28.09.2011 · Ein parteiloser Bürgermeister hat in seinem Dorf gegen alle Widerstände die Energiewende durchgesetzt. Das Dorf ist dadurch reich geworden und nicht nur im Hunsrück ein Vorzeigemodell.
Von Thomas Holl, MasterhausenRichtlinien für Lesermeinungen
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Beeindruckend, welches Ausmaß an Unwissenheit/Dummheit und Neid sich hier versammelt hat. Traurig, unser Land hätte mehr Verstand verdient. Zum Glück wird die Entwicklung darüber hinweggehen. Und über den zitierten umstrittenen Hans-Werner Sinn sowieso. Dem Bürgermeister Glückwunsch zu dem, was er erreicht hat.
@Sonja Domberga (sonjadomberga): Sie irren, wenn Sie berechtigte Kritik...
am Verfahren einer staatlichen Investition mit ätzendem Sarkasmus kommentieren. Niemand hat die Absicht, in Deutschland weitere AKW zu errichten, sogar nicht einmal Siemens. Es geht einfach nicht, da hier ein Tabu also ein Dogma aufgebaut wurde ähnlich der "jungfräulichen Empfängnis" der katholischen Kirche. Die "Päpstin" heißt Claudia Roth, der Chef der Inqusition ist Cem Özdemir.
Also: Damit man nicht gegrillt wird, sollte man in D klar für "erneuerbare" Energien sein (was für eine tolle Sache, Energie, die sich selbst erneuert, o sancta simplicia)
ABER: Wenn schon diese Energieerzeuger mit schlechtem Wirkungsgrad verwendet werden sollen, dann bitte so, dass wenigstens die Produkte aus unserem Land kommen, WENN DER STAAT INVESTIERT! (Gemeinde ist Staat, ok?) Sonst wäre die Strategie, mit denen die rot-grünen den strukturschwachen Küstenländern eine Einkommensquelle analog zur Autoindustrie im Süden zu verschaffen, vollkommen ad absurdum geführt. Wir reden hier von staatlich gelenkter Industriepolitik, da darf der Staat nicht ausländische Firmen bevorzugen, bloß weil die wegen schlankerem Staat bzw. staatlich verordneter Sklaverei billiger sind. Das ist ein Verstoß gegen Vergaberichtlinien und ein Fall für den Staatsanwalt.
Schlichte Ausbeutung der Mitmenschen
1.
„Wir machen keine Projekte, die sich wirtschaftlich nicht rechnen."
Das rechnet sich _wirtschaftlich_ nicht, nur finanziell. Würde es sich wirtschaftlich rechnen, müsste man es nicht durch das EEG subventionieren.
2.
"Der Klimaschutz sei dabei ein positiver Nebeneffekt."
Spart kein Milligramm CO2-Ausstoß ein. Durch das System des Handels mit Klimazertifikaten ist die Menge an in der EU zur Energieerzeugung ausgestoßenem CO2 administrativ festgelegt. Was hier teuer eingespart wird, wird woanders in der EU dafür billiger emittiert. Vgl. Hans-Werner Sinn, Das grüne Paradoxon.
3.
"Offen gibt Christ zu, dass sich die Energieform Photovoltaik ohne die massive staatliche Förderung und den subventionierten Solarstrom bisher nicht rechnen würde, mithin die Masse der Steuerzahler das Wirtschaftswunder von Mastershausen mitfinanziert."
Oder kurz: Er beutet seine Mitmenschen legal aus.
4.
"Aber ohne Förderung, wäre 'Deutschland nicht der Weltmeister etwa bei der Technik von Windkraftanlagen'".
Aber was bringt uns das? Unsubventioniert wird nie eine WKA installiert, sonst gäb's das irgendwo schon. Deshalb will man jetzt anderen Strom verteuern (AKW abschaffen, CCS), um so den Wettbewerb für die Ineffizienten zu erleichtern.
Ich bin begeistert von diesem "Vorzeigemodell"
Soweit sind wir also schon gekommen, daß die Abzockerei als ein "Vorzeigemodell" dargestellt wird. Denn etwas anderes tut der neunmalkluge Herr Ortsbürgermeister ja nicht. Er zockt die Stromkunden auf infame Weise ab, staatlich sanktioniert zwar, aufgrund dieses idiotischen EEG, trotzdem nicht weniger armselig. Aber das System hat ja Methode in diesem Land, man betrachte nur die Wegelagererpraxis der GEZ.
Das KANN doch nicht klappen - die sollten schleunigst ein Atomkraftwerk bauen..
..und ihre so hässlichen Windräder verschrotten!
Denn diese sind höchst Umwelt-Anblicks-zerstörend!
Was nicht viele wissen:
Solar- und Windenergie wurden von Luzifer persönlich erfunden!
Der Erfolg sei Ihnen gegönnt - aber der Sieg ist ein Vorübergehender. Wind- und Solarstrom rechnet sich nur durch Subventionen - und diese sind endlich. Würde unser gesamter Strombedarf auf diese Weise erzeugt, würde eine Kilowattstunde etwa soviel, wie ein Liter Benzin kosten. Das macht den Unsinn dieser "Alternative" deutlich.
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Hoffentlich legt das Dörfchen seine Überschüsse gut an, denn eine halbe Generation weiter stehen die Windräder still.
Engagement zum Wohle ihrer Gemeinde und deren Bürger mit Profiten aus den Subventionen unserer Weltverbesserungspolitiker von cducsufdprotgrünlinks gemachten Gesetzen zur Energiewende. Gleichzeitig das ad absurdum führen der angeführten Gründe zur Energiewende dieser Lobbyisten. Vormachtstellung der deutschen Solartechnik - chinesische Ingenieure..... ohne Subventionen nicht zu bezahlen..... Ich klopf mir auf die Schenkel vor lachen. Aber dies geht vermutlich nur als parteifreier Kommunalpolitiker, sonst wären sie sicher zurückgetreten- oder von der Liste abgewählt worden durch ihre Parteifreunde. Chapeau, mehr solche Politiker braucht das Land, statt stromlinienförmige Abkassierer.
Der Artikel reiht sich ein in die übliche naive, romantisierende, kritiklose Berichterstattung zu den sogenannten erneuerbaren Energien. Es ist nicht nur ein Schönheitsfehler sondern ein Skandal, daß diese Gemeinde sich auf Kosten der anderen saniert. Wie wäre es denn mit wirklicher Autarkie, die das Abkoppeln vom Stromnetz und die Bedienung von Grundlast und Spitzenbedarf bedeuten würde? Aber so weit will man dann doch nicht gehen. Es wird ja auch nicht wirklich danach gefragt.
Wahlkampfslogan "Die Grüne": „100.000 Jobs durch Erneuerbaren Energien schaffen“
Ei wo sind sie denn? Dabei ist diese Gemeine doch angeblich ein Vorzeigeprojekt beim Umsetzen der Energiewende!
Was ich diesem Artikel entnehme ist:
- Es wurden Arbeitsplatze in China gesichert bzw. geschaffen
- Dagegen in Deutschland keine!
- Es wurden zehntausende Euro Steuergelder durch Gerichtskosten verprasst
- Die 400.000€ Erlöse pro Jahr für die Gemeinde, die 34.000.000€ + X an
Investitionen werden 3-4fach als Stromrechnung der Allgemeinheit in Rechnung
gestellt (8% Rendite Werden zurzeit versprochen!)
- Der Autor versteht nicht den Unterschied zwischen Arbeit und Leistung: Die
Gemeine kann und wird sich auch nie selbst versorgen können!
- Zu Recht werden Freiflächenanlagen nicht mehr subventioniert, Glückwunsch Herr
Bürgermeister zu ihrem sozialen Engagement!
Alles in allem kann ich diesem Artikel wirklich nichts Gutes entnehmen, aber vielleicht habe ich einfach nur die falsche Sichtweise?
Es lebe der Egoismus!
Gute nacht Deuschland!
bei meiner letzten Fahrt von Frankfurt am Main nach Trier ist mir der gesamte Hunsrück als einziger Energiepark vorgekommen, weil wohl auch woanders superraffinierte BM in den Hunsrückdörfern tätig sind. Schade !
alle Städte und Gemeinden Deutschlands dieses Geschäftsmödell nachahmen, damit auch alle andern reich werden. Aber nicht nur Städte und Gemeinden, sondern alle Privathaushalte, der Bund und die Länder. So brauchen wir nur den lustigen Windrädern bei der Arbeit zuzuschauen und um genügend Wind und Sonne beten und werden reich, reich, reich.
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Mir wird übel, wenn ich daran denke, dass der Herr ehrenamtliche Bürgermeister sich u.a. von den Zwangsabgaben der Harz4er finanzieren läßt.
Nach der Zerstörung der deutschen Städte im 2. Weltkrieg haben sich die Grünen und die von der Energiewende profitierenden Firmen jetzt die Zerstörung der Landschaft vorgenommen. Leider kein Wort dazu im Artikel, auch nicht zu der äußerst grünen Politik, die Windräder aus China zu importieren und also mit viel Energie hierher zu transportieren, als ob es keine deutschen Windkrafthersteller gäbe. Was in Masterhausen geschieht, ist nichts als der übliche wirtschaftliche Egoismus.
So ein Wunder ist nur möglich, weil die Energieversorger Wind- und Solarstrom zu absurden Mondpreisen abnehmen müssen. Den Reichtum des Dorfes zahlen die Stromkunden, die kleinen Leute deutschlandweit, zwangsweise, ohne sich dagegen wehren zu können, nicht mal mit 9 Gerichtsverfahren. Als ökonomisches Vorbild für andere Gemeinden taugt es erst recht nicht, denn diese Wertevernichtung ist nur möglich für eine Minderheit auf Kosten der Allgemeinheit.
Den großen Landschaftsverschandelungspreis am goldenen Windbeutel sollte der Mann in jedem Falle bekommen.
Thomas Holl Jahrgang 1960, politischer Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.
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