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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Doktortitel aberkannt Silvana Koch-Mehrin täuschte mit 125 Plagiaten auf 80 Seiten

 ·  Silvana Koch-Mehrin hat zu Recht ihren Doktor-Titel verloren. Die Politikerin habe „wiederholt und planmäßig“ getäuscht, stellte das Verwaltungsgericht Karlsruhe fest.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (125)
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Ulrich König

Dumpfbacken der Nation

Plagiate-Jäger haben enge Herzen, sind engstirnig, intolerant, vor allem aber dumm. Die Plagiate-Jäger sind so pedantisxch. Sie kupfern ständig ab. Im Duden. Im deutschen Wörterbuch. Dann von der ARD-Tagesschau kupfern sie auch ab. Die Plagiate-Jäger sind die Dumpfbacken der Nation.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.04.2013 13:32 Uhr
Robert Stulier

Sind Sie Opfer?

Herr König, im Leben ist es manchmal so, dass man sich nicht nur Freunde macht. Die Vita und das Tun sollten schon stimmig sein, um nicht angreifbar, resp. als Plagiator bloßgestellt zu werden. Ob es Neid oder einfach eine Form der Gerechtigkeit ist, die die "Plagiate-Jäger" antreibt, vermag ich nicht zu deuten. Ihr Kommentar, wie auch das, was Sie sonst so hier in der FAZ geschrieben haben, erschließt sich mir meist nicht, auch nicht Ihr "Dumpfbacken der Nation".

Über das Abkupfern "Im Duden. Im deutschen Wörterbuch" hab' ich mich dennoch königlich amüsiert. Frohe Ostern.

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Rolf Weser
Rolf Weser (clammi) - 30.03.2013 18:30 Uhr

Der Prüfer weiss alles und der Schleppnetzfischer auch

Jemand schrieb hier, dass ein Prüfer sich darauf berief, Plagiate sofort aufdecken zu können. Tolles Wissen, aber nur PC-gestützt mit digitalem Schleppnetz.
Vor 20 Jahren konnte kein Prüfer alle geklauten Zitate erkennen mangels Datenbanken Daher halte ich das alles für eine Absicht. Weil es nur FDP, CSU und CDU Politiker betraf.
Daher ist auch der Initiator unglaubwürdig, auch wenn er sich noch so wortreich wehrt.

clammi

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 30.03.2013 11:26 Uhr

Man schlägt eine schöne Frau,

Verzeihung ihr, nichts ab. Eine geschickte Rektion auf die Dr.-Jagd wäre, alle VIPs geben ihre
Titel sogleich ab. Die Profs sollen sich damit rumquälen ! Zum Beispiel mit der dann aufkom-menden Frage: Wie hoch wird dieser Pensionsanteil ? Denn die Zahl der durchgebrachten Dok- toranden bestimmt die Pension der Dr.-Väter mit.

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Helga Zießler

Kompliment - tolle Leistung!

Das muß man erstmal schaffen - 125 "Stellen" in anderer Leute Werke zu finden und die auf den klapperdürren 80 Seiten der eigenen "Arbeit" so geschickt unterzubrigen, dass die prüfenden Professoren das nicht bemerkt haben!
Wieviel muß die Dame Koch-Mehrin da gelesen haben. Allein das ist doch schon preisverdächtig.

Aber im Ernst: Man wundert sich doch sehr, dass an einer renommierten deutschen Uni keiner der Prüfer bemerkt hat, wes Geistes Kind diese Doktorandin war. Kann da jede/r irgendeinen abgeschriebenen Schmarrn vorlegen und kriegt dann anstandslos den Doktorhut aufs Haupt gesetzt? Ehrlich gesagt - das macht mich ziemlich fassungslos.

Und wie mögen wohl all jene Doktores darüber denken, die mit eigener, ehrlicher Arbeit zu diesem ehrenvollen Grad gekommen sind?

Ach, und wie geht es nun mit dem politischen Weg der Dame weiter, der ihr Hut vom Kopfe wehte? ;-)

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.03.2013 11:30 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 30.03.2013 11:30 Uhr

Alle Promotionen

resultieren aus 80 % Übernommenem und vielleicht 10 % Eigenem. Der Rest kommt vom Betreuer. Sogar das Prom.-Thema muss nicht vom Doktoranden stammen. Die Leute nehmen ihre Meinung von der Penne: Abschreiben ist verboten ! Den Mechanismus der Uni keinen sie natürlich nicht, der kümmert auch nicht weiter. Denn: was auf der Penne galt, gilt im Leben ?

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Mole InseHole
Christian Freese (spazmo) - 30.03.2013 11:07 Uhr

Prüferwissen

Ich habe es nicht zu einem Doktortitel sondern anno 97 im Ausland nur zu einem BA gebracht, aber der damalige Prüfer informierte im Vorfeld explizit, dass er sich mit der Materie gut genug auskennen und jedes Plagiat aufdecken würde. Ob das der Tatsache entsprach bleibt offen, aber generell kann man von Prüfern einen solchen oder ähnlich hohen Wissensstand erwarten, denn aus welchem anderen Grund werden sie sonst Prüfer?

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Sibylle Böttger

Es trifft nur die Regierungsparteien,

weil es niemanden interessiert, wenn Dr. Otto Normalo seinen Doktortitel wegen Plagiaten verliert!

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Rolf Weser
Rolf Weser (clammi) - 29.03.2013 22:54 Uhr

Keiner bemerkte was

Früher gab es ja auch noch keine PC-Programme, die jedem Schreibmaschinengeübten ermöglichte, mit dem PC und einem digitalen Schleppnetz auf Fischjagd zu gehen.
Das ist das Eine, dass Andere ist die Absicht selbst.

Also keine Häme, auch wenn es seltsamerweise nur die Regierungsparteien trifft

clammi

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Wolfgang Richter

Gute Leistung

Über ein Plagiat pro Seite ist eine gute Leistung.
Damit ist Frao Koch-Mehrin hervorragend für die Arbeit in einer von Ehrenmännern wie Juncker und Barroso geprägten Institution qualifiziert.
Wir brauchen unbedingt mehr "Europa"!

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H. Lothar Wessling

Lange Beine - kurzer Verstand!

Frau Koch-Mehrins überragende Intelligenz war ja bereits vor Monaten in einer Ausgabe des ARD-Polittalks "Hart aber fair" zu bewundern, als sie sich bei der Antwort auf die Frage, um welchen Betrag die deutsche Staatsverschuldung wohl während der vergangenen 90 Sendeminuten angestiegen sei, knapp um das 120fache verschätzte, nach unten, wohlgemerkt. Ansonsten betrachte ich die Annahme ihres Copy and Paste-Elaborats durch eben die Fakultät der Universität Heidelberg, der ich in früheren Jahren einmal selbst angehörte, als Peinlichkeit ersten Grades. Summa summarum: wer befreit uns endlich von unfähigen, karrieregeilen Politikern, die auf dem viel zu großen Stuhl Ludwig Erhards sitzen und die rechtsradikale Szene verharmlosen, die ihr Ministeramt für illegalen Teppichhandel missbrauchen oder nach Dienstschluss am Bartresen mit fehlender Kinderstube glänzen? Zahnärzte, Steuerberater und dubiose Banker allein machen doch wohl kaum 5% des Wahlvolks aus, oder?

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Paul Losert
Paul Losert (aloserd) - 29.03.2013 15:39 Uhr

Ich habe keinen Dr. Titel

Dazu hat bei mir als einfacher Ing. nicht gereicht. Leider bin ich bei der Konstruktion einer Machine die diese ganze Politker Misstbande zum Teufel jagt auch noch nicht richtig weiter gekommen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.03.2013 22:44 Uhr
Jörg Feller

Für die Konstruktion dieser Maschinen benötigte man keine Ingenieure, das hatte das

Französische Volk irgendwie auch so hinbekommen ... womit ich nichts gegen Ingenieure gesagt haben möchte.

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Ludwig Kirschstein

Was soll's?

die Frau hat ihr Soll erfüllt. Attraktiv und "kompetent" half sie maßgeblich, die FDP in Regierungsverantwortung zu hieven. Ob sie ihren "Dr." weiter mit herumschleppt, interessiert kaum jemanden.

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Lars Werner

Denunzianten sind en vogue, Passt zu dem heutigen Tag. Allerdings kannte man bei Judas den Namen

die im verborgenden, politische Interesse vertretenden "Aufklärer" scheuen das Licht. Wenn Frau Koch-Mehrin eine makellose Arbeit hätte haben wollen, hätte Sie das sich auch kaufen können, einfach so. Komischerweise fand ihr Doktorvater die Arbeit auch in Ordnung.
Darum geht es aber nicht. Es ist traurig, dass niemand Anstoß an der Judasarbeit nimmt, dem eigentlich verwerflichen und verabscheuungswürdigen Akt.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.03.2013 14:37 Uhr
Robert Stulier

ob sie satisfaktionsfähig ist, vermag ich nicht zu beurteilen!

Ich stelle fest, dass ich schon wieder hart am Rand zur Brüderchen-Ecke wandele.

Doch danke ich für Ihre Ausführungen, obgleich ich die Anonymität in einer Anzeige nicht wirklich schätze. Ich finde, dass man durchaus Haltung und Position zeigen soll. Der Täter/ die Täterin – hier Frau Silvana Koch-Mehrin – hat ihren Namen schließlich auch unter die Dissertation gesetzt (obwohl sie vermutlich wusste, dass sie das besser hätte bleiben lassen sollen).

@ Lars Werner
Ich hätte von Ihnen erwartet, dass Sie Namen der denunzierenden Dunkelmänner nennen. Aber wahrscheinlich schreiben Sie gerade an einer Doku für ZDF History, wo diese ganzen konspirativen Machenschaften der Wissenschaft rückhaltlos aufgeklärt werden, und unterliegen daher der Verschwiegenheit. Verstehe.

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Carsten Peters
Carsten Peters (cp1977) - 29.03.2013 20:28 Uhr

Leute die Betrueger entlarven Denunzianten zu nennen ist heute wohl auch Mode

Der Professor hat sich täuschen lassen und den Betrug nicht gemerkt. Dass ändert aber nichts daran dass es sich um Betrug handelte. Es ist ja kein Zufall dass diese Dinge heute raus kommen denn erst jetzt sind fast alle Veröffentlichungen digital verfügbar und lassen sich mit crawlern und data mining auch leicht finden.
Eine makellose Arbeit hätte Koch-Mehrin eben nicht so einfach haben können, denn was die ghost writer verkaufen sind auch Plagiate. Für eine makellose Arbeit muss eine hochqualifizierte Person mind. 2 Jahre investieren (mit entspr. Gehalt und Gefahrenzulage).
Diejenigen die den Betrug endlich aufgeklärt haben als Denunzianten ja gar Judas zu bezeichnen zeugt von einem sehr bedenklichen Gerechtigkeitsverständnis!

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Michael Krause

Mit dieser Einstellung...

...kann man auch die Polizei und die Gerichte zusperren: Verbrecher jagen und verurteilen stellt den "eigentlich verwerflichen und verabscheuungswürdigen Akt" dar. Soso!

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Robert Stulier

Zeit für Verschwörung

Entschuldigung, aber so ganz scheint Ihre Theorie nicht in die Realitäten zu passen.

Wer war denn hier der Judas? (125 Plagiate auf 80 Seiten)

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henning strothjohann

Dies Frau ist typisch für unsere Politikerkaste

täuschen, lügen und betrügen. Dafür noch deftige Gehälter und Pensionsansprüche bei absoluter Verantwortungslosigkeit.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.03.2013 00:29 Uhr
Robert Stulier

das Moment der Verantwortung

scheint mir für die Entwicklung einer funktionierenden Gesellschaft und der Demokratie eine Grundvoraussetzung. Das Handeln der gewählten Repräsentanten des Volkes sollte mit Verantwortung verknüpft sein – gemeint ist eine ethische Verantwortung. Nicht gemeint, was vermeintlich politische Gegner/ Parteifeinde immer einfordern, dass XY die politische Verantwortung/ den Rücktritt anzubieten hat, wenn mal gerade wieder ein Flughafen nicht eröffnet werden kann, o.Ä.. Das erinnert an Sandkastenspielchen, langweilt und lähmt.

Vielleicht könnte ein Eid gemäß „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde“, verbunden mit rechtlicher Haftung für das Tun oder Unterlassen, für alle Repräsentanten, nicht nur für Bundesminister/ Kanzlerin/ Präsident (bisher oh. Haftung) gelten.

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Sebastian Kreibig

Transfergeldempfänger ...

und Betrüger finden sich erstaunlich viele in der FDP, die für sich in Anspruch nimmt, die Partei der Leistungswilligen zu sein. Viele Kader haben nur Politik betrieben und nirgendwo gearbeitet (Bahr, Rösler, Lindner, Westerwelle), von einer selbständigen Tätigkeit, der Mittelstand ist ja so heilig, gar nicht zu reden. Der Doktortitel gehört natürlich dazu, weil man ja leistungsorientiert ist. Fliegt man auf, wird man einfach unverschämt wie zB. auch Herr Ex-Dr. Chatzimarkakis (der sich sogar in eine Talkshow begab und dreist log) oder klagt gegen den Entzug, um sein Totalversagen dann vom Verwaltungsgericht haarklein aufbereitet zu bekommen. Wunderbar finde ich es dann, die angebliche spätrömische Dekadenz armer Bevölkerungsschichten zu tadeln.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.03.2013 00:30 Uhr
Sebastian Kreibig

Nein Frau Ziessler,

das wollte ich nicht. Ich messe die FDP lediglich an ihren angeblichen Massstäben und daran, welche sie an andere anlegen.

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Helga Zießler

Wollen Sie allen Ernstes behaupten, Herr Kreibig

...dass die Herrschaften in anderen Parteien in der Mehrheit tatsächlich mal für längere Zeit in einem "anständigen" Beruf mit Arbeit das Geld für ihren Lebensunterhalt selbst verdient hätten?

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Robert Stulier

machen Sie sich doch mal den Spaß mit einem Besuch von Schatzi's site

chatzi.de (im Ernst. Für die Doofen (Wähler?) musste er seinen Namen zusammen streichen, um zugleich sein Pfauendasein zu manifestieren.)

Da steht was von Transparenz und Sie werden lernen, dass dieser "Betrüger FDP-Grieche"* auch Deutscher Betrüger ist. Doppelte Betrügerschaft sozusagen. Und Sie werden lernen, welche Sprachrohre er benutzt, besser, wer ihm die Möglichkeit gibt, Senf zu verbreiten.

Aber am Besten ist diese triefende Eitelkeit: "go Schatzi" hat viel von "komm' zur Mutti"

@ Jorgo Schatzi
ich hoffe auf ein eindeutiges Wählervotum und auf einen neuen Hintern auf Ihrem Platz in Brüssel

*Zitat hier aus den Kommentaren von ParLant

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Ulrich Heinrich

Wann fordert die FDP Frau Koch-Mehrin zum Rückzug aus dem Europaparlament auf?


In dem Urteil des Verwaltungsgerichts Karlsruhe vom 4.3.2013 wurde die Berufung nicht zugelassen. Frau Koch-Mehrin kann nach § 124a Abs. 4 VwGO die Zulassung der Berufung durch den Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg beantragen. Dieser würde die Berufung zulassen, wenn einer der in § 124 Abs. 2 VwGO genannten Gründe vorliegt. Würde der Antrag abgelehnt, wäre das Urteil des Verwaltungsgerichts Karlsruhe rechtskräftig.
Auf der Website des Verwaltungsgerichts Karlsruhe findet man die Pressemitteilung vom 28.03.2013 mit einem Link zu dem vollständigen Urteil vom 4.3.2013.

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Tobias Mellinghof

Wie wird man so?

Unehrlich bis hinten gegen und dann auch noch null Unrechtsbewusstsein!

Silvana Koch-Mehrin, Ihr Manöver um den Rücktritt aus dem Forschungsausschuss genügt nach wie vor nicht: Keine unbelehrbaren Täuscher als Vertreter Deutschlands im Europäischen Parlament!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.03.2013 15:01 Uhr
Ludwig Kirschstein

re..

Life is too short to be sorry.

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Robert Stulier

wer jemals an der Uni war . . .

weiß, dass man alles schreiben lassen kann.

Oftmals (nun, bei den aufgeflogenen Fällen war dem wohl nicht so) sind es sogar exzellente Geister, die da schreiben (für ein Leben draussen jedoch nicht stabil genug ?), und protegiert vom Prof., der die Problematik kennt.

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Helmut Hornig

Fürs Europaparlament reicht's allemal

Auf mehreren YouTube-Videos vom Europaparlament ist Silvana Koch-Mehrin zu sehen. Meistens im Zusammenhang mit dem britischen Abgeordneten Farage, der aus seiner Abneigung gegen die "Berufseuropäer" und "Berufs-Euro-Retter" kein Hehl macht: die Ashtons, die Rompuys und Barrosos usw. Koch-Mehrin fühlt sich Farage noch überlegen, obwohl er die Wahrheit mit typisch britischem Sarkasmus offen sagt. Sie selbst ist ein treffliches Beispiel: ob echter oder falscher Doktortitel, fürs Europaparlament reicht's allemal.

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Klaus Letis

Peinlich. Auch in den Talkshows

...

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Hartmut Krech
Hartmut Krech (hkrech) - 29.03.2013 10:27 Uhr

Wie sonst?

Wie sonst sollen Frauen wie Annette Schavan und Silvana Koch-Mehrin mit ihren Blitzkarrieren an ihre Titel kommen? Bei einem Betreuungsverhältnis an deutschen Universitäten zwischen 1:100 bis 1:200 und befristeten Einjahres-Verträgen zu 65 % der regulären Arbeitszeit bleibt eben nur noch Zeit fürs Plagiieren und Durchwinken: "Die bzw. der Nächste bitte!" Wer wollte in dieser knapp bemessenen Kulissenwissenschaft ("exzellente Spitzen-Innovations-Clusters") noch selber denken, schreiben und prüfen?! Von nix kommt nix.

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Dr. Emil Andabak

Doktortitel aberkannt

Die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Karlsruhe stellt eine schallende Ohrfeig den "Professoren" der Uni Heidelberg und anderen "Wissenschaftlern" die mit der Dissertation und der "Bewertung" dieser Dissertation von Koch-Merin befaßt waren, dar. Es stellt sich berechtigte Frage, ob diese Damen und Herren ihren Sorgfaltspflichten, auch ansatzweise nachgekommen sind? Das Vehalten dieser Personen, die sich als "Gelehrten", Wissenschaftler" gesehen haben möchten, ist schlichtweg ein Skandal. Es schadet Deutschland als Wissenschaftsstandort. Diese "Wissenschaftler", Gelehrten" stehen berechtigterweise im begründetem Verdacht, sich der Beihilfe zu einer Straftat strafbar gemacht zu haben.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.03.2013 13:34 Uhr
Dr. Emil Andabak

Belastungen der Professoren

Ich stimme Ihnen, Herr Peters bedingt zu. Man darf aber nur so viele Doktoranden betreuen wie man es sorgfältig betreuen kann.

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Carsten Peters
Carsten Peters (cp1977) - 29.03.2013 20:55 Uhr

Waren die Prof so sorgfaeltig, dann haetten sie den Konkurenzkampf mit anderen verloren

Ich denke Sie gehen mit der Sorgfaltspflicht etwas zu weit. Damals waren Plagiate eben noch nicht so leicht nachweisbar wie heute (und auch heute habe sich ja eine Menge Leute über einen beachtlichen Zeitraum damit beschäftigt um die Plagiate zu finden).
Soviel Zeit hat ein Gutachter nicht. Schauen wir mal was der Prof so macht:
- Anträge schreiben (super wichtig denn das bringt das Geld)
- Publikationen schreiben (auch super wichtig denn sonst fehlt das Material für die Anträge)
- Peer review Tätigkeit (notwendiges Übel für Anträge und Publikationen)
- die Wissenschaftler betreuen (irgendjemand muss ja die Resultate für die Publikationen produzieren)
- massenweise meetings/Verwaltung; aber wer etwas erreichen will muss da Einfluss gewinnen
Nach alldem muss man noch Zeit finden für was karierremaessig irrelevant ist, nämlich die Lehre und Gutachtertätigkeit. Den Professoren kann ich da keinen Vorwurf machen. Schuld ist das System dass Sorgfalt in Lehre und Gutachtertaetigkeit bestraft

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Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 29.03.2013 09:35 Uhr

Sie wollte es ja unbedingt gerichtlich festgestellt haben

Welch unverschämte unbelehrbare Huzpe. Das sind die Vorbilder der heutigen Gesellschaft. Sie zeigen dass man mit Ehrlichkeit und ehrlicher Arbeit zu nichts kommt.

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Carlos Anton

Koch-Mehrin muss Dr.-Titel behalten duerfen

Es ist ein Skandal, Frau Koch-Mehrin den Titel abzuerkennen, wenn man bedenkt, dass es immer noch viel zu wenig weibliche Promovierte gibt. In dem Zusammenhang ist es chauvinistisch, ihr den Vorwurf des Abschreibens zu machen. Immerhin beweisst sie dadurch die Faehigkeit zu effizientem Arbeiten und Teamwork, was sowohl fuer die Politik als auch die Wissenschaft wichtig ist. Frauen sind nun einmal keine sturen Einzelkaempfer und scheuen sich nicht, ihr Ego zurueckzustellen und das Wissen anderer zu nutzen. Es ist Ausdruck eines typisch maennlichen Formalismus, das geringer zu werten als ein paar laeppische Fussnoten. Es ist Zeit fuer mehr weibliche Qualitaeten in der Forschung und das erreichen wir nur ueber Promotionsquoten.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.03.2013 20:54 Uhr
Helga Zießler

Herr Frisch

Das kann nur ironisch gemeint sein!! So dürften es auch die meisten Foristen hier verstanden haben.
Schade, dass Herr Anton nicht das Ironie-Zeichen gesetzt hat. Dann hätten Sie keinen Anlass für Ihre Beschimpfungen gehabt. Und als Satire ist es gelungen!

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Michael Krause

Lustig!

Ihre Lesermeinung zu lesen war ein schöner Spass. Obwohl ich mir manchmal unsicher war, ob das wirklich Ironie sein soll. Wollen Sie etwa solange das weibliche Geschlecht mit Promotionsurkunden beschenken, bis die Quote stimmt? Meine Frau würde auch eine nehmen!

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Jan Frisch

Ich hoffe inständig...

dass Ihr gesamter Kommentar ironisch gehalten ist, ansonsten leiden auch Sie unter einer krankhaften Verkehrung Ihrer Vorstellungen von wissenschaftlichem Arbeiten.
Ein Satz von Ihnen lässt mich allerdings zweifeln:
"Es ist Ausdruck eines typisch maennlichen Formalismus, das geringer zu werten als ein paar laeppische Fussnoten."
Entweder, Sie haben in Ihrem ganzen Leben noch nie von Ihrem geistigen Eigentum leben müssen, oder Sie haben einfach keinen blassen Schimmer von irgendetwas.
Und wenn Sie das Plagiieren als "weibliche Qualität" in der Wissenschaft rühmen, dann frage ich mich, warum ich als Mann Ihnen hier so vehement widersprechen muss, und sich keine Frau findet, die das übernimmt.
Erschreckende Weltsicht, alles in allem!

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Ilona Lepper

Köstlich

...

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28.03.2013, 11:28 Uhr

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