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Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Wulff war knapp bei Kasse

 ·  Der frühere Bundespräsident Christian Wulff war nach seiner Scheidung knapp bei Kasse. Nach F.A.S.-Informationen hat der Unternehmer Egon Geerkens gegenüber der Staatsanwaltschaft Hannover Details genannt. Nach einem Bericht hat Bettina Wulff in dem Verfahren gegen ihren Mann überraschend ausgesagt.

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Wolfgang Richter

Peinlich

Klar, eine Scheidung ist teuer.
Aber hat Bettina Wulff ihren Mann geliebt oder 7er BMWs, 5*-Hotels und luxuriöse Urlaube?
Im ersten Fall hätte etwas Bescheidenheit das Paar sympathisch gemacht, im zweiten Fall kann man die Beziehung sowieso vergessen.
Ein 5er-BMW und ein 4*-Hotel hätte es auch getan. Nicht ganz so chic, aber ehrlich selbst bezahlt.

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Peter Herbeck M.A.

Staatsanwalt will Zwischenstand der Ermittlungen bekanntgeben, korrekt. Aber alles andere....

...... diese Aussagen vor der Staatsanwaltschaft von Geerkens etc. . Warum werden derartige Informationen vorab bekannt bzw. müssen bekannt werden. Hätte gerne mal das login der HStA Hannover. Dies ist ein bißchen befremdlich von der rechtlichen Seite her. Dies Niveau traute ich eher der BILD zu bzw. der englischen Boulevardpresse. Oder gehört dies inzwischen bei der Spaßgesellschaft einfach dazu ???

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Robert Hamacher

Auf Seite 1 das, was allenfalls auf Seite 6 u.f. gehört ...

Es scheint der Ruch der früheren Tat zu sein, dass eines der zentralen Kampagnenmedien zur Jahreswende sich zur nächsten Jahreswende immer noch bemüßigt fühlt, im immer stärker eingetrübten Sumpf nach nicht vorhandenem Informationsgold herumzufischen.

Dass die ermittelnde Staatsanwaltschaft bis zum letzten noch akzeptablen Termin (und längst darüber hinaus) versucht, aus der langwierigen Ermittlungsphase zu einer veritablen Anklage zu gelangen, ist verständlich, da diese Staatsanwaltwaltschaft ursächlich für den formalen Rücktritt verantwortlich zeichnet und dieses zumindest unter Juristen recht umstrittene Ermittlungsverfahren zu rechtfertigen hat. Wie schwierig dies der Staatsanwaltschaft vorhersehbar fällt, zeigen Dauer der Ermittlungen und Niveau der durchgestochenen Pseudoinformationen.

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Rolf Huchthausen

Nur welch ein Momentum bei welchen Aussichten leitet sich daraus ab!

@ Herr Andrejew, Sie haben vollumfänglich recht! Auf Phoenix lief gerade noch einmal die Geschichte des Hauses "Krupp"! Natürlich wurde da auch der Krupp-Bestechungsskandal thematisiert, es wurden die Bundesminister Friedrichs und vLambsdorff, der Parlamentsausschluss für Fischer durch BT-Prä Stücklen gezeigt.

Wie weit sind wir von der Bimbes-Republik von SPD/FDP und CDU/FDP Ende der 70er/Anfang der 80er entfernt? Oder wie weit diesen Entwicklungen bereits voraus?

Vor den Auswüchsen eines Wulffs die Augen zuzumachen, verbietet sich. Wir schauen aber an anderen Stellen nicht mehr genau hin!

Die ganze €URO-Retterei ist für mich eine unglaubliche lobbykorrupte Farce bei dem bekannten Ergebnis eines drohenden kompletten Systemabsturzes, nur um die Banken ungeschoren und die Entmündigung und Enteignung der deutschen Bürgergesellschaft durch die EU-Integration weiter laufen zu lassen.

Dieses allzu deutlich Ausmass der Lobby-/Gipfelkorruption bei bekanntem Ergebnis ist beängstigend!

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Nele  Karajlić

Die späte Schmach, die Sau wird durchs Dorf gejagt. Warum nur?

Was Christian Wulff sich geleistet hat, darf getrost als unverantwortlich, korrupt, dem Amt nicht angemessen usw. genannt werden - Verhalten, das ein Staatsdiener meiden sollte. Darum ist es auch gut, dass er nun weg ist.

Jedoch lenkt diese Kritik an Wulff ab von seiner Haltung in Bezug auf die Fiskalunion. Er war ein starker Kritiker der Euro-Bonds, des Aufkaufs der Staatsanleihen der EZB. Er hat auch die Abgabe der Haushaltshoheit an Brüssel in Frage gestellt.

Mir drängt sich der Verdacht auf, dass Herr Wulff wie die Sau durch das Dorf gejagt wird, weil seine Haltung zur Fiskalintegration als Bundespräsident nicht kompatibel war mit den Vorhaben der Bundesregierung. Daher ist es ein Leichtes, eine Diffamierungskampagne gegen einen Meuterer auf dem Boot anzufachen.

Das Schicksal Wulffs erinnert an jenes des Bundespräsidenten Horst Köhler, der den Afghanistaneinsatz kritisiert hat. Was haben wir nun: Joachim Gauck, der den Kurs der Bundesregierung offenherzig begrüßt ...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.10.2012 14:51 Uhr
Nele  Karajlić

Sie verstehen meine Darlegung nicht richtig!

Ich traue dem Amt des Bundespräsidenten und Christian Wulff erst recht wenig zu.
Er hätte mangels normativer Position natürlich nicht die "schlafende Bevölkerung" allein wecken können!

Allerdings trägt das höchste repräsentative Amt - denken Sie einfach an das symbolische Charisma des Gauck, das immerhin Einige unbestritten verzückt -, das nicht mit dem Kurs der Bundesregierung d'accord ist, bestimmt nicht zur notwendigen politischen Geschlossenheit bei, um den deutschen Kurs in Europa fortzuführen.

Christian Wulff war ein willkommenes Opfer für diesen Zweck, zumal er wirklich kein Staatsmännsches Benehmen an den Tag gelegt hat.

Wenn wir aber wirklich offen sein möchten, dann müsste gegen die breite Politikerriege ähnlich verfahren werden wie gegen Wulff, finden Sie nicht? Dieser Mann hat einfach zu viel Reibung erzeugt als korrputer Amtsträger, als Amtsträger mit einer nicht-konformen politischen Sicht und als Privatmann.

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moses pace
moses pace (astroloop) - 07.10.2012 13:49 Uhr

Verklärung

Gerade der Wulff soll öffentlich das Parlament durch Nichtunterzeichnen blamiert und die schlafende Bevölkerung auf den Niedergang aufmerksam machen?

Ausgerechnet der?

Mutti hat ihn doch zum Abnicken extra aus der Mottenkiste befördert.

Am Schluss unterschreibt jeder BP. Den Eklat nimmt niemand auf sich.

Stillstand im Staat? Das Parlament entscheidet und der BP sagt: "Nö, ich will nicht..." und das trotz Zustimmung des BverG?

Sie trauen dem Amt und auch Wulff ein bisschen zu viel zu.

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Sebastian Kreibig

Merkt hier eigentlich noch jemand was ?

So weit ich mich erinnere, begann die ganze Affäre damit, dass Wulff eine Anfrage der niedersächsichen Grünen zu seinen geschäftlichen Beziehungen zu dem Unternehmer Egon Geerkens durch seine Staatsakanzlei im Februar 2010 als unrichtig, nämlich so beantworten liess: Es habe zwischen ihm und Geerkens "in den letzten zehn Jahren keine geschäftlichen Beziehungen gegeben. Da der (zinsgünstige und sicherheitenlose) Kredit von 500.000 Euro für das Haus in Grossburgwedel aber von Edith Geerkens stamme, sei die Antwort korrekt gewesen. Wenigstens diese rabulistische Argumentation dürfte ad absurdum geführt sein. Denn nunmehr soll Wulff 2007 zwei Kredite iHv. 90.000 Euro erhalten haben - und diesmal wird der Kreditgeber - richtigerweise - als Egon Geerkens bezeichnet. Und diesmal gab es sogar Sicherheiten. Ich kann nur hoffen, dass die Staatsanwaltschaft - ihrer Weisungsgebundenheit zum Trotz - ordentlich durchgreift und das gesamte Lügengebäude zum Einsturz bringen wird.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.10.2012 00:16 Uhr
Alexander Berndt

Geerkens + Art. 24 Niedersächsische Verfassung

Herr Geerkens hat an einer Delegationsreise teilgenommen, auf der er - wie er es selbst nannte - bereits "Pensionär" war. Diese Mitnahme (Herr Wulff war ebenfalls auf dieser Reise) daher völlig "wertlos", sie geschah zeitnah zu der Gewährung des Hauskredites. Der Kredit wurde von ihm ausgehandelt, er hatte die Idee, die Summe über einen anonymen Bundesbankcheck zu transferieren (machen Sie das mal bei der Summe, da haben Sie nach dem GeldwäscheGesetz ganz schnell Ärger). Er stellte einen Kontakt mit der BW-Bank her für Wulff. Und er wurde von Wulffs Kanzlei vertreten, als dieser noch mit auf dem Briefkopf stand, damit hatte er eindeutig eine geschäftliche Beziehung mit Herrn Geerkens, das ist keine Formalie, hätte Geerkens die Kanzlei in Haftung nehmen können, hätte er Wulff mitverklagen können.
Und nach Art. 24 Nds.Verfassung hat das Parlament ein ausführliches Auskunftsrecht, man darf nicht lügen und nichts verschweigen, sondern muss begründen, wenn man nicht antworten will.

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Sebastian Kreibig

Darum

Weil es nicht sein privater Bereich ist. Der "väterliche Freund" hat Wulff mehrfach auf Geschäftsreisen begeleitet, insofern hat die Öffentlichkeit ein Recht auf Information und zwar auf umfassende und wahrheitsgemäße. Deswegen haben die Grünen gefragt, deswegen hat Wulff vorgegeben, den einen Kredit als von Frau Geerkens erhalten zu haben und die jetzt bekannt gewordenen offensichtlich verheimlicht.

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Herbert Bielefeld

Warum

Warum sollte der Minsterpräsident Fragen, die seinen privaten Bereich betreffen, beantworten? Das Auskunftsrecht des Parlamentes richtet sich an Angehörige der Landesregierung in ihrer Funktion als solche. Allen Unkenrufen zum Trotz hat bis jetzt niemand einen Bezug zwischen den Kontakten zu Wulffs "väterlichem Freund" einerseits, Wulffs Amtstätigkeit andererseits dargelegt. Es war korrekt, dass Wulff sowohl den Hauskredit als auch den anderen Kredit verschwiegen hat. Das Auskunftsrecht des Parlaments ist nicht dazu gedacht, das Privatleben von Regierungsmitgliedern dem Landtag offen zu legen!

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Cornelia  Holtmann

„auf das staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren der unabhängigen Justiz“.

Die Richter des Bundesverfassungsgerichtes werden von Bundestag und Bundesrat gewählt. Wir haben in diesem Land also noch nicht einmal eine unabhängige Judikative.

Von einer "unabhängigen Justiz" zu sprechen, ist vollkommen abwegig. Der Staatsanwalt ist ja weisungsgebunden, er untersteht der Dienstaufsicht des Bundesinnen- oder des Bundesjustizministers. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft können also in erheblicher Weise beeinträchtigt werden, wenn das politisch opportun erscheint.

In Frankreich gibt es übrigens einen unabhängigen Ermittlungsrichter.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.10.2012 14:38 Uhr
Dennis Sieweke

Richtig und falsch

Falsch ist Ihre Ansicht von der Ernennungsprozedur des BVerfG auf die gesamte Judikative zu schließen. Das scheint mir etwas übertrieben. Zumal das BVerfG ja überhaupt nichts mit einer strafrechtlichen Ermittlung zu tun hat. Die Gewalten sind in Deutschland sowieso nicht haargenau getrennt, wie Montesquieu das vorgeschlagen hat. Das ist aber einfach der Effektivität des Staates geschuldet und ist in keinem Land der Erde vollständig verwirklicht. Generell sind die Richter in Deutschland sehr unabhängig, was sich in der Praxis immer wieder zeigt. Gerade das BVerfG votiert ja oft gegen die Politiker. Eine richtige Abhängigkeit sieht anders aus.
Richtig ist allerdings Ihre Ansicht über die Staatsanwaltschaften. Sogar ich als Jurist konnte bislang kein überzeugendes Argument finden, dass für die Notwendigkeit der Weisungsabhängigkeit der Staatsanwälte spricht. Ich würde ebenso wie Sie darauf wetten, dass im Hintergrund schon 1000 Zahnrädchen für Herrn Wullf gedreht werden.

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Peter Herbeck M.A.

Kleiner Widerspruch, sorry Frau Cornelia Holtmann: Jein, siehe Erläuterungen...

..die Staatsanwaltschaft in Hannover ist unabhängig bis zu dem Zeitpunkt wo sie aus dem Justizministerium in Hannover angewiesen wird bzw. angewiesen werden kann. Dies ist aber sehr sehr selten der Fall.
Empfehle daher immer eine Anzeige z. B. auf Niedersachsen bezogen in einem Nachbarland z.B. Hamburg oder Bremen abzugeben-andere politische Kostellation. Diese ist dann nicht weisungsgebunden und muß wenn sich ein hinreichender Tatverdacht ergibt, ermitteln. Kleiner Unterschied, aber von großer Wirkung.

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Joachim Arnold
Joachim Arnold (arnie39) - 07.10.2012 10:59 Uhr

Bestechlichkeit......,

... das heißt: Eine Verurteilung wegen erwiesener Bestechlichkeit sollte doch einem Politiker seine Ruhestandsbezüge, oder zumindest ein Teil davon, kosten!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.10.2012 12:36 Uhr
Ulrich Dust

Einverstanden, eine Verurteilung

setzt eine Anklage voraus, allerdings ist mire keine bekannt. Und bis dahin sollten die Zuständigen ihre Arbeit so tun, wie das Gesetz es vorsieht

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Dennis Sieberman

Zubrot

Bald kann die Staatsanwaltschaft Hannover zwar immer noch keine Anklage erheben, aber dafür Wulffs Memoiren herausgeben. Vielleicht bleibt am Ende ein steuerlich relevanter Leibnizkeks oder ein Upgrade auf der Oktoberfestachterbahn hängen.
Wulff hätte von Steinbrück lernen können: Der verkauft jede Stunde, die er überhaupt irgendwo anwesend ist. Das imponiert den Leuten vermutlich.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.10.2012 11:37 Uhr
Karl-Heinz Kahnt

Wieso imponieren?

Ganz sicher imponiert das niemandem, der bei klaren Verstand. Wieso auch? Vielleicht sollte man sich dazu des Wortes von Thomas Jefferson besinnen, dass, "wer ein öffentliches Amt übernimmt, (sich) als öffentliches Eigentum betrachten" sollte. Sie verwechseln ganz offensichtlich etwas hinnehmen MÜSSEN - mit Einverstanden sein. Doch das eine besagt nicht das andere. Was Sie wiederum als Bürger, der keinen wirklichen Einfluss hat, wissen sollten und könnten... - Tatsache ist: Das eine ist im Grunde so schlimm wie das andere. Und das Unrecht des einen hebt das des anderen nicht auf. Auch wenn das manchem wohl genehm wäre...

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Heiner Peters

Sicherheiten

Eine Rolex als Sicherheit. Und dazu noch Bücher...

Ich weiß nicht, ob man Christian Wulff als armen Schlucker bezeichnen kann oder nicht. Sein Lebensunterhalt ist bis zu seinem Lebensende gesichert.

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Rolf Huchthausen

Ist das nicht Hochverrat?

"Ein Manager der mehrheitlich zu Talanx gehörenden Hannover Rückversicherung hatte Wulff im September 2007 um Unterstützung bei einem Bundestagsvotum gebeten. Wulff kam der Bitte gegen die Beschlusslage seines Kabinetts nach." [Zitat Ende]

So läuft's in unserer Republik! Eine Ahnung von einer entsprechenden "Empfänglichkeit" hat man auch von Herrn Steinbrück ggü. dem Bankensektor, den er ja bändigen möchte.

Wir leben in einer käuflichen, verkauften Republik! Und eine UN-Antikorruptions-Konvntion bleibt offen. Pfui!

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fritz Teich

Klingt alles nicht so gut

Das Politikerleben muss fuer ihn ziemlich hohl und unbefriedigend gewesen sein.

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Claus F. Dieterle

Schulden und Urlaube

Da wäre doch Bescheidenheit angebracht gewesen!!!
Ich habe eine 70-Stundenwoche und seit 39 Jahren keinen Urlaub gemacht (auch keine Kur)
und war in den letzten 40 Jahren nur einen Tag krank!

Mit guten Segenswünschen
Claus F. Dieterle

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.10.2012 09:18 Uhr
Cornelia  Holtmann

Herr Wulff meinte aber, dass ihm ein Leben im Luxus zustehe.

Schließlich war er ja "oben" angekommen. Und weil er nicht in der Lage war, diesen Luxus aus eigenen Mitteln zu bezahlen, ließ er sich eben aushalten.

Dieses Anspruchsdenken findet sich bei vielen Politikern. Sie gehen davon ja auch davon aus, dass ihnen eine Bezahlung zustehe, die um ein Vielfaches über dem liegt, was sie in ihren Berufen verdienen würden (so sie denn über eine berufliche Qualifikation verfügen).

Meine Anerkennung für Ihre Arbeitsleistung. Gerade in diesem Land bewundere ich jeden Unternehmer. Ich denke nämlich, dass seine Leistung nicht in ausreichender Weise gewürdigt wird und dass ihm häufig Steine in den Weg gelegt werden. Ich hoffe, dass Ihre Arbeit durch Erfolg und - noch wichtiger - persönliche Zufriedenheit belohnt wird.

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Herbert Bielefeld

Eine Anregung

Eigentlich könnte die Staatsanwaltschaft im Falle Wulff alle Vernehmungen öffentlich durchführen, am besten mit Live-Übertragung im TV. Damit vermiest man allen Verrätern das Geschäft, die dieses oder jenes Vernehmungsprotokoll an die Presse durchstechen.
Jemand leiht sich Geld und gibt dafür Sicherheiten. Das geschieht tagtäglich. Nur im Fall von Christian Wulff wird daran Anstoß genommen. Als ob ein Kredit per se verwerflich wäre (oder ist die es die Person des Kreditgebers?). Irgendwelche "Abhängigkeiten" Wulffs von Edith oder Egon Geerkens sind bislang nicht bekannt geworden, irgendein Zusammenhang mit dienstlichen Tätigkeiten Wulffs nicht dargelegt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.10.2012 10:05 Uhr
Heide Murks

....

nur blöd, dass die Staatsanwaltschaft nicht wegen dem Kredit ermittelt ... in Deutsch würde man jetzt sagen Thema verfehlt ...

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Closed via SSO

"Was für ein Würstchen ...

... ist der Wulff.
Unglaublich, dass so was mal erster Mann im Staat war."...

Vielleicht hätte er ein paar Vorträge wie Herr Steinbrück halten sollen ... .
Und was für ein großspuriger Redenschwinger mit nicht viel dahinter (wie funktionieren doch gleich Hedgefonds ... ?!) ist dieser.
Unglaublich, dass so einer bei uns mal Kanzler werden könnte ... ... .

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.10.2012 13:00 Uhr
Roland Magiera

Ein Frage des Bekanntheitsgrades

Und den hat Steinbrück sich auf Kosten der Steuerzahler erarbeitet und nicht unter den Bedingungen des freien Marktes.

Dann macht er mit dem Ruf den er sich durch die Steuerzahler aufgebaut hat Kasse.
Solange er das nach seiner aktiven Zeit macht, ist nichts dagegen einzuwenden, aber während der Zeit als Bundestagsabgeordneter reichlich hochdotierte Vorträge zu halten und das auch noch meist bei denen die er nun regulieren will, bedeutet also, dass er private Interessen über die Deutschlands stellt.

Entweder beschwindelt Steinbrück die Bürger oder wird jene die ihm seine fürstlichen Honorare überwiesen haben zum Dank dafür dezimieren. Welche moralischen Ansprüche, man wird glatt neidisch.

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Kobech Franz

Wie war das noch mit dem Zeigefinger einer Hand ...?

Wenn Sie dazu in der Lage wären, müßten Sie sich eigentlich darüber freuen (können), wenn Sie von Banken und Wirtschaftsunternehmen zu Vortragsveranstaltungen gegen - freiwillige! - Honorarzahlungen eingeladen werden, oder?

Warum gönnt man Steinbrück dies nicht? Weil man es selbst nicht kann oder nach der Schmierenaffäre WULFF Genugtuung sucht, jetzt eine gegen Steinbrück zu initiieren trotz überhaupt nicht vergleichbarer sachverhalte?

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K Zinser
K Zinser (kzin) - 06.10.2012 23:10 Uhr

Kauf Dir einen Staat für solch lächerliche Beträge ? Merkel sollte sich den Rücktritt überlegen

Wirkliche Sorgen müssen wir uns darüber machen dass ein Ministerpräsident über eine Landesregierung und einen Landeshaushalt entscheidet der Milliarden von Euro beträgt. Zusammen mit seiner 'neuen' Frau Bettina, die von Verhalten durchaus unter Minderwertigkeitskomplexen leiden könnte, sehr wahrscheinlich Entscheidungen für lächerlich geringe Beträge beeinflusst werden.
Wenn wir sehen wie Ganselmann versucht Einfluss auf die FDP zu nehmen dann sollten wir uns fast noch freuen dass dieser in einer relativ harmlosen Branche unterwegs ist.
Sollten investigative Jounalisten nun beginnen massenweise die Lebensläufe von Politikern und sonstigen Amtsträgern zu durchleuchten und dann versuchen was Entscheidungen bei solchen Wackelkandidaten kosten ?
Sodann sollte sich Frau Dr. Merkel gefälligst überlegen zurückzutreten. Sie hat dem Deutschen Volk einen solchen - sehr wahrscheinlich inkompetenten und korrupten Amtsträger - zugemutet und hat Deutschland enorme Risiken zugemutet.

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gisbert heimes

'Haste was, biste was'

Immer noch die heimliche Maxime der Gesellschaft. Haste nix, willst du wenigstens so tun, als hättest du nicht nix. Mit diesem Problem kann man von mir aus die Wulffs jetzt allmählich in Ruhe lassen.

Das eigentliche Problem besteht darin, daß Wulff und seinesgleichen (also die oberen 10 %) in einer Symbolwelt leben, in der sie ihre materiellen Ansprüche für verdient und gerecht halten. Solange die Mehrheit der restlichen 90 % diesen Status für sich auch gern hätte, wird sich nicht viel ändern.

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Hartmut Albrecht

Korrupt? Ein lächerliches Würstchen?

Auf den ersten Blick, ja. Aber dann der Eindruck, daß die Sache wie geschmiert gegen Herrn Wulff läuft. Noch dazu die Gattin, die alle Klischees zu bestätigen scheint.

Vielleicht sollte man jetzt nochmal über den Rücktritt von Herrn Köhler und dessen Motive nachdenken.

Am Ende werden wir von einer unheiligen Allianz aus der Finanzindustrie und ihren willfährigen Helfern aus Politik und vor allem Medien an der Nase herumgeführt. Über Herrn Wulff regen wir uns seit einem Jahr auf, Herrn Schäuble haben wir jüngst gefeiert. Vielleicht sollte es besser umgekehrt laufen.

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Amal Younis

Es ist kein Geheimnis, dass.....

.....Hannover die Stadt der organisierten Kriminalitaet Deutschlands ist. Die Hell-Angels wurden damals von der dortigen Polizei nicht nur geduldet, sondern auch gefoerdert, schliesslich galt es, die Russen und Albaner im Zaune zu halten. Schnell aber sind die Hell-Angels, sozusagen, auf dem Geschmack der organisierten Kriminalitaet gekommen und waren kaum noch zu kontrollieren. Man machte also den Bock zum Gaertner.
Inwiefern diese Geschichte mit der Wulff-Affaere zu tun haette, mag sich der eine oder andere fragen? Insofern als Wulff ja in Hannover regiert hat, die Strukturen der dortigen Kriminalitaet durchaus kannte, dagegen nichts unternommen hatte und daher anzunehmen auch darin verwickelt waere.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.10.2012 13:51 Uhr
Amal Younis

Gute Theorien sind diejenigen Theorien, die sich.......

..... irgendwann bewahrheiten und uns dann im Erstaunen darueber versetzen, wie phantasielos die meisten sind als wuerden sie mit Scheuklappen laufen. Daher hat eine wirklich gute Theorie immer etwas abwaegiges an sich.
Dass das LKA oder gar das BKA den Ex-Ministerpraesidenten nicht genauer unter die Lupe nahmen, heisst lange noch nicht, dass er eine weisse Weste haette.

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Ulrich Dust

Etwas abwegig , Ihre Theorie, ansonsten wäre da

ein anderer niedersächsischer Ex-MP weitaus eher näher unter die Lupe zu nehmen, der hatte jahrelang eine Bürogemeinschaft mit dem Rechtsbeistand des Hell-Angels Chef

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Johannes Ross

Man kann sich nur noch wundern

Haben wir eigentlich nichts wichtigeres zu tun als sich mit solchen Kleinigkeiten zu beschäftigen.
Hätte er mich, als wohlhabenden Rentner, gebeten ihm zu helfen, es wäre mir eine Ehre gewesen, ohne dass ich etwas erwartet hätte.
Im Übrigen ist Herr Wulff ein ganz normaler Deutscher, der nach jedem Schnäppchen greift, weil er ja nicht blöd ist und Geiz geil ist.
Was sind dies Kleinigkeiten verglichen mit 600.000.- Euro, die sich ein Herr Steinbrück für Reden bezahlen lässt? Das ist von den Firmen und Finanzkonzernen eine Form von vorbeugender Unterstützung für zukünftige Zeiten. Dafür gehen Manager - siehe Siemens und andere - in den Knast, wenn sie für ihre Firma eine günstige Prognose erreichen wollten.
Vor dem Gesetz sind alle gleich, nur ein paar ein bisschen gleicher.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.10.2012 09:47 Uhr
Klaus Mueller
Klaus Mueller (Jeeves3) - 07.10.2012 09:47 Uhr

... Kinder ...

Mit dem Finger auf andere zeigen: "Der ist (die sind) ja noch viel schlimmer" ist, das sollte allgemein bekannt sein, Kindergartennineau.
Und wenn man damit gleichzeitig einen politischen Gegner treffen kann (wie hier einige Kommentatoren zu einem SPD-Herrn) wird es deutlich: man ist schlichter reaktionärer SPDhasser, nun ja... aber mit der Aufklärung von Herrn Wulffs offensichtlicher Bestechlichkeit hat das nix zu tun. Solch' Kommentare hetzen zu allen möglicheh Themen immer gegen ihre vermeintlichen "Gegner". Es wirkt nur albern. Wie gesagt: Kindergarten.

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Jahrgang 1971, Redakteur im Ressort Politik in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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