08.02.2013 · Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler hat den hessischen Landesvorsitzenden seiner Partei, Jörg Uwe Hahn, gegen den Vorwurf des Rassismus in Schutz genommen. Er verstehe die Aufregung über dessen Interview-Äußerung nicht.
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Der Mann der uns für Frösche in seinem Kochtopf hält
macht auf mich den Eindruck das er sich slebt für etwas besseres hält.
ggf ist es auch Rassismus wenn man denkt das gebürtige Asiaten
selber keine sein können.
Es gibt immer wieder gute Gründe, dass dem Bürger seine
Politiker peinlich sind - schliesslich sind Politiker auch nur Menschen ;-)
Aber Herr Hahn ist mit seiner Äußerung zu Herrn Röslers
Aussehen nicht nur peinlich,
dass war einfach nur DUMM !
... ist MIR das peinlich, so ein Politiker zu haben - als Deutsche !
RASSISMUS???
...die von Herrn Hahn ausgehende Rassismusdebatte um Philipp Rösler
finde ich gut und durchaus berechtigt, ja sogar äusserst wichtig.
Diese Debatte richtet sich nämlich nicht wie Eingangs von den
Medien kommuniziert gegen Rösler, sondern für Herrn
Rösler. In der Tat stellt sich nämlich die Frage, ob der
Deutsche Bürger an sich in der Lage ist, sich von einem anders
aussehenden Menschen regieren zu lassen bzw. sich mit diesem zu
identifizieren?! Um es zu vereinfachen und jetzt den Deutschen aus der
Schusslinie zu nehmen einmal anders gefragt: wie würde es sich im
umgekehrten Fall verhalten? Ein Deutscher als Teil der Regierung in
Asien. Wie würden die Menschen und Wähler dort reagieren,
obwohl dieser Deutsche vielleicht sogar in Asien geboren und dort
aufgewachsen ist. Insofern in den USA Herr Obama die farbigen
Wähler nicht hätte, wäre er sicher auch kein
Präsident in diesem Land!
Meines Erachtens ist das Hauptproblem der Identifikationsfaktor und
nicht Rassismus, auch wen
Herr Hahn - für einen führenden FDP-Berufspolitiker unverzeihliche Dummheit
Inhaltlich ist die Aussage von Herrn Hahn ja verständlich, genauso
wie eine deratige Betrachtung in internen Parteizirkeln.
Schließlich ist dies die gleiche Frage wie die, ob ein Politiker
mit Fistelstimme und Hasenscharte gleich gute Wahlchancen hat, wie seine
Konkurrenten. Aber in die Öffentlichkeit gehört sowas nicht.
In seiner Funktion und Amt müßte Herr Hahn wissen, daß
er sich bei Kontakt mit deutschen Journalisten in einem mit Tretminen
gespickten Feld bewegt. Falls er sonst noch über Qualitäten
verfügt, empfehlen ich der FDP, ihn nur noch im Stillen wirken zu lassen.
Willkommen im Klubforum der Verschwörer!
... arme FAZ.
Entweder Ihr wechselt die Themen oder die Leser!
Könnte es nicht sein, dass es sich hier um ein "konzertierte
Aktion" handelt?
Der talent- und chancenlose Rösler, wird als politischer
FDP-Kleinkünstler bewusst in die Ecke einer ihm
entgegenschlagenden Fremdenfeindlichkeit gestellt, weil der deutsche
Mensch einen Menschen mit Mandelaugen nicht als Minister haben will.
Damit bekämme jede kritische Äußerung zu seiner
politischen Klientelshow den Anstrich der Fremdenfeindlichkeit.
Ein wunderbar hinterlistiger Trick!
Mit dem Durchtreiben des Rassimus-Hahns ist die Sexismus-Sau aus dem
Mediendorf verschwunden. Feiner Journalisten-Ablenkungstrick. Das
»Gesicht der FDP« ist auf Tauchstation und unschädlich.
Alles professioneller gehandhabt als es die SPD mit ihrem
Fettnapfsuchgerät Steinbrück o. ä. je handhaben
könnte.
Mal schaun, was die CDU so auf der Pfanne hat, um vom Getöse um
ihre Schummelschavannette abzulenken.
"grenzdebil"ist ein hartes Wort für eine vielleicht nur so herausgerutschte, unbedachte Äußerung, als klinische Diagnose dürfte es aber zutreffen. Wenn Herr Hahn auf gesellschaftlichen Rassismus hinauswollte, hätte er dies - auch mit deutlicher Bezugnahme auf Herrn Roeslers Physiologie- tun können. Formuliert hat er aber rassistische Vorbehalte gegenüber seinem Parteivorsitzenden, bei denen zunächst durchaus nicht erkennbar ist, dass er sich von ihnen distanziert. Zudem haben seine Worte einen drohenden Unterton, der einem die Sprache verschlägt. Hier hat jemandem sein Unterbewusstws einen Streich gespielt - das ist die freundliche Interpretation des Vorfalls.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.02.2013 09:07 Uhrund deswegen
... sagen die Auländerverbände, mit denen er seit Jahren zusammenarbeitet, dass er nicht rassistisch ist. Sie nutzen bewußt nicht die Möglichkeit, einen unterbewusst rassistisch agierenden Integrationsminister loszuwerden. Meinen Sie das in etwa so?
Es geht doch gar nicht um Hahn oder Rösler, Ziel ist es.........
eine öffentliche Meinung zu provozieren, die die FDP bei der Bevölkerung so diskreditiert, dass bei der kommenden Bundestagswahl möglichst diese Partei unter 5 % bleibt. Nur so kann nämlich erreicht werden, dass es zu einer Rot-Grünen Mehrheit kommt. Vielleicht lassen sich die (linksgerichteten) Medien mit solchen spektakulären Aktionen manipulieren, denn Aufreger verkaufen sich nun mal gut oder erhöhen Quoten. Meine Konsequenz aus den Aktionen Brüderle und Hahn heißt: Ich wähle die FDP obwohl ich kein traditioneller FDP Wähler bin!
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2013 17:44 UhrGratuliere
Ich hoffe Herr Hahn kann sich jetzt aber auch wirklich auf sie verlassen. Er hat sich nämlich viel Mühe gegeben, um ihre "Solidarstimme" zu bekommen, denn sagen wollte er ja eigentlich nur, dass angesichts der unterschwelligen Ressentiments der Deutschen gegen ausländisch aussehende "Obertanen" und als Vizekanzler ist Herr Rösler ja ein solcher, die Regierungsbeteiligung der FDP auf dem Spiel steht. Weh Ihnen, Sie bleiben zu guter Letzt doch einfach zuhause.
Lieber Herr Schuetz
Umberto Eco hat sich mal lustig gemacht über diejenigen, die das
Richtige aus den falschen Gründen tun.
Ich bedaure, dass er nichts gesagt hat zu denen, die wie Sie aus
falschen Gründen das Falsche tun.
Muss ich es also selbst versuchen: Es ist doch wohl Herr Hahn, der da
zuerst gekräht hat und keine finstere linke Kamarilla. Oder wollen
Sie suggerieren, er sei durch eine übele linke Subversion dazu
veranlasst worden, sich zu äußern, wie er es tat? Ist da eine
Verschwörung im Gange? Wird auf Schwache eingeschlagen? Und das,
obwohl diese Partei konsequent für die Stärkung der Starken
(bezogen auf die Vermögensanhäufung) eintritt?
Am Ende fehlt noch Sie erklärten, wer Ihnen gleich die FDP retten
wolle, sei eine Art Polit-Robin-Hood. Am 22. September bin ich auf Ihren
Nekrolog gespannt.
Wozu denn aufregen? In unsrer linksdurchwirkten Journalokratie wird weiterhin krampfhaft nach jeder noch so lächerlichen Gelegenheit gesucht, auf auf die FDP zu schießen und bestmöglich treffen zu können. Trotz des täglich lauter werdenden Beifallgejohles der großen Mehrheit der Nettotransferempfänger im Lande wird es der Journaille wohl nie gelingen, die FDP so tot zu schreiben, wie sie sie sehen moechte. Es wird in diesem Lande nämlich sicher immer mehr als 5% der wahlberechtigten Bevölkerung geben, die genügend Verstand und Übersicht besitzen, um die FDP nicht unter die 5% Huerde fallen zu lassen.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.02.2013 00:46 Uhr"Was ist in einem freiheitlichen Staat dagegen einzuwenden, dass es eine dünne...
... aber reiche Oberschicht gibt?"
Nichts. Aus Sicht der Oberschicht.
Na und?
Was ist in einem freiheitlichen Staat dagegen einzuwenden, dass es eine dünne, aber reiche Oberschicht gibt? Ist immer noch der Arbeiter- und Bauernstaat in den Köpfen? Merke: "Man machrt die Armen nicht reicher, indem man die Reichen arm macht" (Abraham Lincoln)
"Es wird in diesem Lande nämlich sicher immer mehr als 5% der wahlberechtigten Bevölkerung geben, ..
... die genügend Verstand und Übersicht besitzen, um die FDP
nicht unter die 5% Huerde fallen zu lassen."
Richtig, genügend Verstand und Übersicht, ihren
tatsächlichen, erhofften oder meistens nur geträumten sozialen
Status - nämlich einer dünnen, aber reichen Oberschicht
anzugehören - zu erhalten. Salut.
Vielen Dank für diesen Kommentar, den ich gerade ähnlich verfassen wollte. Das eigentlich skandalöse ist doch nicht, dass Herr Hahn etwas rassistisches gesagt hat. Skandalös ist doch, dass er jeden Wähler, der sich im September im Bund und in Hessen erfrecht, nicht die FDP zu wählen, in den Verdacht stellt, dies aus rein rassistischen Gründen getan zu haben. Hier sollen Wähler moralisch unter Druck gesetzt werden, das ist doch der eigentliche Skandal.
als die meisten von uns denken. Wer jetzt beweisen will kein Rassist zu
sein, muss ja wohl FDP-Anhänger werden, oder?
Wer Israels Politik kritisiert, ist ein Antisemit. Herr Broder hat das
ausreichend erklärt.
Wer Amerikas Politik des gezielten Drohnen-Mordens, der Folter und des
Weltführertums schlecht findet, ist antiamerikanisch -
womöglich gar ein antiamerikanischer Rassist, versteckt natürlich.
Wer anderen Frauen als Nofretete auf den Busen guckt, ist ein Sexist.
Und wer Herrn Röslers unsägliche Politik so nennt, der ist
Rassist, ganz klar.
Als reichte Röslers märchenonkelhafte Weltsicht nicht
vollkommen dazu aus, sie abzulehnen. Als wäre es verboten, sich
über Politiker (ja, -innen auch) lustig zu machen. Herr Hahn
führt das letzte Gefecht der FDP, das ist alles. Sie können
das bei Wilhelm Busch nachsehen. Gucken SIe mal nach dem Bild zu der
Textstelle "Jedes legt noch schnell ein Ei ..." . Achten Sie
auf den Hahn.
Er weiss wie er aussieht und ist damit Arzt, Landes- und Bundesminister
geworden. Er weiss auch, dass manche Menschen oft etwas
grobschlächtiger sind und sich nicht unbedingt an pc halten.
Das ist aber nicht sein Problem. Er ist der 'nette Herr Rösler',
der als Wirtschaftsminister, als Vizekanzler und als Parteivorsitzender
eine grobe Fehlbesetzung ist, und deshalb viel Unwillen, auch von
FDP-Sympathisanten, auf sich zieht. Dabei geht es nicht wirklich um
Äusserlichkeiten, auch wenn dies manchmal vorgeschoben wird.
"Textverständnis" -das finde ich gut.
Dann lassen Sie uns doch noch einmal hinschauen. Die Interviewfrage ging auf die Zukunft Röslers als Parteivorsitzender. Hahn verwies auf den Sonderparteitag. Worauf sollen die FDP-Delegierten da achten? Wenn da asiatisches Aussehen eine diskriminierende Rolle spielt, dann passt sich Hahn dem mindestens an - und spielt jetzt in seinen Erläuterungen noch Versteck.
Die FDP sagt, die FDP ist nicht rassistisch, aber die Bürger sind es
Anders kann man die Verteidigungsposition der FDP zur Kritik an den
Hahn'schen Äußerungen nicht deuten.
So, nun dürfen wir - die Bürger - uns schon mal Gedanken
machen, wie wir angesichts der FDP-Unterstellung des Rassismus in
unseren Reihen unsere Unschuld nachweisen. Oder jedenfalls Besserung geloben.
Ich habe zwar noch nirgendwo in meinem engeren oder weiteren Umfeld
Anti-Asiaten-Stimmen wahrgenommen, aber wenn die FDP das behauptet, dann
wird das seine Richtigkeit haben.
Und ich Ahnungsloser habe geglaubt, die niedrigen Umfragewerte für
Herrn Rösler hingen mit seiner offenkundigen Überforderung
zusammen. Weit gefehlt! Es ist der dem Volk immanente Rassismus, der
hier zum Tragen kommt.
Gut, liebe FDP, dass das mal aufgedeckt wurde.
@Paul Franklin: Die FDP beschuldigt die Bürger des unterschwelligen Rassismus
Man muss sich nur die in verschiedenen Medien - darunter auch dem
FAZ-Artikel, auf den sich diese Diskussion bezieht - publizierten
FDP-Reaktionen anschauen. Zitate:
Hahn: „Ich habe darauf hinweisen wollen, dass es in unserer
Gesellschaft einen weit verbreiteten, oft unterschwelligen Rassismus
gibt. Dieses gesellschaftliche Problem darf man nicht totschweigen,
sondern muss es offen ansprechen, um es zu bekämpfen.“
Der Thüringer FDP-Politiker Patrick Kurth bestätigte, dass er
im Zusammenhang mit der Herkunft des in Vietnam geborenen Rösler
rassistische Äußerungen anhören müsse. Der
„Mitteldeutschen Zeitung“ sagte Kurth: „Als
FDP-Mitglied erlebe ich häufig offene oder versteckte rassistische
Äußerungen mit Blick auf Rösler."
Der Vorsitzende der Jungen Liberalen, Lasse Becker: "Ich bekomme am
Wahlkampfstand in der Fußgängerzone zu hören: Ich
würde euch ja wählen, aber dafür müsste erst einmal
der Chinese weg."
Noch Fragen, Herr Franklin?
wählt - leider - Dummschwätzer, Phrasendrescher,
Hütchenspieler, Hochstapler und ähnliche Charaktere in hohe
Ämter. Und liebt obendrein - wenn man den Umfragen glauben soll -
eine Politikerin, die mit der einzig wichtigen Fähigkeit, über
die ein Politiker wenigstens verfügen sollte - Überzeugen
durch Reden - so gut klarkommt wie die FDP mit den Linken.
Meinen Sie nicht auch, Herr Hahn, dass es dieser Gesellschaft, die so
wenig Wert auf die Qualität ihrer Volksvertreter legt,
offensichtlich vollkommen gleichgültig ist, welcher Region dieser
Welt das Gesicht, dass die heiße Luft rauspustet, zuzuordnen
wäre?
so schön, dass wir neben uns keine andere Ethnie - auch auf der Führungsebene - bestehen lassen können? Waren es nicht gerade die Vietnamesen, die sich nach ihrer Flucht vor dem Viet-Cong auf kleinen Nußschalen im südostasiatischem Meer und Ankunft in den Aufnahmeländern, so auch Deutschland, hervorragend integriert haben? Wie viel Solidarität genossen und genießen Vietnamesen denn immer noch hierzulande, und das Recht! Jeder Rassismus bzw. Vorbehalte gerade in Bezug auf Südostasiaten ist völlig unangebracht!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2013 14:15 UhrEs wid Herr Hahn
und Herr rösler das Amt kosten, die FDP ist nicht beliebt. Darüber scheint sich niemand Gedanken zu machen, wie lieblos Politk gemacht wurde, höher, schneller weiter und alles auf Pump! Und Steuern will niemand zahlen, aber fordern.
Rassistischer Angriff auf FDP-Büro in Leipzig
"Über den Jahreswechsel kam es zu einem Anschlag auf das
Wahlkreisbüro der FDP Leipzig. Unbekannte hatten auf die
Fensterscheiben DIN A4 Seiten mit vorbereiteten Aufschriften wie
„Demokratieparasiten“ und „schmeißt den
Viet-schi raus“ geklebt. Weiterhin wurde die Schließanlage
des Büros beschädigt. Es entstand ein Sachschaden im
vierstelligen Bereich. Die FDP Leipzig hat Strafanzeige erstattet."
Keine Reaktion
Einem FDP Integrationsminister, der (wie nun von Rösler und dem
hessischen Ausländerverband bestätigt) "über jeden
Rassismusverdacht erhaben" ist, wird ein Hinweis auf den in
Deutschland grassierenden Rassismus gegen Ostasiaten als rassistische
Äußerung ausgelegt.
Reaktion: Eine Kampagne wird los getreten, die darauf abzielt, den Ruf
von Herrn Hahn zu beschädigen. Das Perfide dabei ist, dass dies
völlig unabhängig vom Ausgang der Debatte auch gelingen wird.
Sein Name wird über Jahre hinweg von der breiten Bevölkerung
mit Rassismus in Verbindung gebracht werden.
Was denn für ein Volk?
Was hat die Zielrichtung der ausländerfeindlichen "Pro-Attacke" mit dem "Volk" zu tun?
Es tut mir leid...
...Herr Rösler sollte es nur in der Hinsicht persönlich nhemen, dass es Angiff auf die ganze FDP ist und an der Fehlpolitik liegt. Gerechtfertigt wird es trotzdem nicht, aber es ist die Konsewuenz wenn eine partei nich umdenkt. ich wpürde solche Anschläge nicht machen, verurteile sie, aber ich weiß, dass Menschen irgenwann so agressiv werden, weil sie nicht gehört werden. Immer am Volk vorbeiregieren und ignorieren schafft Krankeit und Hass. Die Menschen sind so. Der Zorn des Volkes entlädt sich und manchmal ist er auch berechtigt! Das Wegschauen der Politik ist mit dafür verantwortlich.
Rassismus-Zuweisung an das Wählervolk
Bislang habe ich noch keine ernst zu nehmende Stellungnahme gelesen, die Herrn Hahn selbst Rassismus vorwirft. Dennoch ist seine Äußerung rassistisch, in dem er dem Volk eine entsprechende Einstellung attestiert. Mag sein, daß 3 oder 4 % der Bevölkerung so denkt und das ist natürlich gefährlich viel für eine Partei die einen ebenso geringen Stimmenanteil hat. Da will man schon mal vorbauen, wenn's am Ende nicht langt - der (rassistische) Wähler ist schuld!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2013 13:52 UhrIst es jetzt schon rassistisch
anderen Rassismus zu unterstellen? Außerdem hat er nicht gesagt, dass Deutschland noch nicht bereit für einen asiatischstämmigen Vizekanzler wäre, sondern er hat in Frage gestellt, ob die deutsche Bevölkerung bereit wäre, einen solchen weiterhin zu akzeptieren. Und ich finde diese Frage durchaus berechtigt. Man wirft ihm vor allem sein Äußeres vor und behauptet, er sehe "zu jung" aus, um Führungsstärke zu demonstrieren. Bei aller berechtigten Kritik an seiner Arbeit: Wer von denen, die ihn "Fipsie" nennen, bewusst oder unbewusst eigentlich "Viet-schie" meinen, ist eine schwer zu klärende, aber berechtigte Frage. Ich glaube, es sind mehr als man denkt.
"Bei NN würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere
Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch
aussehenden/moslemischen/Schwulen/Lehrer/Juristen/Behinderten
Vizekanzler/Minister/Kanzler auch noch länger zu akzeptieren."
Ein Politiker, der in einem Interview zweideutige Aussagen macht, ist
dumm. Dumm sind auch die Journalisten, die hier nicht hinterfragen,
sondern kommentarlos zur nächsten Frage übergehen. Das zeigt
doch, dass einige Politiker und Journalisten ihr Handwerk offensichtlich
nicht verstehen und im "Praktikantenstatus" stehen geblieben
sind. Und gerade ein "gelernter" Jurist, wie Herr Hahn, sollte
doch wissen, was mehrdeutige Aussagen bewirken können. Aber auch
hier zeigt sich, dass viele Juristen überheblich sind und sich
selbst überschätzen. Und von solchen haben wir zu viele in den
Länderparlamenten u. im Bundestag.
Und sie, Herr Wolf,...
... haben noch nie etwas geäußert, dass Sie als völlig klar empfanden und von anderen aber anders aufgefasst wurde als Sie es meinten? Das ist Ihnen noch nie passiert? Glückwunsch! Mir dagegen ist so etwas durchaus schon passiert und ich nehme trotzdem in Anspruch, nicht dumm zu sein.