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Deutschlandtrend : SPD fällt auf historischen Tiefstwert in Umfragen

  • Aktualisiert am

SPD-Chef Gabriel: Bisher gibt es keine Debatte über den Parteivorsitzenden. Bild: dpa

Volksparteien im Sinkflug, Zuwächse bei den Rechten: Der Trend aus den Landtagswahlen setzt sich in den Umfragen fort. Besonders bitter sind historische Tiefstwerte für die SPD.

          Knapp vier Wochen nach den drei jüngsten Landtagswahlen rutscht die SPD in einer bundesweiten Umfrage im Auftrag der ARD auf 21 Prozent ab. Damit erreichen die Sozialdemokraten einen historisch niedrigen Wert, den niedrigsten in der Geschichte des Deutschlandstrends, den es seit 1997 gibt.

          In anderen Umfragen liegt die SPD ebenso bei 21 Prozent (Forsa von Mittwoch), bei 22 Prozent (Emnid vom 2.4.) oder 20 Prozent (Insa, 4.4.). Die Ergebnisse von Infratest Dimap, dem Institut, das für die ARD den Deutschlandtrend ermittelt, gelten als besonders aussagekräftig.

          Im Deutschlandtrend verliert auch die Union zwei Punkte, kommt nun in der Sonntagsfrage auf 34 Prozent. Die Trends der Landtagswahlen setzen sich auch im Abschneiden der anderen Parteien fort. Die AfD, die in alle drei Landtage erstmals eingezogen und in Sachsen-Anhalt zweitstärkste Kraft geworden ist, erreicht bundesweit bei der Sonntagsfrage 14 Prozent (+3). Die Grünen, die in Baden-Württemberg als stärkste Kraft abgeschnitten haben, erreichen 13 Prozent (+3).

          Die Liste der beliebtesten Politiker führt Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit 74 Prozent Zustimmung an, gefolgt von Bundespräsident Joachim Gauck mit 73 Prozent.

          Angela Merkel konnte ihren Zustimmungswert um zwei Prozentpunkte auf 56 Prozent verbessern. Mit der Arbeit des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer zeigten sich unverändert 38 Prozent zufrieden.

          Für den Deutschlandtrend zur Sonntagsfrage befragte Infratest dimap von Montag bis Mittwoch 1505 Bundesbürger. Die Zustimmungswerte der Politiker basieren auf einer Befragung von 1005 Bundesbürgern am Montag und Dienstag.

          Quelle: dpa/tist.

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