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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Gauck bei der Bundeswehr Das Äußerste

 ·  Die Bundeswehr kann sich von Gauck verstanden und angenommen fühlen wie schon lange nicht mehr. Die „Zivilgesellschaft“ wird sich mit dem, was er von Staatsbürgern mit und ohne Uniform verlangt, schwerer tun.

Artikel Lesermeinungen (10)

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Peter Pehlke
Peter Pehlke (Valluga) - 12.06.2012 21:17 Uhr

Gauck bei der Bundeswehr

Herr Kohler hat es treffend in seinem Kommentar angedeutet; die "Zivilgesellschaft"wird sich "schwer tun" mit dem was er von Staatsbürgern mit oder ohne Uniform verlangt.

Die bisher hier veröffentlichen "Beiträge -deren Sinnhaftigkeit mir sich nicht immer erschließt- geben ihn in seiner Vermutung recht.

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Jürgen Braun

ein weiteres wäre noch anzumerken: dass der begriff "militärisch-industrieller komplex"

inzwischen und zu recht in der mitte der gesellschaft - und bald wertneutral - angekommen ist. kein linker kampfbegriff mehr. und auch das zu begrüssen.
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denn ein buprä darf vor allem eines nicht: auch nur ansatzweise so wirken, als würden seine reden da irgendetwas decken (als wäre er "der oberste grüßonkel", hinter dem aber eben doch womöglich lobbistengruppen der wehrindustrie und einseitige politikvertreter oder dunkelmänner mit stünden.) genau das braucht eine starke, und selbstbewußte demokratie nicht.
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es sei denn, "man attakierte, um die zivilen "abwehrkräfte" besser einschätzen zu können, resp. um das dagegen-sein durch den angriff besser zu fokussieren und fördern".
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solches wäre aber der salat selbstenfremdeter alter männer mit zu großer entfernung vom volke: die gegenrede stellte für solche den kontakt (wieder) her, welcher verloren. das volk aber wirkt auf uns auch so sehr intakt. und jung genug. hat's nicht nötig. sicher nicht.

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Rolf Joachim Siegen

Und Afghanistan?

Der Bundespraesident haette aufzeigen sollen, dass sich die Bundeswehr zur Magd der Berliner Amtstraeger macht(e), die sich wiederum auf Liebediener mit den Amerikanern eingelassen haben. 'Kundus' (naechtlicher Bombenangriff auf einen Tanklaster) wird ein Schandfleck bleiben. Die deutsche Gesellschaft sollte sich mit diesem Tatbestand nicht abfinden.

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Jürgen Braun

selbstverständlich kann militärische gewalt notwenig und sinnvoll sein, eben sogar auch ganz ohne

anführungszeichen. ob sie es aber z.b. in afghanistan war und noch ist, darf und soll eine demokratische gesamtgesellschaft zu recght differenziert sehen.
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und die frage der entsendung - und die meisten anderen in dem zusammenhang - bleibt/bleiben zum glück und vornehmerweise dem parlament.
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und bleibt z.b. volker pisper: der wird auch nicht müde darauf hinzuweisen, dass gauck womöglich zu viel und zu sehr einseitig von freiheit redet, zu wenig aber von sozialer verantwortung. denn auch die ist freiheit.
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und eine frage der familie und herkunftsfamilie: in normaler familien braucht es keine bundespräsidenten damit die fragen von freiheit & verantwortung diskutiert werden. ausgibieg & verantwortlich. freiheit vs. unfreiheit sowie freiheit vs. verantwortung auch.
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aber wenn der herr buprä das ins einem umfeld so als notwendigkeit beobachtet. (dann fehlt es wohl an anderen stellen in d.)
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und nachfolgende generationen werden es noch besser machen: denn sie wissen es besser.

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thomas röver

kein recht des menschen zu töten

ich bin erschüttert über unseren präsidenten. töten ist ethisch und moralisch höchst verwerflich. als theologe hätte ich gerade dies nicht erwartet.mein vater war noch in russland im krieg(1918),und ich stellte damals einen antrag auf kriegsdienstverweigerung, geprägt von einem gebrochenen vater durch den 2. weltkrieg.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.06.2012 22:04 Uhr
Gerold Keefer

Agressoren ...

Der Konflikt in Syrien könnte noch eine gute Weile weitergehen um die Opferzahlen des Irak-Krieges zu erreichen. Wer war da nochmal der Agressor?

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Jerome Morrow

In der Theorie ...

... stimme ich Ihnen zu. Der Ansatz ist sicher richtig und zivilsiert. Doch was macht man beispielsweise in Syrien? Dort werden mittlerweile nach UN-Angaben bereits Kinder massakriert und offenbar gefoltert. Möglicherweise ist es dann eben am Ende doch angemessen, solche Agressoren auch mit Waffengewalt zu stoppen, wenn sie selbst nicht die Einsicht und Menschlichkeit haben, solche Greuel zu lassen.

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Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 12.06.2012 18:01 Uhr

Ob das hinreichend ist?

Klasse. Da schwört man (bzw. gelobt feierlich), "das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen".
Und dann? Dann wird man in eine gottverlassene Bergwüste geschickt, die den Namen "the graveyard of empires" zu Recht trägt, darf sich als Entwicklungshelfer und Terroristenbekämpfer betätigen, beides aber nicht so wirklich, ist monatelang von Familie und Freunden getrennt, für einen Witzsold, darf nicht weg, obwohl der Einsatz mittlerweile völlig sinnlos ist.
Und sich dann zu freuen zu haben, dass man wenigstens mal ein paar freundliche Worte erhält, erscheint mit eher beleidigend.
Man sollte die Bundeswehr von diesen ganzen sinnlosen Auslandseinsätzen heimholen und auf die Verteidigung Deutschlands konzentrieren. Dann dürfen Frauen in Afghanistan halt nicht Auto fahren (oder Kamel reiten oder was auch immer), so what? Das ist nicht die Knochen eines einzigen deutschen Soldaten wert.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.06.2012 22:26 Uhr
Andreas Müller

In Afghanistan wird Deutschland verteidigt

Es geht nicht um die Rechte der Frauen in Afghanistan oder Entwicklungshilfe, all das sind die Argumente mit denen man die Linken und Grünen beruhigen will oder wenigstens die Argumente wegnehmen will.

In Afghanistan wird Deutschland verteidigt. Der Grund für den Angriff waren Terrorcamps und die Errichtung eines islamistischen Staates mit dem Feindbild Europa und Amerika. Für die USA war es ein politischer erzwungener Gegenschlag (den Angriff auf das WTC konnte man nicht ohne Antwort lassen) - für Deutschland und die Anderen zunächst noch Prävention.

Inwieweit man der neuen Bedrohung Terrorismus mit einem riesigen Militäraufkommen richtig begegnet ist, kann man kaum abschätzen. Heute gehen Amerika etc. mit gut koordinierten Geheimdiensten und punktuellen Drohnenangriffen sowie gut platzierten Leuten besser und mit weniger Opfern vor. Ich denke jedoch das man, hätte man Afghanistan damals nicht so entschlossen angegriffen, heute wesentlich größere Probleme mit dem Terrorismus hätte.

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Jürgen Braun

klasse! das volk stimmt zu. und hat recht in einer demokratie.

weiter so. zu den waffen, an die feder! in wieviel kriegen hat gauck gekämpft, wie oft wo im schlamm gelegen? da gehts doch um die rettung der narzisstischen homöosthase alter männer, weiter nichts. so die polemik möglicherweise zu recht.
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und bleibt immer dasselbe: außer dem internet fragt keiner die teilnehmer hinterher, wie sie's fanden. die zeitungen, alt & gestrig, jedenfalls anscheinend nicht.
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Jahrgang 1961, Herausgeber.

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