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Griechenland Berlin droht Athen mit Ende der Hilfszahlungen

 ·  Es wäre der Staatsbankrott Griechenlands: Die Bundesregierung schließt ein Ende der europäischen Hilfszahlungen an Athen nicht mehr aus. Unterdessen ist der Radikale Linke Alexis Tsipras mit der Regierungsbildung in Athen gescheitert.

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Werner Bläser

Immer auf die Kleinen

Ich kann wirklich nicht verstehen, warum alle auf den Griechen herumhacken. Die haben gerade demokratisch entschieden, dass sie das wollen, was ich auch seit langem will:
Nichts arbeiten und dafür doppeltes Gehalt bekommen. Und die EU stellt sich genauso undemokratisch an wie mein Chef. Ohne jedes Verständnis. Typisch kaltherzige Nordeuropäer. Statt des mitfühlenden Herzens ein Rechenschieber. So kann man doch kein gemeinsames Europa bauen. Warum wollen die Nordlichter nicht einsehen, dass sie für die lebensfrohen Südländer mit-zuarbeiten haben? Wer lässt Euch denn die südliche Sonne geniessen und fröhliche Ouzo-Parties? Sieht so Solidarität aus?
Ihr solltet Euch schämen.

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Manfred Wehner

Zitat Schäuble: "Das griechische Volk will mehrheitlich im Euro bleiben"

Zitat Kommentar: "Sieben von zehn Griechen stimmten für radikale Parteien, um zu erzwingen, dass das Land dauerhaft vom „reichen“ Norden Stütze bekommt."
Take your pick!
Überschrift FAZ: "Berlin droht Athen mit Ende der Hilfszahlungen"
Sehr dumm diese Überschrift und wenig hilfreich! Es droht die EU und der IWF und Deutschland ´(d.h. ein Vertreter der Regierung) schließt sich an, sagt allerdings im gleichen Atemzug, dass "Deutschland" für den Verbleib der Griechen ist.
In der letzten Plapperrunde bei Maischberger ging es um die Sorge, dass wir uns bei unseren Miteuropäern wieder unbeliebt machen und nun den 3.Weltkrieg auf wirtschaftlicher Ebene führen. Wenn wir wirklich besorgt sind, wieder zum bösen Deutschen gemacht zu werden, empfehle ich den Austritt aus dem Euro. Dann werden wir mit einer erheblichen Aufwertung der Mark ordentlich für unser Fehlverhalten bestraft. Das hätte auch noch den Vorteil, dass das unsägliche Geplapper, dass wir nur uns selbst zu retten brauchen.

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Harald Pflüger
Harald Pflüger (HaPee) - 10.05.2012 10:26 Uhr

Wahnsinn mit Methode!

1.) Das glaubt doch keiner mehr: GR mit Stopp der Zahlungen drohen? Gerade heute sind wieder 4 Milliarden Euronen (geplant waren 5!!!) rübergeschoben worden.
2.) Wer - wie die meisten Politiker hier zu Lande - glaubt, ein Fass ohne Boden würde schon voll, man müsse nur die Menge erhöhen, die reingeschüttet wird, hat in Physik nicht aufgepasst.
3.) "Es war Wahnwitz, dieses System zu schaffen. Jahrhundertelang wird man darüber als eine Art Denkmal kollektiver Dummheit schreiben."
“It was folly to create this system, it will be written about for centuries as a kind of historical monument to collective folly. But it’s there and we have to deal with it.”

William Hague, britischer Außenminister, über den Euro im Magazin "The Spectator" vom 28. September 2011

Da hatte er Recht. Übrigens: Gut gemeint (Euroland) ist eben noch lange nicht gut gemacht.

4.) Die Schuldenschieberei hat bald ein Ende. Dann sind auch die Zahlemänner und Bürgen pleite. Mahlzeit!

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Martin Schmitt

Dem System entgehen

können wir nur teilweise. Der erste Schritt wäre keine Versicherungen, Riester, Rürup, BHW oder sonstige "Finanzprodukte" abschließen. Stufe zwei: das einbehaltene Geld für die Bildung der Kinder und eigen Gesundheit investieren. Stufe drei: Subventionen runterfahren. Die Politelite muss Angst bekommen - nicht wählen gehen.

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Manuel Bauer
Manuel Bauer (Manuel_B) - 10.05.2012 09:09 Uhr

Schwarzes Loch

Es gibt wohl derzeit zahlreiche unterschiedliche Meinungen, wei man am besten mit Griechenland verfahren soll.
Aber es ist wohl als Fakt anzusehen, dass die Griechen den Sparmaßnahmen nicht nachkommen wollen. Und das ist auch deren Recht, wenn mehrheitlicher Konsens in der Bevölkerung vorliegt.

Ebenfalls möchten die Bürger hierzulande ihr Geld nicht weiter (und sie wollten es noch NIE!) an Griechenland verschenken. Und das ist UNSER gutes Recht!
Es mag zutreffen, dass hierbei auch wieder Banken Gefahr laufen Milliarden zu verlieren, zu kollabieren.... allerdings läuft dies anderes herum der deutsche Bürger - als Ganzes gesehen - ebenfalls!

Wenn man die Demokratie achtet, wenn die Regierung die Demokratie achtet, dann kann es hierbei nur die Lösung geben, Griechenland "fallen" zu lassen!

Nebenbei wäre Griechenland sicherlich mehr geholfen, wenn man ihnen hilft einen funktionalen Verwaltungsapparat aufzubauen, anstatt noch mehr Euros in das schwarze Loch der EU zu werfen!

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Walter Leo
Walter Leo (Eilbote) - 10.05.2012 09:09 Uhr

Westerwelle ist sehr spät !!

Das Lachen nimmt kein Ende, denn während Berlin droht hat die EU schon die Zahlung angewiesen. Der Aussenminister ist nicht auf der Höhe des Geschehens, wie so oft.

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lothar kempf
lothar kempf (wilkem) - 10.05.2012 09:01 Uhr

Politiker verspielen unseren Wohlstand

Warum haben unsere Besserwisser in Berlin und Brüssel Ende 2011 nicht Papandreou's Vorschlag zur Volksabstimmung über Neuwahlen akzeptiert? Dann wäre das bestätigt worden, was wir damals schon annahmen und heute wissen - allerdings mit dem Vorteil, viel Geld gespart zu haben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.05.2012 13:40 Uhr
Pantelis Liatos

MATRIX

Wie Sie schon erwähnt haben, sollten die Menschen gefragt werde durch eine Volksabstimmung. Aber der Faktor Mensch zählt nicht mehr in der KASTE oder bei den Oligarchen Politiker und Banker.
Mir scheint langsam das der Film MATRIX uns die Wahrheit erzählt.
Nur die Tiere, Politiker und Banker sind freie Individuen und LEBEN um zu LEBEN.

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Roland Magiera

Die Bundesregierung opfert das deutsche Volk für die europäische Idee

Ein unglaublicher Vorgang, dass eine Regierung ihr Volk verschleißt, um einem anderen Hilfe aufzudrängen, obwohl sie von diesem zuvor mindestens ein Jahrzehnt lang belogen und betrogen worden ist.

Die Griechen haben sich im übertragenen Sinne bei uns ein Auto auf Ratenzahlung gekauft und gestalten nun die Rückzahlung nach ihrem Gusto und das bedeutet KEINE Raten.

Die Bundesregierung drängt denen jetzt unser Geld für die Raten auf, damit die einen Teil von unserem Geld benutzen können um ihre Schulden bei uns zu bedienen, damit das hier wenigstens noch ein wenig nach Marktwirtschaft aussieht und nicht nach dem was es ist: unmenschliche, rücksichtslose staatliche Ausplünderei der arbeitenden Bevölkerung & Gleichmacherei.

Und die bezahlen weiter, auch wenn die Griechen weder Sparen noch Beamte entlassen, weil entschieden wurde, dass der deutsche Arbeiter und Angestellte das notwendige Opfer auf dem Altar europäischer Großmachtsphantasien sei.

Denn sie wissen nicht was sie tun

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Jens Hunger
Jens Hunger (hero02) - 10.05.2012 08:44 Uhr

interessant ist.......

interessant ist vor allem zu beobachten wie europäer miteinander umgehen. natürlich wird durch drohungen nichts, aber auch gar nichts verbessert. wir sehen das totalversagen des merkelschen rumeierns. das einzige sinnvolle wäre gewesen, sich 2010/11 mindestens 200%ig hinter griechenland zu stellen und den märkten zu signalisieren daß es überhaupt keinen sinn macht gegen ein europäisches land zu spekulieren. da hat sie sich aber von der springerpresse (wider besseres wissen) als "eiserne kanzlerin" feiern lassen. dann hat sie viel zu spät das ruder rumgerissen, wodurch sämtliche rettungsmassnahmen wesentlich teurer geworden sind. und allen die hier ein bisschen griechenbashing betreiben: nichts, aber auch gar nichts gewinn wir durch die demütigung der griechen. weder ökonomisch, sozial oder politisch, es sind einfach nur die dumpfesten reflexe des nationalismus.

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Franz Siebrech
Franz Siebrech (rosi110) - 10.05.2012 08:41 Uhr

Deutschland ist der Depp Europas, sonst gar nichts

Die deutschen Politiker, und zwar alle, betrachten den € als ein Prestigeobjekt. Es stellt sich die Frage, warum das so ist. Und weil sie so am Euro hängen, sind sie auch so verwundbar, und als Bürger ist man automatisch in Mithaftung.
Die Griechen schimpfen ja deswegen auf Deutschland- das geht doch, aber nicht auf Holland, Luxemburg oder Frankreich. Die Griechen wissen um die deutschen Befindlichkeiten und treiben es bis zum Exzess. D.h.: solange, bis Deutschland selbst bankrott ist. Warum bleiben "wir" in der Eurozone? Warum droht Berlin nicht mit dem Verlassen der Eurozone. Sind "wir" nichts wert?!
Warum läßt man sich ein ums andere Mal vorführen? Warum macht man keine Nägel mit Köpfen?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.05.2012 10:41 Uhr
Alexandra Schneider

Der Depp, der sicht selbst dazu machte!

Herr Siebrech,
der einzige Grund, weswegen Griechenland überhaupt in der Euro Zone ist, sind wir.
Wir, die großen Staaten Europas. Und zwar weil wir es wollten, obwohl wir wussten, dass es Griechanland finanziell nicht annähernd auf eine Stufe mit uns schafft.
Der Grund ist so simpel, wie unnötig: Absatzmärkte schaffen.
Deutschland und andere große europäische Staaten sind zunehmend an der Globalisierung interessiert, wieso also nicht auch kleinere Staaten in die Euro Zone aufnehmen, um einfach billiger dorthin exportieren zu können?
Nun stellen Sie sich mal bitte vor, Deutschland wurde -aus Trotz- nun die Eurozone verlassen. Das wäre ein Desaster schlchthin!
Keine günstigen Import-/Exportkosten mehr! Unsere Währung wäre noch weniger wert, als es der Euro nun ist, Inflation des Grauens...
Das hat weit mehr Folgen, als man sich derzeit begreiflich machen kann.
Bitte nicht immer nur schimpfen, sondern auch mal über den Tellerrand hinweg schauen!

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 10.05.2012 11:09 Uhr

Herr Sieberich

"Deutschland" ist nicht der Depp Europas. Die Deutschen sind die Deppen der europäischen Banken, den Griechen geht es dreckig, wenn Sie wissen wollen wo die Bürgschaftsmilliarden landen sollten Sie nach Frankfurt schauen, ins Bankenviertel, respektive nach Kronberg, wo die feinen Herren wohnen, und nicht nach Thesaloniki oder Athen. Aber es ist halt leicht, den Schuldigen eher im faulen Griechen als im faulen Banker zu sehen....

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Closed via SSO

Die Griechen werden sich nach lautem Hin und Her fügen...

das ist doch klar, denn sie sind nicht dumm. Sie haben eines gelernt in der EU: Wer laut schreit, kriegt auch mehr. Das machen Alle, Außer den vornehmen Deutschen, die haben Angst von der Keule und sind dann ganz schuldbewußt. DAS ist das eigentliche Problem Deutschlands - mangelndes Selbstbewußtsein der Politiker. Obwohl, in letzter Zeit hauen sie ganz schön auf die Pauke, strotzen vor Potenz und legen die Finger in die Wunde.
Also: Die Griechen werden weiter sparen und WIR werden großzügig dort investieren, wenn die Löhne ein adäquates Niveau erreicht haben. DAS ist das Ziel! Das nennen wir dann stolz "europäischer Mashallplan" und sichern uns diese Märkte rund um GR für die nächsten 30 Jahre. Übrigens, des Griechen liebstes Auto ist, klar, "Mercedes" oder "BMW". Damit die weiter unsere Autos kaufen, brauchen sie Kaufkraft, die Dinger sind teuer. Also: Gebt den Griechen Kaufkraft und Stolz - investiert endlich! Es ist lukrativ! Und sicher, Dank EU!

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Siegfried Kellner

Soll man das nun ERNST nehmen oder ?

Ich kann mich nicht des Eindruckes erwehren, dass Westerwelle solche Äußerungen jetzt von sich gibt, weil sich die FDP als Schuldenbegrenzungspartei vor den Wahlen erfunden hat.

Es wäre besser gewesen, wenn er der Merkel schon vor längerer Zeit die Gefolgschaft versagt und Neuwahlen angestrebt hätte.

Doch davor hattte die FDP Angst, weil einigen die Diäten abhanden gekommen wären.

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Guy Schmatzig

Schrecken ohne Ende!

Die Ankündigungen sind für das "blöde" Volk.
Die Faktizitäten für die "intelligenten" Politiker.

Ich glaube, in Berlin droht keiner und die Stadt selbst ist pleite!

Merkel und Schäuble sind meinem Gefühl nach mit ihrem Latein am Ende und was incl. der SPD abseits Volksvertreter mit uns machen würden, kann sich ein jeder denken.
S.

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karl turecek
karl turecek (katueins) - 10.05.2012 07:22 Uhr

Dank Merkel

Vor kaum mehr als zwanzig Monaten schmetterte diese Frau noch ein gellendes Njet gen Griechenland: weil es im Euro-Vertrag ausdrücklich verboten war, andern aus selbst gegrabenen Budget-Löchern zu helfen. Doch dann zeigten ihr die Ackermänner die Folterkammer. Flugs zerriss diese Frau die Substanz der Euro-Verträge und schickte fortan Milliarde um Milliarde nach Griechenland - um überwiegend an der Steuer vorbeigeschleuste Vermögen in griechischen, französischen, Deutsche(n) Bank(en) zu retten. So wurde diese Frau zur teuersten Kanzlerin aller Zeiten. Und das Kind liegt nun im Brunnen, hat immer größeren Hunger und plärrt so laut, dass auch andere aufwachen und lauthals Nahrung (nicht nur) aus dem deutschen Futternapf fordern. Deshalb - gute Nacht. Euro, es lebe die Transfer-Union. Dank(e) Merkel.

Karl Turecek, Linz-Österreich

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Closed via SSO

@ Max Schmidt: Ihr Spott ist berechtigt

Die Schweiz und Griechenland haben wirklich überhaupt nichts zu befürchten, alle Drohungen sind leer und hohl. In der Alpenidylle hat die Oberschicht aller Länder ihre Schwarzvermögen atombombenfest gebunkert, die letzte Armee die sich traute das in Frage zu stellen war die napoleonische. Gegen Griechenland hat die internationale Oberschicht Forderungen, welche doch bitteschön durch die Steuerzahler egal wo beglichen werden sollen, wer dem Plebs Geld leiht möchte es vom Plebs wiederbekommen, das ist nur fair und gerecht. Da wird sich kein kleiner Politiker trauen, den Hahn zuzudrehen. Interessant ist in der Tat die Hellsichtigkeit unseres famosen Vizekanzlers aus der besten FDP aller Zeiten, der die Seele des Griechenvolkes kennt und versteht... hätte man ihn vor einem Jahr gefragt, hätte man sicher die griechische Abstimmung über den Verbleib im Euro gestattet, die Griechen hätten doch mit überwältigender Mehrheit "Ja" zu ihrem geliebten Euro gesagt

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Karl Hammer

In stabilen Zeiten wäre die Machtausweitung Brüssels kaum durchzudrücken gewesen

Wie oft kann man den Bankrott gehen? Griechenland ist es doch längst. Oder wie nennt man das, wenn man seine Schulden nicht mehr bedienen kann?
Es droht sich nur jetzt zu realisieren, was von Anfang an klar war, daß die von der BRD (bzw. EZB) auf unsere Kosten übernommenen Kredite auch notleidend werden. Aber ich glaube, daß das allen Beteiligten von Anfang an klar war, auch der Merkel.
Sie haben es dazu genutzt, die Macht Brüssels weiter auszubauen und genau darum geht es ihnen in Wahrheit. In stabilen Zeiten wäre das kaum durchzudrücken gewesen, so unterläuft das quasi die Geschehnisse nebenbei und am Ende leben wir plötzlich im Totalen Staat.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.05.2012 20:22 Uhr
Peter Goetz

“We can only achieve a political union if we have a crisis,”

So Schäuble am 19.11.2011 in der NY-Times. Was unmittelbar die Frage aufwirft, ob den Protagonisten der Politischen Union dieses nur bewusst ist, oder ob sie an der Erfüllung der Bedingung aktiv beteiligt waren/sind. Ein Interesse die Krise rasch und planvoll beizulegen kann man jedenfalls aus ihren Handlungen nicht ableiten.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 10.05.2012 02:21 Uhr

Echt Links

Wie die DDR-Politiker sagten, wir haben den Juden nichts angetan, also muessen wir uns an einer Widergutmachung nicht beteiligen. So machen es jetzt auch die griechischen Linken. Ein neues Parlament und alle alten Vertraege sind weg. Aber da der Schroeder auch zuviele Schulden machte, konnte er auch von Anfang an dagegen steuern. Und haben die Herren Steinmeier und Gabriel nicht auch mehr fuer die Griechen gefordert???

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Martin Schmitt

Bankenrettung und Griechenlandpleite

Erst wenn die Verluste deutscher und französischer Banken abgegolten wurden stellt man die Hilfszahlungen an Griechenland ein. Danach verkündet Griechenland die Staatspleite. Alle Gläubiger, hier die Steuerzahler, gehen leer aus. Die Ausgaben für Bildung, Kindergärten, Gesundheit und Renten werden gekürzt und die Energiepreise steigen. Die EU hat eine berechtigte Angst, dass China die Kontrolle über Griechenland gewinnt. Die Staatspleite in Argentinien hat das Land wieder konkurrenzfähig gemacht. Der Import wurde praktisch auf das Minimum begrenzt, die Steuern gesenkt und die Produktion angekurbelt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.05.2012 20:10 Uhr
Helga Zießler

Kompliment, Herr Schmitt

Genau so ist es. Es geht um nichts anderes als die Rettung der Banken (vorwiegend der Staatsbanken), alles andere ist Augenwischerei. Allerdings wird noch wesentlich mehr gekürzt werden müssen, unser gesamtes Wohlfahrtssystem wird auf den Prüfstand kommen. Und das ist sogar gut, denn diese allumfassende Alimentierung jeder Lebenslage hat längst Ausmaße angenommen, die nicht mehr bezahlbar sind und - das ist viel wichtiger - die Eigenverantwortung und die Selbstheilungskräfte des einzelnen Menschen hat erlahmen lassen. Es wird sehr schmerzhaft werden, aber vielleicht wird es zu einem neuen guten Anfang führen. Siehe Argentinien!

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Helga Zießler

"Berlin droht Athen mit Ende der Hilfszahlungen"

Allerdings sehen die "diplomatischen" Aussagen von Westerwelle (und Schäuble) doch etwas anders aus. Na ja, drohen kann man ja mal - aber die Bürger wissen doch, wie sowas gemeint ist: Am Ende wird gezahlt. Und zwar von den deutschen Steuerzahlern.
Allmählich sollten sich Merkel & Co mal Gedanken darüber machen, wie weit sie dieses Spiel noch spielen können. Irgendwann haben sie nämlich keine Zitronen mehr, die sie noch weiter ausquetschen könnten. Und was dann?
Wer mag, sollte sich auf youtube mal die Rede anhören, die der britische Politiker, Europa-Parlamentarier und EU-Gegner Nigel Farage gestern anläßlich des "Euro-Tages" gehalten hat. Der sagt, was Sache ist! Warnung: Es ist aber kein bißchen tröstlich.

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Ulrich Mayer
Ulrich Mayer (Bayer01) - 10.05.2012 00:37 Uhr

Falsches Spiel

Lüge, Lüge, Lüge.
Das ist alles, was aus dem Mund "unserer" Politiker kommt.
Und zwar quer durch alle Parteien. Sie sind wir die DDR-Parteien:
Es ist von vornherein klar, was herauskommen soll: EU-Sozialismus auf unsere Kosten.
Verweigern wir unsere Zustimmung!

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