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Gegen Einführung Neuer Bildungsbericht warnt vor Betreuungsgeld

 ·  Im neuen nationalen Bildungsbericht von Bund und Ländern wird eindringlich vor der Einführung eines Betreuungsgeldes gewarnt. Es sei nicht zu finanzieren, ohne andere Ziele zu vernachlässigen - und verhindere wichtige frühkindliche Bildung. Die CSU hält trotzdem an ihm fest.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (89)

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Jay Leuthold

Es spricht also alles fürs Betreuungsgeld

Wenn 3 Jahre Kindergartenjahre sich positiv auswirken, dann bedeutet das doch, dass die Kinder die ersten 3 bis 4 Jahre Ihre Eltern genießen dürfen und umgekehrt. Was hier wieder einmal verschwiegen wird, sind die schädlichen Auswirkungen auf die frühkindliche Entwicklung, wenn diese zu früh den Eltern weggenommen werden. Man lese doch einmal die Resultate zu den Epigenetischen Untersuchungen der letzten Jahre.

Ein Säugling in der Krippe kostet ca. 1500 €/Monat. Ein Kind bei den Eltern mit Betreuungsgeld 100 €/Monat. Da wundert man sich wie man zum Schluss kommen kann, dass das Betreuungsgeld sich negativ auf die Finanzen auswirkt. Das Umgekehrte ist doch der Fall. Ganz abgesehen davon, dass man davon ausgehen darf, dass die Säuglinge von den eigenen Eltern besser betreut werden als in der staatlich organisierten Krippe.
Kinder brauchen Eltern.

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André Strößenreuther

»Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.« Goehte,Faust

Den ganzen teils schrägen Debatten ums Betreuungsgeld kann man doch auch etwas Gutes abringen: Es ist eine Diskussion um die wirklichen Werte in unserem Leben entstanden, um Hintergründe politischen Handels, Lobbyismus und den Wert unserer Kinder und der Familie in unserer Gesellschaft.
Jeder Mensch sollte in einer freien Gesellschaft die Möglichkeit haben, sein Lebensmodell gestalten zu können. Das in letzter Zeit vermehrte mediale Aufhetzen von Müttern gegen Mütter ist in meinen Augen ein egoistisches Armutszeugnis gegenüber der Liebe zu unseren Kindern. Die Diskussion ums Betreuungsgeld deckt nun viele Versäumnisse und Wunden unserer Lebens- und Arbeitswelt auf.
Jeder in Deutschland muss die Wahlfreiheit für Fremderziehung oder Eigenerziehung seiner Kinder haben!
Unser Lebensmodell: Unsere 4 Kinder (10 Monate, 2J., 4 J. und fast 6 J.) sind bei der Mutter zuhause. War bei jeder Geburt dabei und bin nach dem notwendigen tägl. Gelderwerb abends im Haushalt voll berufstätig. In Liebe.

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Michael Scheffler

Abschließend kann man feststellen, dass die meisten Diskussionsteilnehmer hier im Forum

weder von Theorie noch Praxis des Kinderkriegens/-habens eine Ahnung haben. Also liebe Leute traut Euch, denn sonst wird Sarrazin eher wahr, als uns lieb ist. Seid fruchtbar und mehret Euch und versucht, Eure Ehen gut zu führen. Das ist - mit oder ohne Krippe, mit oder ohne Betreuungsgeld - das Beste für Eure Kinder.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 22:13 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 20.06.2012 22:13 Uhr

Eheberatung M. Scheffler spricht.

Wie führt man denn eine Ehe gut, Herr Scheffler - Polemisieren gegen Minderheiten, wie der gute Herr Sarrazin? Mitbürgern "Ahnung" absprechen, weil Sie zufällig nicht Ihrer Meinung sind?

Kinder brauchen Vorbilder.
Denken Sie mal drüber nach.

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Christoph Schwiers

Ein Wort noch zum Thema Frauen und Kinderbetreuung: Wer sagt eigentlich, daß Frauen

die gut ausgebildet sind und bei der Arbeit geschätzt und gebraucht werden, für die Kinderbetreuung zu gut sind ? Gerade diese können doch ihren Kindern etwas beibringen - bei bis Dreijährigen vielleicht nicht gerade Quantenphysik, aber zum Beispiel gutes Deutsch. Auch ambitionierten Menschen ist eine schöne Zeit mit ihren kleinen Kindern zu gönnen.
Ob nicht auch der Mann die unter Dreijährigen betreuen kann, muß das Paar selbst entscheiden. Nach meiner Erfahrung entgeht dem Mann in der normalen Rolle ziemlich viel, wenn er nur wenig Zeit den Kleinen verbringen kann, aber: viele Männer finden nie heraus, was ihnen hierbei entgeht und viele Frauen, m.E. die weit überwiegende Mehrheit, wollen die Kinder zu Hause großziehen und den Mann arbeiten lassen.

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Daniel Grün

Es hilft zu schauen

von wem diese "Fachleute" bezahlt werden wem Sie dienen und aus welcher politischen Ecke sie kommen. Es ist das selbe wie beim so genannten vom Menschen verursachten Klimawandel. Es gibt viele Wissenschaftler die dieser Theorie wiedersprechen. Allerdings bekommen Sie nicht diese mediale Aufmerksamkeit und verbreitungsmöglichkeit wie die Panikmacher. Warum? Wer entscheidet, wer in den Medien zu Wort kommt und wer nicht? Das gleiche gilt für die Art wie wir oder unsere Kinder denken und Leben sollen.

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Jörg Scherer
Jörg Scherer (scherej) - 20.06.2012 14:39 Uhr

Lesen und Verstehen

Anscheinend hat noch niemand - auch nicht die Durchführenden der Studie - gemerkt, dass die Ergebnisse gar keine Kritik am Betreuungsgeld hergeben.
Es wird gesagt, dass Kinder vor der Einschulung DREI JAHRE in entsprechenden Einrichtungen betreut werden sollen. Das Betreuungsgeld gibt´s aber ohnehin nur für Ein- und Zweijährige. Von drei bis sechs Jahren geht´s in den Kindergarten; nach meinem mathematischen Verständnis sind das drei Jahre...
Wenn man aus ideologischen oder sonstigen Gründen gegen das Betreuungsgeld ist, kann man das ja ruhig formulieren, aber sich dann hinter angeblich wissenschaftlichen Befunden zu verstecken, ist unlauter.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 17:06 Uhr
Erich Jansen
Erich Jansen (Nonosus) - 20.06.2012 17:06 Uhr

Wer lesen kann, gewinn!

Doch, gleich mehrere Kommentatoren haben das hier bemerkt. Die Autoren der Studie sicherlich auch. Nur haben Sie keine Studie FÜR oder GEGEN das Betreuungsgeld verfasst, sondern eine ÜBER den Zusammenhang von Kitabesuch und Bildungschancen in der 4. Grundschulklasse.
Der Appell für das Betreuungsgeld erfolgt auf einer zweiten, nicht wissenschaftlichen, sondern fiskalpolitischen Ebene: Weil eine qualitativ hochwertige Kitabetreuung die festgestellten Effekte begünstigt, soll die öffentliche Hand hier Gelder investieren. Und weil Geld bekanntlich nicht auf Bäumen wächst, soll sie auf das Betreuungsgeld verzichten und lieber für bessere Kitas sorgen (die Koalition will ja Hartzler und Schlecker-Frauen umschulen). Dieser Schluss ist nicht unbedingt zwingend, wir könnten z.B. auch über eine Autobahnmaut finanzieren. Aber er liegt irgendwie nahe.

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Josef Hauser

Die Leistungsträger sollen die Möglichkeit dazu bekommen, selbst entscheiden zu können.

Der Staat sollte dafür sorgen, dass jeder Entscheidungsfreiheit hat. Vor allem Frauen, die hochqualifiziert sind und dadurch einen Beitrag zum Wohlstand dieses Landes leisten, haben diese Freiheit oft nicht. Zum einen, weil Konservative ihnen die Rolle der Hausfrau aufdrücken wollen, und zum anderen weil sie vom Staat geschröpft werden, und für andere (und deren Kinder) aufkommen müssen, die sich nicht so sehr anstrengen wollen.

Der Staat wirft den Schaffenden hierzulande somit Knüppel zwischen die Beine. Steuern runter, dann könnte sich auch ein ordentlicher Markt für gescheite Kinderbetreuung etablieren.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 17:59 Uhr
Chi Tamago
Chi Tamago (tamago) - 20.06.2012 17:59 Uhr

Aber Herr Hauser, was Sie da schreiben ist mehr als schräg!

Eine pauschale Verunklimpfung aller erziehenden Mütter. Für mich ist die Arbeit einer Mutter und Hausfrau, die einem Kleinkind Selbstvertrauen, Neugierde und emotionale „Bildung“ vermittelt, von höherem Wert als viele, ja die meisten Leistungen von berufstätigen Frauen. Oder schätzen Sie die Erstellung der 17568 „Gender Studie“ auf einer befristeten Stelle in einem sozialpädagogischen Institut als höherwertig ein? Die meisten der Frauen werden niemals das an Steuern und Sozialabgaben beitragen, was ein Krippenplatz wirklich kostet.
Die Betreuung, Erziehung und Begleitung eines Säuglings ist eine harte, verantwortungsvolle Arbeit. Abgesehen davon, bezahlen vielen Familien mit nur einen Einkommen so hohe Steuern, daß 4-5 Kinderkrippenplätze bzw. 2-3 der o.a. befristeten Stellen vom Staat finanziert werden können.

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Karl Schmidt
Karl Schmidt (Tiuz) - 20.06.2012 13:17 Uhr

Kitas und Betreuungsgeld jenseits der Problemlage

Auffällig oft passen Diskussion und Lösungsvorschläge nicht zur Problemanalyse: Die einen wollen die Kleinen in die Kindergärten schicken, damit sie (früher) lernen. Aber sie haben dafür nicht ausreichend (geschultes) Personal und das lässt sich auch nicht auf die Schnelle besorgen. Die anderen wissen das (und auch um die Kosten) und wollen eine günstigere Alternative, die aber mit Blick auf die Bildung von Kleinkindern wenig Wirkung verspricht.

Indes brauchen offenbar überhaupt nur ein Viertel der Kinder eine (frühere) Sprachförderung. Eine Konzentration auf diese Gruppe scheint - warum auch immer - undenkbar. Also reiten Medien, Politiker, Wissenschaftler und Interessensverbände weiter Prinzipien. Ginge es nur um die Betreuung der Kinder, führten übrigens beide Wege zum Ziel.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 20.06.2012 13:11 Uhr

Die CSU haelt trotzdem an ihm fest - und hoffentlich laesst sie sie nicht abbringen!!!

Der versuch, das Familienleben abzusachaffen, geht doch schon lange rund. Zuerst wurden die Tabus alle gebrochen, die christlichen und konservative Werte umgedeutet - vor allem elterliche Erziehumngspflicht und -Recht wurden abgeschafft - der Staat hat alles uebernommen, christliche Schulen wurden verdammt und geschlossen und jetzt werden die Kinder den Eltern weggenommen. Es ist zu spaet aufzuwachen, Unser Volk schlaeft kuenstlich!!

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 20.06.2012 13:02 Uhr

"Im neuen nationalen Bildungsbericht von Bund und Ländern

wird eindringlich vor der Einführung eines Betreuungsgeldes gewarnt........Die CSU hält trotzdem an ihm fest (und damit die Bundesregierung).
Wir sollten uns langsam daran gewöhnen, daß in der Berliner Politik immer das Gegenteil dessen gemacht wird, was Fachleute für richtig erachten.
Das gilt für die Euro-Politik genauso wie für Afghanistan oder jetzt für das Betreuungsgeld. Politiker wollen einfach beweisen, daß sie klüger sind als der Rest der Welt und wenn der Fachmann sagt 2+2=4, dann kommen unsre Politikgenies daher und wollen beweisen, daß 2+2=5 ist. Das Ergebnis dieses Besserwissens müssen allerdings wir dann ausbaden, denn wir haben diese Rechenkünstler ja gewählt. Deshalb auch hier wieder ein Ratschlag: Bei der nächsten Wahl vor dem Kreuzle die berufliche Qualifikation der Kandidaten nachfragen, Juristen oder Soziologen eignen sich schlecht als Finanzexperten oder Umweltminister. Vielleicht hat es ja der Eine oder Andere schon bemerkt: Wir haben keine Fachleute im Kabinett.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 14:58 Uhr
Ralf Vormbaum

"...daß sie klüger sind als der Rest der Welt"

Wie hier an zahlreichen Kommentaren deutlich wird, teilt der "Rest der Welt" keinesfalls Ihre Auffassung. Dies gilt auch in Bezug auf das, "was Fachleute für richtig erachten".

Statt sich auf den ideologischen "Sachverstand" bestimmter "Fachleute" zu verlassen, sollte man es immer vorziehen, den eigenen Kopf zu gebrauchen.

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Anne Packebusch

Männerthema

Schön, dass sich hier vorwiegend Männer zum Thema äußern :-)). Sie sind wohl auch am meisten betroffen, wenn die Frau dann doch tatsächlich meint, zügig wieder arbeiten gehen zu wollen. Wer soll dann auch den ganzen Haushalt machen!?!? ;-))
Letztlich findet sicherlich jeder seine eigene Lösung, egal ob es nun 100 Euro gibt oder nicht. Hoffe aber, dass alle arbeitswilligen Frauen (ohne die anderen abzuwerten!) sich auch den richtigen Mann ausgesucht haben, der sich mit einer Mitbeteiligung an Haushalt und Kindererziehung nicht überfordert bzw. unter den Pantoffel gestellt fühlt!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 15:26 Uhr
Jonas Brinkmann

Elternthema

Vielleicht sollte man in diesem Zusammenhang besser von Erwerbsarbeit sprechen.
Denn Frauen oder Männer, die zu Hause bleiben und die Kinder erziehen, sind meistens durchaus „arbeitswillig“.
Nicht alle, die Unter-Dreijährige zu betreuen haben, sind aber „erwerbsarbeitswillig“. Und das sollte in einer freien Gesellschaft kein Problem sein.
Problematisch wird es zum Beispiel erst, wenn beide Elternteile nur aus finanziellen Gründen „erwerbsarbeitspflichtig“ werden und für die Kleinstkinder kaum noch Zeit bleibt.

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Chi Tamago
Chi Tamago (tamago) - 20.06.2012 14:47 Uhr

Ja, das ist ein Vater Thema!

Väter haben Interesse am Wohl ihrer Kinder. Die Vermeidung einer Krippenbetreuung von 0 bis 3 Jährigen ist m.E. Ein richtiges und wichtiges Ziel. Jede Familie, die es sich – auch unter Opfern – leisten kann, eine solche zu vermeiden, verdient Respekt. Ich wollte ernsthaft nach Geburt meiner kleinen Tochter zu hause bleiben. Reaktion meiner Frau: massive Beschuldigung, daß ich die Mutter-Kind-Bindung nicht verstehe. Sie, mit einem MSc wollte ohne Rücksicht auf ihre bisherige Karriere, ohne Rücksicht auf 18 Jahre Schule und Studium für ihr Kind da sein, es in seiner Entwicklung begleiten. Das habe ich ungern zur Kenntnis genommen, aber im Nachhinein war es schon richtig. Dennoch, ich hätte gerne die Erziehungsaufgabe und den Haushalt übernommen.

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Eileen Reinhardt

Da gebe ich Ihnen Recht,...

...jeder nach seiner Facon. Und die Politik ist dafür da, das Wahlrecht möglich zu machen.

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patrick hermsdorf

Will man eine ganze Welt regieren,

so wie es in manchem heiligen Buche besungen wird,
so sind 7 oder 8 Milliarden Menschen nur mit großer Mühe zu regieren,
erst recht, wenn sie individualistisch denken und handeln.

Am Vortag des zentralistischen Kommunismus, dem "heiligen Ziel",
muss daher alles getan sein, Individualismus und Freiheit am New-Age-Altar für einen
all-umfassenden Gleichklang unter der Regie des neuen Herr/in,
der all-wissenden Elite zu opfern:

E Pluribus Unum.
Oder: Der Fluch Honeckers.

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bettina jung-stalmann

@Banaschak

Abgesehen davon, die Entwicklung dieser Bindung, Mutter-Kind Dyade genannt, ist auch fuer die Mutter relevant, weswegen ja auch der Zwang zu geldschoepfender Produktivitaet ausser Hause 6 Wochen nach der Geburt zumindest 'grenzwertig' ist. - Aber Frauen die solche ERfahrungen machen, wie Frau Mueller oder Frau Hermann, die auf solche Entwicklungen hinweisen, werden ja gerne schon dem Rechtextgremismus zugerechnet, auch ohne 'Autobahn' argument. - Wuerd ich mal wagen zu sagen, so aus der Entfernung vom BRD-Geschehen. - Gruss aus England - bjs

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Chi Tamago
Chi Tamago (tamago) - 20.06.2012 12:40 Uhr

Jetzt wird es langsam lächerlich!

Welche prospektiv geplante, randomisierte Studie liegt dieser Behauptung zu Grunde? Gar keine, aber Langzeitstudien, die die Entwicklung der Kinder bis zu Uni/Berufsstart verfolgen werden jedenfalls ignoriert.
Kinder aus Aufbewahrungsanstalten haben ein Jahr Vorsprung in der 4. Grundschulklasse? Ich habe nur Erfahrung mit 6 Kindern an verschiedenen Schulen in unterschiedlichen Ländern/Bundesländern. Dieses sagenhafte Phänomen habe ich nie erlebt. Ganz im Gegenteil, Kinder aus intakten Familien – die Mütter zu Hause, bildeten in allen Schulen die Spitze, Kinder aus diesen Aufbewahrungsanstalten hatten meist große Probleme.
Kürzlich teilte mir ein junger Vater von Zwillingen mit, nächstes Jahr gehen sie in eine „sehr gute Krippe, 3 Betreuerinnen für 15 Kinder“. Darauf stellte ich ihm eine Rechenaufgabe: Wie lange ist die Krippe offen: 12 Std. an 240 Tagen. Wie lange arbeiten die Betreuerinnen: 8 Std. an 190 Tagen. Das ist wie die NICHD-Studie zeigt eine schlechte Kinderkrippe.

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Michael Scheffler

Die Diskussion wird doch leider nur ideologisch gegührt

Will man seinen Kindern ein gutes Zuhaus, vielleicht ein Eigenheim, bieten, müssen beide arbeiten gehen. Den Alleinverdiener gibt es kaum noch. Andererseits ist es mindestens im ersten Jahr notwendig, bei der Mutter zu sein. Insofern war die Elterngeldregelung ein sinnvoller Kompromiss. Aber nun werden alle restlichen Geschütze aufgefahren, um die Familie als Hort der Erziehung und der Nation vor die Wand zu fahren. Das ist einfach abscheulich.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 17:20 Uhr
Georg Schuster
Georg Schuster (amwald) - 20.06.2012 17:20 Uhr

bitte keine falschmeldungen in die welt setzen

... weder erstreckt sich der gesetzliche mutterschutz über das 1 lebensjahr des kindes > es sind 8 (in worten acht) wochen ab der geburt des kindes, noch ist es ausgeschlossen, dass kleinstkinder/säuglinge da oder dort bereits unter einem halben lebensjahr in die krippe gesteckt werden.
ich könnte einen konkreten fall benennen, in dem sich der vater damit brüstet seinen säugling bereits mit 4 monaten "untergebracht" zu haben. der besonders fortschrittsgläubige landwirt ist dann auch noch darauf stolz, das seine freiberufliche "selbsverwirklicherung" sich freudigst des "melkgeschirrs" bedient > das kind soll ja im ersten lebensjahr "muttermilch" (in der aufgewärmten flasche) abbekommen.

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Sebastian Schneider

Im ersten Jahr

nimmt keine Kita ein Kind auf. Dementsprechend gibt es das Betreuungsgeld auch erst nach dessen Vollendung bis zum dritten Geburtstag. Davor gilt übrigens schon der Mutterschutz.

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Dieter Wimmer
Dieter Wimmer (w21927) - 20.06.2012 12:27 Uhr

Was sind das für Gutachter ?

ich frage mich wirklich, was dort für Experten am Werk sind, wie immer scheint das eine rein politische Aussage zu sein.
Klar ist, ich war selber nie in Kita oder Kindergarten , und bin deswegen auch nicht verblödet.
Meiner Meinun nach ist die beste Methode der Kindererziehung der enge Kontakt von Kindern bis zum Schulalter zu einem Familienmitglied. Das kann Mutter , vater , oder auch die Oma sein.
Dieser ganze politisch gewollte Abschebebahnhof für Kinder ist doch blos organisierte Gehirnwäsche bereits im Kindesalter. Eltern bekommen die Kinder abgenommen , damit sie nicht so veilvon ihren Idealen, Wertvorstellungen und politischen Denkweisen vermitteln können.
Das erinnert stark an die sozialistische Ideologie in der ehemlaigen DDR, und sollte kein Modell für einen christlichen Staat sein.
Wir sind also so weit, das die Politik bewusst den christlichen Glauben und die Wertemodele mittels Kita bekämpft , und das hat , und wird weitere fürchterliche Folgen auf die Menschen haben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 13:18 Uhr
Sebastian Schneider

Sie haben sich ganz offensichtllich mit dem Thema kaum beschäftigt.

Sonst würden Sie z.B. wissen, dass es durchaus kirchlich getragene Kitas mit entsprechender Wertevermittlung gibt, die obendrein auch vom Staat unterstützt werden. Des weiteren beglückwünsche ich Sie zu Ihrem erfolgreichen Werdegang, allerdings hat niemand, auch diese Studie nicht, behauptet dass Kinder ohne Kitabesuch "verblöden". Die Studie stellt lediglich einen positiven Effekt dieser Einrichtungen auf Lese- und Rechenfähigkeiten fest sowie eine Verbesserung der Sprachentwicklung. Außerdem frage ich mich, wie viele "Gehirngewaschene" aus DDR-Kitas Sie persönlich kennen. Als Vertreter der letzten Generation dieser Gruppe (1992 eingeschult, Krippe&KiGa) darf ich Ihnen versichern, dass ich ein sehr gutes und enges Verhältnis zu meinen Eltern habe und mich nichts so sehr geprägt hat wie ihre ethischen Überzeugungen. Und es ist doch an dieser Stelle sehr zu bezweifeln, ob die Einforderung "christlicher" Wertvorstellungen besonders ideologiefrei ist. Warum keine buddhistischen?

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Eric Arnesen

...Pauschallösungen für Individuen...

...wieder einmal soll alles über einen Leisten geschlagen werden - und noch dazu über einen eindimensionalen (schulische Leistung/Lesekompetenz). Zudem wird hier aus statistischen Zahlen ein ursächlicher Zusammenhang konstruiert, der alle anderen möglichen Einflußfaktoren ignoriert.
Eine wie auch immer gedachte "Chancengleichheit" ist eine Illusion, aber leider eine beliebte Spielwiese für die Damen und Herren Politiker.
Diese Kinder sind zwischen 1 und 3 Jahren alt und brauchen feste Bezugspersonen - dies kann der Staat nicht leisten. Dabei können alle Eltern (egal ob bildungsfern oder nicht) ihren Kindern Liebe schenken und erstrebenswerte Werte wie Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Humanität vorleben (dann hat das Kind Glück gehabt) oder eben nicht (dann hat das Kind leider Pech gehabt). Hier Gott spielen zu wollen ist Hybris.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 13:25 Uhr
Sebastian Schneider

Wer spricht von Gott spielen?

Oder davon, dass Eltern bei Kita-Betreuung ihr Kind nicht erziehen würden? Oder keine festen Bezugspersonen sind? Ich finde die Schwarz/Weiß-Unterteilung in der Debatte reichlich ermüdend. Auch dass immer so getan wird, als würde gerade ein Zwang vorherrschen. Auch jetzt schon werden viele Kinder zu Hause betreut, und wo das freiwillig geschieht, ist daran auch gar nichts auszusetzten. Dagegen müssen Eltern, die sich einen Betreuungsplatz wünschen, immer noch in eine sehr lange arteschlange stellen. Das wird im Übrigen auch bei Einlösung des Rechtsanspruchs so bleiben.
Nicht falsch verstehen: Ich glaube auch, dass sich Kinder bei Betreuung zu Hause sehr gut entwickeln können. Ich bin nur für eine echte Entscheidungsfreiheit der Eltern.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 20.06.2012 12:52 Uhr

Herr Eric Arnsen, eine Bezugsperson soll es ja nicht geben fuer Kinder, die mal frei denken ssollen

Diese Linksorganisation, will doch die Bezugsperson ersetzten. Und diese Organisationen wollen das schnell hinbekommen, vor die Eltern aufwachen und nein sagen.

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Roland Magiera

Horror-Beispiel aus dem echten Leben

Unter mir wohnt so eine Familie, die in erster Linie vom Staat lebt, mit vier Kindern.

Da die hauptsächlich vom Staat leben, besetzen die zwar eine große Wohnung, kommen aber aus dieser armutsbedingt nie heraus.
Und was ich da von oben vernehme, lässt mich an allem zweifeln.
Ja, Kinder sind lebhaft und laut, aber den ganzen Tag in der Whg. herumzutrampeln (Parkett mit Bodenheizung = hellhörig) ist nervtötend. Ich verstehe auch nicht, dass die noch keine kaputten Knochen haben bei dem Lärm.

Was aber noch weit schlimmer wirkt, ist die Art der Kommunikation. Da wird nicht gesprochen, obwohl drei von vier Blagen schon zur Schule gehen, da wird nur wirr gebrüllt. Mich erinnert das an einen Zoo, mit dem Unterschied, dass die Laute im Affenhaus koordinierter klingen und nicht so laut sind.

Aber sind die draußen vorm Haus, schaffen sie es vor lauter Verlegenheit kaum zu laufen und wissen nichts mit sich anzufangen, drinnen kommt ungehindert(!) der Dämon zum Vorschein.

Danke Bundesregierung

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 13:39 Uhr
Wilhelm Knigge
Wilhelm Knigge (pcleopa) - 20.06.2012 13:39 Uhr

Und ich verstehe nicht Herr Magiera

warum Sie nicht in eine kinderfreie Zone ziehen, wo Sie nicht durch m.Eas. natürliches Verhalten von Kindern gestört werden. Ihr Hinweis auf die soziale Situation der Familie grenzt an Diskriminierung. Auch Ihr Hinweis auf die "Armut" der Familie ist total daneben...Da Sie wohl im Umkehrschluss wohl reich sind...Warum wohnen Sie nicht allein im Eigenheim???

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Erwin Steinhauer
Erwin Steinhauer (hauer2) - 20.06.2012 12:10 Uhr

Die "Wissenschaft" und was als Nächstes kommt

Wie gefährlich ist das Betreuungsgeld wirklich? Diese Überschrift erwarte ich demnächst. Und man wird uns erklären, dass Eltern und Kinder gleichermaßen verblöden, wenn sich ELtern um ihre Kinder kümmern und nur die KITA-Kinder in ZUkunft noch lesen und schreiben können. Unterschrift "Dr. mult. Süd Deutscher"

Die Kommission der vereinigten Sozialverbände, Zeitungsverlage, Journalistenverbhände und sonstiger Experten mit der Kompetenz komplexe Zusammenhänge einfach-falsch darzustelen und einfache Zusammenhänge nicht zu verstehen, wird vorschlagen, Kinder schon vor der Geburt an KITAs zu verlosen und das Geld für den Losentscheid auf die Erbschaftssteuer draufzuschlagen.

Im Ernst: Es muss für einige Lobbyisten wirklich gefährlich sein, dass es Eltern gibt, die Ihre Kinder in einer Familie großziehen wollen, dass es Menschen gibt, die noch glauben, dass Kinder mit 1-3 Jahren nicht lesen können und keine politisch korrekte Sozialerziehung geniesen wollen.

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Jonas Fischer

Frauen sollen Zuhause bleiben

Es mag antiquiert und polemisch klingen, aber Kleinkinder gehören nun mal die Hände der Mutter. Da Männer im Schnitt mehr verdienen ist, sollen diese eben arbeiten gehen, während die Frau Zuhause bleibt. Was vor 30 Jahren gut für Kinder gewesen ist, kann heute auch nicht falsch sein. Bei der Kindererziehung dürfen integrationsunwillige Migranten nicht der Maßstab für die Allgemeinheit werden. Und seien wir mal ehrlich, Frauen genießen es doch die Möglichkeit zu haben nicht dem kalten Arbeitsalltag ausgesetzt werden zu müssen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 13:40 Uhr
Eileen Reinhardt

Antiquiert ist gar kein Ausdruck...

Nach Ihrem Kommentar zu urteilen, sind Sie im 18 Jh. stehengeblieben. Schaffen wir doch am Besten auch das Wahlrecht für Frauen wieder ab, die Erlaubnis Berufe frei zu wählen oder Unis zu besuchen. Wir wollen dem kalten Arbeitsalltag ja sowieso nicht ausgesetzt sein...

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