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Hamburg Krawalle bei Demonstration gegen Rechts

 ·  Bei Protesten gegen eine Kundgebung von Rechtsextremen ist es in Hamburg zu Auseinandersetzungen zwischen linken Demonstranten und Polizei gekommen. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (36)

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Heinz Lindemann

Braune Randale in Hamburg-Wandsbek

Selbst im friedlichen Marienthal kann man wohl vor Übergriffen Brauner nicht mehr sicher sein!

Während meiner morgendlichen mail-Lektüre hörte ich ein verdächtiges Geräusch - leichtsinnigerweise war die Terrassentür einen Spalt offen gewesen.
Der Eindringling machte sich am Wohnzimmertisch zu schaffen...

Mir schossen schon Gedanken an Rache am politischen System durch den Kopf (Telefonzelle abfackeln, Nachbarskindern den ungesunden Lolli wegnehmen, Rentner als Nazi entlarven...).
... doch die Hausschuhe waren zu und zu bequem -
und bereits meine Drohgebärden reichten zur Flucht des ungebetenen Braunen!

Er verschwand mit beleidigtem Blick - in Richtung der Platane, des Ortes, der für kleine Eichhörnchen weitaus angemessener ist...

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Heinz Lindemann

Antifa-Wahn !!!

Was wären diese jämmerlichen verbrecherischen Brandstifter und ihre aaach so "unbeteiligten" ??? Sympathisanten Scholz & Co
ohne da Gutmenschen-Mäntelchen "Antifa"...?

- auch Polizistendoppelmörder Mielke war "glühender Antifaschist" ... -
----

Grüße aus dem schönen Wandsbek!
("Dank"? AH und Gauleiter Kaufmann seit 1938 "Beute-Hamburg")

PS.:
Nicht einmal Benito Mussolini (ex-Linker!) wußte, was "Faschismus" bedeuten sollte, außer einer Zusammenrottung ("Bund") Unzufriedener....

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Ronny Klose

Chaoten

Es ist bei fast jeder Demo das Gleiche: Finden sich rechtsgesinnte Personen zusammen und üben ihre Grundrechte (ja auch diesen Personen steht das zu!) aus, werden durch einen Haufen linker Chaoten Gewalttaten am laufenden Band verübt. Und unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit wird dem Bürger diese Art von Protest als tolerierbar verkauft. Klasse, Klasse. Es ist erschreckend mit anzusehen, wenn das bürgerliche Lager, SPD, Linkspartei und auch Gewerkschaften dieses Chaotenvolk anzieht und aus ihren Reihen agieren lässt.

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Sophie Lindemann

Entgegnung

Ich habe den Eindruck, dass hier sehr vorschnell über die gestrige Gegendemonstration geurteilt wird. Gestern sind zahlreiche Blockaden zustande gekommen, die verhindern wollten, dass es einen Nazi Aufmarsch inmitten von Hamburg kommt. Die Blockaden bestanden nicht wie hier das weitverbreitete Bild nur aus Menschen mit antifaschistischer Gesinnung sondern vielen Jung und Alt, Gewerkschaftlern und Anwohnern. Friedliche Sitzblockaden wurden von der Polizei unter Einsatz von Wasserwerfern auseinander getrieben. Eine Blockade wurde von der Polizei förmlich eingekesselt. Berittende Polizei die nur 1 Meter von sitzenden Menschen Druck ausübt. Demonstranten die mit Hebelgriffen "entfernt" werden. Hier wurde vor der eigentlichen Demo der Nazis sehr fraglich mit den Demonstranten umgegangen. Ich möchte betonen, dass es von beiden Seiten zu Gewalt kam und es auf beiden Seiten Verletzte gab. Ich finde es erschreckend, wenn Nazis die Polizisten beklatschen wenn diese den Weg frei machen muss.

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Reinhard Szimm
Reinhard Szimm (hotroad) - 03.06.2012 13:50 Uhr

Rechts oder Links

Für mich taucht nicht die Frage auf, ob die Rechten schlimmer sind als die "Autonommen" Rechtsbrecher ! Ich lehne Gewalt generel ab, egal ob von Rects oder Links ! Gewalt fängt da an , wo der Geist aufhört , und wenn die Pölizei sich wehrt, wenn sie sich wehren und auch um das Eigentum der kleinen Bürger zu Schützen ! Einige verurteilen dann die Polizei , vergessen dabei jedoch folgendes :" In den Uniformen stecken auch nur Menschen , die um ihre Gesundheit und Leben fürchten , und keine Roboter !"

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Zoufal Johann (Johanik) - 03.06.2012 10:42 Uhr

Terminologie

Diese Verwirrung in den Bezeichnungen ließe sich leicht beheben, wenn man sich an die Unterscheidung erinnerte, die in der Politischen Wissenschaft üblich war und ist: Wer Gewalt als Mittel der Politik nicht ausschließt, sondern sogar anwendet, ist ein Extremist, ob er nun auf der Rechten oder der Linken steht. Und wenn er die Wurzeln eines Systems in Worten in Frage stellt, ist er ein Radikaler. Es ist alsoim Fall von Hamburg falsch von "Extremen" und "Linken" zu reden. Die einen sind - bis zum Beweis des Gegenteils - Rechtsradikale und die anderen sind Linksextremisten.- Im übrigen wurde gestern in der Tagesschau Desinformation betrieben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.06.2012 12:25 Uhr
Gerhard Wruck
Gerhard Wruck (arbiter) - 03.06.2012 12:25 Uhr

@ Zoufal Johann: Eine nützliche, weil verständliche Präzisierung

Werter Herr Johann, es ist Ihnen mit wenigen Worten gelungen, die vernebelnde Begrifflichkeit hiesiger Politiker und Medien zu entwirren und der Wahrheit die Ehre einzuräumen. Meine Anerkennung.
Was die Tagesschau und vergleichbare Nachrichtensendungen im Fernsehen angeht, haben Sie natürlich auch Recht. Es ist eine unglaubliche Dreistigkeit, wie dort Informationen so zurechtgebogen, verschleiert, manipuliert oder verschwiegen werden, dass ein völlig falscher Eindruck von den tatsächlichen Gegebenheiten entsteht, und zwar nicht nur einmal, sondern das ist Prinzip, wenn es um bestimmte Themen geht. Gestern war das zum o. g. Thema selbstredend auch so. Der wenig informierte Zuschauer musste denken, dass die demonstrierenden Rechten die gewalttätige Randale gegen Polizei, Pkws und Läden inzeniert haben. Manche deutsche Medien pervertieren die Pressefreiheit, indem sie schamlos lügen und manipulieren. Ein Trauerspiel.

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Dietmar Wandel

Jede Gewalt ablehnen

Die "Demo gegen Rechts" wäre glaubwürdiger, wenn sie sich mit derselben Lautstärke gegen den schwarzen Block und die linken Gewalttäter in ihren Reihen abgrenzen würde. Das ist aber nicht zu erkennen.
Man denke auch nur an die ausweichenden Stellungnahmen der Demo-Organisatoren nach den Gewalttaten in Frankfurt vor einigen Tagen.
Jede Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung ist abzulehnen. Damit haben offenbar gewisse Meinungsführer in unserer Gesellschaft Probleme.
Man hat den Eindruck, dass sich so mancher aus diesen Reihen nach vergangenen Zeiten aus den Anfängen der Grünenbewegung zurücksehnt.

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Wolfgang Weinmann

Müssen Gegendemonstrationen am gleichen Tag genehmigt werden?

Ich habe mir schon öfters gedacht, daß an einem Tag in einer Region nur eine Demo stattfinden sollte. Dann hätten gestern die Rechten ihre Kundgebung gehabt und in den nächsten Tagen dann die Kämpfer gegen Rechts.

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nikolaus hesse

Wer skandiert, "Stoppt den Multikultiwahn", der ist weder Rechtsradikaler, noch ueberhaupt radikal.


In Wahrheit leistet ein solcher Mensch mit grossem persoenlichen Einsatz einen mutigen
Beitrag einer kleinen Minderheit, die wie mit Pattex an ihren Posten+Poestchen aller Institutionen klebt, die Deutungshoheit ueber dieses Land zu entreissen.
Mit aberwitizigen Kampagnen wird in D inzwischen jeder Andersdenkende mundtot gemacht+ politisch,
beruflich, gesellschaftlich+privat ausradiert.
Fuer die derzeit in D laufenden Kampagnen,(Hassorgien des entfesselten Gutmenschenmob),
fehlt im Rest Europas jede Entsprechung.
Deutschland geraet demokratisch immer mehr in truebes Fahrwasser und
diejenigen, die vorgeben die Demokratie zu verteidigen schaffen die Demokratie ab.
In Deutschland herrscht nur noch der Meinungsterror.
Und dieser Terror wird verbreitet von Menschen, egal ob es sich dabei um Politiker oder Literaten
handelt, die in ihrem Fach Nieten sind und im Ausland nur Hohn, Spott+Gelaechter ernten,
hinter vorgehaltener Hand oder nicht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.06.2012 13:20 Uhr
Cornelia  Holtmann

Wer gegen den Multikultiwahn demonstriert, ist für mich selbstverständlich nicht rechtsradikal.

Anders sieht es aber mit den Positionen „Deutsch kann nur der sein, der deutscher Abstammung ist“ oder „Multikulti = Völkermord“ aus. Denn ich denke, dass die Menschen, die hier leben und dieses Land und seine Kultur als ihr Land empfinden, auch Deutsche sind oder werden.

Oder ist Dürer für Sie kein deutscher Künstler, weil er ungarischer Abstammung ist?

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Paul Banaschak

wer den Rechten Aufmerksamkeit widmet, stärkt sie

und die Linke ist nicht weniger radikal und gefährlich. Habe ich von der SPD jemals eine Warunung vor Linken gehört?

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Kurt Tergast
Kurt Tergast (Kurgast) - 03.06.2012 03:05 Uhr

"Friedlich gegen eine Kundgebung von Rechtsextremen demonstriert"...

...und dann folgt eine Schilderung der Gewalt, ausgehend von linken Chaoten.

In D mag es ein Problem mit den Rechten geben - mit den Linken allerdings auch.

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Christian Rumpf

Jeder hat Grundrecht, wir haben ja eine Demokratie

Zu einer Demokratie gehört es auch andere Meinung zu Tolerieren !.
Dazu müssen nun eben auch Linke und Rechte Spinner gehören.
Wenn man nun halt eine Demo machen will und sie brav anmeldet, sollte man sie auch machen dürfen. Gehört eben dazu, zu einen Rechtsstaat.

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Wolfgang Richter

"Antifa"

Diese sogenannten Antifaschisten sind menschenverachtende Gewalttäter.
Ihre Methoden unterscheiden sich nicht von denen der roten und braunen Gewalttäter in Weimar gegen 1920.
Der Unterschied ist nur, daß die Polizei ihnen konsequent entgegentritt und sie an der Ausführung ihrer Ziele hindert.
Gewalttäter darf man nicht nach ihren "Zielen" differenzieren: Wer Gewalt ausübt, ist ein Verbrecher und muß lahmgelegt und der gerechten Strafe zugeführt werden.
Egal, welches Mäntelchen er sich umhängt.

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Daniel Grün

Seltsam ist

das viele Linkextremisten und auch Linke für eine Ideologie stehen die mindt. genauso viele oder sogar mehr Menschen auf dem Gewissen hat wie der Nationalsozialismus, aber die Medien mit keinem Wort drauf eingehen. Wir haben heute "Ex"Kommunisten in den Palarmenten sitzen und keine störts. Wenn ein Rechter sich von der rechten Szene abwendet hat er trotzdem keine Chance in anderen Parteien. Ich bin der Meineung das besonders die Grünen eine Art Trojanisches Pferd darstellen. Es sind grün lackierte Kommunisten.
Warum wird eigentlich von Fremdenhass gesprochen wenn ich mich nur für den erhalt meines Volkes stark mache? Was ist das Endziel von Multikulti? Eine graue Menschenmasse ohne Identität? Wo bleibt den da die Vielfalt?

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Gerhard Wruck
Gerhard Wruck (arbiter) - 02.06.2012 21:30 Uhr

@ Carlos Anton: Wieso rechte Chaoten?

Herr Anton, Sie differieren zu wenig. Wieso sind Menschen, die für ihre Sache demonstrieren (und mag sie vielen auch nicht gefallen) und dabei diszipliniert und friedlich bleiben, denjenigen ähnlich, die ihnen das grundgesetzlich garantierte Recht nehmen wollen und dabei vor gröbsten Gewalttaten nicht zurückschrecken? Ich finde, wer Polizeiwagen reihenweise anzündet und sich auch rabiat auf Menschen stürzt, zeigt, dass er im Wortsinne extrem ist und handelt. Und die das tun (nicht nur einmalig in Hamburg), sind in aller Regel Menschen mit linker Gesinnung. Sie glauben allen Ernstes, dass ihre (chaotischen) Gewalttaten menschenfreundlich sind. In dieser Auffassung werden sie bestärkt durch Politiker der Linken, die sich die Hände selbst nicht schmutzig machen, die aber genau wissen, dass ihre Bürgerkriegsabteilungen mit den schwarzen Kapuzenjacken zuverlässig die schmutzige grundgesetzwidrige Arbeit gegen Andersdenkende verrichten.

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Christoph Rohde

Totale Nihilisten

Hinter der Fassade Antifaschismus ist alles erlaubt. Moralische Nihilisten, die noch für "Grundeinkommen" sind und die meinen, dass sie als "Bürger" vom arbeitenden Trottel die Alimentierung noch verdient haben, damit sie sich "verwirklichen" können.

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Zoufal Johann (Johanik) - 02.06.2012 21:02 Uhr

Ich blicke nicht durch

Alsdo die einen sind die Rechtsextremen und die anderen sind bloß´die Linken. Und die Linken argumentieren: Wir dürfen und müssen Polizeiwagen anzünden, weil die Rechtsextremen Fahnen schwenken und trommeln.- Das ähnelt dem Verhalten der sogen. Salafisten, die auch sagen: Wir müssen die Polizisten verprügeln, weil ProNRW Karikaturen zeigt. Alles reichlich abstrus. - Und ähnlich wie der NRW-Innenminister, der das Problem lösen will, indem er Karikaturen verbietet, ist für Scholz alles ok, wenn man von brennenden Polizeiwagen nicht redet, sondern nur von der Hamburger Buntheit.

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Carlos Anton

Linke und rechte Chaoten sind sich ähnlich

Die linken Extremisten sind keinen Deut besser als die Rechten aber offenbar zahlreicher und gewaltbereiter.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.06.2012 11:41 Uhr
Paul Banaschak

und werden leider nicht als gefährlich eingestuft

zumindest nicht von Rot/Grün.
Warum? Befinden sich vielleicht doch einige dieser Gewalttäter in deren Reihen?

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 02.06.2012 20:29 Uhr

Cholera als Mittel gegen die Pest

Klasse Idee, das mit den Pflastersteinen gegen Menschen, den Brandstiftungen, dem Absprechen von grundgesetzlich verbrieften Freihitsrechten für Vertreter anderer politischer Meinungen u.s.w.! Das zeigt so richtig die totalitäre Gesinnung.

Wir haben offenbar nicht nur ein Problem mit dem rechten Faschismus, sondern auch mit seinem Gegenteil, dem linken Faschismus. Letzteres ist scheinbar größer: 1000 gegen 500, so wird berichtet. Und letzterer ist - mindestens diesmal - gewaltbereiter.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.06.2012 14:59 Uhr
Ulrich Hinderer

@ Karsten Schramm:

Die offiziellen, nachweislich geschönten Zahlen sprechen von 68 Toten - Tendenz nun wieder steigend, nachdem sie 2009 plötzlich gesunken waren. ZEIT und Tagesspiegel von 149 Toten. Erst am 31.5. wurde eine Liste der Fälle im Tagesspiegel unter dem Titel "149 Todesopfer rechter Gewalt" veröffentlicht - Sie können also selbst nachlesen und gegebenenfalls eigene Recherchen anstellen, wenn Sie möchten.
Da Sie jedoch von der NSU als Phantasma sprechen, gehe ich davon aus, dass Sie das eher nicht tun werden.

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Karsten Schramm

"über hundert aufgrund ihres Aussehens Erschlagene, Erschossene, Verbrannte, zu Tode Gehetzte ...

... nebst mehreren hunderten schwer Verletzten die letzten zwanzig"

Herr Hinderer, Sie sollten schon so korrekt sein dass diese "über hundert" noch kein Mensch gesehen hat.
Ich muss zugeben, dass ich auch mal auf diese Horrorzahlen reingefallen bin. Dann bin ich den Berichten (sofern die diesen Namen verdienen) nachgegangen und musste feststellen, dass das alles der totale Unfug ist.

Über die 90er will ich nicht reden, das ist zu lange her. Aber alles was uns in diesem Jahrtausend als „Rechte Gewalt“ ™ vorgesetzt wurde, sind ausschließlich umgelabelte Wirtshausschlägereien, Taten von Hooligans die überhaupt keine politische Gesinnung haben, Taten von Geisteskranken usw.
Oder es sind die sattsam bekannten Hakenkreuz-, Mannichl- und sonstwas für lustige Ritzungen oder absoute Fantastereine wie der NSU.
Es gibt in Deutschland keine Rechte Gewalt. Aber es gibt exzessive Linke Gewalt.

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 03.06.2012 10:17 Uhr

@ Ulrich Hinderer

Oh ja, Sie haben ja so recht. Vorausgesetzt...
- man läßt die deutsche Geschichte vor 20 Jahren beginnen.
- man lehnt das staatliche Gewaltmonopol als Grundprinzip eines demokratischen Rechtsstaats ab.
- man lehnt die Gewährung gleicher Grundrechte für alle Bürger als Grundbaustein eines demokratischen Rechtsstaats ab.
- man wollte Straftaten damit legitimieren, daß ander schon vorher welche begangen haben.

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Ulrich Hinderer

Kommt drauf an, was Sie unter gewaltbereiter verstehen.

Wenn Sie nun über hundert aufgrund ihres Aussehens Erschlagene, Erschossene, Verbrannte, zu Tode Gehetzte nebst mehreren hunderten schwer Verletzten die letzten zwanzig Jahre als weniger gewaltbereit auffassen als angezündete Mülltonnen und herausgerissene Pflastersteine, möchte ich anmerken, dass Ihre Relationen sich mir nicht ganz erschließen. Die Taten geschahen teilweise am hellen Tag, in aller Öffentlichkeit, die Opfer wurden oftmals von den Behörden dieses Landes verhöhnt und drangsaliert.
Nach dem Bekanntwerden immer neuer Details über eine (sic) Mordserie dieser "Helden des Vaterlands" und das Agieren der Verantwortlichen wundert das wenig.

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Lars Rockstroh
Lars Rockstroh (larroc) - 02.06.2012 19:29 Uhr

Gegendemo am gleichen Tag

die Stadtverwaltung gehört zur Rechenschaft gezogen und die Verantwortlichen der Gegendemo auch.
Der Steuerzahler muss den Großeinsatz (und wahrscheinlich die Schäden auch) bezahlen. Wer in diesen Fällen zu einer Gegendemo am gleichen Tag geht, nimmt das wissentlich in Kauf. Deeskalation sieht anders aus.

Wegen 500 Mann und manche merken immer noch nicht, was falsch läuft. Gemeinsam (gegen rechts) sind wir stark.

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