28.12.2012 · Ungewollt kinderlose Paare müssen in Niedersachsen nur noch ein Viertel der Kosten für eine künstliche Befruchtung selbst tragen. Den Rest zahlen wie bisher die Kassen.
Von Andreas Mihm, BerlinRichtlinien für Lesermeinungen
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Ich habe im Gedächtnis, dass dieser Herr stets dafür sich eingesetzt hat, dass die medizinische Grundversorgung zu gewährleisten ist. Alle Sperenzchen wie Transplantationsmedizin und die Übernahme selbst in der Landwirtschaft überflüssiger Methoden auf das genum humanum sollten zumindest nicht von der Allgemeinheit finanziert werden. Wo bleibt der Aufschrei der Arbeitgebervertreter in den Beiräten der Kassen?
da muss ich als linker Wähler neidvoll sagen. Aber wir müssen eben parteiübergreifend unser Land weiter zu Gerechtigkeit und sozialen führen. Und die Deutschen müssen sich mal fragen ob es für sie nicht beschämend ist das zum einem die Türken uns aus dem Geburtentief holen und nun auch noch eine Türkische auf so eine gute Idee kommt.
Wenn irgendjemand glaubt, dass diese Maßmnahme zu ...
... einer Erhöhung der Geburtenrate beitragen wird, hat er/sie sich gewaltig getäuscht. Das alles ist nur ein Marketing-Gag der Niedersachsen, um das Grün-Alternative Milieu wahlstimmenmäßig zu binden.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 13:11 UhrEs war das Rot/Grüne Gesundheitsmodernisierungsgesetz,
daß seit 2004 jährlich 8000 IVF- Versuche verhindert hat.
Das macht dann mindestens 60000 Leben, die aufgrund dieser Politik nicht
zustande gekommen sind.
Die Politik hat die Geburtenrate erfolgreich um ca. 1% gedrückt.
Bitter für die potentiellen Eltern und das nichtgeborene Leben.
Das ist kein Marketing-Gag. Die Geburtenrate würde sich um einige
Prozentpunkte erhöhen, wenn es eine Rechtslage wie in weiten Teilen
Europas oder Amerikas gäbe.
Landtagswahl in Niedersachen im Januar
Kurz vor Toresschluss verteilt die dortige CDU-Sozialministerin
Wahlgeschenke an eine kleine Minderheit. Was kann sie zum Ende ihres
Ministeramtes noch vorweisen? Ihren Aktionen zum Abhängen der
Kruzifixe in Schulen, dem Einführenwollen von Scharia-Richtern und
dem Maulkorb für die Presse.
Oder das hier, passend zum "großen Glück": Erst
nachdem das BVerfG bessere Bildungs- und Teilhabechancen für arme
Kinder angemahnt hatte, wurde im zust. Leyen-Ministerium ein
„Bildungspaket“ gebastelt. Für etwa 2,5 Mio.
bedürftige Kinder sollte es Sachleistungen wie Mittagessen oder
Musikschule geben. Es gibt Hinweise, dass viele Kommunen die Gelder
für ganz andere Zwecke verwendet haben. So geriet auch die Region
Hannover (vdL politische Heimat) in den Verdacht, Gelder aus dem
Bildungspaket zweckentfremdet zu haben. Dort wurden 6,4 Mio. Euro aus
dem Bildungspaket in den allgemeinen Haushalt überführt.
Daraus können die 1,7 Mio. Euro für die Förderung zur
künstlichen Befruchtung finanziert werden
Die vermehrungfreudigen Bevölkerungsgruppen in Deutschland brauchen nicht noch mehr Zuschüsse.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.01.2013 10:23 UhrDer auch jetzt noch anfallende drei- bis vierstellige Betrag ist Hürde genug
Ich nehme mal an, mit "vermehrungsfreudigen
Bevölkerungsgruppen" meinen sie all jene, die ohnehin schon
ihre Lebensunterhalt aus Transfermitteln nach SGB beziehen? Glauben Sie
ernsthaft, diese bringen die restlichen 25% der Kosten auf?
Und für Menschen, für die das kein ernstzunehmender Betrag
ist, für die waren wahrscheinlich auch die Ursprünglichen
Beträge (immerhin unterhalb eines gewöhnlichen Neuwagens) kein
sehr großen Problem.
Für all die dazwischen ist das - wenn auch natürlich nur dem
Wahlkampfgeschuldet - durchaus eine Hilfe.
Es sollten nach Prüfung 100% gezahlt werden
und zwar ob die Eltern das Kind ordentlich versorgen und erziehen können.
Solche Diskussionen würde es in einen kinderfreundlichen deutschen
Staat NICHT geben...
Es gibt aus Gründe für die Kinderlosigkeit
Manchmal passen die Eltern paasen nicht zusammen.
Die Biologie wehrt sich dann.
Es gibt auch gute biologische Gründe für Krebs
Sollten wir deshalb die Chemotherapie und andere klinische
Behandlungsmethoden komplett verweigern?!
Es steht jedem frei, darauf zu verzichten und sich nicht in klinische
Behandlung zu begeben. Übrigens ist auch die Reproduktionsmedizin
kein "Wunderheilmittel" mit "garantiertem Kind",
sondern lediglich ein Erhöhen geringer Chancen in den normalen
Bereich von ca.20-30%. Wenn es gar nicht geht, geht es eben
tatsächlich gar nicht. Wenn es unausweichlich ist, muss man sich
sowieso abfinden oder auseinandergehen.
Eltern die diesen Weg bestreiten, sind ohnehin gezwungen, sich mit einem
Scheitern auseinanderzusetzen. (Auch mit dem Tod bei der Krebserkrankung
muss man sich auseinander setzen, wobei ein aus der vollen Gesundheit
hingeworfenes "Sterben müssen wir alle" ungeheuer zynisch
sein kann. Hier gibt es auch nur eine erhöhte Chance auf Genesung,
kein "Recht auf Heilung").
Es gibt aus Gründe für Ahnungslosigkeit
und mittelalterliches Medizinverständnis.
Herr Letis, sollten Sie mal in einer Notaufnahme landen, bspw. mit einem
allergischen Schock, einerm Herzinfarkt oder einem Darmbruch, dann hoffe
ich für Sie, dass der behandelnde Arzt nicht auch, der Ansicht ist,
dass "Die Biologie sich da wehrt" sondern dass er Ahnung hat.