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Große Koalition Das ist Merkels neues Kabinett

Das künftige Kabinett der großen Koalition steht - bis zuletzt wurde vor allem in der CDU heftig verhandelt. Überraschungen blieben nicht aus, dafür sorgte auch Kanzlerin Merkel selbst. FAZ.NET stellt die Minister der schwarz-roten Regierung vor.

© F.A.Z. Vergrößern Im Porträt: Das ist Merkels Kabinett

Das künftige Kabinett der großen Koalition steht - bis zuletzt wurde vor allem in der CDU heftig verhandelt. Überraschungen blieben nicht aus, dafür sorgte auch Kanzlerin Merkel selbst. FAZ.NET stellt die Minister der schwarz-roten Regierung vor. Klicken sie sich durch die Bilderstrecke.

Die CDU bekommt folgende fünf Ministerien:
- Innen: Thomas de Maizière (59)
- Finanzen: Wolfgang Schäuble (71)
- Verteidigung: Ursula von der Leyen (55)
- Gesundheit: Hermann Gröhe (52)
- Bildung und Forschung: Johanna Wanka (62)

Die CSU bekommt folgende drei Ministerien:
- Verkehr/digitale Infrastruktur: Alexander Dobrindt (43)
- Ernährung/Landwirtschaft (CSU): Hans-Peter Friedrich (56)
- Wirtschaftliche Zusammenarbeit/Entwicklung (CSU): Gerd Müller (58)

Die SPD bekommt folgende sechs Ministerien:
- Wirtschaft und Energie: Sigmar Gabriel (54)
- Auswärtiges Amt: Frank-Walter Steinmeier (57)
- Arbeit und Soziales: Andrea Nahles (43)
- Justiz und Verbraucherschutz: Heiko Maas (47)
- Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Manuela Schwesig (39)
- Umwelt, Naturschutz, Bau, Reaktorsicherheit: Barbara Hendricks (61)

Staatsminister im Kanzleramt:
- Kultur und Medien (CDU): Monika Grütters (51)
- Staatsminister bei der Bundeskanzlerin (CDU): Helge Braun (41)
- Migration, Flüchtlinge und Integration (SPD): Aydan Özoguz

Der bisherige Kanzleramtsminister Ronald Pofalla wird dem künftigen Kabinett nicht mehr angehören. In Berlin hieß es, Pofalla gebe seinen Posten aus persönlichen Gründen auf. Spekuliert wird weiter über einen Wechsel zur RAG-Stiftung nach Essen. Aus dem Umfeld der Stiftung wurde dies gegenüber der F.A.Z. jedoch am Samstag dementiert.

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Nach F.A.S.-Informationen bereitet Pofalla einen solchen Wechsel aber schon lange vor - nach einer gewissen Karenzzeit. Damit wollte er sowohl für den Fall vorsorgen, dass die CDU nicht mehr die Regierungsverantwortung im Bund trägt, als auch für den Moment, in dem er kein großes Ministerium in einem neuen Kabinett Merkel erhielte.

Quelle: FAZ.NET

 
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