Home
http://www.faz.net/-gpg-75llb
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Flughafen Berlin-Brandenburg Berliner Luftnummer

 ·  Wer wird wohl zuerst den Abflug machen? Passagiere vom Berliner Großflughafen Willy Brandt - oder Klaus Wowereit und Matthias Platzeck, die als Politiker an dem Projekt zu scheitern drohen?

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (31)
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Reinhold -Helmut Becker

an John Arnold

Ich habe vor ein paar Jahren eine Behinderten Schule ausgebaut.

Die Leichtbauwände wurden von einem Sub, Sub, Sub, Sub und dessen Subunternehmer gebaut.

Die Wände wahren von so schlechter Qualität dass ein Baustopp Angeordnet werden musste.

Wir hatten 6 Monate Bauverzögerung.

Da die Subunternehmer ein Mann Betriebe sind, sind Sie kaum haft bar zu machen.

Mfg

Empfehlen
Gerda Fürch

Nun, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Bundesverkehrsminister Ramsauer steht ja auch in der Verantwortung für das Berliner Baugeschehen, denn er sitzt mit mindestens 25 % auch im Aufsichtsrat und wußte angeblich auch schon Mitte Dezember, daß der Eröffnungstermin nicht zu halten ist, nicht wahr?

Empfehlen
Eberhard Wedekind

Objekt Flughafen BER

Ich beteilige mich nicht gern an Meinungsmache zu solcherlei Problemen - sie kommen ja laufend und fließend daher - aber hier muß so schnell wie möglich die Staasanwaltschaft
aktiv werden, so schnell wie möglich!!!
Eberhard Wedekind
wedekind3

Empfehlen
Ulrich Schramm

Besser: Berliner Lachnummer

Leider leidet dadurch auch das deutsche Ansehen im Ausland.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 16:07 Uhr
Gerda Fürch

Stimmt!

Die berühmte "Berliner Luft" reizt zum Lachen und zur Freude - eben auch auf den Berliner Großbaustellen. Erinnert sei an die riesengroßen Baukräne auf dem Potsdamer Platz, die im philharmonischen Takt hin und her schwangen.

Auf dem halbfertigen internationalen Flughafen in Berlin-Schönefeld sollte flugs eine hohe rote "Touristenbox" aufgestellt werden, damit alle interessierten Berliner und natürlich viele Touristen das dortige Baugeschehen direkt beobachten und Wetten abschließen können, wann das "Flug-Dingsbums" nun endlich fertig ist.

Empfehlen
Peter Wilk

Unfähige Heimwerker

Was ist denn da los? Sollte es wirklich Tatsache sein dass man ein Prestigeobjekt wie den Flughafen W. Brand an absolute Baulaien vergeben hat?
In zahllosen Reportagen tauchen immer wieder Bilder von völlig überfüllten Kabelpritschen auf und auch sonst sprechen die Bilder eine eigene Sprache.
Was sind das für unfähige Heimwerker die mit solchen Projekten betraut werden. Was sind das für unfähige Architekten und Planer die offensichtlich keinen Plan haben was sie da machen. Nun ja, jetzt da sich all die Amateure ihr Eigenheim über ihre Pfuscharbeit finanziert haben ist es eh zu spät.
Eine mögliche Lösung: Holt euch die Mehrkosten von genau diesen Laien. Noch mehr Steuergelder in ein so sinnloses Projekt zu stopfen ist Diebstahl am Steuerzahler. Vor allem, wenn all die Heimwerker den von ihnen angerichteten Schaden aus ihrer eigenen Tasche zahlen müssten währe der Flughafen schon längst fertig und betriebsbereit.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 19:38 Uhr
Reinhold -Helmut Becker

Ich habe,

vor ein paar Jahren eine Behinderten Schule ausgebaut.

Die Leichtbauwände wurden von einem Sub, Sub, Sub, Sub und dessen Subunternehmer gebaut.

Die Wände wahren von so schlechter Qualität dass ein Baustopp Angeordnet werden musste.

Wir hatten 6 Monate Bauverzögerung.

Weil es ja billiger ist.

Marke Hungerlohn

mfg

Empfehlen
Lieschen Müller

Projekt 'Balamage' und das in der Hauptstadt!

So ein Chaos und endlose Diskussionen, aber klar, jeder der mitmischt erhält sicher ein ordentliches Honorar, ob es was bringt oder nicht und vielleicht zieht es sich noch ein paar Monate oder Jahre hin, das Geld kann man noch mitnehmen. Jeder macht Fehler, aber man muss auch zu den Fehlern stehen. Eine professionelle Führung sorgt dafür, dass bei solch einem Prestige-Projekt Fehler schnell, professionell und unbürokratisch ausgebügelt werden und alle an einem Strang ziehen. Aber da sind wieder zuviele involviert, die im Grunde nur absahnen wollen, nach mir die Sintflut. Kommt nur davon, da die alle Narrenfreiheit haben und bei Fehlentscheidungen sogar noch mit einer Abfindung rechnen können. Bin dafür, dass diese Herrschaften ihre Fehler ausbügeln und Fehlentscheidungen auch finanziell zu spüren bekommen, wie im richtigen Leben!

Empfehlen
Tilo Schw
Tilo Schw (Priexo) - 09.01.2013 09:05 Uhr

Wer hat eigentlich die Leitung?

Ich habe jetzt einige Artikel zu dem Debakel gelesen, aber es ist mir grundsätzlich immer noch schleierhaft geblieben, wer von den beteiligten Personen, Institutionen und Firmen eigentlich wofür verantwortlich ist.

Da gibt es den Aufsichtsrat der FBB mit den altbekannten Gesichtern sowie die FBB selbst mit Rainer Schwarz an der Spitze und dem technischen Geschäftsführer Horst Amann (der erst vor relativ kurzer Manfred Körtgen abgelöst hat). Weiterhin gibt es das Architektenbüro Gerkan, das wohl seit 2010 die Bauleitung innehatte, dabei zunächst ein in Konkurs gegangenes Planungsbüro abgelöst hat und mittlerweile ebenfalls nicht mehr tätig ist. Dieses war wohl auch nur Teil einer Planungsgemeinschaft BBI (gibt es die noch?). Dazu die Tätigkeiten zahlloser Unternehmen und wiederum von diesen beauftragten Subunternehmen.

Es scheint offensichtlich niemanden zu geben, bei dem als Bauleitung die Fäden zusammen laufen. So würde man m.E. nicht mal eine Wohnungsrenovierung hinbekommen.

Empfehlen
Marie Louise

Teure Baurichtlinien

die gerade in diesem Fall - koste es, was es wolle - durchgesetzt werden.
Hier überwiegen politische Interessen und keine baulichen. Bauvorschriften, deren Sinn niemand in Frage stellt, lassen die Kosten ins Unermessliche steigen und Köpfe rollen - wie praktisch.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 20:00 Uhr
Reinhold -Helmut Becker

Zum Thema Vorschriften,

aus Erfahrung weis Ich

es könnte sich um Brandschutz Mängel in denn abgehangenen Zwischen Decken oder ähnlichen handeln.

Die Platten B1 – B4 und neuerdings A1

Sind Bleischwer, Fast nicht zu fixieren und absolut Werkzeug Mordend!!!!

Eigentlich muss man dass 4-5 fache nehmen.

Und seid Düsseldorf wird dass alles sehr eng gesehen

Mit freundlichen Grüßen

Empfehlen
Alexander Nowak
Alexander Nowak (Ploy) - 08.01.2013 23:41 Uhr

Aufsichtsratsvorsitz - Ehrenamt?

Hat sich inzwischen feststellen lassen, ob der Vorsitz des Aufsichtsrats (und der stv. Vorsitz) der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH von den beiden "Landesvzetern" ehrenamtlich ausgeuebt wird ... oder ob dies honoriert wird?
Falls dies so ueppig dotiert wird, wie frueher der Vorstandsvorsitz der Flughafengesellschaft (ein Versorgungsposten, der einst zwischen abgehalfterten CDU- und SPD-Groessen alternierte), waere spannend, ob dies irgendwelche Konsequenzen haben wird.

Empfehlen
Tilo Thomas
Tilo Thomas (tttt88) - 08.01.2013 23:03 Uhr

Keiner wird den Abflug wagen!

Rote Politiker wollen einen Flughafenaufbau leiden und organisieren, nur weil Sie der Bund und zwei Bundesländer im Osten über eine GmbH beauftragt hat !? Es zeigt uns wieder, Sie sind nicht in der Lage. Woanders würde man Sie rausschmeissen. Ich bin seit Jahrzehnten selbständig, jeden Tag am kämpfen, aber kein roter " und das ist gut so " Politiker.

Solche unehrenhafte Menschen, ohne Ehre, Stolz und Veratwortung für das deutsche Volk, ist einfach nur erbärmlich mit anzusehen.Aber Sie können einfach alles machen, weil das Volk einfach zu blöd ist. Brot und Spiele leben hoch, hoch,hoch ....Honnecker hätte sich gefreut.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 10:25 Uhr
peter myer

....

mit verlaub, dass hat nun aber nichts mit rot oder grün oder gelb oder schwarz zu tun.

Empfehlen
Jörg Feller

Ingenieure vs. BWL. Bitte ein wenig mehr Selbstbewußtsein und Realitätssinn. Im VW-Konzern ...

... bspw. hat Piech kommuniziert: Kaufleute können rechnen, Ingenieure rechnen und konstruieren. Chefs - wie in vielen anderen auch kleineren Unternehmen - sind durch die Bank Ingenieure. Der Konzern ist unbestritten erfolgreich.
.
Ggfs. fehlt den Ings nur öfter die Standhaftigkeit, auch mal NEIN zum Sparwunsch des Kaufmannes zu sagen. Qualitätsprobleme durch so dann mies ausgelegte Konstruktionen sind sonst Legion - als Mercedesfahrer (und technickinteressierter Kaufmann, mehr muss es manchmal garnicht sein) hätte ich da einiges zu erzählen. Mal ganz abgesehen von dem Ingenieur-Superbrain, das das Navi/Radio so konstruiert hat, dass man das Navi zwar an einer Taste anschalten kann - steht ja Navi 'drauf - aber der neuerliche Druck auf die Taste das Navi keineswegs ausschaltet. Nein, man muss in ein Menü einsteigen, und und und.
.
So wird auch der Flughafen nicht nur ein Deasaster wegen Kaufleuten sein, sondern - vor allem? - ein Problem derer, die nicht einfach mal NEIN sagen.

Empfehlen
Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 08.01.2013 22:13 Uhr

Politiker

Ich war immer der Meinung, der Aufsichtsrat solle die Geschäftsleitung beaufsichtigen. Wenn er das tut, kann ich mir vorstellen, daß er es vielleicht nicht bemerkt, wenn die Inbetriebnahme sich um ein paar Monate verschiebt. Aber über 2 Jahre????? Was und wie beaufsichtigen diese Leute für das Geld, das sie für den Posten bekommen?
Ein Geschäftsführer, der erst Kurz vor der geplanten Eröffnung zugibt, daß diese sich um ein ganzes Jahr verschieben wird????? Man kann sich aussuchen, was schlimmer ist: Daß er´s nicht gemerkt, oder daß er´s verschwiegen hat. Immerhin hat er die politische Rückendeckung. Bisher jedenfalls.
Das scheint von außen betrachtet mindestens ein Teil des Problems zu sein: Viele Politiker rühren in einem Brei, für den ihnen die Erfahrung fehlt. Und das dann noch in Berlin.

Empfehlen
Uwe Kaufmann
Uwe Kaufmann (moonland) - 08.01.2013 20:21 Uhr

Vom Wähler gewollte und jahrzehntelang wiedergewählte Politiker, liebe Leser!

Sich verantworten für die Misswirtschaft, Korruption und Geldverschwendung, die unter ihrer DIREKTEN Aufsicht geschieht? Aber nein! Weder Wowereit (SPD), von Bayern subventionierter Sektglasschwenker und Partylöwe, noch der sensible DDR-Vollbart Platzeck (SPD) aus dem Bezirk Potsdam. Keine MP-Rücktritte, keine Aufhebung von Immunitäten! Wo sind die Staatsanwälte? Das polternde Mainzelmännchen Kurt Beck (SPD) mit seinen Nürburgring-Kapriolen macht den Pontius Pilatus und denkt nicht daran, sich pers. zu verantworten für den Stuss, einen Vergnügungspark mitten in Eifel-Sibirien finanziert zu haben. Deshalb finde ich Peer Steinbrücks Aussagen zu angeblich zu niedrigen "Kanzler-Gagen" und die angebliche "Verantwortung für ein ganzes Land" so skurril wie seine ganze SPD-Kanzlerkandidatur. Verantwortung? Ich lach mich kaputt! Deshalb scherzhaft eine Info an uns' Wowi, Beck & Kumpanei: "Misswirtschaft" ist keine neue TV-Show! Und als "Miss Wirtschaft" kein SAT-1-Gegenstück zum RTL-"Bachelor"!

Empfehlen
lothar kempf
lothar kempf (wilkem) - 08.01.2013 20:09 Uhr

Dummheit an die Macht

Dieser Wildwuchs an Dummheit, Selbstüberschätzung und Arroganz ist unerträglich.
Wir Bürger müssen auch noch hinnehmen, dass sich diese Scheinriesen politisch, rechtlich und finanziell rundum abgesichert haben, egal wie tief sie Stadt und Land in das Desaster geritten haben. Niemand prüft ernsthaft Netzwerke, Abhängigkeiten, Bevorteilungen etc.. Die geflossenen Gelder stecken nicht ausschließlich in Material und Lohn.
Es fehlt der Knopf für die sofortige Ablösung in unserer parlamentarischen Demokratie.

Empfehlen
Carlos Anton

Unermesslicher Schaden für Industriestandort Deutschland

Deutschlands Ingenieure und Unternehmen haben über Jahrzehnte den Ruf eines Landes aufgebaut, daß für hochwertige und verlässliche Produkte und Dienstleitungen steht. Ein solcher Ruf stellt einen Vermögenswert dar, der es z.B. deutschen Unternehmern erleichtert Aufträge zu gewinnen. Das unermesslich dilettantische Management des Berliner Flughafenprojekts dürfte daher einen Schaden in zweistelliger Milliardenhöhe verursachen. Wer steht dafür gerade? Wer findet das sexy?

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 11:06 Uhr
Michael Scheffler

Natürlich hat Herr Anton Recht

S21 BER Köln etc. etc. Bauherren schauen schon genau hin, mit wem sie etwas managen können.

Empfehlen
peter myer

herr anton

das ist quatsch, da nun jetzt einen riesigen imageschaden zu konstruieren.
das erscheint in allen möglichen weltweiten zeitungen als randnotiz.

es ist schlimm genug mit dem flughafen, aber sie sollten das nun nicht noch künstlich überhöhen.
das ist unredlich.

Empfehlen
Helga Zießler

"Wowereit und Matthias Platzeck, die als Politiker an dem Projekt zu scheitern drohen"

Wieso drohen die zu scheitern? Die sind doch schon längst gescheitert. Und die sind die einzigen, die vorgeben, das immer noch nicht bemerkt zu haben und damit drohen, munter weiterzumachen. Immer nach dem Motto "Und ist der Ruf erst ruiniert, dann lebt sich's gänzlich ungeniert". Das hat einer wie Wowi ja schon immer gut gekonnt, viel besser als alles andere. Vor allem, weil die genau wissen, es lebt sich tatsächlich gänzlich ungeniert in ihrer Position. Da haben sie nämlich keinerlei Verantwortung. Niemand kann sie belangen, Gehälter, Diäten, Pensionen sind gesichert. Und bezahlen muss den Aberwitz der Steuerzahler.
Deutschland ist nur noch zum Heulen. Vor allem, weil niemand den Mumm hat, diese Leute zum Teufel zu jagen. Stattdessen werden immer wieder ähnliche Kasperfiguren gewählt.

Empfehlen
Lutz Michael Henjes

Ingenieurskunst

Die Ingenieure in diesem Land waren mal ein Garant für gelungene Projekte. Aber seit dem Citytunnel Leipzig, Elbphilharmonie Hamburg, Eisenschwellen ohne Korrosionsschutz auf der Bahnstrecke Halle-Bitterfeld (dadurch 1 1/2 Jahre Vollsperrung 15 Jahren nach dem Neubau), BER Flughafen, Autobahnen, welche nach 10 Jahren komplett neu gebaut werden (A 9 zwischen Leipzig und Hermsdorfer Kreuz) denke ich, die Kaufleute haben gewonnen.

Empfehlen
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 15:38 Uhr
Gerda Fürch

Die Ingenieure, Techniker und Baufacharbeiter ...

... werden ja gar nicht interviewt bzw. dürfen nicht durch die Presse interviewt werden. Deshalb die häppchenweise Informationspolitik und andauernde Verschiebung. Wo und wieviele Mängel und Fehler durch welche Beteiligten am Baugeschehen vorhanden sind und warum sie nicht beseitigt werden können, erfährt die Öffentlichkeit nicht. Lediglich, daß der Flughafen wahrscheinlich auch im Jahre 2014 immer noch nicht fertiggestellt sein wird, was womöglich auch an höchst mangelhafter oder stark behinderter Koordination liegen kann.
Ingenieure und Techniker, die ja regelmäßig Besprechungen durchführen und dann weitere, geänderte Aufträge an die ausführenden Baufacharbeiter weitergeben müssen, werden ja nicht befragt! Nur die Aufsichtsratsvorsitzenden, die vom Bauen und Ausführen keinen blassen Schimmer haben.

Empfehlen
Christian Igel
Christian Igel (chig) - 09.01.2013 07:42 Uhr

Die Kaufleute...

... (und Politiker) richten sich bei der Vorgabe von Fertigstellungsterminen eben nach ihrer persönlichen Karriereplanung und nicht nach technischen Notwendigkeiten.

Irgendwann finden sie dann Ingenieure, die unter enormem Druck eine Weile mitspielen und nach dem Prinzip Hoffnung gerade so an der Pfuschgrenze sich versuchen entlangzuschlängeln.

Ich stimme ihnen zu, die Kaufleute haben gewonnen. Man hat als Ingenieur auch kaum noch die Wahl. Wenn die eigene Aufwandsschätzung immer wieder abgelehnt wird, kann man zwar kündigen, aber es ist ja doch überall das gleiche...

(BER ist nur ein besonders krasser Fall...)

Entspannen wir uns also, und leben damit, dass Grossprojekte dauerhaft in Verzug bleiben und viel teurer werden (leerstehende Hotels!) als sie bei vernünftiger Planung gewesen wären.

Empfehlen
Closed via SSO

Nicht die Kaufleute haben gewonnen,

sondern mafiöse Strukturen im internationalen Baugewerbe, die dank europaweiter Ausschreibungen mit Dumpinglöhnen und "kreativer Bauausführung" die Ausschreibungen bei unseren "sparsamen", tapferen politischen Baugremien und Politikern gewinnen. Der Ruf deutscher Wertarbeit ist unseren ach so sachkundigen Aufsichtsrat-Politikern aber sowas von egal. Im Ernstfall gehen sie in einen generös ausgestatteten Ruhestand, den normale Arbeitnehmer mit 250 Jahren Arbeeit nicht erreichen könnten. Dafür würden sich "normale" Arbeitnehmer bei soviel qualiifizierter Aufsicht vor Gericht verantworten müssen.
Wie heißt es so schön in "Die Farm der Tiere" von George Orwell: "Alle Tiere waren gleich, nur die Schweine waren gleicher."

Empfehlen
Lutz Michael Henjes

Ingenieure vs. Manager (BWL)

Leider haben Sie vollkommen recht!!

Empfehlen
Jean-Paul van de Mortyr

Ingenieure vs. Manager (BWL)

In einer Welt wo Manager und Geld regieren haben die Ingenieure nichtmehr allzuviel zu vermelden und dadurch auch schlicht die Lust daran verloren, sich gegen diese Leute zu stemmen.

Die Ingenieure sind nicht schlechter geworden, ihre Meinungen, Ansichten, Einschätzungen und Vorschläge sind nur nicht mit dem höchsten Ziel der BWL vereinbar: Gewinnmaximierung

Ein Spannungsfeld gab es da schon immer aber welchen Stellenwert das Geld durch den fortschreitenden Kapitalimus eingenommen hat, brauche ich nicht extra zu erwähnen.

Empfehlen
Paul Hansen

Was ist warum schiefgelaufen? Ich lese immer nur Brandschutzanlage.....

Liebe FAZ, koennt Ihr oder der "Retter von BER" Herr Amman, bitte kurz erklaeren, WARUM diese dusselige Brandschutzanlage nicht tut, warum irgendjemand die ganze Decke aufreissen wollte, und WARUM das alles nicht vorher aufgefallen ist.

UND dann anfangen, Wowi und Platzi fertig zu machen, wenn wir verstehen, wo die beiden nicht aufgepasst haben... Und wieviel Geld dieses kostet?

Bitte erst die Fakten, dann die Analyse, und dann koennen wir gerne ueber Verurteilung und Konsequenzen reden.

Vorher wuerde ich gerne verstehen, was fuer den Flughafen getan werden muss (die internationale Presse (letzte Woche Economist) ergiesst sich in Schadenfreude) um die baldmoeglichste Inbetriebnahme zu gewaehrleisten und DANN koennen wir Ursachenforschung betreiben.

Also, erst Flughafen und dann Nabelschau, .....

Empfehlen
Konstantin Schneider

Zum Glück hängt das Berliner Glück nicht am Flughafen

Die meisten Westberliner sind nämlich heilfroh, dass es immer noch genug Flüge von Tegel gibt, die es ihnen ersparen weit hinaus nach Schönefeld zu müssen. Insofern entbehrt das opportunistische Kommentatorengeschwafel in puncto Verantwortung und Pünktlichkeit und Unfähigkeit und Rücktritt jeglicher Grundlage. Man erinnere nur an die Bürgerinitiative "Rettet den Tempelhofer Flughafen" mit der Wowereit aus dem Roten Rathaus vertrieben werden sollte.

Nee, erstmal muss wieder genug Geld in die Staatskassen, damit nicht auch noch bei der Kontrolle gespart wird, wo die ganzen Steuergelder landen. So wird ein Schuh draus!

Der ruinöse Wettbewerb, dem allzu viele Unternehmen seit Beginn der Deregulierung ausgesetzt sind, macht im klammen Osten jedes Grossprojekt zu einem Vabanque-Spiel.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 10:32 Uhr
peter myer

....

nein herr meier, das ist schlicht nicht wahr - in tegel und in westberlin gibt es auch viele die dem flughafen hinterhertrauern und das ist die mehrzahl der menschen.

Empfehlen

08.01.2013, 18:08 Uhr

Weitersagen