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Finanzaffäre Unicef-Vorstand tritt zurück

03.04.2008 ·  Als Konsequenz aus der Finanzaffäre tritt der Vorstand von Unicef Deutschland geschlossen zurück. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in Berlin soll in wenigen Tagen ein neuer Vorstand bestimmt werden. Er soll „das Signal für den Neuanfang bei Unicef setzen“.

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Als Konsequenz aus der Finanzaffäre tritt der Unicef -Vorstand geschlossen zurück. Der amtierende Vorsitzende Reinhard Schlagintweit kündigte am Donnerstag eine außerordentliche Mitgliederversammlung für den 10. April an. Dann soll in Berlin ein neuer Vorstand gewählt werden.

Alle amtierenden Vorstandsmitglieder würden ihre Ämter zur Verfügung stellen, sagte Schlagintweit. „Ein neu gewählter Vorstand soll das Signal für den Neuanfang bei Unicef setzen.“ Es gelte jetzt, das Vertrauen der Spender zurückzugewinnen und die weltweite Arbeit der Organisation für Kinder und ihre Rechte wieder in den Blickpunkt zu rücken.

Der neue Vorstand könne auf bereits eingeleitete Reformen aufbauen, sagte Schlagintweit. So werde der nächste Unicef-Geschäftsbericht eine ausführliche Finanzberichterstattung mit Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. Struktur und Satzung der Organisation würden geprüft und verbessert.

Unicef war wegen undurchsichtigen Finanzgebarens in die Kritik geraten und bekam das Spendensiegel aberkannt. Die Vorsitzende von Unicef Deutschland, Heide Simonis, und Geschäftsführer Dietrich Garlichs hatten wegen der Finanzkrise ihre Ämter aufgegeben.

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