nach mir die Sinnflut, wobei es natürlich "Ausnahmen" gibt.
Manche Betriebe wären schon lange Pleite wenn sie so arbeiten würden.
Bei einem Staat der sich dermaßen verschuldet und da nicht rauskommt,
oder rauskomen will? dauerts länger.
Wir die Bürger leiden darunter, ich werde mich jedenfalls wappnen für den Fall des es heftig warm auf den Straßen wird.
Die Entscheidungsstrukturen geben keinerlei Anreiz für die Entscheider zu sparen
Dafür gibt es nur eine Lösung, nämlich 2 Änderungen im Grundgesetz:
a) Staatsquote auf max. 15% festschreiben
b) Kreditaufnahme verbieten
2010 ging es fast nicht anders
Auch wenn die Aufregung hier groß ist und sicherlich Einiges wie das sogenannte "Wachstumsbeschleunigungsgesetzt" als unsinnig eingestuft werden muss, so war eine Neuverschuldung in dieser Größenordnung für 2010 fast unvermeidbar. Wir befinden uns, und viele haben das angesichts der scheinbar beruhigten Finanzmärkte anscheinend schon wieder vergessen, in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit Bestehen der Bundesrepublik. Warum geht denn das erwartete Steueraufkommen 2010 um 6,5% (!) zurück? Selbst der Sachverständigenrat, der die Steuersenkungspläne der Regierung massiv kritisiert hat, weist darauf hin, dass 2010 ein "Sparen" nicht möglich ist. Was nicht heißt, dass es danach so weiter gehen kann. Strukturelle Ausgabensenkungen sind auf Dauer unvermeidbar.
..kann nur so sein. Die Regierung von Helmut Kohl hat im Jahr 1989 das erreicht, wovon andere träumen, nämlich einen Bundesetat ohne Neuverschuldung. Das Mittel dazu waren Steuersenkungen, und dieser Weg wird jetzt ebenfalls gegangen. Diese Rechnung wird auch aufgehen, denn es ist kein Schurkenstaat in Sicht, den die Regierung auslösen muss, wie es Herr Kohl machen durfte. Damit schafft man Zukunft für nächste Generationen und nicht mit Steuererhöhungen, bis wir Menschen nur noch für den Staat da sind. Der Staat muss für die Menschen da sein, alles andere grenzt an Perversität.
Die Sozialisten (Union) und die Kleptokraten (FDP) haben Ihren größten gemeinsamen Nenner gefunden:
Schulden machen (Union) + Steuervergünstigungen für Großkonzerne und Banken (FDP).
Traurig aber wahr: Schlimmer hätte Die Linke das auch nicht hinbekommen!
Es ist sicherlich richtig: Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. International wird ja gerade das deutsche Rettungspaket gelobt. Aber die Konsequenzen?
Noch viele Generationen werden die Schulden für die Banken- und Finanzkrise zu begleichen haben. Und neuerliche Krisen - beispielsweise eine Weltwirtschaftkrise im Zuge des globalen Klimawandels und deren immense Kosten - sind da noch gar nicht eingerechtent.
Die Folge ist vorgezeichnet: Die Inflation wird steigen. Zwar werden wir wohl nicht Billionen Euro für ein Brot zahlen müssen wie in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Aber die Leitwährungen der Welr werden weniger wert sein. Mit Folgen für uns alle. Für die Menschen in den entwickelten Volkswirtschaften heißt das höhere Steuern und geringere Kaufkraft. Für die Menschen in den Entwicklungsländern ist das schlicht eine Katastrophe.
Und abwärts geht die Fahrt ...
Da erzähle einem ein Politiker noch einmal irgendwas über Nachhaltigkeit, Verantwortung für unsere Kinder und Stabilität einer Gesellschaft.
Diese politische Klasse hat ihren Kampf für eine deutsche Gesellschaft des 21. Jahrhunderts bereits aufgegeben. Sie greift zu Opium uind Valium für Wirtschaft und Volk und zu Cash für sich selbst und ihre Industrie-Lobbies.
Es wird nicht mehr lange dauern, bis durch die zunehmend Teilung der Bevölkerungsschichten die Spannungen in der deutschen Gesellschaft so zunehmen, dass ein Bürgerkrieg entsteht. Dafür brauch es irgendwann nur eines Tropfens, der das Fass zum Überlaufen bringt, z.B. einen erneuten Wirtschaftseinbruch, eine Arbeitslosigkeit von 20% und hochmütig auftretende "Absahner", wie Ackermann und Konsorten, oder die weitere Ausbreitung von islamischen Parallelgesellschaften in den Städten.
Wir werden es sehen, im Verlauf des neuen Jahrzehnts. Jeder kann sich nun auf den Zerfall vorbereiten und brauch nicht überrascht sein, denn die Zeichen stehen an der Wand.
Hans-Dieter Mohl
... Rechenkünstler, Deine Hausaufgaben wieder nicht gemacht?
Stellt endlich einen Schuldenberater ein, und keinen Depp, der nichts rechnen kann.
Kann er noch ungeniert in den Spiegel schauen der Rechenschäuble?
Wie lange ist dieser Fettnapftreter noch tragbar? Quotenregelung hin oder her, aber so eine Pfeiffe brauchen wir dennoch nicht unsere Finanzgeschäfte erledigen lassen. Sonst sind wir erledigt. Schmeißt ihn hochkant raus, ohne Boni und Abfindung. Geh nach Simbabwe, da fällst Du nicht auf mit Deinen lauen Rechenkenntnissen.
So sieht eben Politik aus, die alte Männer machen im arroganten Bewußtsein, daß sie morgen ja nicht mehr da sind, wenn die Zeche bezahlt werden muß!
Wieso eigentlich nur 100 Milliarden? Unsere Kreditwürdigkeit hat doch noch Luft nach oben. Nehmen wir lieber 200 oder gleich 300 Milliarden auf und gönnen uns ein paar schöne "zivilisatorische Errungenschaften". Lassen wir die Korken noch einmal richtig knallen, bevor ... Ja, bevor was eigentlich? Zurückgezahlt werden diese Beträge doch ohnehin nie werden, solange diese Republik besteht.
"hätte ich doch was anderes wählen müssen..." Klingt ein wenig naiv. Was hätten Sie denn dann gewählt? Deutschland wählt doch schon seit Jahren Schwarz, Rot, Blau-Gelb und Grün in allen möglichen Mischungsverhältnissen. Und was hat es gebracht? Ich für meinen Teil wähle schon seit über 20 Jahren SchwarzRotGold, was, wenn die mal "dran" kämen, wahrscheinlich auch nichts Grundsätzliches ändern würde. Und so sind meiner Meinung nach die Parteien noch das kleinste Problem. Das wirkliche Problem liegt meiner Meinung nach grundsätzlich in der Ideologie des angloamerikanisch geprägten Kapitalismus. Finanzkrise, Klima- und Ressourcenkrise sind alles verschiedene Seiten der gleichen Medaille. Erst wenn die Menschen das System grundsätzlich in Frage stellen (leider müßte sich dazu die dumpfe Masse erstmal damit beschäftigen), sich Vor- und Nachteile bewußt machen und über sinnvolle Alternativen nachdenken, besteht Anlaß zu Hoffnung.
Ich präferiere zur Zeit ein System, bei dem der Staat den Ordnungs- und Produktionsrahmen wesentlich enger vorgibt, also das "was", und die Wirtschaft, also wir alle, das "wie" marktwirtschaftlich ausregeln. Auf jeden Fall muß die Herrschaft des Kapitals zu Fall gebracht werden.
Egal wo man den Typen platziert...
es bedeutet nichts gutes fuer unsere Zukunft. Erst unsre Freiheit und jetzt unser Geld und das der kommenden Generationen.
Diese Neuverschuldung wäre unter Steinbrück wohl höher ausgefallen
Dort hätte es noch Geschenke für diese und jene gegeben. Für Bildung nochmals 10 Mrd. drauf - ohne höheren Erfolg - für die Krankenkassen noch ein paar Mrd., für ....
Diese Verschuldung jetzt der neuen Regierung anzulasten ist wohl nicht angebracht. Daher sind auch einige Kommentare hier mehr als peinlich.