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Gutachten zur Dissertation Schwere Plagiatsvorwürfe gegen Schavan

 ·  Ein Gutachter der Universität Düsseldorf hat Bildungsministerin Schavan eine „leitende Täuschungsabsicht“ beim Verfassen ihrer Dissertation vorgeworfen. Schavan wies die "Unterstellung" zurück. Sie träfe sie „im Kern von dem, was mir wichtig ist".

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (117)

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Ingo Dedenbach
Ingo Dedenbach (coquine) - 17.10.2012 15:36 Uhr

Unermüdlich wird der "Titel", der keiner ist - zur Synapsenmedaille

Hätten sich nicht die vielen Verfasser „schlau machen“ sollen? Der Doktor (Dr.) ist nämlich, entgegen landläufiger Sprachpraxis kein Titel, sondern ein akademischer Grad.
Titel werden verliehen, z.B. an Professoren und Bundespräsidenten; nur die Ehrendoktorwürde (Dr. h.c.) ist ein Titel, der verliehen wird.
Der Grad wäre nicht so begehrt, wenn er nicht als lebenslange Verzierung des Namens benutzt werden würde. Außerdem wird er immer noch als Bestandteil des Namens betrachtet, was er nicht ist. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat bereits im Jahre 1962 die Auffassung bestätigt, wonach akademische Grade k e i n Bestandteil des Namens und auch keine Berufsbezeichnung sind (Entsch. d. BGH, Bd. 38, S. 380 ff.). Ich bin sicher, daß die „Doktoren“ die Qualifikation für Rang und Stellung und ihre Leistung nicht dem akademischen Grad verdanken und sie diesen auch nicht als Garantie für den Erhalt ihres Ansehens benötigen. Mit anderen Worten: Niedriger hängen dann wäre er auch nicht so begehrt!

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Manfred Löwisch Löwisch

Täuschung?

Täschung als Voraussetzung für den Entzug des Doktorgrades hat auch eine objektive Seite: In den Entscheidungsträgern des Promotionsverfahrens muss eine falsche Vorstellung über den Sachverhalt erregt werden. Über das, was den Entscheidungsträgern gleichgültig ist, können sie sich aber keine falschen Vorstellungen machen. Dementsprechend muss bei der Dissertation von Frau Schavan gefragt werden, ob die Gutachter im Promotionsverfahren sich wirklich vorgestellt haben, alle aufgeführte Literatur sei an jeder Stelle "selbständig rezipiert" worden. Ich glaube das nach meiner Erfahrung eher nicht.

Professor Manfred Löwisch, Freiburg im Breisgau

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 15.10.2012 15:52 Uhr

Alles mit Vorsicht zu behandeln

Kürzlich habe ich eine wiss. Studie über die Erdbebentätigkeit im Raum Bukarest / Rumänien in der Hand gehabt. Es gingt letztlich um Stabilitäts-Ansätze der Baustatik / Baudynamik. Das Ding wimmelte nur so von Zitaten. Viele würden nun sagen und meinen: Alles abgekupfert! Richtig ist dagegen, dass das Abkupfern (und Bewerten) die eigentliche Aufgabe war. Am Ende führt die statistische Komponente der Aufgabenstellung zu den Unmassen an Textstel- len. Ob sie alle Zitate regelgerecht angegeben worden waren, kann man kaum bestimmen.
Niemand hat soviel Literatur im Zugriff.

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Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 15.10.2012 07:02 Uhr

Endlich die richtige, nicht nur heimlich

Meine Freude darüber, dass es nun endlich die richtige erwischt hat, ist nicht nur heimlich. Es wird Zeit, dass das Schavan-Geschwafel aus der Bildungsszene verschwindet. Sie hat schon genug Unheil angerichtet überall dort wo sie im Amt war.

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Jay Leuthold

Doktorarbeiten der Philiosphischen Fakultäten bringen offenslichtlich keine Erkenntnisse

Es ist schon erstaunlich, dass bei der Beurteilung der Doktorarbeit mit keinem Wort auf die neuen Erkenntnisse eingegangen wird, welche die Arbeit eigentlich einbringen müsste. Das gilt es doch zuerst zu beurteilen. Das handwerkliche, d.h. korrekte Zitieren ist ein weiterer Faktor. Bei den Philosophen scheint das aber gerade umgekehrt zu sein. Ich kann nur schlussfolgern, dass man solche Arbeiten offensichtlich reine Schreibübungen sind.
Übrigens, es würde mich schon interessieren, ob die Doktorarbeiten der Professoren an den Fakultäten einer solch kritischen Prüfung standhalten. Praphrasierte Texte kann man nämlich fast immer auch einem andern Autor zuordnen. In einer wissenschaftlichen Gemeinde gibt es nun mal gewissen Ansichten, welche sich in der einen oder andern Form wiederholen. Da müsste man fast immer jemanden zitieren.

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Richard Löwe

ich wiederhole mich:

ich kann Frau Schavan nicht ausstehen, denn sie hat mit ihrer Vorgängerin das deutsche Hochschulwesen komplett zerstört. Sie ist eine mittelmäßige, äußerst machtbewußte Ministerin (der Hochschullehrerverband sieht das genauso), die so ziemlich alles falsch gemacht hat, was man falsch machen kann. Somit wünsche ich ihr nichts Gutes. Aber dem Gutachten des Kollegen kann ich mich nicht anschließen - es ist schlichtweg nicht korrekt. Somit freue mich über das Ergebnis (Rücktritt), aber bin traurig über die unakademische Art wie es erreicht wurde.

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Winfried Böhme

Der Fall zeigt erneut die Diskrepanz zwischen „Leistung“ und „Erfolg“ in unserer Gesellschaft

Die Erfolgreichen unserer Gesellschaft argumentieren gerne mit der Behauptung, ihren Erfolg würden sie ihrer vorausgegangenen eigenen Leistung verdanken, legitimieren gegenüber den Erfolglosen damit auch ihren privilegierten Status.

Dieser neuerliche Skandal zeigt, wie sehr sich das Erfolgsprinzip vom Leistungsprinzip entkoppelt hat, ja der Erfolg bis hin zu Professoren- und Ministerämtern offenbar eher mit Show, mit reinem Anscheinerwecken, mit Doping oder geschicktem Schwindel zu erreichen ist, als mit wirklicher Leistung.

Der soundsovielte Skandal gibt auch Anlass, die grundsätzliche Frage zu diskutieren, warum wir den Erfolg so sehr bewundern, ja oft genug den Erfolg mit weiterem Erfolg (Karriere) prämieren, anstelle auf dem Leistungsprinzip und steter Evaluierung einer in der Sache begründeten Qualität zu bestehen? Sind es heutzutage nicht einfach neofeudale Verhältnisse, die sich in anmaßender Selbstgefälligkeit allein mit einer meritokratischen Anscheinerzeugung begnügen?

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Mark Erz
Mark Erz (Sterling) - 14.10.2012 21:23 Uhr

Betrifft das eigentlich nur Politiker?

Frage mich was heraus käme, wenn man bei den Arbeiten 'normalsterblicher' Geisteswissenschaftler mal auf den Busch klopft?

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Theo Dr. Schotten

Da kann ich Ihnen helfen..

Unter der DOI "doi:10.1038/435737a" findet sich ein Artikel der renommierten Zeitschrift "NATURE", Titel: Scientists behaving badly. worin die Verfehlungen der naturwissenschaftlichen Zunft untersucht werden, (m.M. nach mit erschreckendem Ergebnis). Trotzdem, wenn so was rauskommt, wird man von dem/der Fälscher(in) keine trockene Brotrinde mehr annehmen wollen. Die Geisterwissenschaftler sehen das natürlich lockerer, weil ein Fehlschluss immer noch Interpretationssache und das krasse Gegenteil nicht beweisbar ist. Um so mehr kann hier eine handwerklich saubere Zitiertechnik erwartet werden. Um es nochmal für einige Mitforisten deutlich zu machen: Abschreiben durchaus erlaubt (und häufig unvermeidlich), aber NUR wenn es als solches gekennzeichnet ist!! Wenn dann noch der eine oder andere originäre Gedanke dabei aufkommt, ist ja alles Bestens! Im Falle von Frau Schavan rundet sich das Bild: Von allem ein bisschen rumstudiert, kein Abschluss, und noch schnell ne Promotion drangeklatscht!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.10.2012 16:07 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 15.10.2012 16:07 Uhr

Scheint ganz so,

stimme zu. Nichts davon hilft der Menschheit weiter. War auch nicht die Absicht.

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Closed via SSO
Zoufal Johann (Johanik) - 14.10.2012 20:52 Uhr

Jetzt verstehe ich.

Jetzt verstehe ich, warum während ihrer Zeit als baden-württembergische Kultusministerin diese dämlichen Präsentationen so wichtig geworden sind. Präsentationen bestehen zu 90 % aus Plagiaten, aus Wikipedia-Kopien u. ä. Anscheinend sollen die Schülerinnen und Schülern auf den Weg gebracht werden, der bei Schavan selbst zum Erfolg geführt hat.

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Florian Adler

Schein-Doktoren in der Wissenschaft und in der Scheinwelt der Politik

Sie gerieren sich als Vorbilder für Studenten und die Gesellschaft - mit leitender Täuschungsabsicht. Schavan hatte 1980 mit der Arbeit unter dem Titel "Person und Gewissen – Studien zu Voraussetzungen, Notwendigkeit und Erfordernissen heutiger Gewissensbildung" den Doktortitel erlangt. Die Bundeswissenschaftsministerin zeigt nicht einmal den Hauch eines schlechten Gewissens. Dem niedersächsischen Kultusminister Althusmann und Parteikollegen werden die Landtagswähler hoffentlich nicht wieder den Kopf retten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.10.2012 16:10 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 15.10.2012 16:10 Uhr

Nur eines nicht zuende gadacht...

in jeder neuen Studentengeneration dasselbe Bild: Erst der Doktor bringt richtig Geld und Ansehen. Beides will das Publikum. Sogar ohne Vergewisserung: Doktor worin ? Manche würden sich auch vom Tierarzt das Herz operieren lassen. Und vom verwaltungslastigen Chefarzt sowieso. Bürger sollen endlich mündig werden!

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Dr. Wolfgang Klein

Was soll man bei dieser Fächerkombination auch anderes tun als abschreiben?

Erziehungswissenschaft, Philosophie und katholische Theologie. Aus Philosophie könnte man ja noch was machen, aber umrahmt von "Erziehungswissenschaft" und "katholische Theologie" ahnt man schon um was für eine Art Philosophie es sich da handelt. Das sind doch alles Themen, die schon jahrhundertelang von Geisteswissenschaftlern wiederkäut wurden. Die Wahrscheinlichkeit, dass dabei etwas Neues rauskommt, ist herzlich gering. Vielleicht schreibt mal jemand ein Expertensystem, das auf Knopfdruck durch automatisches Mischen geisteswissenschaftliche Dissertationen aus dem bekannten Schrifttum erzeugt, ohne dass direkt abgeschrieben wird. Mir schwebt da so etwas ähnliches wie der Mission Statement Generator für Unternehmen, nur etwas weniger primitiv. Das müsste doch funktionieren! Vielleicht springt dabei sogar einer Informatik-Dissertation heraus. Möglicherweise gibt's dafür auch Fördergelder der EU.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.10.2012 09:52 Uhr
Dr. Wolfgang Klein

@Jürgen Vogel - Nicht anderes Thema, anderes Fachgebiet

Und dann muss man natürlich auch ein bisschen mehr können als eindrucksvoll daherschwätzen und Zitate aus der Bibliothek zusammenkramen.

Ich könnte noch Medizin empfehlen. Eine Dissertation in Medizin entspricht von den Anforderungen her einer Diplomarbeit in Biologie. Das ist ein echtes Schnäppchen. Zumal das spätere Einkommen im Schnitt besser ist.

Meine Frau (Fachgebiet Gentechnologie) hatte ursprünglich mal angefangen bei einem Internisten zu promovieren. Dabei wurde sie unter anderem genötigt, Teile von Dissertationen für "richtige" Mediziner zu schreiben. Titel so ungefähr "Anfertigung von Mikrotomschnitten für dies und das". Nachdem ihr Doktorvater sie dann noch dazu überreden wollte, Forschungsergebnisse einer Würzburger Forschungsgruppe zu stehlen, ist sie dann doch lieber wieder in den Biologie-Fachbereich zurückgekehrt. (Dort war die Bezahlung allerdings schlechter.)

Überhaupt ist bei Naturwissenschaftlern eher Fälschen von Messergebnissen angesagt als abschreiben.

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Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 15.10.2012 06:57 Uhr

Keinen Dr Titel

Ja nun was sollte man machen. Entweder gar keinen Doktortitel vergeben oder sich ein anderes Thema suchen.

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Martha Strinz

"Der Einfluss der französischen Existentialisten

auf traditionell-katholische Erziehungsmethoden."

MfG Martha Strinz

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Klaus Michael Strauss

Geschäftsmodell Auftragsgutachter

Aus eigenem Erleben darf ich berichten, daß zum Beispiel manche Gutachter zum schwierigen Bereich HWS-Beschleunigungstrauma genau so arbeiten.
Textbausteine, verschachtelte Selbstreferenz, imaginäre Systemkonstruktion ohne wirksame methodenkritischr Analyse.

Letztlich politisch opportune Zielgruppenorientierung der Ergebnisse nach aktueller ideologischer Mode.

"Wissenschaft" als Dienstleister der Macht ist mit hohem Risiko voreingenommen, manchmal mit historisch dokumentierten furchtbaren Folgen.

Jahrhunderte nach dem "Hexenhammer", der schon damals wahrhaft wissenschaftlich kritisiert wurde, konnten im 20. Jahrhundert in Europa Eugenik und Rassenlehre vordringen.

Ungeachtet der kulturellen Leistung der Aufklärung besteht eine menschliche Neigung zu gefälliger Vereinfachung, was Mächtige zu nutzen wissen.

Der Druckschrift als Medium der Aufklärung ist mit dem Internet ein Innovationssprung gefolgt. Mit neuen Chancen referenzierter Wissensverbreitung und Wahrheitsfindung.

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Gerhard Dünnhaupt

Primitiver Kollagestil

Ein erfahrener Professor, zu dessen Aufgaben es gehört, Hunderte von Dissertationen zu lesen, erkennt meist schon am plötzlich veränderten Prosastil, wenn es sich um eine eingeschobene Passage von fremder Hand handelt -- vom Thema ganz abgesehen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.10.2012 21:52 Uhr
Erich Jansen
Erich Jansen (Nonosus) - 14.10.2012 21:52 Uhr

Von den Mühen des Plagiatfindens

Ich kann Ihnen versichern, dass die Erkennung von Plagiaten nicht so einfach ist, bei aller Erfahrung. Natürlich hatte ich schon eine Hausarbeit, die mit den Worten bragenn: "Das Tagungsthema möchte ich..."
Andererseits ist ein Stilbruch nicht immer zu erkennen, zumal ja die Aneignung von Terminologie und Duktus wissenschaftlicher Arbeiten das erklärte Ziel der universitären Ausbildung ist. Seit wir an unserer Fakultät regelmäßig Plagiatssoftware einsetzen, hat sich die Trefferzahl zwar nicht vervielfacht, aber durchaus deutlich erhöht. Das betrifft insbesondere das "kleine" Plagiat, bei dem in einer ansonsten korrekten Arbeit nur ein Absatz fremd übernommen wurde. Er ist vom Korrektor leichter zu übersehen, als eine wahre Kollage.
Bedenken Sie bitte, dass auch bei Frau Schavan 290 Seiten ohne Plagiat blieben und sie sehr oft eigene Worte in den übernommenen Text eingefügt hatte. Der Korrektor wiegt sich da rasch in Sicherheit und wird Opfer des Betruges.

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Martin Bebel
Martin Bebel (MaBe1968) - 14.10.2012 19:45 Uhr

Eines der großen Probleme der Geisteswissenschaften ist die häufige Zufriedenheit der Studierenden

mit ihrer Rolle als Verwalter des bereits Erforschten. Auf die gegebene Erkenntnis bloß kein Quäntchen draufsetzen oder gar einen eigenen Weg gehen....ganz von Vorne ?

Nur Wenige dringen in neue Gebiete vor, entwickeln eigene, neue Gedanken / Hypothesen.
Ist wohl auch nicht gewollt & wird gesellschaftlich bekanntlich abgestraft.

Einem über sich hinauswachsenden Geist wird Ehre wohl seit eh & je nur posthum zuteil. Es scheinen sich aber viele aktuell Bewunderte, aus vergangenen Epochen damit zufrieden gegeben haben .

Die gegenwärtige Gestalt verlangt wohl leider,, ohne viel Risiko nach Allem ! Jetzt & Hier ! Und bitte ganz viel davon, möglichst lange !

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Thorsten  Krach

Ein Jahrhundertsatz eines Politikers

"Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, dass die gegen mich erhobenen Vorwürfe haltlos sind."

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.10.2012 22:14 Uhr
Thomas Heinzow

Pech für Sie, daß sich herausgestellt hat, daß die Täter andere waren, Engholm, Pfeiffer ...

auch wenn die Wahrheit poltisch Schmerzen bereitet.

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 14.10.2012 19:12 Uhr

Ich freu mich schon darauf, dass -plag sich einmal

die tausend Plagiate der Klimawissenschaftler vornimmt: "... obwohl die Ergebnisse der Untersuchungen nicht mit der Theorie der anthropogenen Erderwärmung zu vereinbaren sind, schlagen wir weitere Untersuchungen vor, denn wir sind der Meinung, dass die Erderwärmung eine anthropogene ist."

Natürlich stinkt vieles in der Wissenschaft. Vieles ist von Drittmitteln abhängig, von staatlichen Fördergeldern, dient der weiteren Karriereplanung. Ich möchte nicht die Liste der nicht veröffentlichten aber wichtigen Forschungsergebnisse lesen. Oder: 3 Jahre als Assi am Institut und das Ergebnis der Dissertation paßt wider Erwarten nicht ins Konzept des Professors, des Lehrstuhl, der Uni, der allgemeinen political Correctness - DAS darf nicht sein. Also macht 'man' ....

Das alles und noch mehr ist menschlich und wundert mich nicht. Vielleicht stimmt das System nicht oder wir haben zu viele Forscher oder die Berufungen beruhen zu sehr auf Forschung und zu wenig auf Lehre.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.10.2012 16:36 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 15.10.2012 16:36 Uhr

Die Amis wissen längst,

dass die Erwärmung verstärketer Sonnenaktivität geschuldet ist, und sie betätigen sich nicht in Gremien, deren Tätigkeit sie noch selbst finanzieren müssen. Wer weiss, dass 95 % des "Klimagases" Methan aus dem Meer kommt, weiss auch, dass er es zulande nicht bekämpfen
sollte. Weil es dann schon zu spät ist. Wer glaubt, dass die Atom-Bestrahlung uns umbringt, liegt daneben. Das Bikini-Atoll ist längst wieder clean, nach 67 A-Versuchen seit 1946. Es ist die
Luftverschmutzung, die die US-Grünen vom Atom als erste Gefahr abgebracht hat. Die waren zu Zeiten "grün", als Trittin in die Grundschule ging. Irgendwie hinkt Deutschland immer hinter-
her. Das liegt meineserachtens an den vielen Beamten. gerade in den verkorksten Bildungs-bereichen.

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Dieter Heppert

Vorwürfe gegen Schavan

Wenn ich mich richtig erinnere, musste ich bei meiner Staatsexamensarbeit an der Uni Köln 1981 schriftlich versichern, dass ich sämtliche benutzte Quellen vollständig angegeben habe. Frau Schavan hat sich für zu Guttenberg öffentlich geschämt. Sollten die Vorwürfe jetzt auf sie selbst zutreffen, gehört sie mit Schimpf und Schande öffentlich aus dem Ministerium vertrieben und alle, die bei ihrer Dissertation abgeschrieben haben, müssen ebenso behandelt werden. Die geben Wissen vor, dass sie geklaut haben. Warum nennen die nicht die Quellen, die sie ja benutzen dürfen? Weil sie mehr sein wollen, als sie sind. Und eine solche Person ist Ministerin und redet von Moral. Und komme niemand mit dem Argument, dass damals die Arbeit ohne Computer schwieriger war. Wer abschreibt, hat die Quelle vor sich. Abschreiben kann er/sie, aber den Verfasser, Jahr und Ort der Quelle nicht auch aufschreiben? Das wäre ja auch eine Eigenleistung.

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Norbert Regin

Ihre Pensioonsansprüche muss man aber streichen!

Sonst steigen bei der Halbwertszeit von hohen Amtsträgern die Aufwände für deren Pensionen ins Unermessliche. kann doch nicht sein, dass wir für jeden Amtsträger noch 10 weitere Staatschmarotzer bis an deren Lebensende fürstlich für ihre Fehlleistungen belohnen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.10.2012 16:46 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 15.10.2012 16:46 Uhr

Vor allem

weil die Meisten nicht gebraucht werden. Die US-Hochschulen werden durch Gebühren, Spen- den und Erträge (z.B. von Lizenzen) finanziert. Manche dieser Einrichtungen sind Milliarden schwer. In D hat es dreißig und mehr Jahre gedauert, bis sich viele Lehrstuhlinhaber herab-gelassen haben, ihre Wissensprodukte der Wirtschaft anzubieten. Das stand so nicht im Vertrag. Die viele Freizeit wurde genutzt, um schwarz zu arbeiten, so es einen Markt gab.
Intern wurden die Geldbündel verteilt, zum Beispiel für Statische Berechnungen, die in der
Wirtschaft das Doppelte gekostet hätten. So war und ist das. Eine prima Reform bestünde darin, alle rauszuwerfen, um sie sich neu bewerben zu lassen. Bewerben, wie in den USA.

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Peter Ammelmeyer
Peter Ammelmeyer (pammel) - 15.10.2012 10:42 Uhr

Der Dr. ist komischerweise lt. Spiegel ihr einziger Abschluss

interessant wird es, da Frau Schavan anders, als Herr zu Guttenberg der Dr. erst ihre Karriere ermöglichte - Gehaltsrückforderungen früherer Arbeitgeber kommen. Es ist unzweifelhaft, das eigentlich andere Tarife hätten gelten müssen.

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Christoph Runge

Man stelle sich vor, die "Steinbrück Nebeneinkünfte Woche" ist zu Ende und von wem auch

immer beauftragte "Internet Talibans" schlagen - fast zeitgleich - dumm Richtung Union zurück!?
Kommende Woche wird vermutlich die Bundeskanzlerin "hingerichtet". Der SPD fällt außer CDU Skandalen nichts mehr ein, weil ihr ungeliebter Steinbrück zu viel "Nebeneinkünfte" besaß. Doch die SPD Millionäre sind längst dem Volk bekannt!

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Norbert Regin

Verlogen bis zum biitteren Ende!

Typisch für diese Sorte von Politikern. Ihr Fehlverhalten können sie leider nicht eingestehen.
Aber über andere unsachgemäß urteilen. Das sind die Eigenschaften, die in der Politik zählen.

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Jahrgang 1962, politische Korrespondentin in Berlin, zuständig für die „Bildungswelten“.

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