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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Götz-Werner von Fromberg im Interview „Es gibt keine Maschsee-Mafia“

 ·  Der Rechtsanwalt Götz-Werner von Fromberg im F.A.S.-Interview über seine Herrenabende in Hannover, Freunde wie Gerhard Schröder und Frank Hanebuth und über die Affäre Wulff.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (29)

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Volker Krüger

Kein Wunder

dass sich vor diesem Hintergrund, den uns Herr v. Fromberg freiwillig gegeben hat, die größten
Schreihälse zur Zeit ihre Kl.... halten.

Ich möchte nicht wissen, wieviel Mockturtlesuppe der POP Gabriel und der Gasableser Putins, mit dem feinen Rechtsanwalt gegessen haben.

Wenn ich dieser Tage nur das Wort "Hannover" lese, kommt es mir übel hoch.

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Christian Braun Dr.

Es gibt eine Maschsee-Mafia

Die Kernthese von Herrn von Fromberg war, dass immer nur die ältesten Freunde eingeladen wurden (so die Antwort zur Frage 3). Auf die Frage, wie er Christian Wulff kennen gelernt habe, hat Herr von Fromberg geantwortet, dass Herr Wulff nie zu der Clique des von Herrn von Fromberg gehört habe. Auf die Frage, ob Herr Wulff bei den Herrenabend war, führte Herr von Fromberg aus, dass er, wenn er gekommen wäre und sich wohlgefühlt hätte, er auch willkommen gewesen wäre. Mit anderen Worten: Es besteht ein offensichtlicher Widerspruch zwischen der Aussage zum möglichen Kommen von Herrn Wulff und der These, dass immer nur „die ältesten Freunde“ eingeladen wurden. In dem Punkt hätte ich ein kritisches Nachfragen von Herrn Eppelsheim erwartet. Selbstverständlich gibt es eine Maschsee-Maffia. Und genau das war das Ziel der Treffen, wobei – dies ist Herrn von Fromberg zuzubilligen – eine gewisse Freundschaft eine Rolle gespielt haben mag. Das war aber anscheinend nie der Kern, wie bei der Mafia.

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Klaus Letis

Zustände in Hannover

Herrenabende gibt es übrigends auch bei den freundlichen "Hells Angeles"
Eine kleine Übersicht über diese Leute kann man sich in der NRD Reportage "Die neue Macht der Rocker" im Internet verschaffen. Solche Leute benennt er als Freund.
Auf Wikipedia wird dann noch Herr Fromberg mit Folgendem beschieben:
"Fromberg selbst besitzt Immobilien im Hannoverschen Steintorviertel, dem örtlichen Rotlicht-Bezirk, der von den Hells Angels kontrolliert wird. Der Chef der Hells Angels in Hannover, Frank Hanebuth, zählt zu Frombergs Freunden."
Wenn man sich dann noch anschaut, wie die NDR-Reporter auf offener Strasse von diesen gewalttätigen Rockern angegangen werden...
Die Polizei macht dabei auch keine gute Figur...
Hilfe! Wo sind wir eigendlich?

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Dirk Resühr
Dirk Resühr (resus42) - 06.02.2012 11:34 Uhr

Ethik, Moral und Freundschaft aus juristischer Sicht oder "Erst kommt der Jurist, dann die Moral"

Der berufliche Umgang mit menschlichen Grenzgängern kann nicht ohne Folgen bleiben.
Rechtsprechung und Juristerei in einem Un-Rechtsstaat auch nicht.
Diese seltsame Spezies nennt man Juristen.
Die haben Verkehr mit Menschen, die man nicht kennen möchte.
Die haben Freunde, die man nicht haben möchte.
Die sind, was man nicht sein möchte.
Juristen.
resus42

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Ralf Vormbaum

Rechtsanwälte sind manchmal erstaunlich wendig.

Ein alter Schulfreund erlitt als junger „Aktivist“ bei Kämpfen mit der Polizei an der geplanten Startbahn West eine ansehnliche „Kriegsverletzung“. Bei Diskussionen war er als straffer Parteisoldat der Grünen unerbittlich. Nach Abschluss des Studiums heiratete er dann eine gut betuchte junge Dame, trat in eine renommierte Anwaltskanzlei ein, warf sein unpassendes Parteibuch weg und erzählte abends unter Freunden, wie die alten Kanzleivorderen sich der jungen Sekretärinnen annahmen, was ihn sichtlich beeindruckte. Irgendwann machte der gute Mann dann seinen Jagdschein, wurde ein engagiertes Mitglied im Schützenverein und abonnierte Zeitschriften wie „Junge Freiheit“ und „Eigentümlich Frei“. Mittlerweile gehört er zu den Kanzleivorderen und pflegt entsprechend die Traditionen.

Manchmal hat man den Eindruck als hinge diesem Berufsstand notwendig ein ausgeprägter Nihilismus an, der sich in sprachlich nett verpackten Zynismen ausdrückt und an der eigenen Bedeutsamkeit berauscht.

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Jacherl Tschauner

Seilschaften

"Es gibt keine Maschseemafia" - mit jeder weiteren Antwort auf die an sich harmlosen Fragen verfestigt Fromberg genau diesen Eindruck: in Hannover geht nichts ohne "Freundschaften", Seilschaften und Beziehungen. Dass McAllister sich dem Klüngelkreis des Herrn Fromberg bisher offenbar nicht anschliessen will, scheint diesem gewaltig gegen den Strich zu gehen. Zu jedem Namen, der genannt wurde, ist ihm ausschliesslich positives eingefallen - nur bei McAllister entfährt ihm ein "Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen".

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Bruno Kirsch
Bruno Kirsch (BWKHH) - 05.02.2012 18:51 Uhr

„Es gibt keine Maschsee-Mafia“

Das Interview ist sehr aufschlussreich. Ich hätte mir allerdings gewünscht, daß Herr Eppelsheim etwas härter nachgefragt hätte, beispielsweise im Zusammenhang mit der anwaltlichen Vertretung des Chefs der Hannoveraner Hell´s Angels durch Herrn von Fromberg. Im vergangenen Jahr wurde in der Presse darüber berichtet, wie Herr von Fromberg sich rühmte, am Zustandekommen eines "Friedensvertrages" der Hell´s Angels mit einer konkurrierenden Verbrecherorganisation beteiligt gewesen zu sein, einer Vereinbarung, die es beiden Gruppen letztlich ermöglichen sollte, in ihren jeweiligen Gebieten ungestört ihren Geschäften nachgehen zu können. Es Herrn von Fromberg durchgehen zu lassen, all dies unter den Begriff der "Freundschaft" zu subsumieren, verharmlost diesen Sachverhalt.

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Mohamed Kanaan
Mohamed Kanaan (Kanaan6) - 05.02.2012 17:54 Uhr

Fromberg verrät sich...

"Als Gerhard Schröder Bundeskanzler war, habe ich entgegen meiner Überzeugung zu Herrn Hanebuth gesagt, ich könne ihn nicht einladen - sonst kommt der Vorwurf der Nähe zwischen Hells Angels und Politik. Diese Nähe gab es nie, aber Herr Hanebuth hat verstanden, dass ich ihn nicht einladen konnte. Als Schröder dann nicht mehr Kanzler war, hat Hanebuth auch wieder mitgefeiert."

Wenn es Fromberg nur um die Pflege sehr guter Freundschaften geht, warum lädt er seinen angeblich ach so noblen Freund Frank Hanebuth, mit dem er seit 28 Jahren eng befreundet sein soll aus?
Er musste sich für den entscheiden, von dem er mehr hat, und das war natürlich Schröder.

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Frank Sperling

Ein weiterer Sargnagel .....

am schon massiv geschädigten Image der Anwälte. Der Herr von Fromberg scheint auch nur noch geringe Kontrollfunktion über sich selber zu haben, sonst hätte er zuallermindest die widerliche "Bronce" vor der Fotoaufnahme vom Tisch genommen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.02.2012 18:59 Uhr
Anselm Schuster

"widerliche Bronce"

Bei dieser "widerlichen Bronce" (das ist natürlich eine Geschmacksfrage!) handelt es sich, soweit ich das nach dem Foto zu erkennen glaube, um eine Arbeit des international sehr bekannten und renommierten Künstlers Bruno Bruni. Dieser ist ein guter Freund unseres Alt-Bundeskanzlers Gerhard Schröder, wie schon oft zu lesen war. Irgendwie schließt wieder einmal der Kreis. Wahrscheinlich war Bruno Bruni auch schon einmal bei einem dieser Herrenabende.

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Denise-A. Langner-Urso

krass,der aus dem mustopp kam

bei mir dürfte der seinen salat selber anrichten- und aufräumen auch...ist ja nicht zu fassen

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Christoph Runge

Er redet offen über Freunde, Beziehungen, einer gewissen Unabhängigkeit.

BP Wullf gehört nach eigenem Bekunden nicht zu seinen Freunden. Mag damit zusammenhängen, daß Gerd Schröder( als Nichtkanzler) meines Wissens in seiner Kanzlei tätig war.

Apropo "Maschsee- Mafia", ich halte diese Beziehungen nicht für anrüchig. Aber wenn Sie, "FAS" "noch tiefer einsteigen" wollen, dann prüfen Sie doch mal die"Ruhrgebiets- Mafia". Einige"VEBA", "West LB" Leute lachen sich kaputt!

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Helga Zießler

"Man muss es nur richtig interpretieren"

hatte ich zum Schluss meines Kommentars geschrieben.

Die Interpretationen der Co-Kommentatoren treffen mitten ins Schwarze. Allerlei zum Schmunzeln dabei...

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Linda Fredrik

Wenn er das selber glaubt, was er da sagt, ...

... dann hat er wirklich eine eigene Realität. Prof. Borwin Bandelow hätte da eine gute Erklärung dafür ... (Buchtipp: Celebrities - Vom schwierigen Glück, berühmt zu sein!)

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Klaus Michael Strauss

Märchenhaft

... und wenn sie nicht gestorben sind, dann haben sie noch heute ein gutes Verhältnis.

Danke für diesen Einblick in das selbstbewußte Selbstverständnis einer "Stütze der Gesellschaft". Trotzdem besteht die Hoffnung, daß sich auch diese einflußreichen Wohlhabenden bald wieder ernsthafter Gemeinnützigkeit widmen. Rechtzeitig vor gesellschaftlichen Friktionen, bei denen die Jungen noch Hungrigen gewinnen dürften.

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Helga Zießler

Oh Gott, das rührt einen ja fast zu Tränen -

da kommen alle diese netten Herren, diese guten Freunde, mindestens hundert an der Zahl, treffen sich im Keller des Herrn Anwalt von Fromberg zu Tischfußball und sonstigen harmlosen Späßen - und das nur, um bei hausgemachtem Kartoffelsalat und Bier endlich mal dem ewigen Kaviar und Champagner zu entfliehen, den man so satt hat.
Das sei den Herrschaften doch wirklich einmal im Jahr gegönnt, von dem so reizenden Herrn Maschmeyer, der von der Öffentlichkeit so schrecklich verkannt wird, bis zu dem ebenso harmlos netten Herrn Schmidt. Nur leider hat es der Herr Wulff nicht ganz in diese entzückende Runde geschafft - er ist halt in der falschen Partei... Macht nix, Gabriel passt irgendwie auch noch besser dazu.

Auch wenn's besser in die Bunte gepasst hätte - dieses Interview ist doch erfreulich aufschlußreich. Man muss es nur richtig interpretieren.

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Closed via SSO
Detlef Stark (wool-web) - 05.02.2012 15:02 Uhr

Unglaublich! Da leben einige in ihrer eigenen Welt!

In der machen Sie sich auch ihre eigenen Gesetze, die meisten sind ja Rechtsanwälte.
Da ist dann auch mal ein ehemaliger Straftäter wie Frank Hanebuth ein dufter Kumpel, den man beim Herrenabend schätzt.
Unser Grundgesetz und das daraus abgeleitete Staatsverständnis wird da zur ausgehöhlten Hülle bei diesen fragwürdigen Kumpaneien aus Wirtschaft, Justiz, Politik und Rotlichtmilieu.
Und einige dieser Kumpaneibrüder sitzen an den Schaltstellen der Wirtschaft und Politik.
Kein Wunder, dass dann kein Unrechtsbewusstsein existiert und der Anstand und die Würde auf der Strecke bleiben.

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Sven Gralla

um Kopf und Kragen

Aus diesem Interview schliesse ich, dass die Maschsee-Mafia noch weitaus größer und verfilzter ist, als bisher angenommen. Ein Netzwerk von etwa 100 Leuten, die sich Aufträge und Informationen zuschanzen. Ein Ansammlung von bauernschlauen und halbseidenen Schlitzohren und Oberschlitzohren.

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Peter Ambros
Peter Ambros (Lilo11) - 05.02.2012 14:36 Uhr

Seltsam

Seltsam, wie unkommentiert solche Aussagen wie die von Herrn Fromberg bleiben. Damit ist er natürlich nicht alleine, alle "Chefs" jedweder Couleur reden und handeln so.
Seltsam, daß diese Herren - fast nie Damen - mit bekannten bis berühmten Persönlichkeiten Freundschaften schließen. Menschen wie ich und du gehören nicht dazu. Wie geht das eigentlich? Ich treffe diese Leute nie, kenne sie folglich nicht und kann keine Freundschaften schließen.
Sind also "Prominente" - die Anführung gehört schon dazu - die besseren Menschen, mit denen befreundet zu sein, natürlich ist?

Warum freundet sich z.B. Herr Fromberg nicht mit seiner Putzfrau an? Sind Putzfrauen per se nicht freundschaftsfähig?
Fragen über Fragen, die unbeantwortet bleiben.

Die Teilnehmer der Freundschaftsrunde müssen eigentlich untereinander auch befreundet sein. Oder dort zu Freunden werden. Ein einig Volk von Freunden - ganz zufällig wohlhabende und einflußreiche.
Zu wessen Gunsten?
Zum Wohle der Gesellschaft?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.02.2012 02:10 Uhr
Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 06.02.2012 02:10 Uhr

Sind wir wieder soweit?

"Zu wessen Gunsten? Zum Wohle der Gesellschaft?" Müssen Freundschaften, also ganz private Beziehungen wieder einer Prüfung auf political correctness unterzogen werden - momöglich von Ihnen? Gott bewahre! Warum freunden Sie sich nicht mit Herrn von F. an? Oder Bill Gates? Oder Obama? Sind die nicht freundschaftsfähig (in ihren Augen)? Oder sind Sie es nicht? Fragen über Fragen, die der Beantwortung harren.

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Wilhelm Friedrich

Mafia klingt so unschön ...

Es reicht doch schon, bei guten Freunden zu sein und es geschafft zu haben dazuzugehören. Dann geht bestimmt immer etwas. Das ist nicht nur am Maschsee oder in Italien so, sondern auf der ganzen Welt. Und dass der ehrenwerte Rechtsanwalt v. Fromberg der FAS jetzt ein Interview meint geben zu müssen, zeigt, dass ihn und seine ebenso ehrenwerten Freunde irgendetwas aufgeschreckt haben muss, was die Geschäfte oder das Ansehen ihrer Gesellschaft stören könnte. Das ist in Italien nicht anders als am Maschsee. Könnte es gar die Aufmerksamkeit sein, die man ihm und seinesgleichen derzeit zukommen lässt?

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Andreas Berchem
Andreas Berchem (Andek) - 05.02.2012 13:41 Uhr

Zitat sagt alles

„Es muss doch erlaubt sein, dass man alles das, was im gesetzlichen Rahmen zulässig und möglich ist, auch machen kann.“

Dieses Zitat sagt ja eigentlich alles. Genau um diese Mentalität geht es auch bei Christian Wulff. Was nicht verboten ist, ist erlaubt.

Nebenbei eine geschmacklose Farbkombination: gelbe Hose und blaue Jacke.

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