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Gauck und Merkel Der Pfarrer und die Pfarrerstochter

 ·  Die DDR-Vergangenheit verbindet Angela Merkel und Joachim Gauck. Und trennt sie auch. Denn beide wählten verschiedene Wege durch die Diktatur. Die Kanzlerin war braver als der Kandidat.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (19)

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Herold Binsack
Herold Binsack (Devin08) - 12.03.2012 14:05 Uhr

Frau Merkels Alptraum

In „Frau Merkels Suche nach Identität“,habe ich mich diesem Thema ähnlich genähert.Die solchermaßen in beider Sozialpsychologie zurückgelassene/nicht aufgearbeitete individuell erscheinen wollende (Nicht-)Beziehung,wäre für mich dennoch mehr als der Spiegel einer („überwundenen“) Klassenwirklichkeit in der ehemaligen DDR,denn der des gegenwärtigen (nicht überwundenen) Gesamtdeutschlands.Die deutsche Bourgeoisie ist immer noch gespalten.Nicht nur in Protestanten und Katholiken,sondern viel mehr in Repräsentanten einer alten (verbürgerlichen) Aristokratie und des „moderneren“ Finanzkapitals.Klassenstolz vs. Klasseninteressen,so präsentiert sich die deutsche Bourgeoisie.Ein Gauck steht für Stolz (auch in seiner Eitelkeit),eine Merkel für Interessen (auch als ihre persönliche Note).Auch in der Form des Gegensatzes zwischen Konservativen und Liberalen immer wieder aufscheinend.Doch wie es scheint, genau darin in Gauck zur Aporie verwachsen.Ein konservativer Liberaler – Frau Merkels Alptraum

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Klaus Michael Strauss

Ausgezeichneter Beitrag

Dank für diese hervorragend recherchierte, mit brillanter Höflichkeit formulierte Hintergrundanalyse.
In Inhalt und Sprache überragend, informativ und verantwortungsbewußt.

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Michael Leh

Gauck 2010 zu Merkel: "Man musste nicht unbedingt Sekretärin für Agitation und Propaganda werden"

Über einen bemerkenswerten Vorgang bei der Feier zum 70. Geburtstag Gaucks hat am 23.2. „Die Welt“ berichtet. Im Beitrag „Gauck bleibt ein Risiko für die politische Klasse“ schreibt Heimo Schwilk: „Auf den Hinweis von Frau Merkel, man dürfe stolz auf die gemeinsame Ostbiografie sein, zu der auch der Mut zur friedlichen Revolution gehört habe, antwortete Gauck kühl, auf Merkels frühere Mitgliedschaft in der FDJ anspielend: ,Aber man musste, liebe Frau Bundeskanzlerin, nicht unbedingt Sekretärin für Agitation und Propaganda werden.´ Das gefrorene Lächeln von Angela Merkel damals unterschied sich wenig von dem, das sie bei der Zwangspräsentation ,ihres´ Kandidaten am vergangenen Montag aufzusetzen hatte.“
Wer weiß, wie sehr sie Gauck diese Äußerung übel genommen hat.
Was ihre „immerwährende Sehnsucht nach Freiheit“ betrifft: sie war bereits 1986 in Hamburg, Karlsruhe, Konstanz, Westberlin und ist wieder in die DDR zurückgekehrt. Gueffroy wurde noch 1989 beim Fluchtversuch erschossen.

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Gerhard Dünnhaupt

War da wirklich nichts wie Friede und Eierkuchen ?

Trotz oder vielmehr gerade wegen all diesen Details wirft obiger Artikel eher noch mehr Fragen auf, denn angesichts solcher immer wieder von neuem betonter Gemeinsamkeit wird doch Frau Merkels hartnäckiger Widerstand gegen Gauck bis zur allerletzten Minute nur noch unverständlicher.

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Stefan Uhlig
Stefan Uhlig (printul) - 11.03.2012 16:57 Uhr

Deutschland - Deine Pfarrer

"Der Pfarrer und die Pfarrerstochter, das bürgerliche, protestantische Milieu..." Nix Neues!
Lese gerade das Buch von Hugo Ball (Die Folgen der Reformation. Zur Kritik der deutschen Intelligenz), m.E. eine böse Polemik gegen Luther, aber trotzdem nicht uninteressant. geschrieben 1918. Kleines Zitat (S.193):
"Ja Gustav Freytag behauptet, in Deutschland sei seit der Reformation selten ein bedeutender Mann aufgetreten, der unter seinen Vorfahren nicht einen Geistlichen zählte. Lessing und Schiller, Fechner und Wundt, Mommsen und Lamprecht, Harnack und Nietsche: Pastorensöhne." Man könnte noch viel mehr Namen nennen (selbst Karl Marx hatte entsprechende Vorfahren). Wenn man bedenkt, dass in der Endauswahl für die Wulff-Nachfolge neben Gauck nur noch hochkarätige Evangelen waren ....
Ball sieht dieses "protestantische Milieu" überaus negativ, ich teile seine Ansicht nicht (bin selber Protestant und nicht ausgetreten) , aber zum Nachdenken regt seine Polemik doch an.

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Astrid Weiß

Aber sicher doch Frau Frau Merkel....

„Ich war wirklich keine aktive Widerstandskämpferin“, sagt Merkel über sich. „Aber ich habe, glaube ich, klug agiert und entschieden, mich nicht über die Maßen zu verbiegen.“

Alles klar, sie hat die DDr eigentlich gut ausgesessen......Berechnend agiert wäre der bessere Ausdruck gewesen...

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Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 11.03.2012 16:54 Uhr

Wenn man den Artikel liest: Gauck Mann mit Rückrad und ohne Scheuklappen

Aktuell steht Gauck zur Wahl und nicht Merkel.
.
Wenn ich diesen Artikel lese Sehe ich einen Mann mit Rückrad der auch mal eine unbequeme Meinung sagen kann. Weiterhin positiv ist dass er kein übertriebenen dagegenimpuls hat was ihn meiner Meinung nach sehr Sympatisch macht.
.
Im Vergleich mit Klarsfeld würde ich auf jeden Fall Gauck bevorzugen. Nicht weil sie keine ehrenvolle Aufgabe als Lebenswerk hatte. Nazijäger ist in der Zeit in der es diese noch auf vielen Positionen gab eine wichtige Rolle. Negativ fällt mir bei ihr im Lebenslauf auf, dass sie scheinbar einen übertriebenen Eifers alles besser wissen zu wollen an den Tag legte. Niemand kann objektiv sein, da niemand alle Informationen vorurteilfrei verarbeiten kann. Wer dass für sich nicht realisiert wird immer mit scheuklappen rumlaufen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.03.2012 17:48 Uhr
Uwe Gerig
Uwe Gerig (UweGerig) - 11.03.2012 17:48 Uhr

Mann mit "Rückrad"

Was ist ein "Rückrad"? Hat Gauck am Rücken ein Rad, vielleicht ein Freiheitsrad, an dem er immer dreht? Das habe ich wirklich noch nicht gehört. Der Mann, der mit dem "Rückrad" eine "unbequeme Meinung" sagt, ohne "Scheuklappen am Rückrad". Toll! Danke, Frau Staack. Und wo, bitte, kann man ein "Rückrad" kaufen?

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Frank Fischer
Frank Fischer (Dr.FF) - 11.03.2012 15:58 Uhr

Personalnotstand in der Politik?

Kann mir bitte jemand erklären, was mit der (west-)deutschen Politik-Elite los ist? In keinem anderen Bereich spielen Ostdeutsche in der Bundesrepublik eine nennenswerte Rolle - nicht in der Bundesregierung, nicht in einem DAX-Unternehmen, nicht in der Fußball-Bundesliga, nicht mal in Ostdeutschland selber (Landesregierungen, Rathäuser, Universitäten, Banken, Polizeipräsidien, Gerichte, Finanzämter, Theater, Museen - fast alles fest in westdeutscher Hand.)

Und ausgerechnet die beiden "wichtigsten" politischen Spitzenämter (Präsident und Kanzler) besetzen nun zwei Ostdeutsche. Mit evangelischem Pfarrhaus-Hintergrund obendrein...

Was ist da los? Sind diese beiden Jobs nicht mehr wichtig, weil die Entscheidungen ohnehin woanders fallen? Oder haben wird es nur mit einer statistischen Anomalie zu tun...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.03.2012 16:40 Uhr
Thomas Böhm

Westdeutsche Politiker

Was ist das für eine provinzielle Weltsicht, heute nach 20 Jahren noch nach Ost und West einzuteilen?
Bei der CDU ist doch die Personaldecke sehr dünn geworden, siehe die "Figuren" der Ex-
Ministerpräsidenten Wulf und Mappus.

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Uwe Gerig
Uwe Gerig (UweGerig) - 11.03.2012 15:27 Uhr

Das sehr ungleiche Paar

Ein vorzüglich recherchierter Text, vor allem deshalb, weil die Autorin (Jahrgang 1967) die Wirren in Deutschland vor dem Fall der Mauer nur als Heranwachsende erlebt hat. Jeder, der in zweiten deutschen Diktatur aufgewachsen ist, nicht wegen seiner anderen Überzeugung in den "Westen" geflüchtet ist, sondern bis zur Abschaffung der DDR dort blieb, muss sich heute Fragen stellen lassen. Warum durfte er promovieren? Warum durften seine vier erwachsenen Kinder ausreisen und wieder einreisen? Merkel schweigt über die Zeit bis 1990. Gauck gefällt sich als Widerständler gegen das Regime von frühester Kindheit an (Vater im sowjetischen Gulag), blendet aber die als Pastor nicht unbedingt erforderlichen Kontakte mit den Behörden (Stasi) aus bzw. vernebelt sie. Ein ungleiches Paar also. Der redselige Pastor sollte Klartext reden und Widersprüchliches aufklären. Oder weiter schweigen über seine Zeit vor 1989. Aber dann besteht die Gefahr, dass andere weiter in seiner Vergangenheit graben.

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Gisela Günther

Ja, das stimmt, sie waren keine Revolutionäre

denn die aktiven Revolutionäre, die ihre Leben aufs Spiel gesetzt haben, die Zuchthaus und Reprassalien auf sich genommen haben, weil sie das DDR-Regime bekämpft haben und loswerden wollten, sind beide nicht. Denn genau die aktiven Kämpfer gegen das ehemalige SED-Regime sitzen heute nicht in einflußreichen Posten. Die reiben sich wahrscheinlich die Augen, wer da so alles als Regime-Kritiker auftaucht und das "Fett abschöpft", mir geht es jedenfalls so. Mir ist das alles nicht geheuer, wenn Herr Gauck erzählt, dass er vor der Wende schon im Westen war dem damaligen Bundespräsidenten sprechen durfte und andere Privilegien hatte. Ich als Ostdeutsche habe das so meine Zweifel an Herrn Gauck wie an Frau Merkel.

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Ingo Moldenhauer
Ingo Moldenhauer (IngoM) - 11.03.2012 15:05 Uhr

Der Pfarrerstochter Systemnähe

Was die "Systemnähe" der jungen Frau Merkel angeht, warum findet der Fall Havemann so wenig öffentliche Aufmerksamkeit?
Wie ganz leicht in der meistzitierten Enzyklopädie nachzulesen ist, stand der DDR-Oppositionelle Robert Havemann zunächst einige Jahre unter Hausarrest, später unter Stasi-Überwachung, an der junge Systemtreue beteiligt waren. In diesem Umfeld "entstand auch ein Bild, das die junge Angela Merkel zeigt, welches aber bis heute nicht veröffentlicht werden darf" .. - Frau Merkel legte ihr Veto gegen Medienveröffentlichung ein.

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Günter Busse

Wird jetzt vielleicht klarer, warum Frau Merkel gegen einen Präsidenten

Gauck war?
Wollte sie ihn nicht, weil sie weiß, was er von ihrem Weg der Anpassung und des Mitmachens
in der DDR hielt und heute vielleicht noch hält?
Ihr Vater machte schon mit, durfte ins Ausland reisen, arbeitete mit der SED zusammen,und seine Tochter konnte Physik studieren. Für viele Pfarrerkinder traf das zu?
Und das sie "ohne innere Überzeugung der FDJ beitrat", na ja, das kann heute jede(r) behaupten. Frau Merkel trat aber nicht nur der FDJ bei, sie engagierte sich dort auch noch mehr
als andere. Sie ließ sich freiwillig(!) zur "Fachkraft für Agitation und Propaganda" ausbilden und
setze diese Ausbildung in ihrer FDJ-Tätigkeit um.
Und was war mit der Überwachung des Regimekritikers Havemann durch freiwillige FDJ-Mitglieder? Weiß Gauck etwas davon, das damals das FDJ-Mitglied Angela Kasner mitgemacht hat? Kennt er etwa ihre verschwundene Stasi-Akte?
.
Gauck jedenfalls kann heute zu seiner DDR-Vergangenheit stehen und jede Frage beantworten,
Frau Merkel schweigt bis heute.

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Closed via SSO

ein sehr netter Artikel

was ueber Gauck geschrieben steht, das kann man als wahr und undeutbar akzeptieren. Die Beschreibung des Lebensweges der Kanzlerin beduerfte des Kommentars, die FAZ ist hier zwar sehr lieb und freundlich zu Frau Merkel aber der Kern des gesagten kann nur von einem gelernten DDR Buerger wirklich verstanden werden.

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Jörg Tiffert
Jörg Tiffert (Tiffy) - 11.03.2012 14:23 Uhr

Welcher Pfarrer?

Ich sehe einen Bürger Joachim Gauck, der den Beruf ev. Pfarrer erlernt hatte, ich sehe aber keinen protestantischen Gläubigen, der zum Pfarrer berufen wurde.
Herr Gauck hat mit der Kirche und den Evangelien nicht viel Gemein, sein Ziel war, sich aus den Kreisen der allgegenwärtigen SED, zu entziehen.

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günther reichert

Merkel und Gauck sollen ihre Erfahrungen umsetzen und nicht stehen bleiben i.d.Vergangenheit

Wenn man d unterschiedlichen Wege beider Personen abstrahiert,dann könnte man sagen,dass überall dort,wo Ideologie egal welcher Färbung herrscht,junge Menschen Fächer wie Physik,Chemie,Theologie bevorzugen zu studieren,d eigenen Gesetzmäßigkeiten unterliegen,um weniger d Gesetzen der Ideologie ausgesetzt zu sein.Was natürlich auch Freiheit bedeutet.Diese Freiheit äußert sich dann als Freiheit-Wozu durch Engagement für die Wende und danach.-In der aktuellen BRD ist es fast umgekehrt: Physiker,Chemiker,Theologen(auch selbst d Papst) nutzen zwar auch Nischen der Ideologiefreiheit,aber sie engagieren sich nicht für die"Freiheit wozu".Somit ist d Einbruch e anderen Ideologie möglich geworden:Der Kapitalismus,besonders im Finanzsektor, hat d soziale Marktwirtschaft in das neue Gefängnis d Ideologie gesteckt.
Und nur weil die Menschen i d Arbeitswelt aufgegangen sind,merken sie nicht ,welcher freiheitsraubenden Ideologie sie unterliegen.Ein Merkmal ist z B die Morallosigkeit i.d.Wirtschaft.

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Roman Gerhard Urbanek

Nun ist mir endlich die Erleuchtung widerfahren,denn..

Vorab meinen Respekt dem Autor, der Artikel ist sehr informative und muß deswgen auch sehr gewissenhaft recheriert worden sein. Mir hat sagen 2 Sätze viel, der eine Satz des Merkel Biographen Herr Langguth: " Ich glaube nicht, dass die Kanzlerin gern an die DDR-Zeit erinnert wird ! " und de randere Satz im Artikel - derm. E. nicht von Herrn Langguth stammt - nämlich: " Die Angepasste, die erst aus ihrem Dörnröschenschlaf erwacht, als die Wende eigentlich schon vorbei war! "
Diese beiden Sätze erklären mir nun, weshalb Frau Merkel so oft in ihrer Politik heute hü und morgen hot oder gar plötzlich brrrrr sagt und auch so handelt!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.03.2012 11:41 Uhr
günther reichert

@Roman Gerhard Urbanek/hoffentlich lesen Viele diesen aufschlussreichen Artikel.

Gut erkannt und getroffen.Physiker lernen und benützen iterative Verfahren ,um sich der Lösung eines Problems zu nähern.Das kann man auch ein Versuch-und Irrtum-Vorgehen nennen,das in den Naturwissenschaften sehr erfolgreich ist.In der Bevölkerung wird dieses Verfahren aber als hü und hott sowie brrr -Verfahren erlebt,weil sie den Hintergrund des Verfahrens nicht kennen.Es läge aber an der Kanzlerin,den Unterschied zwischen einem physikalischen Versuch und einem Versuch in der Politik zu kommunizieren.Das tut sie in ihrem Handeln nicht erkennbar.Genau darin manifestiert sich ihre "Angepaßtheit",erkennbar daran, wie beispielsweise in der Umsetzung nach der Wende der Atompolitik seit 1 Jahr nichts passiert(Stichwort Stromleitungsausbau etc).Und deshalb wird das zurecht als hü-hott- und brrr- Politik empfunden.Sicherlich ein Kanzler kann kein All-round-Genie sein,aber von einer Physikerin sollte man schon mehr,gerade in der Energieversorgung erwarten.Der o.g.Eindruck besteht zurecht.

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