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Veröffentlicht: 29.03.2017, 17:40 Uhr

Mehrere Durchsuchungen Drei Festnahmen bei Razzien gegen „Reichsbürger“

Die Polizei ist in mehreren Bundesländern mit einem Großaufgebot gegen die so genannte Reichsbürger-Bewegung vorgegangen. Bei den Razzien machten die Fahnder brisante Funde.

Die Polizei ist in mehreren Bundesländern erneut gegen Anhänger der sogenannten Reichsbürger-Bewegung vorgegangen. Die Ermittler durchsuchten 14 Objekte in Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, außerdem auch in Rumänien. Es seien Waffen und zahlreiche Beweismittel sichergestellt worden, berichtete das Augsburger Polizeipräsidium. Drei Verdächtige wurden mit Haftbefehlen festgenommen.

In Nordrhein-Westfalen beschlagnahmte die Polizei bei vier mutmaßlichen „Reichsbürgern“ am Niederrhein 36 Schusswaffen und fast 20.000 Schuss Munition. Ein 47-Jähriger, der von Spezialkräften zunächst festgenommen worden war, wurde am Mittwoch vom Haftrichter in Kempen wieder auf freien Fuß gesetzt, teilte die Polizei in Krefeld mit. Der Mann müsse sich dennoch wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz vor Gericht verantworten.

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Die selbsternannten „Reichsbürger“ erkennen die Bundesrepublik nicht als Staat an. Der Szene werden rund 10.000 Menschen zugerechnet. Die Gruppierung wird vom Verfassungsschutz beobachtet. In Bayern hatte ein sogenannter Reichsbürger im Oktober einen Polizisten erschossen und drei weitere Beamte zum Teil schwer verletzt.

Quelle: wahlrecht.de
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