20.06.2012 · Im neuen nationalen Bildungsbericht von Bund und Ländern wird eindringlich vor der Einführung eines Betreuungsgeldes gewarnt. Es sei nicht zu finanzieren, ohne andere Ziele zu vernachlässigen - und verhindere wichtige frühkindliche Bildung. Die CSU hält trotzdem an ihm fest.
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Es spricht also alles fürs Betreuungsgeld
Wenn 3 Jahre Kindergartenjahre sich positiv auswirken, dann bedeutet das
doch, dass die Kinder die ersten 3 bis 4 Jahre Ihre Eltern
genießen dürfen und umgekehrt. Was hier wieder einmal
verschwiegen wird, sind die schädlichen Auswirkungen auf die
frühkindliche Entwicklung, wenn diese zu früh den Eltern
weggenommen werden. Man lese doch einmal die Resultate zu den
Epigenetischen Untersuchungen der letzten Jahre.
Ein Säugling in der Krippe kostet ca. 1500 €/Monat. Ein Kind
bei den Eltern mit Betreuungsgeld 100 €/Monat. Da wundert man sich
wie man zum Schluss kommen kann, dass das Betreuungsgeld sich negativ
auf die Finanzen auswirkt. Das Umgekehrte ist doch der Fall. Ganz
abgesehen davon, dass man davon ausgehen darf, dass die Säuglinge
von den eigenen Eltern besser betreut werden als in der staatlich
organisierten Krippe.
Kinder brauchen Eltern.
»Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.« Goehte,Faust
Den ganzen teils schrägen Debatten ums Betreuungsgeld kann man doch
auch etwas Gutes abringen: Es ist eine Diskussion um die wirklichen
Werte in unserem Leben entstanden, um Hintergründe politischen
Handels, Lobbyismus und den Wert unserer Kinder und der Familie in
unserer Gesellschaft.
Jeder Mensch sollte in einer freien Gesellschaft die Möglichkeit
haben, sein Lebensmodell gestalten zu können. Das in letzter Zeit
vermehrte mediale Aufhetzen von Müttern gegen Mütter ist in
meinen Augen ein egoistisches Armutszeugnis gegenüber der Liebe zu
unseren Kindern. Die Diskussion ums Betreuungsgeld deckt nun viele
Versäumnisse und Wunden unserer Lebens- und Arbeitswelt auf.
Jeder in Deutschland muss die Wahlfreiheit für Fremderziehung oder
Eigenerziehung seiner Kinder haben!
Unser Lebensmodell: Unsere 4 Kinder (10 Monate, 2J., 4 J. und fast 6 J.)
sind bei der Mutter zuhause. War bei jeder Geburt dabei und bin nach dem
notwendigen tägl. Gelderwerb abends im Haushalt voll
berufstätig. In Liebe.
Abschließend kann man feststellen, dass die meisten Diskussionsteilnehmer hier im Forum
weder von Theorie noch Praxis des Kinderkriegens/-habens eine Ahnung haben. Also liebe Leute traut Euch, denn sonst wird Sarrazin eher wahr, als uns lieb ist. Seid fruchtbar und mehret Euch und versucht, Eure Ehen gut zu führen. Das ist - mit oder ohne Krippe, mit oder ohne Betreuungsgeld - das Beste für Eure Kinder.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 22:13 UhrEheberatung M. Scheffler spricht.
Wie führt man denn eine Ehe gut, Herr Scheffler - Polemisieren
gegen Minderheiten, wie der gute Herr Sarrazin? Mitbürgern
"Ahnung" absprechen, weil Sie zufällig nicht Ihrer
Meinung sind?
Kinder brauchen Vorbilder.
Denken Sie mal drüber nach.
Ein Wort noch zum Thema Frauen und Kinderbetreuung: Wer sagt eigentlich, daß Frauen
die gut ausgebildet sind und bei der Arbeit geschätzt und gebraucht
werden, für die Kinderbetreuung zu gut sind ? Gerade diese
können doch ihren Kindern etwas beibringen - bei bis
Dreijährigen vielleicht nicht gerade Quantenphysik, aber zum
Beispiel gutes Deutsch. Auch ambitionierten Menschen ist eine
schöne Zeit mit ihren kleinen Kindern zu gönnen.
Ob nicht auch der Mann die unter Dreijährigen betreuen kann,
muß das Paar selbst entscheiden. Nach meiner Erfahrung entgeht dem
Mann in der normalen Rolle ziemlich viel, wenn er nur wenig Zeit den
Kleinen verbringen kann, aber: viele Männer finden nie heraus, was
ihnen hierbei entgeht und viele Frauen, m.E. die weit überwiegende
Mehrheit, wollen die Kinder zu Hause großziehen und den Mann
arbeiten lassen.
von wem diese "Fachleute" bezahlt werden wem Sie dienen und aus welcher politischen Ecke sie kommen. Es ist das selbe wie beim so genannten vom Menschen verursachten Klimawandel. Es gibt viele Wissenschaftler die dieser Theorie wiedersprechen. Allerdings bekommen Sie nicht diese mediale Aufmerksamkeit und verbreitungsmöglichkeit wie die Panikmacher. Warum? Wer entscheidet, wer in den Medien zu Wort kommt und wer nicht? Das gleiche gilt für die Art wie wir oder unsere Kinder denken und Leben sollen.
Anscheinend hat noch niemand - auch nicht die Durchführenden der
Studie - gemerkt, dass die Ergebnisse gar keine Kritik am Betreuungsgeld hergeben.
Es wird gesagt, dass Kinder vor der Einschulung DREI JAHRE in
entsprechenden Einrichtungen betreut werden sollen. Das Betreuungsgeld
gibt´s aber ohnehin nur für Ein- und Zweijährige. Von
drei bis sechs Jahren geht´s in den Kindergarten; nach meinem
mathematischen Verständnis sind das drei Jahre...
Wenn man aus ideologischen oder sonstigen Gründen gegen das
Betreuungsgeld ist, kann man das ja ruhig formulieren, aber sich dann
hinter angeblich wissenschaftlichen Befunden zu verstecken, ist unlauter.
Wer lesen kann, gewinn!
Doch, gleich mehrere Kommentatoren haben das hier bemerkt. Die Autoren
der Studie sicherlich auch. Nur haben Sie keine Studie FÜR oder
GEGEN das Betreuungsgeld verfasst, sondern eine ÜBER den
Zusammenhang von Kitabesuch und Bildungschancen in der 4.
Grundschulklasse.
Der Appell für das Betreuungsgeld erfolgt auf einer zweiten, nicht
wissenschaftlichen, sondern fiskalpolitischen Ebene: Weil eine
qualitativ hochwertige Kitabetreuung die festgestellten Effekte
begünstigt, soll die öffentliche Hand hier Gelder investieren.
Und weil Geld bekanntlich nicht auf Bäumen wächst, soll sie
auf das Betreuungsgeld verzichten und lieber für bessere Kitas
sorgen (die Koalition will ja Hartzler und Schlecker-Frauen umschulen).
Dieser Schluss ist nicht unbedingt zwingend, wir könnten z.B. auch
über eine Autobahnmaut finanzieren. Aber er liegt irgendwie nahe.
Die Leistungsträger sollen die Möglichkeit dazu bekommen, selbst entscheiden zu können.
Der Staat sollte dafür sorgen, dass jeder Entscheidungsfreiheit
hat. Vor allem Frauen, die hochqualifiziert sind und dadurch einen
Beitrag zum Wohlstand dieses Landes leisten, haben diese Freiheit oft
nicht. Zum einen, weil Konservative ihnen die Rolle der Hausfrau
aufdrücken wollen, und zum anderen weil sie vom Staat
geschröpft werden, und für andere (und deren Kinder) aufkommen
müssen, die sich nicht so sehr anstrengen wollen.
Der Staat wirft den Schaffenden hierzulande somit Knüppel zwischen
die Beine. Steuern runter, dann könnte sich auch ein ordentlicher
Markt für gescheite Kinderbetreuung etablieren.
Aber Herr Hauser, was Sie da schreiben ist mehr als schräg!
Eine pauschale Verunklimpfung aller erziehenden Mütter. Für
mich ist die Arbeit einer Mutter und Hausfrau, die einem Kleinkind
Selbstvertrauen, Neugierde und emotionale „Bildung“
vermittelt, von höherem Wert als viele, ja die meisten Leistungen
von berufstätigen Frauen. Oder schätzen Sie die Erstellung der
17568 „Gender Studie“ auf einer befristeten Stelle in einem
sozialpädagogischen Institut als höherwertig ein? Die meisten
der Frauen werden niemals das an Steuern und Sozialabgaben beitragen,
was ein Krippenplatz wirklich kostet.
Die Betreuung, Erziehung und Begleitung eines Säuglings ist eine
harte, verantwortungsvolle Arbeit. Abgesehen davon, bezahlen vielen
Familien mit nur einen Einkommen so hohe Steuern, daß 4-5
Kinderkrippenplätze bzw. 2-3 der o.a. befristeten Stellen vom Staat
finanziert werden können.
Kitas und Betreuungsgeld jenseits der Problemlage
Auffällig oft passen Diskussion und Lösungsvorschläge
nicht zur Problemanalyse: Die einen wollen die Kleinen in die
Kindergärten schicken, damit sie (früher) lernen. Aber sie
haben dafür nicht ausreichend (geschultes) Personal und das
lässt sich auch nicht auf die Schnelle besorgen. Die anderen wissen
das (und auch um die Kosten) und wollen eine günstigere
Alternative, die aber mit Blick auf die Bildung von Kleinkindern wenig
Wirkung verspricht.
Indes brauchen offenbar überhaupt nur ein Viertel der Kinder eine
(frühere) Sprachförderung. Eine Konzentration auf diese Gruppe
scheint - warum auch immer - undenkbar. Also reiten Medien, Politiker,
Wissenschaftler und Interessensverbände weiter Prinzipien. Ginge es
nur um die Betreuung der Kinder, führten übrigens beide Wege
zum Ziel.
Die CSU haelt trotzdem an ihm fest - und hoffentlich laesst sie sie nicht abbringen!!!
Der versuch, das Familienleben abzusachaffen, geht doch schon lange rund. Zuerst wurden die Tabus alle gebrochen, die christlichen und konservative Werte umgedeutet - vor allem elterliche Erziehumngspflicht und -Recht wurden abgeschafft - der Staat hat alles uebernommen, christliche Schulen wurden verdammt und geschlossen und jetzt werden die Kinder den Eltern weggenommen. Es ist zu spaet aufzuwachen, Unser Volk schlaeft kuenstlich!!
"Im neuen nationalen Bildungsbericht von Bund und Ländern
wird eindringlich vor der Einführung eines Betreuungsgeldes
gewarnt........Die CSU hält trotzdem an ihm fest (und damit die
Bundesregierung).
Wir sollten uns langsam daran gewöhnen, daß in der Berliner
Politik immer das Gegenteil dessen gemacht wird, was Fachleute für
richtig erachten.
Das gilt für die Euro-Politik genauso wie für Afghanistan oder
jetzt für das Betreuungsgeld. Politiker wollen einfach beweisen,
daß sie klüger sind als der Rest der Welt und wenn der
Fachmann sagt 2+2=4, dann kommen unsre Politikgenies daher und wollen
beweisen, daß 2+2=5 ist. Das Ergebnis dieses Besserwissens
müssen allerdings wir dann ausbaden, denn wir haben diese
Rechenkünstler ja gewählt. Deshalb auch hier wieder ein
Ratschlag: Bei der nächsten Wahl vor dem Kreuzle die berufliche
Qualifikation der Kandidaten nachfragen, Juristen oder Soziologen eignen
sich schlecht als Finanzexperten oder Umweltminister. Vielleicht hat es
ja der Eine oder Andere schon bemerkt: Wir haben keine Fachleute im Kabinett.
"...daß sie klüger sind als der Rest der Welt"
Wie hier an zahlreichen Kommentaren deutlich wird, teilt der "Rest
der Welt" keinesfalls Ihre Auffassung. Dies gilt auch in Bezug auf
das, "was Fachleute für richtig erachten".
Statt sich auf den ideologischen "Sachverstand" bestimmter
"Fachleute" zu verlassen, sollte man es immer vorziehen, den
eigenen Kopf zu gebrauchen.
Schön, dass sich hier vorwiegend Männer zum Thema
äußern :-)). Sie sind wohl auch am meisten betroffen, wenn
die Frau dann doch tatsächlich meint, zügig wieder arbeiten
gehen zu wollen. Wer soll dann auch den ganzen Haushalt machen!?!? ;-))
Letztlich findet sicherlich jeder seine eigene Lösung, egal ob es
nun 100 Euro gibt oder nicht. Hoffe aber, dass alle arbeitswilligen
Frauen (ohne die anderen abzuwerten!) sich auch den richtigen Mann
ausgesucht haben, der sich mit einer Mitbeteiligung an Haushalt und
Kindererziehung nicht überfordert bzw. unter den Pantoffel gestellt
fühlt!
Elternthema
Vielleicht sollte man in diesem Zusammenhang besser von Erwerbsarbeit sprechen.
Denn Frauen oder Männer, die zu Hause bleiben und die Kinder
erziehen, sind meistens durchaus „arbeitswillig“.
Nicht alle, die Unter-Dreijährige zu betreuen haben, sind aber
„erwerbsarbeitswillig“. Und das sollte in einer freien
Gesellschaft kein Problem sein.
Problematisch wird es zum Beispiel erst, wenn beide Elternteile nur aus
finanziellen Gründen „erwerbsarbeitspflichtig“ werden
und für die Kleinstkinder kaum noch Zeit bleibt.
Ja, das ist ein Vater Thema!
Väter haben Interesse am Wohl ihrer Kinder. Die Vermeidung einer Krippenbetreuung von 0 bis 3 Jährigen ist m.E. Ein richtiges und wichtiges Ziel. Jede Familie, die es sich – auch unter Opfern – leisten kann, eine solche zu vermeiden, verdient Respekt. Ich wollte ernsthaft nach Geburt meiner kleinen Tochter zu hause bleiben. Reaktion meiner Frau: massive Beschuldigung, daß ich die Mutter-Kind-Bindung nicht verstehe. Sie, mit einem MSc wollte ohne Rücksicht auf ihre bisherige Karriere, ohne Rücksicht auf 18 Jahre Schule und Studium für ihr Kind da sein, es in seiner Entwicklung begleiten. Das habe ich ungern zur Kenntnis genommen, aber im Nachhinein war es schon richtig. Dennoch, ich hätte gerne die Erziehungsaufgabe und den Haushalt übernommen.
Da gebe ich Ihnen Recht,...
...jeder nach seiner Facon. Und die Politik ist dafür da, das Wahlrecht möglich zu machen.
Will man eine ganze Welt regieren,
so wie es in manchem heiligen Buche besungen wird,
so sind 7 oder 8 Milliarden Menschen nur mit großer Mühe zu
regieren,
erst recht, wenn sie individualistisch denken und handeln.
Am Vortag des zentralistischen Kommunismus, dem "heiligen
Ziel",
muss daher alles getan sein, Individualismus und Freiheit am
New-Age-Altar für einen
all-umfassenden Gleichklang unter der Regie des neuen Herr/in,
der all-wissenden Elite zu opfern:
E Pluribus Unum.
Oder: Der Fluch Honeckers.
Abgesehen davon, die Entwicklung dieser Bindung, Mutter-Kind Dyade genannt, ist auch fuer die Mutter relevant, weswegen ja auch der Zwang zu geldschoepfender Produktivitaet ausser Hause 6 Wochen nach der Geburt zumindest 'grenzwertig' ist. - Aber Frauen die solche ERfahrungen machen, wie Frau Mueller oder Frau Hermann, die auf solche Entwicklungen hinweisen, werden ja gerne schon dem Rechtextgremismus zugerechnet, auch ohne 'Autobahn' argument. - Wuerd ich mal wagen zu sagen, so aus der Entfernung vom BRD-Geschehen. - Gruss aus England - bjs
Jetzt wird es langsam lächerlich!
Welche prospektiv geplante, randomisierte Studie liegt dieser Behauptung
zu Grunde? Gar keine, aber Langzeitstudien, die die Entwicklung der
Kinder bis zu Uni/Berufsstart verfolgen werden jedenfalls ignoriert.
Kinder aus Aufbewahrungsanstalten haben ein Jahr Vorsprung in der 4.
Grundschulklasse? Ich habe nur Erfahrung mit 6 Kindern an verschiedenen
Schulen in unterschiedlichen Ländern/Bundesländern. Dieses
sagenhafte Phänomen habe ich nie erlebt. Ganz im Gegenteil, Kinder
aus intakten Familien – die Mütter zu Hause, bildeten in
allen Schulen die Spitze, Kinder aus diesen Aufbewahrungsanstalten
hatten meist große Probleme.
Kürzlich teilte mir ein junger Vater von Zwillingen mit,
nächstes Jahr gehen sie in eine „sehr gute Krippe, 3
Betreuerinnen für 15 Kinder“. Darauf stellte ich ihm eine
Rechenaufgabe: Wie lange ist die Krippe offen: 12 Std. an 240 Tagen. Wie
lange arbeiten die Betreuerinnen: 8 Std. an 190 Tagen. Das ist wie die
NICHD-Studie zeigt eine schlechte Kinderkrippe.
Die Diskussion wird doch leider nur ideologisch gegührt
Will man seinen Kindern ein gutes Zuhaus, vielleicht ein Eigenheim, bieten, müssen beide arbeiten gehen. Den Alleinverdiener gibt es kaum noch. Andererseits ist es mindestens im ersten Jahr notwendig, bei der Mutter zu sein. Insofern war die Elterngeldregelung ein sinnvoller Kompromiss. Aber nun werden alle restlichen Geschütze aufgefahren, um die Familie als Hort der Erziehung und der Nation vor die Wand zu fahren. Das ist einfach abscheulich.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 17:20 Uhrbitte keine falschmeldungen in die welt setzen
... weder erstreckt sich der gesetzliche mutterschutz über das 1
lebensjahr des kindes > es sind 8 (in worten acht) wochen ab der
geburt des kindes, noch ist es ausgeschlossen, dass
kleinstkinder/säuglinge da oder dort bereits unter einem halben
lebensjahr in die krippe gesteckt werden.
ich könnte einen konkreten fall benennen, in dem sich der vater
damit brüstet seinen säugling bereits mit 4 monaten
"untergebracht" zu haben. der besonders
fortschrittsgläubige landwirt ist dann auch noch darauf stolz, das
seine freiberufliche "selbsverwirklicherung" sich freudigst
des "melkgeschirrs" bedient > das kind soll ja im ersten
lebensjahr "muttermilch" (in der aufgewärmten flasche) abbekommen.
Im ersten Jahr
nimmt keine Kita ein Kind auf. Dementsprechend gibt es das Betreuungsgeld auch erst nach dessen Vollendung bis zum dritten Geburtstag. Davor gilt übrigens schon der Mutterschutz.
ich frage mich wirklich, was dort für Experten am Werk sind, wie
immer scheint das eine rein politische Aussage zu sein.
Klar ist, ich war selber nie in Kita oder Kindergarten , und bin
deswegen auch nicht verblödet.
Meiner Meinun nach ist die beste Methode der Kindererziehung der enge
Kontakt von Kindern bis zum Schulalter zu einem Familienmitglied. Das
kann Mutter , vater , oder auch die Oma sein.
Dieser ganze politisch gewollte Abschebebahnhof für Kinder ist doch
blos organisierte Gehirnwäsche bereits im Kindesalter. Eltern
bekommen die Kinder abgenommen , damit sie nicht so veilvon ihren
Idealen, Wertvorstellungen und politischen Denkweisen vermitteln können.
Das erinnert stark an die sozialistische Ideologie in der ehemlaigen
DDR, und sollte kein Modell für einen christlichen Staat sein.
Wir sind also so weit, das die Politik bewusst den christlichen Glauben
und die Wertemodele mittels Kita bekämpft , und das hat , und wird
weitere fürchterliche Folgen auf die Menschen haben.
Sie haben sich ganz offensichtllich mit dem Thema kaum beschäftigt.
Sonst würden Sie z.B. wissen, dass es durchaus kirchlich getragene Kitas mit entsprechender Wertevermittlung gibt, die obendrein auch vom Staat unterstützt werden. Des weiteren beglückwünsche ich Sie zu Ihrem erfolgreichen Werdegang, allerdings hat niemand, auch diese Studie nicht, behauptet dass Kinder ohne Kitabesuch "verblöden". Die Studie stellt lediglich einen positiven Effekt dieser Einrichtungen auf Lese- und Rechenfähigkeiten fest sowie eine Verbesserung der Sprachentwicklung. Außerdem frage ich mich, wie viele "Gehirngewaschene" aus DDR-Kitas Sie persönlich kennen. Als Vertreter der letzten Generation dieser Gruppe (1992 eingeschult, Krippe&KiGa) darf ich Ihnen versichern, dass ich ein sehr gutes und enges Verhältnis zu meinen Eltern habe und mich nichts so sehr geprägt hat wie ihre ethischen Überzeugungen. Und es ist doch an dieser Stelle sehr zu bezweifeln, ob die Einforderung "christlicher" Wertvorstellungen besonders ideologiefrei ist. Warum keine buddhistischen?
...Pauschallösungen für Individuen...
...wieder einmal soll alles über einen Leisten geschlagen werden -
und noch dazu über einen eindimensionalen (schulische
Leistung/Lesekompetenz). Zudem wird hier aus statistischen Zahlen ein
ursächlicher Zusammenhang konstruiert, der alle anderen
möglichen Einflußfaktoren ignoriert.
Eine wie auch immer gedachte "Chancengleichheit" ist eine
Illusion, aber leider eine beliebte Spielwiese für die Damen und
Herren Politiker.
Diese Kinder sind zwischen 1 und 3 Jahren alt und brauchen feste
Bezugspersonen - dies kann der Staat nicht leisten. Dabei können
alle Eltern (egal ob bildungsfern oder nicht) ihren Kindern Liebe
schenken und erstrebenswerte Werte wie Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit
und Humanität vorleben (dann hat das Kind Glück gehabt) oder
eben nicht (dann hat das Kind leider Pech gehabt). Hier Gott spielen zu
wollen ist Hybris.
Wer spricht von Gott spielen?
Oder davon, dass Eltern bei Kita-Betreuung ihr Kind nicht erziehen
würden? Oder keine festen Bezugspersonen sind? Ich finde die
Schwarz/Weiß-Unterteilung in der Debatte reichlich ermüdend.
Auch dass immer so getan wird, als würde gerade ein Zwang
vorherrschen. Auch jetzt schon werden viele Kinder zu Hause betreut, und
wo das freiwillig geschieht, ist daran auch gar nichts auszusetzten.
Dagegen müssen Eltern, die sich einen Betreuungsplatz
wünschen, immer noch in eine sehr lange arteschlange stellen. Das
wird im Übrigen auch bei Einlösung des Rechtsanspruchs so bleiben.
Nicht falsch verstehen: Ich glaube auch, dass sich Kinder bei Betreuung
zu Hause sehr gut entwickeln können. Ich bin nur für eine
echte Entscheidungsfreiheit der Eltern.
Herr Eric Arnsen, eine Bezugsperson soll es ja nicht geben fuer Kinder, die mal frei denken ssollen
Diese Linksorganisation, will doch die Bezugsperson ersetzten. Und diese Organisationen wollen das schnell hinbekommen, vor die Eltern aufwachen und nein sagen.
Horror-Beispiel aus dem echten Leben
Unter mir wohnt so eine Familie, die in erster Linie vom Staat lebt, mit
vier Kindern.
Da die hauptsächlich vom Staat leben, besetzen die zwar eine
große Wohnung, kommen aber aus dieser armutsbedingt nie heraus.
Und was ich da von oben vernehme, lässt mich an allem zweifeln.
Ja, Kinder sind lebhaft und laut, aber den ganzen Tag in der Whg.
herumzutrampeln (Parkett mit Bodenheizung = hellhörig) ist
nervtötend. Ich verstehe auch nicht, dass die noch keine kaputten
Knochen haben bei dem Lärm.
Was aber noch weit schlimmer wirkt, ist die Art der Kommunikation. Da
wird nicht gesprochen, obwohl drei von vier Blagen schon zur Schule
gehen, da wird nur wirr gebrüllt. Mich erinnert das an einen Zoo,
mit dem Unterschied, dass die Laute im Affenhaus koordinierter klingen
und nicht so laut sind.
Aber sind die draußen vorm Haus, schaffen sie es vor lauter
Verlegenheit kaum zu laufen und wissen nichts mit sich anzufangen,
drinnen kommt ungehindert(!) der Dämon zum Vorschein.
Danke Bundesregierung
Und ich verstehe nicht Herr Magiera
warum Sie nicht in eine kinderfreie Zone ziehen, wo Sie nicht durch m.Eas. natürliches Verhalten von Kindern gestört werden. Ihr Hinweis auf die soziale Situation der Familie grenzt an Diskriminierung. Auch Ihr Hinweis auf die "Armut" der Familie ist total daneben...Da Sie wohl im Umkehrschluss wohl reich sind...Warum wohnen Sie nicht allein im Eigenheim???
Die "Wissenschaft" und was als Nächstes kommt
Wie gefährlich ist das Betreuungsgeld wirklich? Diese
Überschrift erwarte ich demnächst. Und man wird uns
erklären, dass Eltern und Kinder gleichermaßen
verblöden, wenn sich ELtern um ihre Kinder kümmern und nur die
KITA-Kinder in ZUkunft noch lesen und schreiben können.
Unterschrift "Dr. mult. Süd Deutscher"
Die Kommission der vereinigten Sozialverbände, Zeitungsverlage,
Journalistenverbhände und sonstiger Experten mit der Kompetenz
komplexe Zusammenhänge einfach-falsch darzustelen und einfache
Zusammenhänge nicht zu verstehen, wird vorschlagen, Kinder schon
vor der Geburt an KITAs zu verlosen und das Geld für den
Losentscheid auf die Erbschaftssteuer draufzuschlagen.
Im Ernst: Es muss für einige Lobbyisten wirklich gefährlich
sein, dass es Eltern gibt, die Ihre Kinder in einer Familie
großziehen wollen, dass es Menschen gibt, die noch glauben, dass
Kinder mit 1-3 Jahren nicht lesen können und keine politisch
korrekte Sozialerziehung geniesen wollen.
Es mag antiquiert und polemisch klingen, aber Kleinkinder gehören nun mal die Hände der Mutter. Da Männer im Schnitt mehr verdienen ist, sollen diese eben arbeiten gehen, während die Frau Zuhause bleibt. Was vor 30 Jahren gut für Kinder gewesen ist, kann heute auch nicht falsch sein. Bei der Kindererziehung dürfen integrationsunwillige Migranten nicht der Maßstab für die Allgemeinheit werden. Und seien wir mal ehrlich, Frauen genießen es doch die Möglichkeit zu haben nicht dem kalten Arbeitsalltag ausgesetzt werden zu müssen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 13:40 UhrAntiquiert ist gar kein Ausdruck...
Nach Ihrem Kommentar zu urteilen, sind Sie im 18 Jh. stehengeblieben.
Schaffen wir doch am Besten auch das Wahlrecht für Frauen wieder
ab, die Erlaubnis Berufe frei zu wählen oder Unis zu besuchen. Wir
wollen dem kalten Arbeitsalltag ja sowieso nicht ausgesetzt sein...