http://www.faz.net/-gpf-98kzo

Nachfolger von Olaf SCholz : Tschentscher zum neuen Bürgermeister gewählt

  • Aktualisiert am

Peter Tschentscher ist neuer Bürgermeister von Hamburg. Bild: dpa

Dem neue Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher fehlten bei seiner Wahl zwei Stimmen der Rot-Grünen Koalition in der Bürgerschaft. Die geforderte Stimmenzahl erreichte er aber problemlos.

          Der bisherige Finanzsenator Peter Tschentscher (SPD) ist neuer Hamburger Bürgermeister. Die Bürgerschaft wählte den 52 Jahre alten Politiker am Mittwoch erwartungsgemäß zum Nachfolger von Olaf Scholz, der seit Mitte März in der großen Koalition in Berlin Bundesfinanzminister und Vize-Kanzler ist. Tschentscher erhielt in geheimer Wahl zwei Stimmen weniger, als die rot-grüne Koalition Abgeordnete stellt.

          Insgesamt votierten 71 Volksvertreter für den promovierten Mediziner, 45 gegen ihn und zwei enthielten sich. Rot-Grün hat 73 Sitze im Landesparlament. Tschentscher musste mindestens 61 der insgesamt 121 Abgeordneten für sich gewinnen, um die Mehrheit zu erlangen. Er war zuvor sieben Jahre lang Finanzsenator in Hamburg. Auf Bundesebene ist er bislang bei weitem nicht so bekannt, wie es Scholz bei seinem Amtsantritt in der Hansestadt war.

          Es sei gut, dass die wochenlange Hängepartie um das Bürgermeisteramt nun ende, hatte die FDP-Fraktion im Vorfeld erklärt. Bereits Anfang Februar gab es erste Meldungen, dass Scholz nach sieben Jahren als Regierungschef an der Elbe in die Bundespolitik wechseln werde. Doch erst einen Monat später kam die offizielle Bestätigung. Sein Abschied löste bei der SPD in Hamburg ein Stühlerücken aus. Scholz hatte seit 2009 auch den Landesvorsitz inne, den übernahm am vergangenen Wochenende Sozialsenatorin Melanie Leonhard.

          Weitere Themen

          Grüne werfen AfD Schwarze Kassen vor

          Weitere Großspende : Grüne werfen AfD Schwarze Kassen vor

          FDP und Grüne erheben schwere Vorwürfe gegen die AfD. Die Rede ist von Rechtsbruch, Schwarzen Kassen und dem Einsatz von Strohmännern. Klar ist: Die AfD hat nicht nur aus der Schweiz großen Summen erhalten.

          Die Debatte zum Brexit Video-Seite öffnen

          Britisches Unterhaus : Die Debatte zum Brexit

          Oppositionsführer Jeremy Corbyn greift Premierministerin Theresa May in Sachen Brexit hart an: Das Parlament hätte die Wahl zwischen einem verpatzten, oder gar keinem Deal.

          Trump zieht Mitarbeiterin von Posten ab

          Mira Ricardel : Trump zieht Mitarbeiterin von Posten ab

          Melania fordert, Donald macht. So scheint es derzeit im Weißen Haus abzulaufen. Nach diesem Muster hat der Präsident die nächste Mitarbeiterin rausgeworfen. Weitere könnten folgen.

          Topmeldungen

          Um diese Grenze dreht sich der Streit: Hinweisschild auf eine Zollstation in Nordirland.

          Was der Deal bedeutet : Der Brexit-Kompromiss bindet die Briten an die EU

          Die Briten hätten sich auf Standards eingelassen, hinter die sie nicht mehr zurück könnten, heißt es in Brüssel. Doch rettet der Kompromiss einen geordneten Brexit? Eine wirtschaftliche Einordnung.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.