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Förderprogramm Niedersachsen zahlt Zuschüsse für künstliche Befruchtung

 ·  Ungewollt kinderlose Paare müssen in Niedersachsen nur noch ein Viertel der Kosten für eine künstliche Befruchtung selbst tragen. Den Rest zahlen wie bisher die Kassen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (11)

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Gottfried Scherer

Albert Schweizer

Ich habe im Gedächtnis, dass dieser Herr stets dafür sich eingesetzt hat, dass die medizinische Grundversorgung zu gewährleisten ist. Alle Sperenzchen wie Transplantationsmedizin und die Übernahme selbst in der Landwirtschaft überflüssiger Methoden auf das genum humanum sollten zumindest nicht von der Allgemeinheit finanziert werden. Wo bleibt der Aufschrei der Arbeitgebervertreter in den Beiräten der Kassen?

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Holger Dudele

Danke Aygül Özkan!

da muss ich als linker Wähler neidvoll sagen. Aber wir müssen eben parteiübergreifend unser Land weiter zu Gerechtigkeit und sozialen führen. Und die Deutschen müssen sich mal fragen ob es für sie nicht beschämend ist das zum einem die Türken uns aus dem Geburtentief holen und nun auch noch eine Türkische auf so eine gute Idee kommt.

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K. Peter Luecke

Wenn irgendjemand glaubt, dass diese Maßmnahme zu ...

... einer Erhöhung der Geburtenrate beitragen wird, hat er/sie sich gewaltig getäuscht. Das alles ist nur ein Marketing-Gag der Niedersachsen, um das Grün-Alternative Milieu wahlstimmenmäßig zu binden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 13:11 Uhr
Frank Badenstein

Es war das Rot/Grüne Gesundheitsmodernisierungsgesetz,

daß seit 2004 jährlich 8000 IVF- Versuche verhindert hat.
Das macht dann mindestens 60000 Leben, die aufgrund dieser Politik nicht zustande gekommen sind.
Die Politik hat die Geburtenrate erfolgreich um ca. 1% gedrückt.
Bitter für die potentiellen Eltern und das nichtgeborene Leben.
Das ist kein Marketing-Gag. Die Geburtenrate würde sich um einige Prozentpunkte erhöhen, wenn es eine Rechtslage wie in weiten Teilen Europas oder Amerikas gäbe.

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Florian Adler

Landtagswahl in Niedersachen im Januar

Kurz vor Toresschluss verteilt die dortige CDU-Sozialministerin Wahlgeschenke an eine kleine Minderheit. Was kann sie zum Ende ihres Ministeramtes noch vorweisen? Ihren Aktionen zum Abhängen der Kruzifixe in Schulen, dem Einführenwollen von Scharia-Richtern und dem Maulkorb für die Presse.

Oder das hier, passend zum "großen Glück": Erst nachdem das BVerfG bessere Bildungs- und Teilhabechancen für arme Kinder angemahnt hatte, wurde im zust. Leyen-Ministerium ein „Bildungspaket“ gebastelt. Für etwa 2,5 Mio. bedürftige Kinder sollte es Sachleistungen wie Mittagessen oder Musikschule geben. Es gibt Hinweise, dass viele Kommunen die Gelder für ganz andere Zwecke verwendet haben. So geriet auch die Region Hannover (vdL politische Heimat) in den Verdacht, Gelder aus dem Bildungspaket zweckentfremdet zu haben. Dort wurden 6,4 Mio. Euro aus dem Bildungspaket in den allgemeinen Haushalt überführt. Daraus können die 1,7 Mio. Euro für die Förderung zur künstlichen Befruchtung finanziert werden

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Jürgen Meier
Jürgen Meier (jm0001) - 28.12.2012 18:39 Uhr

Falscher Ansatz

Die vermehrungfreudigen Bevölkerungsgruppen in Deutschland brauchen nicht noch mehr Zuschüsse.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.01.2013 10:23 Uhr
Marie Kelkmann
Marie Kelkmann (MKelk) - 02.01.2013 10:23 Uhr

Der auch jetzt noch anfallende drei- bis vierstellige Betrag ist Hürde genug

Ich nehme mal an, mit "vermehrungsfreudigen Bevölkerungsgruppen" meinen sie all jene, die ohnehin schon ihre Lebensunterhalt aus Transfermitteln nach SGB beziehen? Glauben Sie ernsthaft, diese bringen die restlichen 25% der Kosten auf?
Und für Menschen, für die das kein ernstzunehmender Betrag ist, für die waren wahrscheinlich auch die Ursprünglichen Beträge (immerhin unterhalb eines gewöhnlichen Neuwagens) kein sehr großen Problem.
Für all die dazwischen ist das - wenn auch natürlich nur dem Wahlkampfgeschuldet - durchaus eine Hilfe.

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Karsten Krug
Karsten Krug (kkrug) - 28.12.2012 18:21 Uhr

Es sollten nach Prüfung 100% gezahlt werden

und zwar ob die Eltern das Kind ordentlich versorgen und erziehen können.

Solche Diskussionen würde es in einen kinderfreundlichen deutschen Staat NICHT geben...

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Klaus Letis

Es gibt aus Gründe für die Kinderlosigkeit

Manchmal passen die Eltern paasen nicht zusammen.
Die Biologie wehrt sich dann.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.01.2013 10:18 Uhr
Marie Kelkmann
Marie Kelkmann (MKelk) - 02.01.2013 10:18 Uhr

Es gibt auch gute biologische Gründe für Krebs

Sollten wir deshalb die Chemotherapie und andere klinische Behandlungsmethoden komplett verweigern?!
Es steht jedem frei, darauf zu verzichten und sich nicht in klinische Behandlung zu begeben. Übrigens ist auch die Reproduktionsmedizin kein "Wunderheilmittel" mit "garantiertem Kind", sondern lediglich ein Erhöhen geringer Chancen in den normalen Bereich von ca.20-30%. Wenn es gar nicht geht, geht es eben tatsächlich gar nicht. Wenn es unausweichlich ist, muss man sich sowieso abfinden oder auseinandergehen.
Eltern die diesen Weg bestreiten, sind ohnehin gezwungen, sich mit einem Scheitern auseinanderzusetzen. (Auch mit dem Tod bei der Krebserkrankung muss man sich auseinander setzen, wobei ein aus der vollen Gesundheit hingeworfenes "Sterben müssen wir alle" ungeheuer zynisch sein kann. Hier gibt es auch nur eine erhöhte Chance auf Genesung, kein "Recht auf Heilung").

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 29.12.2012 11:19 Uhr

Es gibt aus Gründe für Ahnungslosigkeit

und mittelalterliches Medizinverständnis.

Herr Letis, sollten Sie mal in einer Notaufnahme landen, bspw. mit einem allergischen Schock, einerm Herzinfarkt oder einem Darmbruch, dann hoffe ich für Sie, dass der behandelnde Arzt nicht auch, der Ansicht ist, dass "Die Biologie sich da wehrt" sondern dass er Ahnung hat.

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Jahrgang 1960, Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

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