07.02.2013 · Der hessische FDP-Vorsitzende Hahn hat mit einer Äußerung über das asiatische Aussehen von FDP-Parteichef Rösler scharfen Widerspruch hervorgerufen. Hahn hatte infrage gestellt, ob die Gesellschaft einen „asiatisch aussehenden Vizekanzler“ noch länger akzeptiere.
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wählt - leider - Dummschwätzer, Phrasendrescher,
Hütchenspieler, Hochstapler und ähnliche Charaktere in hohe
Ämter. Und liebt obendrein - wenn man den Umfragen glauben soll -
eine Politikerin, die mit der einzigen wichtigen Fähigkeit eines
Politikers - Überzeugen durch Reden - so gut klarkommt wie die FDP
mit den Linken.
Meinen Sie nicht auch, Herr Hahn, dass es dieser Gesellschaft, die so
wenig Wert auf die Qualität ihrer Volksvertreter legt,
offensichtlich vollkommen gleichgültig ist, welcher Region dieser
Welt das Gesicht, dass die Heiße Luft rauspustet, zuzuordnen wäre?
Zur Ergänzung: Rassistische residuen von Herrn Kreuter
Versteckte Ressentiments sind oft an der Ausdrucksweise zu erkennen.
Beispiel: „Diese Grundstücke gehören alle einer
jüdischen Familie.“
Wer sagt schon: „Sie gehören einer christlichen Familie.“
Möglicherweise ist die Akzeptanz beim ersten Satz
größer, weil im Sprachgebrauch eingeübt.
Der zweite Satz dürfte eher „beFREMDen“ auslösen.
kinderlose Kanzlerin und Bundespräsident in wilder Ehe. Auch ein asiatisch aussehender Vizekanzler ist den Deutschen hochwillkommen, nicht aber ein schnauzbärtiger Integrationsbeauftragter, der die Aufgeschlossenheit und Selbstreflexion Deutschlands subtil in Frage stellt. Hahn bitte in der NPD entsorgen!
Herr Hoppe, Sie haben vollkommen Recht,
gelebte Caritas der CDU/CSU war oft wahrhaftiger als tendenziell
sozialistisch-völkische Ideologie der SPD. Die grüne
Multikulti-Ideologie hat die bestehende Isolation von Ausländern 20
Jahre fortgeführt, statt die bereits in den 80ern erkannten
Probleme anzugehen. Sie haben nie begriffen daß Identifikation
Voraussetzung für Integration ist.
Fairerweise sollten wir nicht vergessen, daß mit der
Wiedervereinigung dieses Land größere und drängendere
Probleme als das der mangelhaften Integration zu bewältigen hatte.
(Sprachdefizite von türkischen Kindern wurden in den 80ern schon
erkannt, das war nichts Neues).Fakt ist, daß eine Generation von
Muselmanen-Problemausländern entstanden ist, die jetzt die deutsche
Staatsangehörigkeit aber nicht ihre Werte besitzt. Man hätte
die Rückführungs-und Rotationspolitik niemals in den 70ern
zugunsten der Wirtschaft aufgeben und unter Fr.Süssmuths Leitung
obendrein die Regeln für Familienzusammenführung lockern
dürfen. Was ein Ausländersalat...
Feind < Todfeind < FDP Parteifreund ;-)
...das er bald nicht mehr FDP-Vorsitzender ist. Auch wenn man Ihn kaum kennt oder wahr nimmt...er hat ein "Amt" in dem er sich reiflich überlegen sollte, was er sagt. Auch wenn ich "Fipsi" Rössler für inkompetent halte, so hat es nichts mit Seinen asiatischen Zügen zu tun.
Hahn hat auf eine völlig perfide Weise an Röslers Stuhl
gesägt. Es ist dabei eigentlich egal, ob er in seinem Herzen ein
Rassist ist, ihm geht es darum, Rösler wegzubekommen - wer solche
Parteifreunde hat braucht keine Feinde.
Allerdings - Hahn ist auch nicht gerade das, was man eine Traumbesetzung
für den Posten des Integrationsministers nennen kann. Die
wichtigste Aufgabe für den Inhaber dieses Postens ist, Probleme der
vielen Gruppen in unserer Bevölkerung möglichst leise,
friedlich und harmonisch zu lösen, das erfordert
Fingerspitzengefühl und ist nur etwas für ehrliche,
glaubwürdige Diplomaten. Hahn hat jedoch krasse Fehler begangen:
ausgerechnet den höchst umstrittenen Populisten Thilo Sarrazin auf
eine Podiumsdiskussion über Chancen und Probleme der Integration
einzuladen spricht nicht gerade dafür, daß Hahn Harmonie
verbreiten will, er hat viel Porzellan zerschlagen, das sein Nachfolger
mühsam kitten muß.
Mag sein, daß Hahn kein Rassist ist - aber leider benimmt er sich so.
einigen der kommentatoren in diesem thread sei gesagt: herrn hahns äusserung ist deshalb rassistisch, weil er sich die vermuteten rassistischen ressentiments in seiner sprache zu eigen macht. hätte er nur darauf hinweisen wollen, dass es rassistische vorbehalte gegen rösler in der wählerschaft der fdp gibt, hätte er das tun können. er hat es aber nicht getan, sondern sich das "asiatische" zu eigen gemacht. rösler sieht aber nicht asiatisch aus, sondern ist vietnamesischer herkunft, was man sieht. zu den asiaten zählen auch inder, iraner, russen etc., die wiederum ganz anders aussehen. mit dem sammelbegriff des asiatischen übernimmt hahn eine gängige, besonders im osten gepflegte rassistische chiffre. ein versehen? von einem integrationsminister muss man weitergehendes differenzierungs- und sprachliches vermögen erwarten können. ebenso wie man es von einem spitzenkandidaten erwarten kann, nicht sexistisch zu sein. die fdp hat sich überlebt und wird sterben. es sei denn, lindner kommt.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2013 12:29 UhrGelassenheit vonnöten
Würden Sie von Rassismus sprechen, würde einem Dänen in Hanoi »europäisches Aussehen« attestiert? Auch hierzu gibt es sicherlich genügend Chiffren. Ist aber nicht gerade das »Umgehen« der eigentlichen Bezeichnung (in diesem Falle: vietnamesisch) bezeichnend für unseren verkrampften Umgang mit diesen Themen? Wir erfinden die umständlichsten Herkunftsbezeichnungen, nur um uns nicht in den zahlreichen Fallstricken zu verheddern und uns womöglich noch dem Rassimus-/Antisemitismusvorwurf ausgesetzt zu sehen, der hierzulande schon mal die berufliche Karriere beendigen kann. Sollten Politiker ihre Äußerungen vorab notieren, prüfen lassen und dann nur noch ablesen, um auf diesem Glatteis zu bestehen? Oder wäre einfach mal ein entspannterer Umgang angebracht?
Möglicherweise hatte Herr Hahn es gut gemeint und wollte seinem
Parteichef Rösler in guter Absicht "helfen". Aber
sicherlich hatte ihn niemand dazu gebeten nicht mal und schon gar nicht
Herr Rösler. Auch hat Herr Hahn wohl unterschätzt, daß
kaum jemand den Herrn Rösler wegen seines Haarfarbe ablehnt oder
so. Herr Hahn unterstellt seinen Mitbürgern, ob gewollt oder nicht,
nicht denken zu können.
Herr Rösler ist Deutscher und Europäer, auch wenn er nicht
ausehen mag wie z.Bsp. ich, also wie "Hinz und Kunz".
Herr Rösler: meine Solidarität.
Das Bild der Politiker vom Volk
Mir hat die Äußerung Hahn's vor allem das Eine gezeigt: wie unsere Politiker uns, das Volk, sehen. Nämlich pauschal als latente Rassisten, die weniger nach Inhalten fragen, dafür aber penibel auf "die Rasse" achten. Ich halte das für eine üble Verleugnung! Alle Umfragen und Untersuchungen zeigen regelmäßig das gleichbleibende Bild: Deutsche sind nicht rassistischer als z.B. Schweden. Im Gegenteil, in keinem anderen Land der Welt wird so intensiv Aufklärungung über Faschismus, Rassismus und die Bearbeitung unserer dunklen Vergangenheit betrieben, wie in Deutschland. Weder die Wiedergutmachungen der USA am den Indianern, noch die Aufarbeitung der Verbrechen der Australier an den Aborigines erreicht das Maß, dass wir hier in Deutschland leben. Unzählige Organisationen kümmern sich um diese Themen. Damit steht Deutschland vorbildlich in der Welt da. Daher ist es eine Unverschämtheit, das ganze Deutsche Volk mit den wenigen Extremisten unter uns gleichzusetzen.
Bei der ersten Meldung dachte ich: Jeder Partei ihren Undercover-Neonazi. Die Hahn'sche Rechtfertigung redet dem Opportunismus das Wort. Es ist immer wichtiger, was die anderen wollen, als das, was man selbst für richtig hält. Wahrscheinlich war die erste Äußerung nur eine Unachtsamkeit, in der sich ein generelles Mißfallen zur Person Röslers verpackt in die allgemeine Hahn'sche Weltanschauung Bahn brach. Egal. Die FDP zerlegt sich selbst. Es wäre schön, wenn die Trümmerteile dann auch ordnungsgemäß entsorgt würden. Die dünnen Bretter mit den vielen Löchern nimmt die Müllverbrennung mit Kusshand. Die dicken Bretter ohne durchgehende Löcher noch lieber. Die stumpfen Bohrer zum alten Eisen. Nur Brandbeschleuniger (Hahn) müssen zum Sondermüll.....
Das halten Parteipolitiker von den Wählern:
a.: zu blöd einen asistisch aussehenden deutschen Politiker nicht abzulehnen.
b.: zu blöd, verbrecherische Entscheidungen im Bundestag nicht als
solche zu erkennen (z.B. ESM)
c.: zu blöd zu vielem, aber nicht zu blöd um ihre wertvolle
Stimme bei Wahlen diesem arroganten, bürgerfeindlichen
Politiker-Pack zu geben.
Das hörten wir doch mal oder…? Hoffen wir nur das die
Geschichte (es war einmal…) sich nicht wiederholt. Die andere
Europäer verfolgen diese Diskussion mit Interesse!
Steinbrück trinkt Wein über fünf Euro und spricht
darüber, Brüderle macht Altherrenwitze, Schavan nimmt's mit
Fußnoten nicht so genau, Hahn äußert sich
öffentlich über das asiatische Aussehen Röslers...gibt es
eigentlich keine anderen Skandale mehr in Deutschland? Langsam
wird´s langweilig...
Ich wunder mich doch schon sehr über diese Äußerung. Das
Aussehen von Herrn Rösler ist nun wirklich eine der wenigen
Eigenschaften, die einem vollkommen egal sein könnten. Der Humor,
wenn man dies so nennen möchte, wäre eine Debatte wert. Sein
Qualitäten als intelligenter Politiker braucht m.E. schon keine
Diskussion mehr, aber das hat nichts mit "Rassemerkmalen" zu
tun, sondern eher mit seiner Parteizugehörigkeit.
Mfg EM
...hat es ein Vietnamese eigentlich noch nicht zum Vizepräsident der USA gebracht?
der Dr. Rösler ist also Asiate?
Wär mir jetzt gar nicht aufgefallen, aber gut, dass dies mal
erwähnt wurde!
Viel interessanter fände ich zu wissen, ob sein Dr. Titel
eigentlich schon *geprüft* wurde?
Ich nehme mal an, der Phillip nimmt das alles mit seiner angeboreren
asiatischen Gelassenheit.-)
Zuerst unterstellen Sie mir, dass ich als deutscher Wähler nach dem
Aussehen eines Kanidaten entscheide und anschliessend -um ihre
unglückliche Formulierung zu relativieren- muss ich mir auch noch
anhören, dass über meinen latenten Rassismus offen diskutiert
werden muss. Sie beweisen hier ein gerüttelt Mass an Feinfühligkeit..
Wenn anstatt Hillary Clinton Obama zum Kanidaten gewählt wird, wird
die Frauenfeindlichkeit der Wähler vorgeschoben. Hätte Obama
verloren wäre es Rassismus.
Mitforisten finden, dass auf Westerwelle herumgehackt wird und
implizieren, dass dies an seiner sexuellen Orientierung liegt. Sollte
man ihm vielleicht einen "rosa Bonus" bei möglicher
Kritik geben?
Im Gegenzug könnte man behaupten, die FDP will sich mit WW schwule
Wählerstimmen sichern und mit Rösler Stimmen von, äh,
Bürgern und Bürgerinnen mit Migrationshintergrund.
Wir sind ja alle so gleich. Aber wenns Haue gibt, natürlich nur
weil wir doch ach so anders sind.
Peinliche politische Korrektheit.....
Es ist nachgerade empörend, dass (ausgerechnet) ein FDP-Funktionär der bundesdeutschen Allgemeinheit einen "latenten" Fremdenhass unterstellt. Woher nimmt der Migrationsbeauftragte (nochmals ausgerechnet) diese Annahme und ist diese Überzeugung nicht eher ganz persönlichen Einstellungen geschuldet?
Das Aussehen oder die Herkunft
eines Politikers sollte Nebensache sein.
Und die Aussage "ob Deutschland bereit sei..." => ich
glaube die Deutschen haben in den letzten 70 - 80 Jahren sehr vieles
akzeptiert und für Extremisten können wir auch nichts - die
gibt es überall, siehe Österreich oder in der muslimischen Welt...
Ob allerdings der Kommentar "ParteiFREUNDE" unter dem Foto
jemals gepasst hat, wage ich zu bezweifeln.