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Giffeys erstes großes Projekt : Das „Gute-Kita-Gesetz“

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Ortsbesuch: Giffey in der Berliner Kita „Abenteuerland“. Die Familienministerin will mit einem neuen Gesetz die Qualität aller Kitas verbessern. Bild: Imago

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey will schon nächste Woche ein Gesetz auf den Weg bringen, das die Lage in den Kitas verbessern soll: von der Gebührenbefreiung über den Betreuungsschlüssel bis zur Sprachförderung.

          Als erstes großes Projekt will Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) in der kommenden Woche ein Gesetz zur Verbesserung der Qualität von Kitas in die Ressortabstimmung geben. Das kündigte Giffey im Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe  an. Das „Gute-Kita-Gesetz“ sei ihr erstes großes Gesetzesvorhaben. „Das Gesetz enthält neun verschiedene Instrumente, um die Länder bei der Verbesserung der Kita-Qualität zu unterstützen – von der Gebührenbefreiung über den Betreuungsschlüssel bis zur Sprachförderung“, sagte sie. Der Bund wolle den Ländern dafür in dieser Wahlperiode zusätzlich 3,5 Milliarden Euro bereitstellen.

          Giffey betonte, der Bund werde mit jedem Bundesland konkrete Vereinbarungen treffen, welche Instrumente zur Steigerung der Qualität sie wählen wollten, „damit das Geld auch da ankommt, wo es gebraucht wird“. Sie forderte, dringend auch die Ausbildung, Arbeitsbedingungen und Bezahlung für Erzieher zu verbessern, um mehr Menschen für diesen Beruf zu gewinnen. Durch Zuwanderung lasse sich der Fachkräftmangel nicht einfach lösen. „Es hilft nicht, einfach Leute aus dem Ausland reinzuholen. Wir müssen schon zusehen, dass der Beruf hier attraktiver wird - und dass mehr junge Leute sich dafür entscheiden.“ Die Bezahlung sei dafür entscheidend.

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