08.03.2007 · Was Unionsfraktionschef Kauder noch ermitteln will, ist für Bundeskanzlerin Merkel schon klar: Es fehlt an Betreuungsplätzen für Kinder. Wegen Kauders Kontra zu den Plänen von Familienministerin von der Leyen ist die Kanzlerin angeblich „stinksauer“.
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Nur 20 % der Eltern haben Bedarf...
an Krippenplätzen! Nach der emnid-Umfrage vom April 2006 möchten 67 % der Eltern in den ersten 3 Jahren ihre Kinder zu Hause erziehen, wenn sie es sich nur finanziell leisten könnten. Mittlerweile gehen Stastistiken sogar von bis zu 80 % der Eltern aus, die gerne bei ihren Kindern zu Hause bleiben möchten. Jedoch haben diese 80 % der Eltern Bedarf an gerechter finanzieller Unterstützung durch den Staat in den ersten 3 Jahren, ganz einfach, indem diese Familien das Geld, das Krippenplätze kosten würden, direkt in die Hand bekommen. Diese Unterstützung käme den Staat weitaus billiger, als die Krippenplätze zu finanzieren! Und es hätte den Nebeneffekt, dass mehr Geburten erwartet werden könnten. Von der Leyen erwartet mit ihren Krippenideen gerade sogar weniger Geburten als bisher!
Wir brauchen eigene 4,5 Kinder pro gebärfähiger Frau um die eigene Rente zu sichern. Deshalb müssen alle Anstrengungen in die Richtung gehen, Eltern, Frauen, Männer zu ermutigen und zu unterstützen, Mut zu viel mehr Kindern zu haben. Jedoch gehen die Bemühungen der Regierung einseitig in die andere, völlig falsche Richtung: Erwerbstätige sollen gefördert werden. So gibt es niemals mehr Kinder.
Die Männer in der CDU/CSU sollten den irrigen Ideen von v. d. Leyen u. Fr. Merkel keinen Millimeter nachgeben, sondern diese feministischen Träume geschlossen zurückweisen.
Gründe für die Einführung staatlicher Kinderverwahranstalten gibt es nicht. Genug dagegen. Die Geburtenrate wird noch mehr sinken (s. neue Bundesländer), die Ehe wird noch mehr erodieren, den Kleinen Kindern wird ein Schaden zugefügt, der ein Leben lang nachwirkt.
Hier sei nocheinmal auf das Interview von Brigitta vom Lehn mit Gordon Neufeld in der Welt vom 10. Febr. 2007 mit dem Titel: "Warum sich Zehnjährige umbringen" verwiesen.
Die WELT hat den Artikel inzwischen leider vom Netz genommen, offenbar passt er nicht in die gegenwärtige Debatte. Hier kann man einen Teil des Interviews noch einmal nachlesen:
http://studgendeutsch.blogspot.com/2007/02/fremdbetreuung-von-kindern-der-richtige.html#links
Mit der Politik die die Frauen v. d. Leyen und Merken machen schaden sie der Zukunft des Landes. Die psychische Gesundheit der zukünftigen Generation wird leichtfertig verscherbelt, nicht um damit zu einer höheren Geburtenrate zu kommen (s.o.), sondern weiblicher Egoismen wegen.
Mit welchem Recht?
Es ist schon fast normal, dass man über angebliche Zerwürfnisse redet und das ganze fürs Publikum als "stinksauer" verpackt. So werden politische Debatten vermenschelt und wer glaubt eigentlich uns damit einen Dienst zu erweisen.
Andererseits kennt man die Methode auch bei der Bedarfsfeststellung: Plötzlich fehlen 500.000 Krippenplätze und Figuren wie der Herr Beck aus Rheinland Pfalz "glauben", dass diese Zahl stimmt. Schon wird sie dann zur gegebenen Größe?
Mit kinderfreundlichen Parolen hofft gar mancher zu Amt und Würden zu gelangen. Nur wie steht es um unsere Bereitschaft, Verantwortung für unsere Kinder zu zeigen. Da könnte fast jeder der 'Landesväter' sprich Ministerpräsidenten ein Beispiel geben, indem er sich strickt nach der Strassenverkehrsordnung chauffieren lässt und nicht permanent Sonderrechte für sich und seinen Geleitschutz beansprucht. Wie lächerlich die Begründungen ausfallen, warum sie in zu großen Limousinen kutschiert werden müssen und mit Kilometerleistungen prahlen, die sie vorgeblich in unserem Interesse zurücklegen, wer mag das noch hören?
...mehr Wert legt auf *Wähler*, welche die Heuchelei um die Staatskrippen durchschauen?
Wenn Frau Merkel, Bundeskanzlerin, stinksauer auf Herrn Kauder, Fraktionsvorsitzender Union, ist -und das sicher nicht zum ersten Mal- ja, warum schmeißt sie ihn -s. o. wg. Hierarchie- dann nicht endlich raus?