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Berliner Flughafen Entscheidung um Geschäftsführung steht noch aus

Der frühere Fraport-Chef Bender hat noch nicht entschieden, ob er Geschäftsführer des Hauptstadtflughafens BER werden will. Bender hatte sich eine Bedenkzeit auserbeten, nachdem Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck ihm den Posten angeboten hatte.

© dapd Vergrößern Wilhelm Bender mit seiner Frau Sonja beim Ball des Sports

Die Entscheidung, ob Wilhelm Bender die Geschäftsführung der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg übernimmt, ist doch noch nicht gefallen.

Dem früheren Chef des Frankfurter Airports war am Samstagabend auf dem Ball des Sports in Wiesbaden ein Bericht vorgehalten worden, in dem ein langjähriger enger Mitarbeiter zu dem Angebot aus Berlin mit den Worten zitiert wurde: „Gehen Sie einmal davon aus, dass er es macht.“ Bender sagte: „Ich kommentiere das nicht.“

„Ich habe auf dem Ball des Sports allen Medien gegenüber jeden Kommentar zu Berlin abgelehnt“, sagte Wilhelm Bender am Sonntag. Zunächst hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, Bender hätte gesagt, „ich dementiere das nicht“.

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hatte dem Achtundsechzigjährigen die Position an der Spitze des Hauptstadtairports angeboten.

Bender hatte die Frankfurter Flughafengesellschaft Fraport sechzehn Jahre lang geführt, bevor er 2009 in den Ruhestand ging. Heute ist Bender Aufsichtsratsvorsitzender des Bahnherstellers Bombardier und des Fußballvereins Eintracht Frankfurt. Er hatte sich in der vergangenen Woche eine Bedenkzeit von ein paar Tagen auserbeten.

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Quelle: htr., F.A.Z.

 
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