16.04.2012 · Familienministerin Kristina Schröder (CDU) hat angeblich eine Meinung zum Betreuungsgeld, aber sie will sie derzeit nicht äußern. Es zeugt nicht nur von politischer Schwäche, wenn Worten keine Taten folgen, sondern auch, wenn auf Schweigen keine Tat folgt.
Von Stephan Löwenstein, BerlinRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Sieht man mal wieder, wer in der freien Wirtschaft nichts wird, geht in die Politik. Bevor man Hartz4 nimmt, dann lieber Abgeordnetengehalt, ein Auto, ein Büro, den Mann als Staatssekretär in Innenministerium und schon braucht man nicht´s mehr machen als abkassieren. Kitaplatz für ihr Kind brauchen sie auch nicht mehr, denn Mutti hat Gleitzeit. Notfalls passt Tante Merkel mal für ne Stunde auf. Bildungsreisen mit der Delegation nach Rom und dann noch zum Papst ist doch mal ne schöne Ablenkung. Wenn ich mir das so vorstelle, werde ich auch Mitglied bei der CDU/CSU. "Viva Kristina" . Mach weiter so, dein Doktorand ist Stolz auf Dich !
"Nichts ist öder als die Politik von Frau Schröder!"
so niederschmetternd ist das allgemeine Urteil über die Politik von
Frau Schröder! Seit über zwei Jahren sitzt sie im Kabinett und
hat absolut noch nichts auf die Reihe gebracht!
Ach so, sie hat ja ein Buch geschrieben und jetzt herausgegeben, was
Frau Schröders Gedankenwelt dem geneigten Leser näher bringen
und verständlich machen soll. Über einen ersten, sehr
treffenden Kommentar der ARD über dieses Buch habe ich mich sehr
amüsiert. ich werde es mir nicht für 19,80 € kaufen!
"Es zeugt nicht nur von politischer Schwäche, wenn Worten
keine Taten folgen, sondern auch, wenn auf Schweigen keine Tat folgt."
Mit diesem Satz im Artikel beschreiben sie das, was den
Stammtischpolitikern schon lange aufgefallen ist.
Welcher Politiker hat in den letzten zwanzig Jahren schon mal klar
erkennen lassen, daß er SEINE Wahlversprechen in irgend einer
Weise auch für sich und seine Wähler erfüllt hat?
Ich lasse mich gern belehren, wenn man mir mit Fakten meine Annahme
widerlegt.
Diese Frau will sich profilieren, indem sie dazu noch verlauten
läßt, sie werde ein Buch schreiben. Daraufhin frage ich mich,
wie ist denn nun die Belastung in einem Ministerium, wenn man die Zeit
hat sich mit solch einer aufwendigen Freizeitbeschäftigung zu
betätigen. Uns wird doch erklärt, die Politik sei ein
Fulltimejob, wo man nicht zur Ruhe kommt und vor lauter Stress die
Belastung ungeheuer sei.
Oder wird uns auch diesbezüglich die Hucke vollgelogen?
Frau Schröder als Frauenideal der Zukunft?
Starke Frauen braucht das Land: viele sinnvolle Ideen, aber auch Durchsetzungskraft, um sie zu realisieren. Frau Schröder scheint eher das Gegenteil beweisen zu wollen: viele Ideen, aber keine Durchsetzungskraft. So langsam frage ich mich, ob die CDU-Fraktion an der Frauenquote berechtigte Zweifel aufbaut, was ich anfürsich für sehr schade halte. Jedenfalls arbeitet sie durch ihre Taten daran, die Sinnhaftigkeit einer gesetzlichen Frauenquote berechtigt in Frage zu stellen. Bei ihrer Vorgängerin Frau von der Leyen war das noch deutlich anders.
Das Betreuungsgeld ist ein Fehler. Es ist weder gut für die Kinder, noch für die Mütter, die zuhause bleiben. Frau Schröder sollte sich lieber mal Gedanken machen, wie sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern kann. Damit wäre dann auch allen geholfen
... oder liege ich mit meiner Einschätzung richtig, dass Frau
Schröder bisher eigentlich noch gar nichts sinnvolles erreicht hat?
Ich lasse mich gerne belehren, aber führt man sich diverse
Interviews der letzten Zeit mit Frau Schröder vor Augen (youtube
ist da eine tolle Hilfe) wird man das Gefühl nicht los, das Sie
quasi eh zu allem eine Meinung hat, aber einfach nicht fähig ist,
diese verständlich an den Mann zu bringen. Vielmehr wird arrogant
und aggressiv eine gewisse Unsicherheit und oftmals schlicht
Unwissenheit überspielt, die den Betrachter und Zuhörer immer
wieder ratlos bis betroffen zurück lässt.
Nebenbei finde ich es persönlich doch recht erstaunlich, dass
unsere Familienministerin ihre Babypause dazu nutzt ein Buch zu
schreiben. Ich hab mich in dieser Zeit mit unserem Nachwuchs
beschäftigt ...
Ich möchte auch nicht behaupten ...
... das Frau Schröder gar nichts erreicht hat, jedoch sollte
Positives und Negatives doch bitteschön gleichermaßen
betrachtet werden. Und ich denke das im Besonderen eine ihrer
jüngeren Aussagen ein ganz gewaltiges negatives Potential hatte.
Oder ist es Ihrer Meinung nach richtig, dass das von Frau S. erfundene
Thema "Deutschenfeindlichkeit" in allen möglichen
Kanälen über Wochen breitgetreten wurde? Ein in meinen Ohren
fürchterliches, populistisches Gefasel war da zu vernehmen, das
meiner Meinung nach in eine andere Zeit unseres Landes gehört und
Herrn Grass wie einen Waisenknaben aussehen lässt.
"Jung und blond = doof und inkompetent" würde ich so
nicht sagen, nur sollte die Frage erlaubt sein was Frau Schröder
vor ihrer erste "Berufung" in den Bundestag eigentlich
für Qualifikationen hatte, die selbige überhaupt
rechtfertigen. Keine?!
Nebenbei sollten Sie sich mal fragen, wieso wir denn einen
Freiwilligendienst überhaupt brauchen? Und achja: Wo sind denn die
ganzen tollen Kitas?
Wer nicht sehen will
Bei allem respekt, da haben Sie aber einiges nicht mitbekommen.
Schröder hat eingeführt:
- den Bundesfreiwilligendienst (über den zunächst alle
gelästert haben, jetzt ist er das erfolgreichste engamentpolitische
Projekt, das wir jemals hatten)
- das Bundeskinderschutzgesetz (an welchem von der Leyen noch
gescheitert ist. Das gesetz ist verbunden mit einem
flächendeckenden Ausbau von Familienhebammen)
- das Programm für Sprachkitas, dank der 4000 Kitas in Deutschland
zu Sprach-und Integrationskitas ausgebaut werden mit extra Erziehern)
- die Familienpflegezeit etc.
Wollen Sie noch mehr? Welche/r andere Minister/Ministerin kann soviel nachweisen.
Das Problem ist doch, dass Schröder eine junge blonde Frau ist und
dass man als junge blonde Frau in diesem Land erstmal als doof und
kompetenzlos gilt. (Und dass alles, was dagegen spricht, einfach
ignoriert wird).
Sie kann es (noch) nicht (können)...
Es ist nun einfach bedenklich, wenn junge Leute ohne Lebenserfahrung
derart Verantwortung für wichtige Resorts übernehmen sollen.
Gerade fürs Familienministerium braucht man gestandene
Persönlichkeiten mit bereits vorweisbarer Lebensleistung. So wie
die Boygroup von der FDP und Kristinchen Schröder daherkommen,
muß ich oft nachsichtig schnunzeln.
So ist es
Und den Piraten wirft man direkt ins Gesicht, daß sie nicht
regierungsfähig seien.
Beim eigenen "Jungvolk" sieht man dies natürlich
gelassener, weil man dies ja an der Parteileine hat. Da wird dann
"korrigierend" Eingegriffen, Hauptsache man sitzt an den
Hebeln der Macht, pfeif dabei auf die, welche dafür stimmten,
daß man dorthin gelangte.
ist glaube ich noch ein wenig jung..... ehrgeizig ist sie ja...... könnte noch was aus ihr werden?
Stephan Löwenstein Jahrgang 1968, politischer Korrespondent für Österreich und Ungarn mit Sitz in Wien.
Jüngste Beiträge