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Hauptstadtflughafen Flughafen-Kosten „unkalkulierbar“

 ·  Nach der Verschiebung der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens ist unklar, wie viel der Bau insgesamt kosten wird. Das sagte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) in seiner Regierungserklärung vor dem Potsdamer Landtag.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (25)

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Gerhard Katz

Die Herren Wowereit und Platzeck

stehen stellvertretend für die (Un-)Fähigkeit "unserer" Politiker in den Ländern und im Bund nun im Rampenlicht.

Pech für die beiden, daß es zufällig sie erwischt hat...

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Christoph Rohde

Berlin ist nicht kalkulierbar

Verwahrlosende Stadtteile, sozialparasitäre Clans, "Kulturförderung" für jeden Unsinn, kein Controlling für Gr0ßprojekte - Berlin, du bist nicht sexy...

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Angelika  King
Angelika King (AIKing) - 22.05.2012 08:55 Uhr

Fehleranalyse!

Jedes Bauprojekt unterliegt einer Planung durch den Architekten. Darauf folgt ein Kostenvoranschlag und eine Kostenplanung. Enstehen höhere Kosten so sind diese meist Verursacht durch Änderungen im Design oder durch Fehler im Design. Sind die erhöhten Kosten durch Fehler im Design verursacht, dann haftet die Berufshaftpflicht des Architekten fúr die Kostenerhöhung. Sind die Änderungen, die auf Wunsch des Kunden enstehen, verandtwortlich fúr die Mehrkosten, dann muss der Kunde dafür bezahlen. Wenn die Konstruktion nicht in Ordnung ist, muss die Baufirma dafür gerade stehen.
Die Frage lautet, wer hat was falsch gemacht? Eventuell noch, hatte man einen Festpreis vereinbart? Usw. usw.

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Manfred Wehner

Wenn Politiker Wirtschaft üben,

sind solche Szenarien und heftigste Budgetüberschreitungen an der Tagesordnung. ( siehe auch die Hamburger Staatsoper.
Mir graut es, wenn ich von staatlichen Wachstums-Wahnvorstellungen des Herrn Hollande und unseren Oppositionspolitikern höre.

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Stefan Schweitzer

Respekt

Respekt Herr Holzschuher. Nach einer Verzögerung von 2 Jahren und einer Verdoppelung der Kosten von einem Erfolg zu sprechen, ist an Unverschämtheit wohl kaum zu überbieten. Wieder einmal wird von "Nehmerländern" wie Berlin und Brandenburg ungeniert mit Steuergeldern jongliert. Aus der Vergangenheit (Lausitzring) haben die Herren nichts gelernt. Und ob dieser Hauptstadtflughafen ein wirtschaftlicher Erfolg wird, wird sich in der Regierungszeit dieses fachkundigen Aufsichtsrates nicht mehr ermitteln lassen. Was sich jedoch jetzt ermitteln lässt ist die skandalöse Ignoranz und Inkompetenz des Aufsichtsrates allen voran der Herrn Wowereit und Platzek.

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Christian Rumpf

Unfähige Politiker, sollten in Haftung genommen werden oder wegen Betrugs angezeigt werden.

Das tolle dabei ist wenn Politiker selbst in Aufsichtsräten sitzen, dann Wochen vor dem Start auf einmal um fast ein Jahr das Projekt verschieben musste.
Die kosten verdoppelt sich mind. Zum Teil schon mal.
Nur ein Wort gibt es dafür, Inkompetent.

Solche Politiker müsste man Persönlich in Haftung nehmen.
Wir werden von einer Bande von Ahnungslosen Regiert.

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alois schneider
alois schneider (formal) - 21.05.2012 23:57 Uhr

nicht die Flughafenkosten sind unkalkulierbar

sondern die üblichen linken Politiker, deren wirtschaftlicher Sachverstand schlicht nicht vorhanden ist. Wer sich die dummen Ausreden Wowereits anhören musste, kann nur zu dem Schluß kommen,
das uns ein Dummkopf für dumm verkaufen will.
Der bekommt noch nicht einmal die Winterstreu geregelt.
Was hat der eigentlich im Aufsichtsrat gemacht? wo er von Wirtschaft keine Ahnung hat.
Ist die Politik heute nur noch ein Spielplatz für halbgebildete Versager ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.05.2012 18:02 Uhr
Gerhard Katz

"Was hat der eigentlich im Aufsichtsrat gemacht?"

Da gibt es Kohle!

Und in diesem Falle wichtig, sicher auch die eine oder andere Party...

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Stefan Valentin

Ich hätte die Aufsicht übernommen

Natürlich auch als Vorsitzender des Aufsichtsrats. Ich hätte 1500€ netto gekostet. Mich hat aber wieder niemand gefragt. Pech.

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Bernd Stroemer

Totale Unfähigkeit, soweit das Auge reicht!

Das Debakel um den neuen Berliner Flughafen begann bereits vor Jahren mit der verfehlten Analyse des Status quo sowie der Anforderungen der Region Berlin-Brandenburg an den neuen Flughafen: Tempelhof wurde völlig unnnötig dicht gemacht, obwohl es einen Markt für die Offenhaltung gab. Tegel soll demnächst geschlossen werden, obwohl dieser Flughafen sich in Jahrzehnten bewährt hat. Und für den alten Standort Schönefeld hatte die Politik völlig falsche Grundannahmen. Dabei wird daraus niemals ein wirkliches internationales Drehkreuz, denn Berlin-Brandenburg fehlt dafür die Basis: zu wenige Einwohner im Einzugsbereich, keine ausreichende wirtschaftliche Basis und schließlich auch kein Bedarf. Mein Vorschlag daher: Tegel für den Linienflug-Verkehr und Schönefeld/neu für Charter = Verzicht auf große Visionen zugunsten der Realität!

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Wolfgang G. Runte

Wo ist hier der Wutbürger?

Da veranstaltet der Wutbürger Rechtsbruch ohne Ende, um einen Stuttgarter Bahnhof mit Ausbau von S-Bahn zum Flughafen, mit Neubau eines Flughafenbahnhofs und mit dem Bau einer Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke nach Ulm (welche die Fahrzeit glatt halbiert) zu verhindern. Das alles nachdem über selbiges 16 Jahre geplant, diskutiert und prozeßiert worden war.

Und hier? Der BER ist nichts anderes als ein umgebauter BBI. Dabei hatte Berlin noch zwei weitere funktionierende Flughäfen. Da darf sich dann mal eben allein ein Abfertigungsgebäude um ca. 100% verteuern?

Es wird Zeit, daß wir

Gesetze einführen, welche die Macht der Parteien begrenzt,

Gesetze einführen, welche Mandatsträgern (nicht Abgeordnete eines Parlamentes) verbietet, Aufsichtsposten in Unternehmen mit Staatsbeteiligung zu besetzen.

Gesetze einführen, die Steuerverschwendung genauso bestraft, wie die Steuerhinterziehung.

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Albrecht Schmidt

Berlin hat die höchste Arbeitslosigkeit Deutschlands!

Dabei sind die Voraussetzungen dafür, dass es nicht so wäre, prima! Was kann man also von der Berliner Leitfigur wohl erwarten?

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Hermann Eichhorn

Die Kosten sind des Pudels Kern

Von wegen Brandschutz. Die Verschiebung ist der Brandschutz für die beteiligten Politiker. Wenn man rund heraus gesagt hätte, dass das Geld nicht reicht, hätten Sie ihren Hut nehmen müssen. So musste halt der Brandschutz herhalten.

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Closed via SSO

Ach Gott, die Kosten mal eben verdoppelt,ja wenn's mehr nicht ist?!?

Woher nehmen sich diese beiden "Ministerpräsidenten" noch den Mut, sich locker vor's Parlament zu stellen, das die Dinge (hoffentlich)mal genehmigt hat, und sagen : Tschuljung, abba mer ham uns varrechnet. Is leider doppelt so teuer. Macht abba nischte, hol'n ma vom Birja!
Ja, sind diese Herren noch korrekt gewickelt? Und was sagen die "Parlamente"? Nicken dazu weise? Und keiner ermannt sich und jagt diese Stümper zum Teufel? Was haben wir für Parlamentarier? Abschaffen, beide, aber sofort! Mit solchen "Größen" ist der Föderalismus mausetot.
Und, wenn das bei einem Börsen notierten Konzern passierte, was wäre da los? Der Kurs ins bodenlose, der Vorstand komplett geschasst, Schadenersatzforderungen erhoben. Zack, Zack!

Wo bleibt die persönliche Haftung dieser Polit-Clowns? Versenken UNSER hart erarbeitetes Geld in einem sinnlosen Prestige-Projekt und lassen's doppelt krachen? Weg mit denen, aber dalli!

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Johann Roth

Finanzierung BBI

1 Mrd. Euro Europäische Investitionsbank (EIB), Laufzeit 25 Jahre. Der BBi ist ein TEN-Projekt (Transeuropäische Netze).
0,8 Mrd. Euro Beitrag der Berliner Flughäfen
Weitere Kreditgeber:
KfW IPEX-Bank, der ILB, der IBB, der Landesbank Berlin, der Norddeutschen Landesbank, der DZ Bank sowie der Berliner Volksbank.

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 21.05.2012 19:59 Uhr

"Nach derzeitigem Stand, so Platzeck, werde allein der Terminal 1,22 Milliarden Euro

und nicht wie vorgesehen 630 Millionen Euro kosten."
Da sieht man mal, wie Sozis mit fremdem Geld umgehen. Denn letztendlich bezahlen werden es Bayern, Baden-Württemberg und Hessen über den Länderfinanzausgleich. Wie schon anderweitig gesagt, diese Gegend Deutschlands, in der die Platzecks und Wowereits regieren, ist das deutsche Griechenland, ein Fass ohne Boden.

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egon samu
egon samu (egonsamu) - 21.05.2012 19:59 Uhr

Macht doch nichts!

Egal wie teuer ein politisch und ideologisch durchgedrücktes Projekt sein wird. Der komplett entmündigte deutsche Steuerbürger bezahlt es. In Deutschland und sonst überall auf der Welt....

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Johann Roth

Kostenvergleich Flughafenprojekte

4 Mrd. Euro Ausbau Frankfurt 2009 - 2012
1 Mrd. Euro 3. Start- und Landebahn München

Da sind die 2,5 Mrd. für einen Flughafen mit zwei Start- und Landebahnen eigentlich im Rahmen. Desweiteren ist der Flughafen hocheffizient in die Infrastruktur der Stadt eingebunden.

Im übrigen sollte der gescheiterte Flughafen Zubringer Transrapid in München
3 Mrd. Euro Kosten.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.05.2012 14:50 Uhr
Frank Pauls
Frank Pauls (faweho) - 22.05.2012 14:50 Uhr

Flughafenbetrieb:

Die von Ihnen angesprochenen Kosten fuer die beiden anderen Flughaefen moegen zutreffen.Aber beide Flughaefen arbeiten.
Daher ist das Geld nicht in den Sand gesetzt worden.
Wer aber noch nicht einmal den aktuellen Brandschutzanforderungen nachzukommen im Stande ist,wird den Betrieb des ganzen Flughafens genauso „leiten“.
Und ein gesicherter Endpreis fuer das Berliner Flughafenabenteuer ist noch nicht benannt worden;wohlweislich.

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Peter Gaul
Peter Gaul (boccas) - 22.05.2012 05:35 Uhr

Sie wissen aber schon..

das für die 4 Millarden in FFM erstmal schon etwas mehr als nur eine platte Landebahn nebst Gebäude in eine platte Landschaft gebaut wurde.

Was aber noch viel entscheidender ist- die Fraport selbst hat diesen Betrag geschultert.

Und betreff "hocheffiziente Einbindung"...Berlin sollte erstmal einen effizienten , stabil funktionierenden ÖPNV schaffen bevor man über solche Worte wie hocheffizient auch nur ansatzweise nachdenkt.

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Siegfried Kellner

Wowereit und Platzeck "entschuldigen" sich................

Da drängt sich einem die Frage auf, wieviel beziehen denn die beiden an Aufsichtsratstantiemen ? Und wenn von "Aufsicht" die Rede ist, wie sah denn die Aufsicht aus ?
Das ist ja typisch für Politiker, wenn es nach Verantwortung riecht, dann "ENTSCHULDIGEN" sie sich und streichen die Tantiemen trotzdem ein und der Steuerzahler muss diesen Pfusch finanzieren.
Es wäre besser, sie würden ihre UNFÄHIGKEIT eingestehen und von der politischen Bühne verschwinden. In der Privatwirtschaft müssen Aufsichtsratsmitgleider gehen, wenn sie ihren Pflichten nicht gewachsen sind.
Doch die beiden glauben mit einer ENTSCHULDIGUNG und neuen Reden über soziale Wohltaten kann man einen Mantel über diese ÜBERTEUERTEN Projekte legen.
Deshalb kann es nicht bei einer Entschuldigung bleiben, sondern es kann nur einen Rücktritt geben.

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George Rauscher

Das kommt jetzt raus?

Wo der Flughafen schon *zweimal* eröffnet sein sollte?
Aber gut, eigentlich ist es ja nur noch einen Artikel wert wenn sich ein solches Großprojekt tatsächlich mal im finanziellen und zeitlichen Rahmen hält.

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Edda Kuhlmann

Sind ja nur Steuergelder

Ach Gottchen, jetzt wird es eben ein bisschen teurer und verspaetet sich auch um ein Jahr oder so, warum, kann noch nicht einmal ein Aufsichtsratmitglied sagen, wohl aber, dass der Flughafen ein voller Erfolg ist. Keine Kompetenz, keine Zustaendigkeit, keine Verantwortung. Aber natuerlich brauchen wir mehr Staat, nicht weniger, denn der wird es schon richten.

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Jahrgang 1954, politische Korrespondentin in Berlin.

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