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Donnerstag, 20. Juni 2013
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Finanzkrise Gabriel warnt vor Folgen eines griechischen Euro-Austritts

 ·  Der SPD-Vorsitzende Gabriel hat vor „unabsehbaren Folgen auch für Deutschland“ gewarnt, sollte Griechenland aus dem Euro ausscheiden. Der FDP-Generalsekretär Döring sagte ebenfalls der F.A.S., die Griechen hätten nun die „Wahl zwischen Euro und Drachme“.

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© dpa

Politiker von Regierung und Opposition haben die Griechen mit deutlichen Worten vor den Folgen gewarnt, sollte es bei der für Juni geplanten Parlamentswahl zu einer weiteren Schwächung der pro-europäischen Kräfte kommen. Nicht wenige sehen dann einen Austritt des Landes aus der Euro-Zone als unausweichlich an.

FDP-Generalsekretär Patrick Döring sagte der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.), die Griechen hätten „im wahrsten Sinne des Wortes die Wahl zwischen Euro und Drachme“. Er sehe nur zwei Möglichkeiten: „Entweder wird eine von einer pro-europäischen Parlamentsmehrheit gestützte Regierung den Konsolidierungskurs fortsetzen, oder eine populistische Regierung wird den Austritt aus dem Euro beschließen“. Eine Neuverhandlung über die Sparpakete schloss Döring aus.

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel warnte vor „unabsehbaren Folgen auch für Deutschland“, sollte Griechenland aus dem Euro ausscheiden. Deshalb seien „die Spekulationen darüber, ob Griechenland in der Eurozone bleibt oder nicht, gefährlich“, so Gabriel gegenüber der F.A.S.

Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir sprach von einer „Schicksalswahl“. „Es geht um die Zukunft Griechenlands - und auch Europas“, sagte Özdemir der F.A.S. Es sei die „einzige Hoffnung“, dass die griechischen Wähler nicht der Versuchung der radikalen Kräfte erlägen, die einfache Lösungen versprächen, „die es in Wahrheit aber nicht gibt“.

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