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Entschließungsantrag Bundestag für Beschneidungen

 ·  In einem gemeinsamen Antrag haben die Fraktionen von Union, FDP und SPD die Bundesregierung aufgefordert, die Straffreiheit bei Beschneidungen sicherzustellen.

Artikel Lesermeinungen (43)

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Gerhard Katz

Merkwürdig!

Wie schnell doch die Insassen der Anstalt BT in die Puschen kommen können, wenn gewisse Kreise "betroffen" sind.

Und wieviel Zeit man sonst hat...

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Walter Kühn
Walter Kühn (agrus) - 20.07.2012 09:08 Uhr

Beschämend!

Da gaben die Richter einem kleinen Jungen Recht der durch die Beschneidung 10 Tage im Krankenhaus verbringen musste und geschädigt für sein Leben ist und kaum ruft der rabbiner Goldschmidt den Namen Holocaust und Nachkriegs Deutschland in die Presse, schon wird diese rituelle Verstümmelung zum Gesetz gemacht. Ich schäme mich für diese Politiker!

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Fred Strohmann

@ B. Buerschaper : Im Gegenteil !

Ich bin mir sicher, dass es sogar noch deutlich mehr Leser gibt die sich diese Meinung zu eigen machen. Dieses Theater auf Kosten der maennlichen Kinder spottet jeder Beschreibung. Ein Rueckfall in den religioesen Fundamentalismus. Aber was soll es. Einmal Bibel lesen reicht, da weiss man woher es kommt.

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Michael Posthoff

Sehen Sie es positiv..

..im Zuge der Gleichstellung und aus unserer historischen Verantwortung heraus sollten sich auch Ungläubige freiwillig beschneiden lassen. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran!

Vielleicht könnten dann die Krankenkassen auch die Kosten übernehmen, und wenn das nicht reicht, würde eine steuerliche Förderung oder gar ein Beschneidungsgeld helfen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.07.2012 07:24 Uhr
Reinhard Szimm
Reinhard Szimm (hotroad) - 21.07.2012 07:24 Uhr

Mit gutem Bespiel voran gehen..

Wie wäre es, wnn manche Bürger sich ihr Resthirn auch noch Amputieren laßen, das wäre für Politiker und manche Religionen doch ideal, den mit dem was manche von sich geben, wäre dies kein großes Problem ! In Viele Länder Afrikas werden Mädchen beschnitten, darüber empört sich die Gutmenschen in Europa, aber bei Knaben darf das ruhig geschehen ! Was für ein Rechtsempfinden haben diese Herrschaften eigentlich ? Bei Mädchen darf es nicht geschehen, aber bei Jungen , weil das Wort Holocaust ins Spiel gebracht wurde ! Nun, es gibt Leute , die sollten einmal nicht mit zweierlei Maß messen, sondern die Meinung vertreten, entweder gilt das für Mädchen und Jungen, oder für keinen von beiden !

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Reinhard Szimm
Reinhard Szimm (hotroad) - 19.07.2012 11:16 Uhr

Beschneidung ?

Dann dürfen wir unsere ungehorsammen Kinder auch wieder Züchigen, wie in der Bibel steht, das hat auch einen religösen Hintergrund , und bei einer normalen Ohrfeige fliest kein Blut, und verurscht keine 2 Wochen schmerzen !

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Kai Schraube

Selbstaufgabe?

Es scheint zunehmend so zu sein, daß politisch jedem Begehren nachgegeben wird, wenn es nur laut genug vorgetragen wird.

Sobald Rechte differenziert nach individuellem kulturellem Hintergrund oder Geschlecht gelten, können wir unsere Verfassung gleich entsorgen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.07.2012 16:00 Uhr
Kai Schraube

Da fehlt doch was...

Die vollständige Überschrift lautete (politisch inkorrekt?) "Integration durch Selbstaufgabe?"

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Klaus D. Wolf
Klaus D. Wolf (LaoK) - 19.07.2012 09:05 Uhr

Es geht nur um Macht

Warum werden in diesen Religionen nur männliche Nachkommen beschnitten, um den Bund mit Gott zu bestätigen? Ganz klar, Frauen sind minderwertig, nichts wert. Man braucht sie nur, um möglichst viele männliche Nachkommen zu gebähren. Ansonsten sind sie in der "Religion" rechtlos.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.07.2012 14:44 Uhr
Wolfgang Sunderbrink
Wolfgang Sunderbrink (seew) - 19.07.2012 14:44 Uhr

Ich empfehle Ihnen dringend,

sich über das Judentum zu informieren, dann würden Sie diese Behauptung nicht mehr aufrecht erhalten können.

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Bernd Buerschaper

Ein ermutigendes Zeichen

Das ist doch, kurz vor der Sommerpause, nach langer Zeit wieder ein mal ein ermutigendes Zeichen, das die Politik in diesem Lande aussendet. Die Beschneidungsdiskussion, die ein Richter völlig unnötig vom Zaun gebrochen hat, scheint sich langsam erledigt zu haben. Als Christ freue ich mich darüber, dass die Juden ihren Glauben und ihrer Tradition in Rechtssicherheit folge leisten können. Prima!

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Christiane Wolf

Körperliche Unversertheit

Im GG steht, dass man das Recht auf körperliche Unversehrtheit hat. Unnötige OP´s sind damit verboten.
Damit landet jedes Beschneidungsgesetzt vor dem BVG und wird kassiert.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.07.2012 17:17 Uhr
Sylvia Smit

Die Brit kennt keine unnötigen Operationen...- gibt es unnötige Gesetze?

Ich habe mich jetzt durch das Thema Beschneidung mit der jüdischen Religion beschäftigt
- ich kenne keinen einzigen Juden in meiner Umgebung den ich hätte fragen können.
Das Beschneidungsritual könnte gut symbolisch durchgeführt werden.
In der heutigen Zeit muss man dieses verstaubte Auamachen an kleinen Jungs nicht tolerieren!
Was in den USA oder sonst wo gerne praktiziert wird - muss man hier nicht übernehmen
- sonst bekommen wir womöglich von der Merkelschen Demokratie auch noch die Todesstrafe mit Empfehlung der Fraktionen durchs Parlament gedrückt.

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Wolfgang Sunderbrink
Wolfgang Sunderbrink (seew) - 19.07.2012 14:45 Uhr

Wird es nicht

denn die brit ist keine "unnötige Operation".

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Marcus Bauch
Marcus Bauch (jimbobo) - 19.07.2012 07:56 Uhr

Ohrfeige versus Beschneidung

Einem Kind eine Ohrfeige, deren Schmerz nach einer Minute wieder weg ist und welche keine bleibende Schäden hinterlässt, zu geben, ist strafrechtlich verboten. Einem Kind rituell zu Beschneiden, deren Schmerz noch Wochen danach spürbar ist und welche eine nicht mehr rückgängig machbar Körperverletzung ist, soll strafrechtlich erlaubt sein. Es ist schon erschreckend, mit welcher Doppelmoral viele Abgeordnete handeln. Besonders weil viele Abgeordneten gerade von der SPD und Grünen keine Gelegenheit auslassen, gegen die "rückwärtsgewandten" Werte und Meinungen der Religionen auszuteilen. Nur bei Beschneidungen soll alles anders sein. Das Wohl der Kinder ist bei unseren Abgeordneten nur ein Lippenbekenntnis.

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Andreas Müller

Grundgesetz abschaffen

Unsere Europaintegrierer träumen doch sowieso davon, das Grundgesetz abzuschaffen. Bei der Gelegenheit können sie dann auch gleich das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit entsorgen.

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Tim Hagelstein
Tim Hagelstein (TimHa) - 19.07.2012 07:38 Uhr

Wie erbärmlich...

...ist doch unsere Politik. Knicken vor jeder Religion ein. Menschenrechte scheinen vergessen. Religion über dem Grundgesetz. Eine Schande!

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Closed via SSO

Quadratur des Kreises

Da bin ich mal auf die Definition "Körperliche Unversehrtheit gespannt.

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 19.07.2012 05:27 Uhr

Recht muss Recht bleiben:

Eine Beschneidung idt eine nicht gerechtfertigte Körperverletzuing eines unmündigen Kindes. Das hat ein deutsches Gericht festgestellt. Wenn wir das mit einem Gesetz unterlaufen wollten machen, brechen wir Recht. Außerdem machen wir uns lächerlich, weil wir den Anschein erwecken, dass wir ausgerechnet vor den rückschrittlichsten Teilen unserer ansonsten rechtstreuen und aufgeklärten ausländischen Mitbürger in die Knie gingen. Außerdem wird es Zeit, festzustellen, dass das Recht auf Religionsausübung nicht bedeutet, mit seinen Kindern nach Belieben umgehen zu dürfen. D.H. es gibt auch kein Recht, die Kinder dahingehend zu erziehen, dass sie meinen sollen, sie gehörten einer Religion der Auserwählten an, die anderen seien minderwertig, Gewaltpredigten sind erlaubt, Toleranz sei unnötig, und was Recht sei, bestimme nicht unser Grundgesetz sondern ihr Imam oder Rabbi. All diesem ist ein Riegel vorzuschieben und das Verbot von Beschneidung von Kindern ist ein erster Schritt dazu.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.07.2012 14:46 Uhr
Wolfgang Sunderbrink
Wolfgang Sunderbrink (seew) - 19.07.2012 14:46 Uhr

Mit einem entsprechenden Gesetz

wird Recht gesezt, nicht gebrochen. "Gebrochen" wird die Meinug eier einzigen Kammer eines deutschen Gerichts.

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jan holzmann
jan holzmann (klapotez) - 19.07.2012 01:11 Uhr

Kinder zweiter Klasse

Bin ja sehr gespannt auf die Begründung, warum die Beschneidung weiblicher Kinder geächtet, hingegen die männlicher erlaubt sein soll.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.07.2012 10:11 Uhr
Kai Schraube

...ich teile Ihre Neugierde,

zumal hinsichtlich des Aspekts der "körperlichen Unversehrtheit", die ja offenbar künftig geschlechtsspezifisch betrachtet werden soll. Fragt sich, wie lange uns das BVerG noch vor solchen Politikern retten kann...

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Joseph Jacobsmeyer

nicht wissen

Für den Nachweis von Gott ist nicht der Bundestag zuständig.

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Georg Acrior

Grauenvoll

Eine Beschneidung kann nicht medizinisch fachgerecht erfolgen, weil der Arzt verpflichtet ist, zu heilen, und nicht zu schaden - die Beschneidung aus religiösen Motiven schadet aber nur und heilt keine Erkrankung. Unnötige Schmerzen können auch nicht vermieden werden, denn jeder mit einer Beschneidung verbundene Schmerz ist unnötig.

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 18.07.2012 22:43 Uhr

In Ruhe und nicht wieder im Tempo ala Merkel verfahren

Der einzige vernünftige Mann in dieser Diskussion scheint der FDP-Gesundheitsexperte zu sein, der mehr Ruhe und Diskussionsbedarf einforderte, statt ein schnelles Verfahren "im Windschatten" der geplanten Sondersitzung für die spanische Finanzhilfe.

Wenn Eltern meinen, sie müssten ihre kleinen Jungen aus religiösen Gründen beschneiden lassen, sollten sie es tun dürfen.

Der Schutz des Kindes und sein Recht auf körperliche Unversehrtheit denke ich, wird damit nicht missachtet, weil die Kinder, anders als bei Prügelstrafen, die in Wut geschehen und das Kind gefügig machen sollen, sorgsam gehütet und bewacht werden.

Die religiösen Gruppen in Deutschland täten gut daran, sich gelassen gegen dieses Urteil zu wehren und die Poltiker täten gut daran, diesen Sturm im Wasserglas ebenfalls in Ruhe zu glätten und zugunsten der freien Religionsausübung, wozu die Beschneidungen gehören, rechtlich abzusichern.

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Michael Temme

Alte Männer, alte Traditionen

Leute- wir haben 2012, da lebt es sich auch so, wie gott uns geschaffen, also mit Vorhaut, sehr gut, Kinder kann man trotzdem zeugen und krank bin ich auch nicht geworden, beendet endlich diese sinnlose Beschneidung von Kindern! diese alten Männer können es nicht lassen!

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Frauke Klien
Frauke Klien (endivie) - 18.07.2012 22:32 Uhr

Es ist Körperverletzung und ein religiöses Macht- und Vereinnahmungsritual

...

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