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Fiskalpakt und ESM Rasche Einigung immer unwahrscheinlicher

 ·  Die Verhandlungen zwischen Koalition und Opposition über den Fiskalpakt und den ESM-Vertrag sind am Montagabend ohne Ergebnis geblieben. Am Mittwoch ist ein weiteres Treffen geplant.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (18)

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Hans Jürgen Reisch

unfassbar!!!

man kann das einfach nicht mehr fassen, und glaubt im falschen Film zu sein, was die Spitzen aller Bundestagsparteien von sich geben!!!
Es scheint als haben sie sich zusammengefunden um Deutschland und seine Bevölkerung zu vernichten.
Wo bleibt das"BVG"...........WOOOOOOOOOOOO?

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Paul Banaschak

ist ist zwar nicht alternativlos aber leider oppositionslos

Herr Wegener hat es auf den Punkt gebracht. Der Seehofer, der sich sonst als Hüter der deutschen Souveränität Deutschlands ausgibt, kann nicht schnell genug den Sklavenvertrag ratifizieren. Was für eine Schande, solche Parlamentarier als Regierung zu haben.
Was für eine Schande, dass im Bundestag eine Opposition sitzt, die weder ihre Aufgaben kennt, noch ihr nachkommt.

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Paul Banaschak

„Niemand darf mit einem Nein zum Fiskalpakt spielen.“ sondern muss ihn ablehnen

so muss das richtig lauten, Gröhe.
Alles andere ist Scharlatanerie gebenüber dem eigenen Volke!

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 12.06.2012 10:08 Uhr

Wie schnell man sich einigen würde

wenn die "Sommerpause" gestrichen wird. So wie das eben ist bei Krisen - Urlaub futsch. Aber das Volksvertretervölkchen geht erst mal lieber in die Berge oder an den Strand.....

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Heinrich Schönemann

sommerferien?

da staunt man ja nicht schlecht, dass existentiell wichtige und notwendige politische entscheidungen - noch mehr, DIE weichenstellung für einen ganzen kontinent - möglicherweise verzögert werden, weil die entscheidungsträger ihren urlaub antreten wollen, zumal auch jeder zeitliche druck fatale konsequenzen haben könnte...
sorry, kein verständnis dafür, in meinem beruf halte ich es für selbstverständlich, dass ich im verlauf von zeitlich begrenzten projekten von vornherein auf einen großteil des zustehenden urlaubes verzichte, weil längere auszeiten den erfolg gefährden könnten, immerhin werden mir öffentliche gelder anvertraut... man sehe mir diese aussage nach, aber ich bin fassungslos angesichts derartiger mängel an verantwortungsbewußtsein, die offensichtlich nicht mal reflektiert werden

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Jürgen M. Backhaus

Man sollte erst mal die Ernüchterung über GR in der nächsten Woche abwarten

Bisher wurde von Seiten der Parteien im BT immer argumentiert, wir können EFSF und ESM getrost vereinbaren, die Bürgschaften, bzw. die Sicherheiten werden ja sowieso nicht in Anspruch genommen. Diese These wird sich als falsch herausstellen und es wird nicht einfach sein, zusätzlich zur Einlage in den ESM, die angefallenen Bürgschaften für GR im Vollzug des EFSF im Haushalt 2012 unterzubringen. Dem Wähler, dies als "Politik mit Augenmaß" zu verkaufen, dürfte nicht gelingen, bleibt für Berlin nur die Hoffnung auf Spiele und Brot. Angesichts der Frage, ob ESP bereit ist den Fiskalpakt zu ratifizieren und der ausweichenden Haltung in France in gleicher Sache, sehe ich keinerlei Notwendigkeit die Katze im Sack i.V.m. Art. 59(23) GG zu verabschieden. Vielleicht sieht die Opposition, dies dieses Mal wenigstens auch so? Der Streit über die FTS ist hier nur Mittel zum Zweck, aber das ist angesichts der bisherigen Zumutungen durch Schäuble/Merkel taktisch gerechtfertigt.

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 12.06.2012 08:04 Uhr

Fiskalpakt und Börsensteuer

Das ist ein Paradigma für die Ursachen der Politikverdrossenheit der Bürger! Was haben Fiskalpakt und Transaktionssteuer miteinander zu tun, außer dass beides zu einer weiteren Belastung des - auch kleinen - Steuerzahlers führt! Oder sind wir als Ökonomzwerge nicht in der Lage zu durchschauen, dass mit der neuen Steuer auch nur ansatzweise die in Folge des Fiskalpaktes entstehenden Verpflichtungen nicht! beglichen werden können. Nein, ich hätte mir eine parteienübergreifende Opposition gegen das Durchwinken des Fiskalpaktes gewünscht mit dem gleichzeitgen Eintreten für einen Volksentscheid. Den meiden alle Politiker wie der Teufel das Weihwasser.

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Lara Rosenberg
Lara Rosenberg (Shiva36) - 11.06.2012 23:22 Uhr

Können wir was ändern...

...dann tun wir das, können wir's nicht, müssen wir's akzeptieren.
Frage ist: Können wir was ändern?

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Wolfgang Richter

Und das ist gut so

Wenn die rot-grüne Opposition sich so weiter ziert, wird es mit der Fiskalunion nichts.
Und da bei der Union ESM erst nach der Fiskalunion kommen darf, wird ESM ausgebremst.
Und das ist gut so.
Wenn ausgerechnet die rot-grünen Gutmenschen, denen die Vergemeinschaftung aller Vermögensgegenstände der Deutschen und die Auflösung Deutschlands gar nicht schnell genug gehen kann, uns vor ESM retten sollten, wäre dies eine herrliche Ironie der Geschichte.
Und ausgerechnet Rot/Grün müßte sich von Juncker &Co anpöbeln lassen, daß sie den schönen ESM-Coup versemmelt haben.

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Jürgen Meier
Jürgen Meier (jm0001) - 11.06.2012 20:22 Uhr

Die Zeit wird knapp

Die Zeit wird knapp! Richtig! Zum Drucken der D-Mark Scheine. Frau Merkel, ihre Zeit läuft ab. Mit Euro schneller als mit D-Mark. Raus aus diesem EU Irrsinn. Egal was es kostet. Ziehen Sie endlich die Notbremse, bevor es andere für sie tun, die noch nie EU-freundlich waren.

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Barbara Kirschen

Olympische Disziplin

Das Ratifizieren des ESM ist meines Wissens keine olympische Disziplin. Herr Seehofer sollte wissen, dass es keine Goldmedaille für die schnellste Ratifizierung gibt. Im Gegenteil, es handelt sich hier um eine irreversible Abgabe von staatlicher Souveränität mit heute noch völlig unabsehbaren Folgen - vor allem für Deutschland und unter Vernachlässigung jeglicher demokratischer Legitimation. Herr Seehofer wird garantiert nicht für die Folgen haften! Wer hier auf Tempo geht, versündigt sich an Deutschland.

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wolf haupricht

Die Oppo....erweckt den Eindruck...

als ob sie die Regierung wäre und den Ton angibt. Die Oppo..ist es doch, die mehr Europa will, also kann Merkel demzufolge das Heft in die Hand nehmen und bestimmen, wo und wie der Bartel den Most holt. Verkehrte Welt in Berlin und selbsternannte Mimen in der Oppo..., die sich eindeutig übernimmt.

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Ulrich Fielitz

Nebenkriegsschauplatz Finanzmarkttransaktionssteuer

Die Finanzmarkttransaktionssteuer ist doch im Vergleich zur Bedeutung der Fiskalunion für Deutschland ein Nebenkriegsschauplatz. Zwischen dem Volumen der Bürgschaft, die wir bei der Fiskalunion übernehmen müssten und dem Aufkommen der Finanzmarkttransaktionssteuer liegen Größenordnungen.
Vielmehr wäre hier nicht Ablenkung in Form eines Parteiengerangels (als Feigenblatt) angebracht, sondern ein Volksbegehren und anschließendem Volksentscheid, ob wir Bürger die Fiskalunion wollen.

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Beat Leutwyler
Beat Leutwyler (beat126) - 11.06.2012 15:50 Uhr

Herr Döring, erklären Sie Deutschland und ihren Bürgern...

...doch einmal, wo sich die FDP zum Wohle Aller bewegt hat und nicht nur zum Wohle seines Klientels.

Parteien werden nach ihren Taten gemessen und nicht nach ihren Sprüchen und Parteibüchern. Diese Zeiten sind ein für allemal vorbei.

Sagen Sie Deutschland klipp und klar, warum die Banken keine Umsatzsteuer zu entrichten haben, wie es jeder Kleinbetrieb tun muss. Wir warten auf eine Antwort.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.06.2012 03:16 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 12.06.2012 03:16 Uhr

Parteien werden nach ihren Taten gemessen

Wundern sie sich dann noch, dass die SPD auf einer Rutschbahen landete??? Die deutschen Waehler denken nicht wie Sie und Herr J. Meier, die haben der CDU/FDP eine Mehrheit gegeben!!! Wann lernen die Hasser der Freiheit???

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Thomas Gaugen

Bei der Umsatzsteuer gibt es immer auch einen Vorsteuerabzug

Das würde bedeuten, dass wenn die Börse sinkt der Staat ziemlich viel Geld darauf zahlen würde, weil wenn der Einkaufspreis über den Verkaufspreis liegt, die Vorsteuer den Umsatzsteuer übersteigt und der Staat mehr ausgibt als einnimmt.
Die Mehrwertsteuer ist eine Steuer auf die Mehrwert, wenn dieser negativ ist, bezahlt der Staat durch die Erstattung des Vorsteuers darauf.
Also bevor sie eine Umsatzsteuer für Börsengeschäfte vorschlagen, sollen Sie vielleicht zuerst verstehen wie die Mehrwertsteuer funktioniert.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 11.06.2012 18:20 Uhr

Herr Leutwyler, die Umsatzsteuer

ist für Betriebe ein Durchlaufposten. An Lieferanten u.a. gezahlte Steuer wird gegen eingenommene Steuer verrechnet und die Differenz gezahlt oder erstattet.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 11.06.2012 18:10 Uhr

Die Umsatzsteuer ist für Betriebe nur ein durchlaufender Posten den der Endabnehmer zahlen muss ...

. so wie es bei der Finanzmarkttransaktionssteuer auch sein wird. Mitnichten zahlt die Bank.

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