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F.A.S. Exklusiv : Union will bei Rückkehrrecht in Vollzeit mit SPD weiter verhandeln

  • Aktualisiert am

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer Bild: EPA

Die Union will weiter beim Gesetz für ein Recht auf Rückkehr in Vollzeit verhandeln, sagt die Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer der F.A.S. Auch für Andrea Nahles und die SPD hat sie Wünsche.

          CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.) angekündigt, dass die Union weitere Verhandlungen beim Thema Brückenteilzeit will. Der zuständige Arbeitsminister Hubertus Heil von der SPD habe für seinen Gesetzestext  einen alten Referentenentwurf zur Grundlage genommen, der eigentlich schon als erledigt gegolten habe. Es gebe da noch viele strittige Punkte, sagte Kramp-Karrenbauer der F.A.S. „Wir müssen einiges verhandeln. So einfach geht es nicht.“

          Kern des Gesetzes ist das Recht auf Rückkehr aus Teilzeit in Vollzeit. Die Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles hatte angekündigt, das Gesetz noch vor der Sommerpause durch den Bundestag zu bringen. Das Vorhaben stand schon im vergangenen Koalitionsvertrag, scheiterte damals aber kurz vor Ende der Wahlperiode.

          Zugleich wünschte Kramp-Karrenbauer im Gespräch mit der F.A.S. Nahles bei der Wahl zur SPD-Vorsitzenden ein gutes Ergebnis. Eine SPD, die sich wieder erholt, sei gut für das Parteiensystem, sagte sie der F.A.S. Und im Übrigen auch ein Anreiz für die CDU, „um wieder durch eigene Stärke zu überzeugen“.

          Lesen Sie das komplette Interview in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 22. April 2018 oder im E-Paper.

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