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FAZ Plus Artikel Die Blauen : Zweite Alternative für Deutschland

Frauke Petry will mit den Blauen eine neue Alternative für Deutschland etablieren. Bild: dpa

Frauke Petry will mit der „Blauen Wende“ vor allem das bürgerlich-konservative Publikum für sich gewinnen. Inhaltlich unterscheidet sich das Programm kaum von dem der AfD.

          Immer wieder macht ein Vergleich die Runde an diesem Abend, der vor allem Zuversicht vermitteln soll – Zuversicht, dass dieses Projekt tatsächlich eine Chance hat: 386 Mitglieder und einige hundert Interessenten hat Sachsens AfD am Anfang vor fünf Jahren gehabt, das Bürgerforum „Blaue Wende“ dagegen habe jetzt, drei Monate nach Gründung, bereits 500 Mitglieder und gut 3000 Interessenten. „Sie sehen, die Chancen in Sachsen sind groß“, sagt Mit-Initiatorin Frauke Petry am Dienstagabend zur Eröffnung ihres Wahlkreisbüros in Pirna in der Sächsischen Schweiz. Das Haus liegt im historischen Zentrum der Stadt, wenige Schritte vom Marktplatz entfernt. „Frei und konservativ“ steht auf blauem Band an den Schaufenstern, drinnen haben sich gut 80 Menschen versammelt – nicht nur einstige AfDler, auch Stadträte von CDU, SPD, freien Wählervereinigungen, Bürgerinitiativen und Mittelständler.

          Stefan Locke

          Korrespondent für Sachsen und Thüringen mit Sitz in Dresden.

          Es ist ein zum Großteil bürgerlich-konservatives Publikum, das Petry in den anderthalb Jahren bis zur Landtagswahl in Sachsen für ihr Projekt gewinnen will. Ihr Bürgerbüro in Pirna, das sie als Abgeordnete des Bundestages und des Sächsischen Landtags betreibt, soll ihr dafür als Basis dienen. „Viele warten noch ab“, sagt Petry im Gespräch mit dieser Zeitung, doch die Zeichen stünden günstig. Die „Baustellen“ im Land nähmen ja nicht ab, und die AfD falle als glaubwürdige Alternative aus, weil sie radikales Personal nicht nur gewähren lasse, sondern auch noch in den Vorstand wähle, wie der Landesparteitag der AfD am Wochenende gezeigt habe. Petry meint damit vor allem einstige Widersacher wie den Vize-Vorsitzenden Siegbert Droese, der schon mal die allgemeine Volksbewaffnung fordert und mit der Hand auf dem Herz vor den Trümmern des „Führerbunkers“ in Rastenburg posiert, oder den neuen Generalsekretär Jan Zwerg, der Petry vor der Bundestagswahl als Direktkandidatin absetzen wollte, aber auch den neuen Vorsitzenden Jörg Urban, der mit dem höchst umstrittenen Pegida-Chef Lutz Bachmann kooperieren will.

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