Rund 10,7 Millionen Einwanderer aus 194 Ländern leben derzeit in Deutschland, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte; Tendenz steigend. Ihre Motive haben sich im Lauf der Jahrzehnte geändert.
Die meisten Einwanderer stammen aus Europa (7,4 Millionen Menschen), knapp die Hälfte davon aus den Mitgliedstaaten der EU (3,5 Millionen). Die wichtigsten Herkunftsländer sind die ehemalige Sowjetunion und ihre Nachfolgestaaten mit 2,4 Millionen Personen, die Türkei mit 1,5 Millionen und Polen mit 1,1 Millionen Menschen.
„Viele der Zugewanderten haben nahezu ihr ganzes Leben in Deutschland verbracht“, sagte Destatis-Mitarbeiter Gunter Brückner. 1,4 Millionen Migranten leben seit mehr als 40 Jahren in Deutschland, mehr als die Hälfte wanderten zwischen 1990 und 2010 zu.
Nach einem leichten Rückgang steigt die Zahl der Zuwanderungen gegenwärtig wieder an - nicht zuletzt wegen der vielen Menschen, die aus Konfliktregionen fliehen: Knapp 300 000 Menschen kamen allein im ersten Halbjahr 2012 neu nach Deutschland. Damit erhöht sich die Zahl der Zugewanderten vermutlich auf elf Millionen, wenn das Bundesamt die nächste Statistik vorlegt.
„Die Motive, nach Deutschland auszuwandern, sind sehr unterschiedlich“, sagte Brückner. In den sechziger und siebziger Jahren kamen überwiegend Gastarbeiter und ihre Familien. In den achtziger Jahren waren die Mehrheit der Migranten Asylbewerber. Von 1990 bis 2000 dominierten deutschstämmige Zuwanderer aus dem Osten. Zuletzt war bei vielen die Flucht vor Krieg und Bürgerkrieg das Motiv.
"Einwohner" passt vortrefflich!
Gerhard Katz (spital8katz)
- 19.12.2012, 12:15 Uhr
Bevölkerungsaustausch
Klaus Lelek (Klauslelek)
- 19.12.2012, 11:30 Uhr
Meine Güte
Peer Sylverstatt (Asgard35)
- 19.12.2012, 08:22 Uhr
@Heiss Eine Antwort
Closed via SSO (hebold)
- 19.12.2012, 06:57 Uhr
Zum Glück ist das so!
Ernst Auner (Erenau)
- 19.12.2012, 02:03 Uhr