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Fußballfans in Mainz Die Ultras

 ·  Für die einen sind sie brutale Chaoten, die im Stadion nichts verloren haben. Andere halten sie für eine Friedensmacht in den Fanblocks. Was hat es mit dieser Subkultur auf sich? Eine Saison mit der Szene Mainz.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (8)

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Christian Beermann

Tolle Fans

Das müssen ja tolle Fans sein...

Der letzte Absatz zeigt doch alleine, das es den Leuten dort nicht um den Fußball geht

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Sven Kaiser

danke

vielen dank an den autoren für den interessanten und informativen artikel, der eingen gut recherchierten eindruck macht.

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Peter Slater

Mainz 05 hat keine Hooligans ! Dies ist ein schlechtes Beispiel und schlage MILLWALL FC vor ...

... da erfahren sie alles, was Sie uber Ultras und Hooligans wissen mussen und auch was Loyalitat bedeutet und was es heisst, ein Traditionsklub zu sein, das von Arbeiter gegrundet wurde und Millwall ist mit der Studentenmannschaft aus Mainz nicht zu vergleichen. Vielleicht hat Hr Frasch ein Bericht uber Hansa Rostock, Dynamo Dresden, dem 1.fc Koln oder besser noch den 1.FC Kaiserslautern nehmen sollen, denn dort gibt es schon etwas, was italienscher nicht sein konnte, denn ohne deren Ultras ist der Betze nichts ...

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Uwe Leopold (leouwe) - 19.05.2012 12:09 Uhr

Mob

Der Artikel zeigt, dass es den Ultras kaum um Fussball geht. Hier geht es um kleingeistliche Wichtigtuerei in feiger Deckung einer Gruppe. Die Ultras mit ihren Vorstellungen wie es bei einem Fussballspiel zugehen soll, werden mittelfristig den Fussball un Deutschland so beschädigen, dass die Stadien wieder leer sein werden. Die Vereine müssen hier sofort gegensteuern und den Mob aus den Stadien verbannen. Beginnende mit dem Wegfall von Vergünstigungen (Räume, Zugfahrt) und höheren persönlichen Strafen und. Und die Mannschaften sollten das Abfeiern vor den Ultras sein lassen, solange sich in diesen Kurven der Mob hinter den wahren Fans versteckt. Selbstreinigung ist wirklich erforderlich. Ja, man muss sich des Schmutzes entledigen

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.05.2012 13:04 Uhr
Peter Slater

"Herr Leopold" der VFL-Osnabruck-Trommler hat 6 Kinder und braucht KEINE staatliche Hilfe ...

... und ist weder asozial, noch ein gewaltbereiter Ultra und doch, ohne seine Trommel ist es schwierig, Gesange anzukurbeln und er verpasst kaum ein Heimspiel ... es sind Leser wie Sie, die andere Menschen das Recht absprechen, etwas von Fussball zu verstehen ... und dieser Trommeler wird die Tur beim VFL-Vorstand jederzeit geoffnet ... Ubrigens, Ultras und Holligans sind alle : Lehrer, Anwalte, Krankenpfleger, Strassenfeger, Arzte, Apotheker, Geschaftsleute, Maurer, Dachdecker, Polizeibeamte, Banker, Tischler, Erzieher, Mullmann, Busfahrer, Versicherungskaufleute usw ... Also "ihr" Pobel ist nicht asozial und verkommen !

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Ralph Burgwald

Ultras haben vom Fußball keine Ahnung

wie denn auch. Wer 90 Minuten auf den Vorsänger zu achten hat, der mit dem Rücken zum Spiel steht, bekommt vielleicht noch mit, wenn ein Tor fällt, weil der Stadionsprecher es durchsagt. Das wars aber auch. Für das Spiel haben die doch keine Augen. Man merkt dies auch daran, dass die Fangesänge überhaupt nicht mehr zum Spielstand passen und daher nur noch nerven.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.05.2012 14:11 Uhr
Jonathan Ullwer

Fangesaenge, die zum Spielstand passen

Ihnen duerften demnach die Hertha-Fans gefallen.
Die haben sich naemlich z.B. waehrend der zweiten Haelfte des Relegationshinspiels perfekt dem Spielstand angepasst. Wozu sie noch faehig waren: Auspfeifen der Duesseldorfer Fangesaenge und Spieler. Das ging soweit, dass der Stadionsprecher die aufmerksamen Hertha-Fans nach jeder halbwegs gelungenen Aktion anfeuerte, auf dass sie mal mit dem Anfeuern anfangen. Leider wurde nichts draus.

Achso, dem Spiel haben die Berliner Massen uebrigens dann doch den Ruecken gekehrt: Ab der 80. Spielminute wollte man lieber einen Sitzplatz in der S-Bahn ergattern, als die eigene Mannschaft im Abstiegskampf anzutreiben.

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Christian Kremp

ZUstimmung

Es mag komisch klingen, aber ich habe mich gefreut, dass die Ultras meiner Lieblinge jetzt fast überall ein Verbot bekommen haben übergroße Fahnen mitzunehmen. Das ständige schwenken während des Spiels machte es in einigen Stadien nahezu unmöglich vom Stehplatz aus das Spiel zu verfolgen.
Ich bin seit 22 Jahren Werderfan und gehe seit 20 Jahren regelmäßig zu den Auswärtsspielen in der Region und ein Stehplatz ist für mich selbstverständlich, da ich eh nicht sitzen bleiben kann. Aber ich verfolge das Spiel, die Taktik, die Trainerbank usw. DABEI feuere ich sehr gerne an, bei den Ultras ist es umgekehrt. Wenn ich einen Fahnenschwenker freundlich ansage, dass ich gerne mehr sehen würde und er und zwei Kollegen (beide max 25 Jahre alt) doch bitte nicht 90min durchschwenken sollen und dann zur Antwort bekomme ich sei kein echter Werderfan, dann hat die Ultraszene aber ganz dicke verloren.
Denn zur (Begutachtung von) Selbstdarstellung brauche ich nicht zum Fußball zu gehen!

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Jahrgang 1979, Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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