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FDP „Philipp Rösler ist der Teamführer“

 ·  Oliver Luksic ist Bundestagsabgeordneter und FDP-Vorsitzender im Saarland. Im Interview spricht er über das Führungsduo Brüderle und Rösler, das neue Gesicht der FDP - und seine Sehnsucht nach Guido Westerwelle.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (11)

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Bandas Naike

@Eigenbrod

Zum Spitzenkandidaten: Fragen sie doch mal

1.) die Grünen: Die haben sogar 2 Spitzenkandidaten und 1 Vorsitzende ist bei ihrer Kandidatur zur "Spitenkandidaten" sogar durchgefallen.

2.) die Linkspartei: Die haben sogar 8 Spitzenkandidaten

3.) die SPD: die hat eine Troika

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 18:35 Uhr
Hans-Jürgen Eigenbrod

@ Bandas Naike

1, 2, 3 (sowie 4, 5 etc.) - bin nicht dabei! *ätsch*

Für mich gilt:
"Wenn man dir liniertes Papier gibt, schreibe quer über die Zeilen" [Juan Ramón Jiménez]
bzw.:
"Zyniker: Ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung Dinge sieht, wie sie sind, statt wie sie sein sollten." [Ambrose Bierce]

PS: "Noch Fragen, 'Kienzle'?!" *sfg

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Hans-Jürgen Eigenbrod

Zum Führungsduo Brüderle und Rösler ... [Apropos: WER führt eigentlich WEN?! *g*]

... darf man lt. Wikipedia anmerken:

Dr. med. Philipp Rösler ist kein Facharzt - die Ausbildung dazu abgebrochen, weil ge-/überfordert? -, Rainer Brüderle hingegen immerhin Diplom-Volkswirt.

Für beide aber gilt: Immer nur Öffentlicher Dienst [sic – früh übt sich!], d. h. das sog. "Real Life" haben beide nicht kennengelernt, mithin sind beide die optimalen Kandidaten für ein "Weiter_so"!

PS: Was ist eigentlich ein "Spitzenkandidat"? Ist der "spitze" oder steht der einfach nur deshalb an der Spitze (wenn ja: wofür?), weil darunter noch weniger oder gar nix mehr kommt?!

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Regine Busch
Regine Busch (Rebusch) - 24.01.2013 17:28 Uhr

Die Banalität des schlechten Geschmacks

Viele haben während der vergangenen zehn Tage den Film "Hannah Arendt" gesehen. Und die darin enthaltene Feststellung von der Banalität des Bösen. In Anlehnung daran sehe ich die im "stern" erhobenen Anschuldigungen einer 29jährigen Reporterin, Brüderle habe sie eindeutig angemacht, als eine zeitypische Banalität der Kritik und des Geschmacks.
Das Gespräch zwischen ihr und Brüderle fand um Mitternacht an einer Hotelbar statt; wohl kaum der Ort, um politische Gespräche zu führen.

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Hans  Wollschläger

Zurück zu den Wurzeln...

...die FDP sollte sich endlich wieder an ihre Wurzeln erinnern z.B. an Mitglieder wie Theodor Heuss der festverwurzelt war, in einer demokratisch liberalen Tradition oder an den großen Vordenker des Liberalismus Ralf Dahrendorf. Sie ist verkommen zu einer Partei, die unter wirtschaftlichem Liberalismus bestenfalls Klientelpolitik versteht, die sich offensichtlich für Menschen eignet, die schnell und vor allem lautstark eine politische Karriere im Sinn haben…
Die FDP müsste sich kreativ nicht nur zum wirtschaftlichen Liberalismus Gedanken machen sondern vor allem auch zum „gesellschaftlichen Liberalismus“. Das wäre eine große Chance in Deutschland und im auf uns zukommenden diktatorisch/bürokratisch geführten Europa ..
…sie müsste den liberalen Gedanken innerhalb der europäischen Gemeinschaft deutlich vertreten: z.B. jeder, der nicht unverschuldet in Not gerät, darf so frei sein, für seine Schulden selber aufzukommen (z.B. Griechenland)…

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Ralf Kowollik

@Jörg-Detlef Müller - ts-ts-ts ... Umfragen

06.05.2012, Schleswig-Holstein, FDP: 8,2%
13.05.2012, Nordrhein-Westfalen, FDP: 8,6%
20.01.2013, Niedersachsen, FDP: 9,9%

Glaubt immer noch jemand daran, dass die FDP 4% bekommen würde, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, so wie uns das Infratest-dimap & Co. weismachen wollen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 19:12 Uhr
Closed via SSO

@ Ralf Kowollik - ts-ts-ts ...

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre,
erhielte die FDP nicht nur meine (!) Stimme sondern
ganz sicher mehr als 4 Prozent, möglicherweise viel
mehr als nur das.

Infratest-dimap & Co. wollen uns auch nichts anderes weismachen. Zurzeit bekennen sich offensichtlich nur 4 Prozent (+/- Fehlerquote) zur FDP. Und das allein ist schon kein gutes Zeichen und kein besonderes Kompliment für das "neue Gesicht".

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Closed via SSO

Das "neue Gesicht" der FDP sieht ziemlich alt aus, aber noch nicht alt genug.


Laut Infratest dimap von heute, Umfrage ebenfalls von heute, hat das "neue Gesicht" vorerst nichts gebracht. Die FDP verharrt bei 4 Prozent (CDU 42, SPD/Grüne/Linke 47). Eine wirkliche Chance hat die Partei nur dann, wenn sie sich das "ganz alte Gesicht" wieder zulegt, nämlich das ursprüngliche. Gesichtskosmetik reicht aber nicht, es muss eine Erneuerung an Haupt und Gliedern sein, eine Rückbesinnung auf die - zeitunabhängigen - liberalen Werte. Das wäre nicht nur gut für die FDP sondern auch ein Gewinn für die deutsche Parteienlandschaft.

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Mathias Goldstein

Ihr Kinderlein kommet (und redet gar altklug)

Der Parteivorsitzende des Saarlands hält den Rekord bei FDP-Wahlergebnissen: 1,2 (in Worten: eins Komma zwei) Prozent errang die FDP.

Nun wünscht er sich Westerwelle als Wahlkämpfer, der -auch ein Rekord- in weniger als einem Jahr die FDP von fast 15 auf 3 Prozent hat schrumpfen lassen; bis heute hat sie sich nicht davon erholt. Für Luksic nichtsdestotrotz "der besten Wahlkämpfer".

Ich halte die FDP für ein notwendiges Korrektiv in einer Parteienlandschaft voller Staatsgläubiger. Aber diese Bubis mit Sozialisation in der Parteijugend, begleitendem Studium der Politikwissenschaft und "Unternehmensberater" auf der Visitenkarte machen mir und so manch anderem die Wahl schwer.

Auch keine Realsatire:
Aus der Webseite des MdB Luksic:

"Praktikanten gesucht:
Für mein Büro im Deutschen Bundestag sowie für mein Wahlkreisbüro in Saarbrücken suche ich Schüler ab 16 Jahren, die Interesse an Politik haben und einmal die Arbeit hinter den Kulissen der Politik kennenlernen möchten."

Noch Fragen?

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Michael Scheffler

Philipp Rösler ist der

Philipp Lahm der FDP.

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Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 24.01.2013 14:26 Uhr

Teamführer? Spitzenkanditat?

...und wenn schon Kandidat - Kanditat für was? Es scheint, Rösler baut nur vor. Geht' s gut - war er es, der Parteivorsitzende, der über allem schwebt. Geht's daneben - klar doch: der Spitzenkandidat, der als Teamführer versagt hat. Könnte allerdings sein, daß der jetzt schon in's Schlingern gerät, der Brüderle - kein Prüderle, wie nun gezeigt hat.

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Jahrgang 1977, Redakteur vom Dienst bei FAZ.NET.

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