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Flüchtlinge : Bouffier will Rechtskunde-Unterricht einführen

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Ein irakischer Flüchtling zeigt im Jahr 2016 dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier bei seinem Besuch in einer Notunterkunft Bilder seiner Familie. Bild: dpa

Um Integration erfolgreicher zu gestalten, plant der hessische Regierungschef Volker Bouffier einem Bericht zufolge Lehrstunden für Flüchtlinge.

          Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) will an den Schulen seines Landes sogenannte Rechtsstaatsklassen für Flüchtlinge einführen. Dort soll den Kindern nicht nur die deutsche Sprache, sondern auch das deutsche Rechtssystem und die Werteordnung des Landes vermittelt werden. Das berichtet der „Spiegel“.

          Einen ähnlichen Unterricht gibt es seit zwei Jahren in Flüchtlingsheimen. „Das Projekt ist sehr erfolgreich. Deshalb wollen wir diese Erfahrung nutzen und in der kommenden Legislaturperiode den Unterricht ausweiten“, so Bouffier.

          Zuletzt hatte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angekündigt, einen „Wertekundeunterricht“ für Kinder aus Zuwandererfamilien an den Schulen einzuführen. Er sagte dem Magazin, dass in diesem Unterricht „neben Deutsch auch das klare Bekenntnis zur Religionsfreiheit, Toleranz gegenüber anderen Religionen wie dem Judentum und unsere Werteordnung vermittelt werden“ sollten. In Bayern und Hessen finden im Oktober Landtagswahlen statt.

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