Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir hat sich für ein Ende des Bahnprojektes Stuttgart 21 ausgesprochen. Angesichts der steigenden Kosten habe es „keinen Sinn für Bahn und Bund, nach dem Vogel-Strauß-Prinzip einfach weiterzuwurschteln“, sagte er am Freitag dem Internetdienst „Spiegel Online“.
Er plädierte für eine „ehrliche Bestandsaufnahme, vor allem auch vonseiten des Bundes“. Der Bund sei Mehrheitsaktionär der Bahn, „ deshalb ist der Konzern darauf angewiesen, dass endlich eine klare Ansage aus Berlin kommt.“
Die Bahn hatte eingeräumt, dass die Gesamtkosten für Stuttgart 21 inzwischen mit 5,6 Milliarden Euro veranschlagt werden. Weitere Risiken in Höhe von 1,2 Milliarden Euro stehen im Raum. Bisher galten 4,5 Milliarden Euro als Maximum. Özdemir sagte, er erwarte ein klärendes Wort von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). „Entweder sie sagt, im Kanzleramt liegen noch ein paar zusätzliche Milliarden. Oder, wozu ich raten würde, sie sagt: Uhren anhalten.“
Dann könne man sich im nächsten Schritt alle Varianten und Alternativen zu Stuttgart 21 ansehen. Özdemir kämpft bei der Bundestagswahl 2013 für ein Direktmandat in Stuttgart.
Özdemir und S21
Dr. Emil Andabak (Emil.Andabak)
- 01.01.2013, 11:29 Uhr
Dass Özdemir in Stuttgart das Direktmandat erringen will
versteht sich.
Marie Gruber (mariluI)
- 29.12.2012, 17:27 Uhr
Demokratische Entscheidungen akzeptieren und antidemokratische
Oligarchen abwählen!
Dr. Oliver Strebel (meerfantasie)
- 29.12.2012, 11:37 Uhr
Wollt ihr die totale Staatsverschuldung für Eure Enkerl? Bitte
für den Bahnhof stimmen
joachim tarasenko (truthful)
- 29.12.2012, 09:11 Uhr
Gäbe es das Geld nicht gäbe es auch keinen neuen Bahnhof
joachim tarasenko (truthful)
- 29.12.2012, 08:54 Uhr