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Ein Makel im Lebenslauf Deutsche Spitzenpolitiker verschleiern ihre Studienabbrüche

 ·  Politiker, die ihr Studium abgebrochen haben, empfinden das als Makel. Sie löschen die Angaben im Internet oder legen sich seltsame Berufe zu. Konservative wollen nicht darüber sprechen - andere scheinen fast darauf gewartet zu haben.

Artikel Bilder (4) Lesermeinungen (243)
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Michael Große

Wieder mal eine super Selbstdarstellung von dem FDP-Politiker Jan Mücke

Während andere politische Ziele verfolgten und deswegen ihr Studium vernachlässigten hat Herr Jan Mücke gearbeitet. Arbeiten ist ein Tätigkeitswort. Man sollte mal nachfragen, welche Immobilien von ihm verwaltet wurden

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Joachim Ochmann
Joachim Ochmann (Jomann) - 31.05.2013 01:49 Uhr

Grundkurs im Sozialverhalten wäre wünschenswert.

Hi, Torsten Burdel, wie recht Sie haben. Das ist das Dilemma unserer Politiker. Da kommen diese auch nicht mehr raus. ( unbewusstes Gewohnheitsverhalten) Änderung nur möglich durch Austausch dieser Personalbesetzung. Ich hoffe auf die AfD.

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Joachim Ochmann
Joachim Ochmann (Jomann) - 31.05.2013 01:08 Uhr

Deutsche Spitzenpolitiker verschleiern ihre Studienabbrüche

Ich muss Ulrich Hofmann total Recht geben. Unsere Politiker sind eine Blamage für Deutschland. Meiner Meinung nach ohne Ausnahme. Der Wirtschaft und dem Fleiß unserer Bürger haben wir es zu verdanken, das es so in unserem Land ist. Leider ist die Politik gerade dabei unser aller Zukunft, mit dem Versuch Europa zu retten, total aufs Spiel zu setzen.In der Hoffnung, die informierten Wähler ziehen ihre Schlüsse und berücksichtigen den Wahnsinn, der politisch begangen wird.

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Ulrich Hofmann
Ulrich Hofmann (EpocheA) - 28.05.2013 23:20 Uhr

Ausbildung und Berufe der US - Regierungsmitglieder! Beeindruckend!

Nachdem ich hier die verschiedenen Entschuldigungen lesen konnte, warum eine richtige Ausbildung und Fachwissen eigentlich eher schädlich sind, habe ich mal die Leute der US - Regierung auf ihre entsprechenden Hintergründe geprüft. Geht ganz einfach! Resultat: Beeindruckend! Fast alle haben Abschlüsse der US Top Universitäten. Haben in der Wirtschaft, dem Militär und auf Unis Spitzenpositionen innegehabt.
Auch hier sind Minister "fachfremd" eingesetzt, aber aufgrund der Lebensläufe läßt sich vermuten, dass mit der Ausbildung und Führungserfahrung der "fachliche Mangel" ausgeglichen werden kann. Und nun sitzen derartige Köpfe unseren nicht- oder halbwissenden Regierungs- und sonstigen Nichtfachleuten gegenüber! Unfassbar! Meine Meinung seit Jahren: Ohne Berufs- und Führungserfahrung, kein Ministeramt! Die derzeitige und eventuell zukünftige Mannschaft blamiert uns doch bis auf die Knochen! Hätten wir die Wirstschaft nicht, politisch wären wir tot!

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 28.05.2013 21:09 Uhr

Interessanter Widerspruch

Politiker sind zumeist Sprechmaschinen. Manche sprechen buchstäblich wie gedruckt. Wer mal mit Literaten zusammen kam, weiss, dass diese sehr gute Schreiber und gar keine guten Redner sind. Gutes Denkvermögen ist keine Voraussetzung für gutes Reden-Können, eher stimmt das Gegenteil. Ein sprachgewandter Politiker ist zuoft kein großer Denker. Sie wissen das auch. Ein gescheitertes Studium ist fast immer die Folge mangelnden Denk-Talents. Den Professuren ist es egal, ob jemand gut Salbadern kann. Die Weichen werden in schriftlichen Arbeiten auf Abschluss gestellt. Es scheitern fast nur die Redner. Deshalb lassen sich die Red-
ner auch die Arbeiten schreiben. Am Ende stehen neuerdings die Aberkennungen wiss. Grade.
Dabei haben es die SPD-ler den anderen kräftig besorgt. Jetzt stehen sie wegen ihres Versa- gens am Pranger. Ein ordentlicher Student der Ing.-Wissenschaften braucht 10-11 Semester zum Dipl.-Ing. , viel mehr Zeitverbrauch zeugt von Faulheit oder Talentmangel (oder Beides).

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Klaus Hoffmann
Klaus Hoffmann (kasso) - 28.05.2013 13:52 Uhr

Steuerminimierung.

CDU-MdB Siebert ist selbständiger Unternehmensberater. Einzige Klientin seine Ehefrau.
Na, das erinnert doch sehr an bairische Amigopraktiken. Offensichtlich dient das Beraterhonorar ausschließlich der Minderuing der Steueraschuld seiner Frau, oder? Was man so alles im Bundestag lernen kann ...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.05.2013 15:18 Uhr
Johannes Achter

Steuerminimierung

"CDU-MdB Siebert ist selbständiger Unternehmensberater. Einzige Klientin seine Ehefrau.
Na, das erinnert doch sehr an bairische Amigopraktiken. Offensichtlich dient das Beraterhonorar ausschließlich der Minderung der Steuerschuld seiner Frau, oder?"

- Steht im Artikel, dass Siebert seine Frau entgeltlich berät?
- Doch wenn Siebert seine Ehefrau entgeltlich berät:
Das Honorar, das seine Frau als Betriebsausgaben absetzen kann, muss Siebert doch seinerseits als Betriebseinnahme versteuern.
Wenn das Ehepaar Siebert sich zusammen veranlagen lässt, handelt es sich steuerlich um ein Nullsummenspiel.
Bei getrennter Veranlagung: Wenn Siebert mehr verdient als seine Frau, würde eine entgeltliche Beratung wegen des Progressionstarifs sogar zu Mehrsteuern führen.
- Und was sollte in Sachen Siebert an das Hypethema, dass in Bayern vor 2001 angestellte Abgeordnetenmitarbeiter auch dann weiterhin vom Staat bezahlt wurden, wenn sie Angehörige waren, erinnern?

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Gerhard Sauer

Nicht überschätzen

Studienabschlüsse an deutschen Universitäten sollte man nicht überschätzen. In manchen Fächern - z. B. Soziologie, Politologie, Gender, eigentlich in allen Laberfächern - ist das Niveau so abgrundtief, daß man den erhaltenen Master oder was auch immer getrost in die Tonne treten kann. Das Papier der Masterurkunde ist wertvoller als der Abschluß. Im Vergleich dazu ist es wesentlich anspruchsvoller, einen Meisterbrief in einem Handwerk zu erlangen.

Wenn also ein Politiker einen derartigen „akademischen“ Grad vorweist und nach dem Universitätsbesuch direkt in die Politik gewechselt ist, darf man mit Fug und Recht von einem allenfalls oberflächlich Ausgebildeten und Erfahrungslosen sprechen. Wie der fähig sein soll, komplizierte Zusammenhänge zu verstehen, z. B. auf finanzpolitischem Gebiet, und sachverständige Entscheidungen zu treffen, ist rätselhaft. Es ist wohl eher anzunehmen, daß er ein Dünnbrettbohrer bleibt, jedoch dreist genug ist, überall besserwisserisch mitzuschwätzen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.05.2013 01:19 Uhr
Joachim Ochmann
Joachim Ochmann (Jomann) - 31.05.2013 01:19 Uhr

Nicht überschätzen

Das der Mensch nach Jahren den gelernten Stoff nicht mehr im Gedächtnis hat, ist fast normal. Aber wenn jemand eine Ausbildung oder ein Studium nicht zu Ende bringt, kann man davon ausgehen, das bei solchen Menschen kein Durchhaltewille vorhanden ist. Man könnte sogar vermuten, das eine gewisse Labilität vorhanden ist. Wie sollte man solchen Menschen Vertrauen schenken, die über mein Leben mitentscheiden sollen. Das haben wir ja bei den Hauptschülern zu Hauff, das da kein Abschluss geschafft wird. Woran mag das wohl liegen?

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Klaus Hoffmann
Klaus Hoffmann (kasso) - 28.05.2013 14:02 Uhr

Siehe SPD-Mann Nannen.

Der kann wunderbar schwätzen und dabei verschleiern, daß er von nichts eine Ahnung hat. Immerhin ist das seiner Partei so wertvoll, daß sie ihm sogar ein Parteivorstandsmitgliedergehalt spendiert, nachdem es mit einer zweiten Wahl in den Bundestag planwidrig nicht geklappt hat. Bei der bevorstehenden Wahl soll es wieder gutgehen. Mal sehen, ob die Hamburger so blöd sind, eine solche Niete zu ihrem Vertreter im Bundestag zu wählen. Wahrscheinlich ja, der wohlbedachte Zuschnitt seines Wahlkreises spricht dafür.

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Günter Busse

Ich doch auch irgendwie lustig.....

was Volker Beck sagt:
"Dass es bei den Grünen viele Studienabbrecher gibt, hat mit der Gründergeneration der Partei zu tun. Man wollte die Republik verändern, Menschen vor der Abschiebung bewahren, die Natur retten. Das war wichtiger als die Jagd nach Scheinen oder ein Studienabschluss.“
.
Ja, völlig selbstlos gaben sie ihr Studium auf, verzichteten aus lauter Idealismus auf einen Beruf, um "die Welt zu retten". Also: sie brachten ein persönliches Opfer für ihren Idealismus -
meint Beck.
Humor hat er, vielleicht könnte er Kabarettist werden, wenns in der Politik nichts mehr ist?

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Helmut Hoff

Kein Wunder, dass die Grünen immer wie eine Gefolgschaft von Gläubigen erscheint

Es gibt bei ihnen zu wenige, die über ein fundiertes Wissen verfügen.

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Closed via SSO

@ Peter Haeckmann:

"Um so wichtiger ist hoch qualifiziertes Fachpersonal, ..." ist natürlich völlig richtig, ich fürchte nur, dass in der Politik auch das sog. Fachpersonal oft nur ein Flachpersonal ist! ;-(

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arno nuehm

Nur gescheiterte Existenzen bei den Grünen

was aber nicht verwundert, denn die grüne Weltsicht ist ja aus Tatsachenverdrehungen, Halb- und Unwahrheiten, Fehlschlüssen und Unsinn zusammengezimmert. Menschen, die mit beiden Beinen im Leben stehen, fühlen sich davon nicht angezogen. Wer aber im richtigen Leben gescheitert ist, der findet bei den Grünen die zu seinem Leben passende Ideologie!

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Peter Haeckmann

Unterschied Fachpersonal und Führungskraft

Die wenigsten Menschen aus der ersten und zweiten Führungsebene von vielen erfolgreichen Unternehmen besitzen ein fundiertes Fachwissen zu den Einzelvorgängen in ihrem Unternehmen. Um so wichtiger ist hoch qualifiziertes Fachpersonal, das Entscheidungen durch Informationssammlung und -verarbeitung vorbereitet.

Wie soll eine Gruppe von 600 Menschen fundiertes Fachwissen zu allen relevanten Vorgängen in einem Staat von 80 Millionen Einwohnern haben können? Diese Forderung ist absurd. Wichtiger ist, dass die Abgeordneten einen verlässlichen moralischen Kompass, Intelligenz und einen fachlich hervorragend gebildeten Mitarbeiterstab haben, der auch gehört wird.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.05.2013 21:14 Uhr
Klaus Heid

Ja sicher

Die alte Mär, dass die Abwesenheit von Fachwissen eine gute Führungskompetenz ergeben würde. Das wird aber gerne von ebendiesem Führungspersonal angeführt.

Genau das Gegenteil ist richtig: Fach- und Führungskompentenz gehen häufig Hand in Hand, genauso wie Fach- und Führungsinkomptenz verwandt sind. Der wesentliche Unterschied ist, dass sich das Fachpersonal meist um die wirklichen Probleme kümmern muss, während das Inkompetenzpersonal sich um seine Seilschaften kümmert. Deshalb ist dieses aus Überproportional in der Politik vertreten.

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Christine Kirchhoff

Der Kompass....

Peter Haeckmann, Sie schreiben "Wichtiger ist, dass die Abgeordneten einen verlässlichen moralischen Kompass, Intelligenz und einen fachlich hervorragend gebildeten Mitarbeiterstab haben, der auch gehört wird."

Das stimmt. Aber genau diesen moralischen Kompass vermissen die Wähler. Dieser politische Kompass wäre vielleicht nicht verloren gegangen, wenn Voraussetzung für das Mittun im Deutschen Bundestag wäre, dass jeder Abgeordnete vorher wenigstens für ein paar Monate mal einen Lohnzettel in der Hand gehalten hätte, der ausweist, wieviel ihm nach harter Arbeit noch übrig bleibt.

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Jakob Cornides
Jakob Cornides (cornija) - 27.05.2013 13:09 Uhr

Kein Plagiat...

... sondern einfach gar nichts.

Ist vielleicht eh besser so. Kaum eine Institution ist heute so überschätzt wie die Universität.

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Anton  Gruber
Anton Gruber (antgru) - 27.05.2013 12:51 Uhr

Und da ist noch Herr Fischer!

Unser weltweites "Aushängeschild" und Politgelehrter aus eigenen Gnaden hätte nicht einmal als Beamter im einfachen Dienst in den Staatsdienst übernommen werden können, weil er als Steinewerfer und im Widerstand gegen die Staatsgewalt keine Gewähr für seine freiheitlich-demokratische Gesinnung geboten hätte. Ich spreche da aus Erfahrung als langjähriger Personalbeamter! Aber zum Vizekanzler und Außenminister hat es ja wenigstens gereicht! Sonst müsste er heute wieder Taxi fahren! Vielleicht mit Frau Claudia Roth als Co-Partnerin!

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Klaus Letis

Ein Argument für die AfD

Junge Menschen treten einer Partei bei und verschreiben sich bedingungslos ihren Zielen und der Ideologie dieser Parteien. Die eigene Ausbildung, welche unabhängig machen könnte, steht hinten dran. Das ist im System einiger Parteien sogar gewollt! So kann man seine Mitglieder abhängig und gefügig machen. Oft werden diese Leute in den passenden Bildungsanstalten protegiert.

Das Ziel ist: Berufspolitiker und/oder Staatsangestellter. Mit lukrativen (Neben-)Einkünften.
Voraussetzung: Linientreue und Stallgeruch (oder böse gesagt Kadavergehorsam)
Nachteil: Weiniger Fachleute und Fachexpertise in den politischen Entscheidungsgremien.

Auch unter diesen Aspekten ist eine neue Partei wie die AfD keine schlechte Sache.
Weiniger Ideologie, aber Unabhängigkeit und Expertenwissen sind von Vorteil.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.05.2013 12:34 Uhr
Klaus Letis

Sie meinen so wie es mit der NSDAP lief war es besser?

Ideologie hat noch nie geholfen.

Münzer, Robespierre, Lenin, Stalin, Hitler, Mao, Pol Pot, ....

Nur Hunger, Leid und Tote.

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Thilo Müller
Thilo Müller (tam030) - 27.05.2013 20:29 Uhr

Eine Anekdote

Wissen Sie, wie man die Nationalversammlung 1848 genannt hat? Professorenparlament. Es handelt sich zwar nur um ein Klischee, aber egal, denn, dass die Revolution scheiterte, die Ziele der Nationalversammlung vorerst nicht umgesetzt wurden war die Folge. Und warum? Weil sich das Parlament zu viel Zeit ließ, einen deutschen Staat zu formen, eine Verfassung zu verabschieden. Da hatten es sich die deutschen Fürsten und der preußische König schon anders überlegt.

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Kathrin Ebert

Der eigentliche Witz...

besteht darin, dass Menschen, ohne irgendeine Qualifikation, in einem Land, in welchem man für fast jeden Beruf einen Zettel braucht, auf dem steht, dass man ihn ausüben darf, selbst Anforderungen ohne Ende an etwaige Bewerber stellen! Bsp.: Abgeschlossenes Studium, um Herrn Gauck beim Redenschreiben zu helfen.

Und wenn jemand schon seinen nicht vorhandenen Studienabschluss/ Berufsausbildung verschleiern muss, möchte ich nicht wissen, was er noch zu verbergen hat...

Aber hey: Integrität und Verantwortung sind Fremdwörter für die meisten Politiker!

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Michael Bertha
Michael Bertha (mib70) - 27.05.2013 10:27 Uhr

Die Motive ...

… ähneln denen der „Guttenbergs“ oder „Schavans“. Das Verschweigen und die damit verbundene Täuschung erfolgt wegen beruflicher Vorteile und der Angst vor - berechtigtem! - Sozialneid. Abgeordneten- und Funktionärsposten sind weit überdurchschnittlich vergütet. Warum sollte ein Parteimitglied, (mit Abschluss) einem Parteimitglied (ohne Abschluss) das Mandat oder die Geschäftsführerschaft gönnen? Es gibt keinen Grund! Auch beim (akademischen) Wahlvolk kommen Mandatsbewerber mit Studienabbruch nicht gut an. Warum sollte ein arbeitsloser Vollakademiker, der von ALG II leben oder seine Existenz im Niedriglohnsektor bestreite muss, und davon gibt es eine Menge, einen Studienabbrecher in einen bequemen Sessel mit +7.500,- Euro Monatsvergütung heben? Es gibt keinen Grund! Insofern können sich Frau Roth und Kollegen freuen, wenn es lediglich bei "bösen Briefen" bleibt und nicht zu Mordanschlägen kommt. Im letzteren Fall könnten allerdings qualifiziertere Bewerber nachrücken.

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 27.05.2013 09:47 Uhr

Ich verstehe die Diskussion nicht

Wer im Lebenslauf Studium von bis angibt aber keinen Titel ist doch klar, dass er das Studium nicht beendet hat. Schlimm ist dann vor allem, wenn das "von ... bis" sehr lange ausfällt.

Schlimmer scheint mir zu sein, dass hier nicht hinterfragt werden kann, wie viele Abschlüsse gekauft sind.... ;-) ..... CDU und FDP-Doktoren lassen grüßen ;-))

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Walter Henn

Leider sieht ein großer Teil der Wählerschaft dies anders...

Während das akademisch gebildete Spitzenpersonal der Politik oft als überqualifiziert, abgehoben und weltfremd abgelehnt wird ("Professor aus Heidelberg"), erscheinen ihnen Ausbildungslose und Studienabbrecher als Leute "wie du und ich" und ev. sogar besser geeignet den "einfachen Bürger" in der Politik zu repräsentieren.
Das perverse daran ist, dass Politiker (wie z. B. die im Artikel genannten) ohne abgeschlossene Ausbildung oder mit völlig fachfremder Ausbildung in wichtigen Fragen der aktuellen Politik (Atomausstieg, Finanzkrise etc.) häufig als Energie- oder Finanzexperten in den Medien präsentiert und wahrgenommen werden. Habilitierte Volkswirtschaftler oder Diplom-Physiker dagegen werden entweder mit dem Spott oder der Verachtung der Medien überzogen oder besser gleich gar nicht gehört. Deren Erklärungen und Lösungsansätze sind meist etwas komplexer und passen somit nicht in einfache Denkmuster vieler Wählerschichten und v.a. der auf kurzfristige Sensation ausgerichteten Medien.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.05.2013 14:12 Uhr
Klaus Hoffmann
Klaus Hoffmann (kasso) - 28.05.2013 14:12 Uhr

Ursache?

Wahrscheinlich die im Artikel erwähnten Studienabbrecher bei der Presse ...

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Simone Hartmann

Ungelernte "Kräfte" in Bundestag und Landtagen

Höchste Zeit, die berufliche und finanzielle Situation unserer ungelernten "Kräfte" im deutschen Parlament genauer zu beleuchten. Dafür gebührt der FAZ und Herrn Wehner vielen Dank.

Weiterhin interessant wäre auch der tatsächliche Anteil an Ungelernten zu erfahren, welche z.T. nicht einmal Berufserfahrung - außer zumindest zeitweise im (steuerfinanzierten) Parlament zu sitzen - nachweisen können.

In die Verlegenheit, im Falle einer gescheiterten Wiederwahl bzw. eines fehlenden Listenplatzes, den Gang zum Sozialamt antreten zu müssen, kommen diese Damen und Herren dennoch nicht.
Es findet sich sicher irgendeine Stiftung, Gewerkschaft, o.ä. mit Pensionsversorgung,... - in Deutschland alles kein Problem.

In diesem Lichte betrachtet, gewinnt die Abhängigkeit unseres bundesdeutschen (und auch europäischen) Politikpersonals von Lobbygruppen unterschiedlichster Couleur wahrhaftig neue Bedeutung.

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26.05.2013, 08:57 Uhr

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