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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Freie Demokraten Partei der Freiheit

 ·  Die Piraten sind ein konfuser Haufen, die Grünen neigen eindeutig nach links. Die einzige Partei, die kosequent für Freiheit eintritt, ist immer noch die FDP. Auch wenn sie dabei ungeschickt vorgeht.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (60)

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Enrico Ciuffani

Typisch

„Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“ Paul Sethe +1967
Dieser Artikel ist ein gutes Beispiel dafür.

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Florian Adler

Freiheit in Selbstverantwortung

Wenn die FDP am konsequentesten für Freiheit in Selbstverantwortung eintritt, dann sollte man ihr SH und in NRW die Gelegenheit dazu nicht verbauen und ihr den Weg aus den beiden Landtagen hinein in den freien Arbeitsmarkt freimachen. Die FDP ist hoch verschuldet, für den Wahlkampf in NRW mussten fast 1 Mio. Euro Kredit aufgenommen werden. Und v.a. Lindner sollte sich für seine beruflichen Pleiten = Schulden (1,2 Mio. KfW-Kredit) und das Hinwerfen seines Pöstchens in Berlin als Generalsekretär endlich die Freiheit der Selbstverantwortung nehmen. Auch der freie politische Markt in NRW oder SH regelt Angebot und Nachfrage. Produkte oder Dienstleistungen ohne Nutzen und Mehrwert werden nicht gekauft. Diese Freiheit der Selbstverantwortung nimmt sich jeder mündige Wahl-Bürger.

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Peter Klopf

Sehr geehrter Herr Nonnenmacher,



die FDP hatte sich in den vergangenen Jahren mit ihrem Steuersenkungsmantra, den schnell geschnürten Hilfspaketen für Hoteliers und Apotheker bei gleichzeitiger Ablehnung kleinster Hilfen für Schlecker-Verkäuferinnen, dem notorische Vereiteln von Finanzmarkregulierungsversuchen uvw. den Ruf erworben, die Interessenvertretung der unbelehrbaren Finanzmarktgläubigen, der Wachstum-um-jeden-Preis-Fetischisten und der Steuerspar-Egoisten zu sein. Und wissen Sie was? Ganz zu Recht. Wirtschaftsliberalismus dieser Art für Neocon-Hardliner und für wohlhabende Steuervermeider ist das allerletzte, was wir als Gesellschaft jetzt brauchen können. Solange die FDP vor allem dafür steht, soll sie untergehen.

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Karl Schade
Karl Schade (J.K.S) - 30.04.2012 12:35 Uhr

"Mangels Gewicht nicht durchsetzen können"? - Merkel-HiWis sind's geworden!

Wie viele Menschen haben die FDP in den Bundestag gewählt? 6,3 Millionen. Wie viele Merkels CDU? Nicht einmal doppelt so viele, nämlich 11,8 Mio. Im Koalitionsvertrag hat sich die FDP sehr wohl durchsetzen können. Darin stehen 24 Mrd. jährlicher Steuerentlastung bei der Einkommensteuer für Familien, Gering- und Mittelverdiener. Das war's dann aber auch. Westerwelle hat sich ins Ausland verdrückt und gemacht wurde, was Merkel und Schäuble vorgaben.

Die FDP hat von ihren Wählern einen mächtigen Auftrag bekommen. Ihre Führung hat sich dann jedoch vom "Koalitionspartner" verschaukeln lassen und das hervorragende Wahlergebnis verspielt. Wer einen Vertrag schließt und merkt, dass der Vertragspartner nicht gewillt ist, diesen zu erfüllen, der muss die Konsequenzen ziehen und so ein "Bündnis" verlassen. Tut er das nicht, bleiben zwar Minister- und Staatssekretärspensionen für anderthalb Dutzend alte Kämpfer, aber die politische Zukunft ist verdientermaßen die einer Splitterpartei.

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Thomas Lindenmeyer

Ausnahmekopf?

Herr Lindner ist derjenige, der die Beliebigkeit und Inhaltsleere der heutigen FDP verkörpert wie kein zweiter. Was hat er denn zu sagen? Und was hatte er denn als Generalsekretär zu sagen? Mit rhetorisch aufgetakelten Allgemeinplätzen schwadroniert er über dies und das.
Außer einem gewissen Gespür für mediale Angepasstheit hat er nichts vorzuweisen. Vielleicht irre ich mich ja, aber dann wären klar zu benennende Fakten ganz hilfreich ...

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Da. Müller
Da. Müller (Danzas) - 30.04.2012 12:04 Uhr

Eur

Niemand in D will Eurononds, auch die CDU nicht, so die weitverbreitete Meinung. Tatsache ist aber eine andere: Schäuble war von Anfang an bereit sie einzuführen, kam am Kanzleramt aber nicht vorbei. Mittlerweile ist Merkel aber schon seit längerem eingeknickt. Es gibt sie nur noch nicht, weil sich die FDP standhaft dagegen stemmt. Wenn diese Partei mal aus dem Bundestag geflogen ist und ab 2013 die grosse Koalition mit Juniorpartner SPD regiert, werden die Deutschen sich wundern, wie schnell dann alles geht.

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Christoph Rohde

Selektiver, egoistischer Liberalismus

Die FDP gehört zu denjenigen, die in unverantwortlicher Weise nicht-liberale Klientelpolitik mit einer libertären Ideologie verbinden. Echte Freiheit fordert Haftung, Verantwortlichkeit und Dienst an der Gemeinschaft. Ohne den deutschen Mittelstand mit seinen unternehmerischen Tugenden wären wir schon längst sozialistisch - die Politik trägt nichts mehr zu einer freiheitlichen Ordnung bei.

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Michael  Balser

FDP : "Es fehlt ...... an Köpfen" Eine FDP, der es an Köpfen fehlt, ist logischerweise eine

kopflose Partei geworden .

Ein leerer FDPKarton ohne kopf-geistigen Inhalt.
Terminus technicus = Mogelpackung.

Ne leblose Partei-Leiche ohne Kopf.

Mithin ein schon „ziemlich konfuser Haufen“ geworden, so wie „Die Piraten ein ziemlich konfuser Haufen“ noch sind.

Während der einstmals ziemlich konfuse Haufen der Grünen – der gegen staatliche Bevormundung der verstaubten KuttenLobbyisten sich mit Pflastersteinen auf die imaginären Straßenbarrikaden verstiegen hatte - jetzt „konstant auf staatliche Bevormundung setzt“, weil sich der Staub als Fall-Out auf ihren Grünen Kutten schutzbetonartig festgesetzt hat.

Mithin die Grünen nach Regenwald-Urmenschen-Manier sich vom Bevormundungs-
Geist ihres geistigen Feindbildes, dem sie seinerzeit den Schrumpf-Kopf abgeschnitten haben
ein Ritual um von dessen Geist zu profitieren -, haben beseelen + inspirieren lassen.
Um ihm so im staatlichen Bevormundungs-Geist weit überlegen sein zu können.

All-egaliter-Parteien !

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mathias dumke

Zum Vorwurf, die FDP sein eine Klientel-Partei:

Alle Parteien sind Klientel-Parteien.
Der Sinn und Zweck der Parteien besteht in einem demokratischen System ja gerade darin, dass der Wähler eine Partei wählt, die seine Interessen vertritt; wer etwas anderes behauptet, hat eben das Wesen der Demokratie nicht begriffen.
Aber:
Gerade weil die FDP ihre Wähler verraten und verkauft hat, wird es sie vernichten.
Wer als Partei so offenkundig gegen die Bürger, die sie gewählt hat agiert, verliert die Existenzberechtigung als Partei in einer Demokratie.
Die Entschuldigung, dass alle anderen Parteien es noch übler treiben, kann doch kein Grund sein, diese Partei zu wählen.
Ein demokratisches System wird immer wieder Parteien (als Zusammenschluss von Bürgern mit gleichgelagerten Interessen) hervorbringen, die eben die Interessen dieser Bürger vertreten.
Nennen wir es schlicht und einfach Auslese: Die Guten ins Kröpfchen -die Schlechten in den Orkus!

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Alfred Göldner

Hübsch gesagt, ...

"... nicht ganz unschuldig". Meiner Ansicht nach ist die FDP "ganz" allein für ihren Niedergang verantwortlich. Es fehlt sowohl an Köpfen als auch an Themen. Die FDP leidet auch darunter, dass sie jahrelang als Guido-Fanclub missbraucht wurde, sich hat missbrauchen lassen! Wie konnte das passieren? In so einem Umfeld wachsen keine fähigen Leute nach, es werden keine Themen entwickelt - zumindest keine Themen, die zu den gegenwärtigen Problemen passen, bzw. die von dieser Partei glaubwürdig vertreten werden könnten. Es wäre nicht die erste Partei, die in der Bundesrepublik von der Bildfläche verschwände, und dass der "Liberalismus" mit ihr ebenso ausstürbe, glaubt ja wohl niemand ernstlich. Die Parteienlandschaft verändert sich, und damit auch die Parteien und die von ihnen vertreten Inhalte. Das Letzte, was wir brauchen, ist eine "Rote Liste der gefährdeten Arten" für Parteien und entsprechende Schutzmaßnahmen.

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Dietmar Fleischhauer

So kann man Alternativen natürlich auch totschweigen

Indem die mittlerweile faktisch halbsozialistische FDP zum einzig verbliebenen Parteienhort der Freiheit hochstilisiert wird, kann man eine tatsächliche Alternative (jedenfalls zur anstehenden NRW-Wahl) getrost unter den Tisch fallen lassen: die Partei der Vernunft richtet ihr strikt liberales Programm an der Österreichischen Schule der Ökonomie (Hayek, von Mises etc.) aus und vertritt ein Menschenbild, das weitgehend von Privatautonomie bestimmt ist. Das ist in der FDP doch nur noch als Phantomschmerz zu spüren. Natürlich ist die PdV noch winzig, aber auch die Piraten haben so angefangen (auch wenn diese zugegeben vom deutschen Mainstream hochgehätschelt wurden).

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Gernot Radtke

FDP: An ihren Taten sollte man sie messen, die Steigbügelhalterpartei!

Daß die Piraten (derzeit noch) ein ziemlich "konfuser" Haufen sind und die Grünen "auf staatliche Bevormundung oder Lenkung" nicht nur in Umweltfragen und Sozialpolitik setzen, steht betrüblicherweise fest.
.
Daß aber ausgerechnet die FDP eine Partei sein soll, "die am entschiedensten und am konsequentesten für Freiheit in Selbstverantwortung eintritt", ist doch wohl ein schlechter Witz. Die hat noch vor kurzem im Bundestag einem EU-/Euro-Fremdschulden-Übernahmeprogramm zu Lasten des dt. Bürgers und seiner Kinder/Kindeskinder zugestimmt, das seinesgleichen in der dt. Nachkriegsgeschichte nicht hat.
.
"Freiheit in Selbstverantwortung"? Freiheit des EU-Südens, selbstverantwortlich weiter und munter neue Schulden zu machen und sich diese fremdverantwortlich vor allem von Deutschland bezahlen zu lassen.
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Was die FDP zur Freiheit erzählt, mag sehr hübsch klingen. Ihre Taten: Hoteliers füttern, den Bürger entreichern und mit ihrer G. Hopp jetzt auch noch einen Fußball-EM-Boykott fordern.

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Wolfgang Veit
Wolfgang Veit (wveit2) - 30.04.2012 11:18 Uhr

Welche Freiheit meint der Autor, meint die FDP?

Freiheit ist immer die Freiheit der Anderen - wenn man dieses etwas abgewandelte klassische Zitat als Grundlage nimmt, so liegt die FDP für mich als liberalen Menschen derzeit relativ weit daneben. Die Reduktion auf Freiheit für die Wirtschaft anstelle wirtschaftlicher Freiheit, die Fokussierung auf Einzelthemen (Vorratsdatenspeicherung) anstelle umfassender Konzepte, die über den Tag hinaus Geltung behalten und so als Richtschnur dienen können, und letztlich die effekthaschende Vermittlung durch slogans anstelle nachvollziebarer Begründungen werden den Anforderungen an eine liberale Partei nicht gerecht. Liberal zu sein ist schwierig, eben weil es sich nicht um eine Ideologie handelt. Man muss die Merkmale des Liberalen deshalb vielleicht erfahren, spüren, um sie angemessen und Vertrauen erweckend vertreten zu können. Die sogenannten jungen Köpfe der Partei wirken hier nicht überzeugend, es scheint ihnen diese Erfahrung zu fehlen. Wofür die Partei also steht, bleibt damit unklar.

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Hans Quednau
Hans Quednau (HQuednau) - 30.04.2012 10:53 Uhr

Schizophrenie oder Vorsatz?

Aus dem Leitabtrage des Bundesparteitages der FDP am 21. bis 22. April 2012:
"Wir wollen die politische Union Europas. Wir wollen die europäische Einigung vertiefen und eine politische Union schaffen. Dabei setzen wir auf starke europäische Institutionen. ..."

Wer den europäischen Zentralstaat als Hort der Freiheit sieht, hat offensichtlich ein anderes Freiheitsverständnis. Ich sehe Freiheit als Abwesenheit von Zwang – durch Menschen gegen andere Menschen, wie Hayek es ausdrückte. Ein zentralististisches EU-Regime als Vorstufe zum Weltstaat ist das Gegenteil davon. Insofern unterscheidet sich die die FDP in keinster Weise von den anderen Spartenparteien, sie ist nur ein anderer Transmissionsriemen zur Durchsetzung hegemonialerZiele.

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Dennis Sieberman

Die FDP müsste...

...den Wählern und vielleicht auch sich selbst mal wieder erläutern, was liberal überhaupt bedeutet. Sie haben sich viel zu sehr den Stempel einer Wirtschaftspartei mit marktradikaler Ausrichtung aufdrücken lassen.
Die Grünen sind das glatte Gegenteil einer liberalen Partei. Ihre Forderungen sind inzwischen totalitär.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.04.2012 11:40 Uhr
Dennis Sieberman

@Herr Fleischhauer

ich habe nichts Gegenteiliges behauptet.

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Dietmar Fleischhauer

"Stempel einer Wirtschaftspartei mit marktradikaler Ausrichtung"

Den Stempel hat die FDP vielleicht aufgedrückt bekommen, von noch Linkeren. Das war es dann aber auch schon mit der Marktradikalität der FDP, Herr Sieberman.

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Guy Schmatzig

Wer in unserer Demokratie REPRÄSENTIERT eigentlich Freiheit??

Ich denke einfach: die F.D.P. hat verschissen für alle Zukunft.
Der Kommentar bemerkt richtig, dass es die Führungspersönlichkeiten sind, die einem Slogan oder einer Bezeichnung Inhalt verleihen und nicht die vorgetragene Rhetorik noch die Selbstinszenierungen auf Parteitagen (Siehe Brüderle: "wer hat....die Masse antwortet Wir").
Wie mehrfach ausgeführt:
Die FDP ist so wenig oder so viel liberal, wie es die CDU christlich, die SPD sozial die GRÜNEN naturbezogen die LINKEN selbstlos etc......sind.
Orwells 1984 wünsche ich mir jedoch auch nicht!
S.

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mathias dumke

Die FDP steht für einen totalitären Brüsseler Einheitsstaat und der Vernichtung Deutschlands...

als eigenständige Nation.
Auch die Zustimmung zum ESM als Instrument der Versklavung insbesondere der dt. Bürger wurde durch eine manipulierte "Abstimmung" unter den FDP-Mitgliedern ermöglicht.
Alles erinnert stark an die "Parteien" innerhalb der ehemaligen SED und soll dem naiven Wähler eine Alternative zur sozialistischen Einheitsfront suggerieren.
Dumm ist nur, dass die ehemaligen FDP Wähler im Gegensatz zu den Wählern anderer Parteien keine ideologisch verbrämten Dummbatze sind, sondern doch recht klar denkende Menschen.
Also: Ruhe in Frieden FDP.
Mit dem Niedergang und Zerfall der EU und des Euro werden neue Parteien entstehen, die für das Wohl und die Zukunft ihrer Nation eintreten und nicht für eine "alternativlose" EU-Hörigkeit in der die Deutschen als Zahlmeister südlicher Party-Staaten herhalten müssen mit Ewigkeitsgarantie.

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Reinhard Lauterbach

Plumpe Wahlhilfe

Mit diesem Beitrag hat sich die FAZ keinen guten Dienst geleistet. Solch plumpe Wahlhilfe kurz vor zwei Landtagswahlen habe ich lange nicht mehr gelesen, und ich hoffe nur sehr, dass die LeserInnenschaft der FAZ klug genug ist, sich solche Nachhilfe zu verbitten. Die FDP steht für alles, was dieses Land kaputt gemacht hat: soziale Kälte, Zynismus ("spätrömische Dekadenz"), Sabotage vernünftiger Lösungen (Verzögerung der Energiewende im Interesse der Stromkonzerne), Klientelismus (die berühmte Hotelsteuer). Die FDP wird ja seit einigen Wochen massiv gehypet - kein Tag, ohne dass irgendeine der blau-gelben Figuren im Deutschlandradio ihren Senf abgeben darf, keine Talkshow ohne FDPler.

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Günther Werlau

Umfaller vom Dienst benötigt kein Mensch

Die FDP steht für Freiheit? Habe ich irgendwas verpasst? Die FDP steht genauso glaubwürdig für Freiheit wie der Mediamarkt für günstige Elektronikartikel steht. Das ist eine Werbelüge. Die FDP ist eine reine Klientelpartei und ich wünsche ihr einen Prozentsatz, der dem Anteil ihrer Klientel an der Gesamtbevölkerung entspricht.

Und das Mantra "Der Markt wird's schon richten." hat seinen Wahrheitsgehalt in den letzten vier Jahre sehr deutlich gezeigt.

Erstaunlich ist, wie die etablierten Medien unisono Werbung für diese Randgruppenpartei machen. Deshalb wird sie's wohl wieder schaffen. Leider.

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Carlos Anton

FDP ist Anhängsel der CDU

Die FDP hat sich durch ihre Haltung zum ESM diskreditiert und kommt eher als Anhängsel der CDU daher. Es bräuchte eine wahrhaft liberale Partei, welche für Bürgerrechte und wirtschaftliche Freiheit eintritt. Dass es der liberale Gedanke schwer hat, liegt auch an der Dominanz der linken Gesinnung in den Medien.

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Jahrgang 1948, Herausgeber.

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