Der Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, lehnt Stefan Raab als Ko-Moderator für das Fernsehduell gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ab. Der „Passauer Neuen Presse“ sagte Steinbrück, Politik sei keine Unterhaltungssendung, sondern ein ernstes Geschäft, „ohne dass es dabei humorlos zugehen muss“. Der frühere CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber hatte Raab vorgeschlagen.
Stoiber: Die Jugend erreichen
Im aktuellen „Spiegel“ begründete Stoiber seinen Vorschlag damit, „wieder mehr junge Menschen mit Politik in Verbindung zu bringen“. „Da liegt es nicht fern, auch an Moderatoren zu denken, die die Jugend erreichen“, sagte Stoiber. Er ist Beiratsvorsitzender des Medienkonzerns ProSiebenSat.1, für den Raab tätig ist.
Die ProSiebenSat1 Media AG reagierte mit Unverständnis auf
Steinbrücks Äußerung. Er halte die Aussage für „hochproblematisch“
sagte ein Unternehmenssprecher. Es könne nicht sein, dass einzelne
Politiker versuchten, den Sendern die Gesprächspartner vorzuschreiben. „’Steinbrück kneift vor Raab’ ist auch keine schöne
Schlagzeile, wenn man eine Wahl gewinnen möchte“, sagte der
Sprecher. Zudem habe Raab in zwei Wahlsendungen und einer neuen
Talkshow bewiesen, „dass er ein ernstes Interesse an politischen
Themen hat“.
Endlich ein neues 'Format'
Horst Günther (MarkTwain)
- 14.02.2013, 20:29 Uhr
Durchregieren
David Neumann (DaNeumann)
- 14.02.2013, 18:40 Uhr
Und was sagt Frau Merkel?
Emil Pohl (Pohlemil)
- 14.02.2013, 16:56 Uhr
Kaum zu fassen
Thomas Lindenmeyer (ThLindenmeyer)
- 14.02.2013, 15:06 Uhr
Ist Raab Steinbrueck zu unabhaengig?
Rolf Joachim Siegen (rolfS2)
- 13.02.2013, 18:29 Uhr