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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Frankfurter Banker Verschwendet nicht Eure Tugend!

 ·  Banker genießen inzwischen einen zweifelhaften Ruf - manche nicht zu Unrecht. Der typische Aktienhändler sei männlich, jung und maßlos, heißt es. Einen haben wir durch Frankfurt begleitet.

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Paul Rabe

Welchen Mehrwert produzieren Banken ? Brauchen wir so viele ?

Viele meiner Nachbarn sind Banker und manchmal trifft man sich zu dem einen oder anderen Glässchen Wein. Natürlich wird dann in letzter Zeit immer die Bankenkrise, früher oder später, zum Thema und nach der zweiten Flasche kommt dann auch regelmäßig der Selbstzweifel zu Tage: Welchen Mehrwert produzieren eigentlich Banker ? Die Herren (Damen sind leider nicht darunter) haben ja fast alle auchmal BWL/VWL studiert und kennen die einschlägigen Theorien.
Sie wissen selber besser als all the "Linken", daß die Realwirtschaft auch mit nur der Hälfte oder auch nur einem Viertel der Banken kaum schlechter funktionieren würde.
Um Währungen zu tauschen, Exporte abzusichern oder das ene oder andere Joint Venture zu finanzieren benötigt man keine Heerscharen an von smarten Investmentbankern, es würde auch mit viel, viel weniger funktionieren.
Das ist der große und für Banker so frustrierende Unterschied zur Realwirtschaft.

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Markus Teuber

"Seht her ! An ihrem Tun sollt ihr die Bengel erkennen !"

So heißt es im Buch der Bücher .

Am Interessantesten ist doch der Schluß des Artikels:
.
Per Order "von Ganz Oben" werden den Bengeln Verhaltensregeln der Demut auferlegt - aber nicht ,weil diese ihr schon ans Proletenhafte grenzende Verhalten gedanklich überprüft hätten,
.
sondern weil die Bankenführer den seit 3 Jahren arg lädierten Ruf der "Bank-st-er" (dieser bezeichnende "Name" schließlich fand sich ja auch erst 2008/2009 ein) nicht noch weiter und auf ein Neues bestätigt haben möchten.

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Closed via SSO

Gehaltsniveau fragwürdig

Es gibt eine Unmenge von BWL und VWL Absolventen, die wohl für ein Drittel Viertel des Einstiegsgehalts in der Branche anfangen würden. Und sie würden die Branche auch nicht wechseln, wenn die Gehaltsteigerungen moderat wären.
Dass jemand mit knapp 30 Jahren über 300T EUR im Jahr verdient, ohne selber Geschäftsführer oder ähnliches zu sein - ja das erzeugt auch Neid und ist schwer nachvollziehbar.
Wieso arbeiten bei großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Absolventen mit Prädikatsexamen für ein Einstiegsgehalt von ca. 45T EUR durchaus auch 60 Stunden die Woche (und ein WP oder StB Examen ist zudem genug Stress) und warum zahlen Banken entsprechend soviel mehr? Wenn sie günstigere, geeignete Arbeitskräfte anheuern könnten, es aber großflächig und systematisch nicht tun, dann wäre das in der Realwirtschaft schlechtes Management und Verschwendung von Unternehmenseigentum und die HR Abteilung wäre gefeuert.
Ich verstehe nicht, wie ein Arbeitsmarkt bei der Lohnfinding so versagen kann

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.12.2011 09:44 Uhr
Gerold Keefer

Lohnfindung

Vieles lässt sich erklären, wenn man die Lohnfindung weniger als einen Marktprozess und mehr als eine Gruppenprozess versteht. Es steht zu vermuten, dass die Gehaltsverhandlungen hier im wesentlichen innerhalb einer extrem mächtigen, privilegierten Gruppe stattfindet nachdem die Auswahl schon getroffen wurde. Leute, die den Job von der Intelligenz her machen könnten, gibt es mehr als genug. Was noch hinzukommen muss ist die Kompatibilität zu den Werten der Gruppe. Hier ist dann eine ausgeprägte Liebe zu Geld und materiellem Besitz gepaart mit Skrupellosigkeit gefragt - und dann Bedarf es halt noch den Insignien der Geldmacht in Form von geglättetem Auftreten und den üblichen Assesoirs.

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Closed via SSO

Reisebereitschaft und sozialer Gedanke

Wirtschaftsprüfer gelten eigentlich als recht gut bezahlt. Nehmen wir nicht Wirtschaftsprüfer, denen im Übrigen durchaus eine Reisebereitschaft von >50% abverlangt wird, sondern Unternehmensberater, Interne Revisionsabteilungen, Investitionsgütervertrieb, Controlling, etc. Ich würde einmal sagen, dass dies alles keine Idealisten sind, die im sozialen Bereich tätig sind, sondern denen vorrangig das Einkommen wesentlich ist. Das ist auch in einer Marktwirtschaft völlig in Ordnung.
Die internationale Reisezeit von Unternehmensberater oder Internen Revisionsabteilungen liegen bspw. teils bei nahezu 100%. Und in Regionen, die nicht gerade als Hot Spots gelten (im Gegensatz zu Investmentbanker). Und trotzdem ist in all diesen Bereichen das Gehalt deutlich geringer.

Ich bin zudem mehr und mehr davon überzeugt, dass ein Versagen des Managements und der Personalabteilungen vorliegt und auch qualifiziertes Personal zu 40% des aktuellen Gehaltniveaus gefunden werden kann.

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Ingo Ahrens

einige gute Punkte

Einige gute Punkte. Man kann für viel Geld hart arbeiten, aber auch für wenig. Warum Wirtschaftsprüfer für so wenig Geld arbeiten ist mir auch nicht klar. Vermutlich fasziniert sie die Komplexität ihres Fachgebietes. Es ist nicht schwer "Investmentbanker" zu werden, bloss es durchzustehen ist hart. Im Prinzip steht das Berufsfeld vielen offen. Aber brauch man diesen Lebensstil? Will man so leben? Da ist es doch einfacher das Geld zu neiden und das Leben der Anderen zu verachten.
Tja, warum bekommt man nicht ausreichend "Investmentbanker" zu preiswerteren Gehältern? Vermutlich wie es ein internationales Geschäft mit international, hohen Gehältern ist. Dann noch diese Mobilität der Angestellten, die doch tatsächlich gewillt sind nach Asien zu wechseln. Vielleicht wollen das die Wirtschaftsprüfer nicht, vielleicht lieben sie das bodenständige, ihr Häuschen im Grünen...

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Andreas Westermeier

Ist "Tugend" in diesen Kreisen überhaupt vorhanden?

Es geht einem das Messer in der Tasche auf, wenn dieses (im wörtlichen Sinne) verantwortungslose Verkaufspersonal Wertpapiere im Millionenwert anpreist und verkauft wie Klopapier. - Von dem Abwägen und der Sorgfalt, die der Firmenkundenbetreuer beim Kredit über 100.000 Euro an einen Mittelständler walten lässt, ist da keine Rede mehr - ich habe es persönlich erlebt. - Aber bitte nicht vergessen: (Auch) rot-grüne Politiker haben die ordnungspolitischen Weichen dafür gestellt, und die wortgewaltigen Bank-Vorstände haben nicht nur die Systeme ("neue Finanzprodukte") erfunden, sie haben auch das Verkaufspersonal eingestellt und "ausgebildet" und sie haben dem Ganzen mit maßlosen Bonusregelungen noch einen "Brandbeschleuniger" mitgegeben.

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gisbert heimes

Apropos Porsche

Mein Dad wollte auch mal schnell reich werden. Sein Bericht:
Als in den 1970ern die Vermögenswirksamen Leistungen auch für Versicherungen geöffnet wurden (SPD/FDP!), schickten diese ihre Drücker los. Zeitungsannonce, Informationsabend für jedermann. Da saßen dann schnell mal hundert Leutchen in einem trüben Tagungszimmer und hörten sich Fragen wie diese an, ob sie in sechs Monaten auch einen Porsche fahren wollten. Die übliche Pyramide: jeder habe doch Familienangehörige, Verwandte, Bekannte, Nachbarn, Sportsfreunde und die hätten auch wieder... so konnte mein Dad mich schon relativ früh aufklären ;-)

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Paul Banaschak

Wer aus einfachem Hause kommt, bestellt keinen 2.000 EUR-Champagner

nur so viel zu diesem Beitrag.
Und leider wurde auch nicht gesagt, dass einige Banken lieber Kredite zurückfuhren, statt Kapitalhilfen des Staates anzunehmen, wie z.B. die DEUTSCHE BANK. Ackermann hat klar gesagt, dass er lieber die Bilanz herunterfährt, als Staatsgelder anzunehmen. Schliesslich wollte er nicht auf sein dickes Gehalt verzichten.
Und auch die normalen Bankangestellten verdienen, nein besser kriegen noch mehr, als in anderen vergleichbaren Berufen gezahlt wird.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.12.2011 20:21 Uhr
Norbert G. Kaess
Norbert G. Kaess (GeJN) - 30.12.2011 20:21 Uhr

Lieber Paul Banaschak, leider

neigt gerade der Erfolgsmensch (hierzu gehört auch ein erfolgreicher Banker) aus einfachem Hause beim Feiern zu Exzessen! Musste ich leider immer wieder feststellen!

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Stefan Gigga

"Pinocchio" Ackermann hat sehr wohl Geld genommen, zwar

nicht von der Bundesregierung sondern von der Federal Reserve.
Die Nachrichtenagentur Bloomberg musste klagen, damit die FED die Unterlagen zu den geheimen Stützungsmaßnahmen veröffentlicht. 13 Billionen flossen über den geheimen Fond an die Banken (davon 250 Mrd. an die Deutschte Bank), eine gewaltige Summ im Vergleich zu den offiziellen Rettungspaketen (TARP = 700 Mrd.). Bedauerlicherweise fanden unsere Medien dies nicht berichtenswert.

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harm zorc
harm zorc (toughdown) - 29.12.2011 16:47 Uhr

Schöne Geschichte, aber wo...

ist der Kern? In London wurde ein Bonus von 13 Tsd. € für eine Mio. € verliehenes Geld gezahlt. Fachkenntnisse war gut brauchbar aber unnötig. Auch die Chefs bekamen ihren Teil ab. Letztlich ging es nur noch darum, wer wann wieviele Mio. € unters Volk gebracht hatte. Egal, ob die Kohle mit Zinsen zurückkam. Boni sind keine Erfolgsvergütung. Man braucht als "Banker(t)" Freunde und Freundesfreunde mit hohem Geld-Bedarf, und das Geschäft lief. Bis einestags im Jahr 2007-2008 das große Rad zum Stehen kam, weil es das musste. In Ab- wandlung eines Werbespruchs: Gier macht geil gilt zugleich Gier macht alle kaputt!

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Jens Decker
Jens Decker (dej05093) - 29.12.2011 15:53 Uhr

Erdung nötig!

So lange solche 30 jährigen Schnösel ohne wirkliche Verantwortung und
Leistung mehr verdienen als manch ein Geschäftsführer eines mittelständigen
Betriebs, kann man sich nur wünschen, daß die Luft für diese Typen dünner
wird, durch wirtschaftlichen wie gesellschaftlichen Druck. Für die Realwirtschaft
wird das sicherlich förderlich sein.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.12.2011 12:21 Uhr
Eberhard Knapp
Eberhard Knapp (eknapp) - 30.12.2011 12:21 Uhr

Abschöpfung statt Gewinn

wäre das richtige Wort! Die Bank(st)er erwirtschaften keine gesamtwirtschaftlichen Gewinne, wie bei einem Nullsummenspiel lenken Sie nur Gewinne der Realwirtschaft in ihre Taschen um!
Und wenn das Zocken schiefgeht, zahlen die sowieso Geschröpften!
Wenn die "Täter" auch haften würden, wären die revenues nahe Null oder sogar negativ und angemessen!

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Ingo Ahrens

Alter ist irrelevant..

... in diesem Geschäft.
Erfahrung ist gut. Im Prinzip hat Alter in der Branche aber nicht die Aussagekraft wie in anderen Industrien.
Die Gehalts-Diskrepanz zur mittelständischen Industrie ist in der Tat sehr hoch. Die Gewinne der Finanzbranche waren es aber auch. In sofern waren die Gehälter zu den Revenues "angemessen"....

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Norbert G. Kaess
Norbert G. Kaess (GeJN) - 29.12.2011 17:44 Uhr

Erdung nötig! Ja unbedingt

durch entsprechende Gesetzgebung: Trennung von Geschäfts- und Investment- Banking

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Tobias Freund
Tobias Freund (fnord11) - 29.12.2011 15:52 Uhr

Titel eingeben

Diese Menschen haben oft die falschen Werte. Ich habe nach meiner Banker-Ausbildung in Frankfurt Medizin studiert, weil mich der Blick hinter die Kulissen erschreckt hat. Ich habe keinen Porsche, aber einen Beruf, der mir Zufriedenheit gibt. Sich selbst in die Augen sehen zu können mit der Gewissheit, etwas sinnvolles getan zu haben, ist unbezahlbar.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2011 17:50 Uhr
Norbert G. Kaess
Norbert G. Kaess (GeJN) - 29.12.2011 17:50 Uhr

Tobias Freund;

es ist schön, dass Sie Ihren Lebenstraum verwirklichen können! Ich war ein konservativer Bankkaufmann (vom Auszubildenden bis zum Direktor) und konnte bis zu meinem 44. Lebensjahr meinen Traum leben; als ich merkte, dass mir die Freude abhanden kam, suchte und fand ich meinen 2. Lebenstraum in der Selbstständigkeit!
Ich bin mir sicher, dass auch heute junge, gut ausgebildete Menschen sich im Beruf des Bankkaufmanns verwirklichen können.

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Norbert G. Kaess
Norbert G. Kaess (GeJN) - 29.12.2011 15:39 Uhr

Bankier, Banker, Händler, Bankkaufmann

Intern wurde in Bankkreisen immer unterschieden nach Bankkaufleuten und Händlern. Der Bankkaufmann repräsentierte den konservativen, zuverlässigen Dienstleister für den Kunden, der sich unbedingt von den Händlern abgrenzte. Man kannte sich, grüsste sich, hatte aber bis auf die Buchhaltung der Bank keine Gemeinsamkeiten!
Diese Grenzen wurden verwischt als Gewinne der Händler mit denen der Bankkaufleute verglichen wurden.
So wurde Druck auf die anständigen Bankkaufleute aufgebaut, Gewinn zu maximieren und dieses ging nur durch Hinzuziehen fraglicher Vorgehensweisen.
Mir wurde 1977, als ich mich weigern wollte, für meinen Arbeitgeber zu lügen, die rethorische Frage gestellt: "Sie haben doch Familie, haben ein Haus finanziert und sind Alleinverdiener?"
1977 habe ich nach 6 Wochen einen neuen Arbeitgeber mit Dienstantritt nach 3 Monaten.
Fazit: Wie meistens im Leben stinkt es vom Kopf her; der AR und Vorstand distanzieren sich vom Händler, lieben und fördern sein Gewinn/ Lebensstil!

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Gerold Keefer

Hilfsprojekt "Patenschaften für Banker" bittet um Ihre großzügige Unterstützung!

Der Beruf des Bankers ist traditionell schlecht bezahlt und leidet nun auch noch unter einem schlechten Image. Dabei tun Banker so viel für die Wirtschaft und das Gemeinwohl!
Etliche Banker sind mittlerweile auf 400 EUR-Nebenjobs angewiesen - sonst reicht es nicht für die Villa im Taunus. Selbst ihren Viertwagen mussten einige dieser Bedauernswerten schon über eBay versteigern.

Hinzu kommt das riesige Integrationsproblem: Nicht einmal Ihre Steuern werden vom deutschen Staat noch akzeptiert, weshalb sie sich in schierer Verzweiflung an fremde Völker auf den Kaimaninseln oder den Bermudas wenden müssen.

Um diesen armen Menschen zu helfen wurde nun die Aktion "Pat a Banker" gestartet:
Schon 800 EUR reichen für Manschettenknöpfe mit Signatur. Eine Spende von 2000 EUR ermöglicht einem Banker ein warmes Essen mit zwei Begleiterinnen. Und ab 5000 EUR gibt es eine Leichtmetallfelge für den Aston Martin!

Denken Sie an Mitmenschen, denen es nicht so gut wie Ihnen geht!

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gisbert heimes

Druck & Drang

Druck von oben, Drang von innen. Jugend kennt keine Tugend ;-). Chill out. Volkswirtschaftlich ohne Nutzen, dafür mit Schaden; für die Buntheit der Welt ganz nett.

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Christoph Runge

Es gibt erhebliche Überkapazitäten in der Finanzindustrie!

Die inflationären Homestorys über die "Cityboys" langweilen, zumal viele Finanzbastarde nur
kosten. International seit Jahrzehnten aufgebaute Weltmarken wie "Porsche", "Rolex" leiden nicht nur unter diesen Menschen, sondern diese (Menschen) wissen überhaupt nichts vom Produkt.

Im übrigen sind gesch. 60 - 80 % normale Bankangestellte. Jedes Kredinstitut wird demnächst selbst entscheiden müssen, wo von der Ertrags-/ Kostenstruktur die Reise
hingeht. Basel III. kommt!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2011 20:10 Uhr
gisbert heimes

Doch doch, die Homestorys haben einen Wahrheitsgehalt

Nehmen wir eine x-beliebige Landsparkasse und lassen die Dinge ihren Lauf nehmen. Die Assessment Center für die künftigen Azubis sind so ausgelegt, daß die mit der besten Performance gewinnen. In der Ausbildung dann die Konfrontation mit den Verkäufer-Rennlisten. Nein, nicht die mit den Kreditverkäufen. Sondern die mit den Kickbacks. Wer sich darin etablieren konnte, hatte gute Chancen, übernommen zu werden. Dann der Schreck: das Scoring bei der eigenen Bank reichte nicht für 'nen Autokredit, geschweige denn für den Auszug aus dem Hotel Mama. Die Schnellsten waren aber schon vernetzt - Lehrgänge, Seminare, Fortbildung. Ok, was war daran schlecht? Für die Cityboys in spe nichts, für die sprichwörtliche Oma vom Land konnte es dagegen schon mal trübe enden. Egal. Freiheit für die Cityboys. Bis die Allerschnellsten ihre Bank so ruiniert hatten, daß Oma einspringen mußte. Und der BGH mal wieder (Kickback-Offenlegung). Preisfrage: was war zuerst, die Henne oder das Ei?

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