21.04.2012 · Der FDP-Vorsitzende Rösler hat auf dem Bundesparteitag in einer kämpferischen Rede alle anderen Parteien heftig attackiert. Außer der FDP gebe es in Deutschland „nur noch sozialdemokratische Parteien“, sagte er. Die Piraten nannte er „eine Linkspartei mit Internetanschluss“.
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hat ziemlich ernste Probleme: Verdrängung und Projektion.
Tatsächlich gehört die FDP maßgeblich zum Einheitsbrei
im Deutschen Bundestag, denn die einzige Partei, die tatsächlich
eine andere Politik will, ist die Linke. Diese wird aber von allen -
inklusive der Medien - gemieden. Die Angst vor einem neuen Sozialismus
geht um in Deutschland. Dann doch lieber einen politischen Kurs fahren
wie die Amerikaner: 40 Millionen leben von Lebensmittelmarken, die
Arbeitslosigkeit auf Rekordniveau, horrende Staatsverschuldung, kaum
Exporterlöse, etc., etc. Das einzige was die Amis noch exportieren
sind wertlose Dollar, mit denen sie die ganze Weltwirtschaft knebeln.
Vielleicht ist es das, was die FDP will: alles so machen wie der
große Verbündete USA. Die FDP hat immer noch nicht
verstanden, dass ihre Politik alles nur verschlimmert. Aber was rege ich
mich auf, die nächsten Wahlen sind ja bald und die FDP wird sich
selbst erledigen ...
Einheitsbrei - Warnung von Rösler
Ein jeder Beobachter durfte feststellen, dass der Bundesparteitag eine Farce war. Anstatt darüber zu diskutieren was die Ursachen des Niedergangs der FDP sind, wurde Harmonie eingefordert und Kritik verboten. Die Angst, welche die Boy-Group umtreibt ist verständlich, geht es doch zum Teil um ihre Versorgungsposten - sprich Mandate - Der Wähler ist nun gefordert, ihnen die Quittung zu präsentieren und sie aus den Landesparlamenten hinaus zu jagen. Erst wenn diese zum Klientelwahlverein mutierten Partei ein echtes Programm in Verbindung mit glaubhaften Politikern hat, kann ein Neuanfang beginnen. Dann aber ohne Niebel, Westerwelle, Rösler Lindner und weitere. Überheblich dümmliche und nur dem eigenem Vorteil gegenüber verpflichtete Politiker haben wir zur Genüge. Dazu benötigen wir keine FDP in ihrer jetzigen Aufstellung. Schickt sie zwecks Erneuerung in die außerparlamentarischen Opposition. Am Wahltag wird sich zeigen, wie klug oder dumm der Souverän - das Volk - ist.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.04.2012 14:04 UhrGenau!
Es ging ja durch die gesamte Presse, wie die FDP in denen von ihr geführten Ministerien den eigenen Leuten Posten zuschachert. Da spielt Qualifikation keine Rolle, nur noch Versorgungssicherheit. Das ist eben der "freie Markt" einer FDP - dieser Verein führt jegichen Freiheitsbegriff ad absurdum. Eucken würde im Grab rotieren, wenn er wüßte, was die FDP in seinem Namen so treibt ...
Rösler warnt vor dem „schwarz-rot-grünen Einheitsbrei“ - Huch, ein Zucken geht durch das Land. Rösler, der unbequeme Mahner, hat jetzt mal so richtig gezeigt, was er für ein intellektuell brillanter Analyst ist. Das mit dem „schwarz-rot-grünen Einheitsbrei“ hat er sich bestimmt auch ganz alleine ausgedacht und nirgendwo abgeschreiben und ich habe es auch noch nie vorher gehört. Auch das mit den „nur noch sozialdemokratische Parteien“ kann ja nur eine intellektuelle Eigenleistung des profilierten Charakterkopfes Röslers sein, der uns und seine Partei in eine lichte Zukunft führen wird.
Was ist nur aus der FDP geworden
NIEMALS, NIEMALS, NIEMALS hätte es unter Otto Lambsdorff die
Zustimmung zu dieser gigantischen Verschwendung namens Herdprämie
gegeben. Niemals hätte ein Gerhart Baum im Bundestag der
Vorratsdatenschnüffelei seinen Segen gegeben. Und niemals
hätte es ein Hans-Dietrich Genscher geschafft einen so farb- und
einflusslosen Außenminister abzugeben. Mein Gott, man muss sich ja
schämen, jemals mit dieser Partei sympathisiert zu haben.
Und jetzt will uns die Partei, die jahrelang das Thema "Steuern
runter" wie einen heiligen Gral vor sich hertrug auch noch etwas
von Fiskalpolitik und Entschuldung erzählen? Erbärmlich.
Eine seltsame Gleichung des Herrn Lindner
Selbstbewusstsein und Bescheidenheit ergäben Souveränität, behauptet der Jungfunktionär Lindner. Er will uns weismachen, dass das die neu-alten Tugenden der FDP seien. Es darf gelacht werden. Er wie seine gesamte FDP-Clique von Jung-Karrieristen sind erstens alles andere als selbstbewusst und bescheiden, sondern hilflos und grundlos eitel bis zur Schmerzgrenze. Wäre es anders, so wären sie nicht in Spitzenjobs ihrer Partei, da sie bisher nichts Positives geleistet haben. Die FDP ihrerseits mit ihren drei Prozent Wählerzustimmung ist gleichfalls nicht bescheiden, sondern versorgt ihre Funktionäre (mit und ohne erschwindelte Doktortitel) mit lukrativen Pfründen. Zweitens sind sie alles andere als souverän, sonst wären sie der bräsigen Frau Merkel und ihrem Adlatus Schäuble längst in den Arm gefallen bei deren Zerstörungswerk an der deutschen Wirtschaft, Volkssubstanz und demokratischen Souveränität. Merke: Wer die Souveränität des Volkes nicht verteidigt, ist selbst niemals souverän.
Bei dem vorhandenen Einheitsbrei will er wohl seinen Verein ausschließen? M.E. völlig realitätsfremd, dieser Mann und sein Verein.
Was braucht die Politik? Ist Politik schwer?
Nein, die Politik ist nicht schwer. Die Politik braucht gesunden
Menschenverstand. Nicht mehr und nicht weniger.
Rückblick: Als Adenauer nach dem Krieg unser erster Kanzler war,
sah er mit seinem gesunden Menschenverstand, daß der Kommunismus
keine Lösung für Deutschland sein konnte. Adenauer war, zur
Erinnerung, Oberbürgermeister von Köln eher ihn die Nazis absägten.
Adenauer setzte auf den Westen und ließ sich nicht von den Russen
ködern. Das war gut so.
Heute brauchen wir auch gesunden Menschenverstand. Deutschland ist ein
großes Industrieland. Die PIGGS-Länder können nicht
dieselbe Währung haben wie Deutschland. Die müssen abwerten können.
Die FDP hätte das der Kanzlerin klarmachen müssen. Sie
hätte notfalls aus der Regierung austreten müssen. Sie
hätte klare Position beziehen müssen. Sie hätte dann
heute mind. 20% der Wählerstimmen, sehr wahrscheinlich mehr. Dazu
gehört gesunder Menschenverstand. Und das haben die Bubis der FDP
nicht. Und darum ist es auch bald zuende mit FDP.
Der sollte mal ganz vorsichtig sein
Meiner Meinung nach sollten Herr Rösler und seine FDP erst einmal wieder versuchen in die Landtäge reinzukommen, in denen sie (bald) nicht mehr sitzen.
Ein verlorenes Vertrauen wieder zu gewinnen, bedarf mehr als .....!
Eine Partei, deren Führungs-Elite wie „ Hohe Priester „
über Jahre nur drei Götzen wie - „ den Jugendwahn - das
Managergehalt - die Steuersenkungen für das Kapital „ - stets
predigt, angebetet und ständig vorlebt, erhält nun ihre
Quittung dafür und muss sich damit abfinden über Jahre als
eine kleine politische Sekte ihr politisches Dasein zu fristen!
Viele große Worte und Reden und ein zu sehr nach Beliebigkeit
formuliertes Grundsatzprogramm werden da keine „ Göttlichen
Wunder „ bewirken.
Diese FDP muss in Zukunft durch politischen Handel für das
Allgemeinwohl mit glaubwürdigen neuen Führungskräften
sich neu beweisen oder sie ist Geschichte!!!
Da wird bis zu einer Billion Euro für andere EU-Staaten genehmigt, auch von Herrn Rösler und auf der anderen Seite zeigt sich die BayernFDP knausrig, wenn man lediglich eine Bürgschaft in Millionenhöhe für eine Auffanggesellschaft der Schleckerfrauen geben sollte. Aber das sind ja keine systemrelevanten Jobs und diese Frauen werden schon irgendwo eine Putzstelle für 3 Euro die Stunde ergattern. Die FDP ist auch nicht systemrelevant, und Herr Rösler wird sicherlich auch anderswo einen Job ergattern. Dann kann er mal berechnen und feststellen, dass der Fiskus der größte Abgreifer beim Sprit ist, und er als Mitglied des Parlaments für eine Senkung stimmen hätte können. So als Steuerentlastung für das breite Volk.
wird nicht am Hindukusch, sondern in Brüssel verteidigt –
oder auch nicht. Dort wäre es Aufgabe der FDP gewesen,
Stehvermögen zu zeigen, dort hätte sie den Euro retten sollen,
indem sie vor zwei Jahren Griechenland mit dem großen
Zapfenstreich und 50 Milliarden Handgeld höflich aus dem Euro
entlassen hätte.
Dann müsste sie heute nicht die Brosamen aufpicken, die ihr ein
paar tierliebe Wähler (und ab und zu auch die Kanzlerin) noch
hinwerfen.
Wunderbar ...
"Deutschlands Freiheit wird nicht am Hindukusch, sondern in Brüssel verteidigt" .... besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Danke.
Die Leute... wie es immer so schön heißt...
Die Leute, die wählen die Piraten. Nicht, weil die so
vertrauensvoll sind, nicht weil die so viel Ahnung haben. Nein, die
Leute, die wählen die Piraten, weil sie bei denen noch einen Funken
Menschenverstand vermuten - eher sie überhaupt nicht mehr wählen.
Wenn man sich die Bubitruppe der FDP ansieht- Leute wie Erler, Mende,
Dehler usw. werden sich im Grab umdrehen. Die hätten diese Fuzzis
nicht einmal mit dem A... angeguckt. Die wollen freidemokratische
Politik vertreten? Eine Lachnummer, diese Figuren. Alle, wie sie da
sind. Ohne Ausnahme.
Und die Oberlachnummer ist der Außenminister. Wenn man sich den
alten Genschman ansieht, was war das ein Kaliber gegen Westerwelle!!!
Und dann hatte die FDP noch eine Riesenchange, haben die Jungfuzzis
jedoch nicht erkannt. Die hätten sich gegen Merkels
Deutschlandausverkauf (genannt Rettungsschirme) stemmen sollen, auch mit
Risiko des Regierungsverlustes. Das hätte sie geretten. Das war
die---die---die Change. Aber es gab nur eine Change. Aus!
Ein durch Missbrauch verlorenes Vertrauen wieder zu gewinnen, bedarf mehr als .....!
Eine Partei, deren Führungselite wie „ Hohe Priester
„ über Jahr
nur 3 Götzen wie wie „ den Jugendwahn , Managergehalt und
Steuersenkungen für das Kapital „ stets gepredigt, angebetet und
ständig vorleben, erhält nun ihre Quittung dafür und muss
sich damit
abfinden über Jahre als eine kleine politische Sekte ihr Dasein zu fristen
Viele große Worte und Reden und ein sehr nach Beliebigkeit formuliertes
Grundsatzprogramm werden da keine „ Göttlichen Wunder „
bewirken.
Diese FDP muss in Zukunft durch politischen Handel für das Allgemeinwohl
mit glaubwürdigen neuen Führungskräften beweisen oder
sie ist Geschichte
geworden!
Nicht bloß REDEN -- entsprechendes HANDELN ist gefragt
Das Gerede von Rösler kann man (leider) nur als Geschwätz abtun. Im RegierungsHANDELN hat die FDP das Gegenteil getan -- jeden sozialistischen dummen Vorschlag abgenickt. Aus lauter Opportunismus.
Chance auf persönliche Größe verpasst
Schade, dass Herr Rösler nicht merkt, dass er keine
Führungspersönlichkeit ist, kein Charisma besitzt und nicht
gut reden kann.
Wenigstens hätte er eine gewisse Größe gezeigt, wenn er
aus dieser Erkenntnis heraus der Zukunft der FDP wegen und letztlich
sich selbst zuliebe den Führungsstab gleich und von sich aus an
Lindner weitergereicht hätte.
So aber wird er der politischen Eigendynamik wegen doch in absehbarer
Zeit unfreiwillig weichen müssen.
Rösler warnt vor dem „schwarz-rot-grünen Einheitsbrei“
Herr Rösler, sie haben vergessen zu warnen, vor dem „schwarz-rot-grün-gelben Einheitsbrei“. Herr Rösler, worin untercheidet sich die FDP von anderen Parteien? Entschlankung des Staates, so wie jetzt bei der Überwachung der Ölmultis? Transfer an Minderleister in der EU? Marktwirtschaft gibts mit der FDP nur für kleine Leute, für die Ein-Euro-Jober (Leistung muss sich wieder lohnen), für die FDP-Klientel gibt es Apothekenmonopole, regulierte Anwaltshonorare, Tankstellenmonopole, Bankensubventionen und Exportsubventionen ("Euro=der Steuerzahler bürgt für die Exportgewinne der Unternehmen"). Oder Stellen im "unnötigen" Entwicklungsminsterium, sowie Abnickerpöstchen in den Parlamenten mit erschwindelten Doktortiteln.
Einheitsbrei? den Saucenbinder in dem bisherigen Brei hat immer die FDP abgegeben!
Ich hatte mir mal die Synopse der Wahlprogramme der Friedrich Naumann
Stiftung vom Juli 2009 zu Gemüte geführt und jetzt nochmals
reingeschaut: ich sehe kein Lücke in die die FDP mit ihrer heutigen
Vorstellung hineinpasst noch finde ich in den Ausführungen von
anderen Parteiprogrammen Passagen, die liberalen Einstellungen abholt wären.
Es ist doch so:
Die FDP ist überflüssig!
S.
Das neue FDP-Grundsatzprogramm sagt doch alles: Vorwärts in die Schuldenunion!
Was lesen wir im FDP-Programm: «Notwendig sei eine Vertiefung der
EU mit dem Ziel der Schaffung einer politischen Union… Am Ende
der Entwicklung solle ein… europäischer Bundesstaat
stehen.» Hier steht offenbar das System BRD Pate: Der Bundesstaat
wird natürlich eigene Steuern einziehen und eigene Schulden machen,
die dann gleichmäßig auf die Kappe aller EU-Bürger
gehen. Damit nicht genug: Da die Deutschen mit ihren wenigen
Gleichgesinnten in diesem Superstaat eine eher kleine Minderheit
darstellen, wird die Mehrheit einen Länderfinanzausgleich
organisieren, der sich gewaschen hat. Die Folgen sind bekannt: Wer
Schulden macht, wird vom System belohnt, wer spart, wird bestraft. Und
das Schlimmste: Aus einem Staatenbund könnte man wieder austreten,
ein BUNDESSTAAT aber ist als ewiges Gefängnis konzipiert. Wenn uns
die südländischen Knastbrüder auch noch so sehr
ausbeuten: Hier gibt’s kein Entrinnen mehr!
Danke, liebe FDP, auf solche «liberalen» Geistesblitze haben
wir gerade noch gewartet!
"Als sie das Ziel aus den Augen verloren, verdoppelten sie ihre Anstrengungen" (Mark Twain)
Parteitag bei den Neoliberalen ist wie politischer Aschermittwoch in der
CSU. "Hier steht die Freiheitsstatue dieser Republik"
dröhnte einst Westerwelle. Rösler geht der Allerwerteste auf
Grundeis, er sollte Kabarett machen oder nimmt hier einer die Boygroup
noch ernst?
Zurücklehnen, mag noch jemand Popcorn?
Besser Einheitsbrei als FinanzDesasterPartei
Deutschland darf nie wieder mit FDP-Hilfe regiert werden. U.a. diesen
Deregulierern haben wir das Finanzdesaster zu verdanken. Wer alles
liberalisiert lässt die Arbeit aussen vor.
Von Leistung zu sprechen war im neoliberalen Kontext fast schon
gleichbedeutend mit Betrug, denn die Rechenspiele der Liberalen fanden
viel zu häufig im rechtsfreien Raum statt. Man hat den Menschen
bedenkenlos Träume verkauft, ohne auch nur die geringste
Gegenfinanzierung ins Auge zu fassen. Der Staat sollte als Unternehmer
abdanken und auch keine Steuern mehr erheben. Damit landeten wir
automatisch in der Schuldenfalle.
Sich ausserdem all der Menschen zu entledigen, die vorwiegend Kosten
verursachen, ist nicht liberal sondern fast schon stalinistisch.
Deshalb nie wieder FDP !!!