03.05.2012 · Wegen der Haftbedingungen für die ukrainische Oppositionsführerin Julija Timoschenko debattiert die deutsche Politik über einen Boykott der Fußball-EM. Kanzlerin Merkel führt auf den Spuren ihrer Vorgänger Kohl und Schröder die „Fußballisierung“ der Politik fort.
Von Günter Bannas, BerlinRichtlinien für Lesermeinungen
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Nach der Kampagne gegen Guttenberg, nach der Kampagne gegen Wulff, nach der Kampagne
fuer Gauck, nach der Kampagne "gegen Rechts" nun ein nun ein
weiteres Ablenkungsmanoever,
die Kampagne gegen die Ukraine.
Dass dabei gnadenlos aussenpolitisches Porzellan zerschlagen wird, wen kuemmerts?--
Hier eine kleine Auflistung der deutschen aussenpolitischen Heldentaten:
Deutschland kanzelt ueber EU den ungarischen Praesi Orban ab.
-"Aussenminister" Westerwelle erklaet Russland, dass es
"auf der falschen Seite der Geschichte"
steht. Dabei faengt die russische Aussenpolitik,(Schachspieler), da an
zu denken, wo Westerwelle mit seinem Latein am Ende ist.--
-Merkel greift in die franzoesische Innenpolitik ein und leistet Sarkozy "Wahlkampfhilfe"!
Ein unerhoerter und noch nie dagewesener Vorgang.--
Merkel lanciert eine Kampagne gegen Berlusconi und ist direkt
mitverantwortlich fuer
Berlusconis scheitern.
Gauck bestaetigt den Polen Freiheit u. Demokratie.Wer ist Gauck?
und so weiter und sofo
Was heißt "Boykott" der Spiele?
- wenn Frau Merkel beim Anpfiff fehlt?
Den Fußballern reicht ihr Erfolg, die Anbetung der Massen und last
but not
least das ansehnliche "Trinkgeld", über das sich die Fans
mit ihnen freuen.
Fr. Merkels Bemühungen um Timoschenko wären nicht nur
glaubwürdiger und
"hilfreicher", sondern auch zum eigenen Nutzen, wenn sie es
bei diplomatischen
Vorstößen beließe. Nicht auszudenken, wenn alle
Fußballfans von ihr abfielen ...
Der ukrainischen Regierung kann die aktuelle Weltaufmerksamkeit jedoch nicht
schaden, gilt auch für andere Betonköpfe.
Dass Politiker sich ansonsten gern volkstümlich geben (s. Merkel im
Bild), indem sie den Lieblingen der Massen ihre Gunst erweisen, ist
sicher kein allein deutsches Phänomen,
die Amerikaner sind da Vorbild - Filmschauspieler, Entertainer und
Baseballspieler können zu Helden und Führer der Nation werden,
und wer da als Politiker
nicht mithalten kann, sollte zumindest den einen oder anderen Stolz der
Nation an seiner Seite haben ...
Hoffentlich scheidet Deutschland frühestmöglich aus. Dass wäre die Beste Lösung und ist wohl auch die Zutreffende. Es ist ekelhaft, in dieser Diktatur names Uikraine Millionären beim Ballspielen zuschauen zu sollen.
Merkel muss in Deutschland bleiben
Es wird Zeit, dass gespart wird und deshalb ist es gut, wenn sich Merkel und ihr gesamtes Kabinett die EM-Spiele im Fernsehen anschauen und von einer Reise nach Kiew absehen. Die Ukraine vertraglich an die EU zu assoziieren ist ein grosser Fehler. Nur Europa-Hasser können noch dafür plädieren, denn sie sähen es sicher gern, dass sich das solidarische Europa an der Ukraine verschluckt. Ohne Volksabstimmung in den EU-Ländern aber darf es nie und nimmer zu einem EU-Beitritt der Ukraine kommen.
Dreister Aktionnismus von Merkel und Co.
Es stimmt, es wird nur bei "kleinen" wirtschaftlich
unbedeutenden Ländern in ähnlichen Fallen zum Boykott
aufgerufen und die "starke Frau" markiert. Wenn dem so ist,
wie jetzt die Politiker tun, dann müßten sie in zwei Jahren
auch zum Boykott der olympischen Win-
terspiele in Sotschi aufrufen, denn das liegt bekanntlich in
Rußland, deren jetztigen Machthaber allen voran Putin auch nicht
besser sind, als der in der Ukraine. Aber da wird man nichts
entsprechendes hören, denn das ist ja Russland mit den reichen
Gasvorkommen, von denen wir inzwischen abhängig sind. Der Fall
Timoschenko ist doch nicht neu, da hätten doch Merkel und die
anderen Politiker längst schon vorstellig werden können. Da
muss man doch nicht die Fußballer versuchen, dafür zu
mißbrauchen.
Dieses Phänomen zeigt nur wieder wie eiskalt opportunistisch unsere
Herrscher sind und wie dumm und einfältig das Wählervolk ist.
Angela Merkel hat mit Fußball genauso viel am Hut wie die
Hooligans, die Spielstandorte besuchen, um sich zu schlagen. Der
Fußball ist nur Mittel zum Zweck. Als Nationalspieler würde
ich mich jetzt schon ein bischen schämen.
Nun kommt auch die komplette EU-Kommission nicht..
wie dankbar müssen die Janukowitsch sein, sich mal wieder ganz p.c. in Szene setzen und auch noch auf Beifall hoffen zu dürfen - sonst gelingt ihnen ja so gut wie nichts (außer Richtlinien zur hygienischen Überwachung von Tagesmüttern natürlich).
Ein zweischneidiges Schwert .....
ist es sicher wenn die deutsche Mannschaft die Spiele boykottiert.
Verständlicher wird es, wenn die Politker die Spiele boykottieren.
Doch vorab könnte man die Daumenschrauben schon mal anziehen und
den ukrainischen Botschafter als " unerwünschte " Person
erklären und ausweisen.
Da würde sicher Freude in KIEW aufkommen.
Brot und Spiele sind Werkzeuge der Macht
Instrumentalisierte Leidenschaft, demonstrative Geschlossenheit oder mal
ein Baby knutschen - da werden Knöpfe beim Wähler
gedrückt, die meist den Nerv treffen.
In Deutschland gibt man sogar Trinkgeld, wenn einem die eigenen
Träume zurückverkauft werden.
Es ist doch einfach zu konstatieren: Sobald - wie ein kommentierender Kollege bemerkt - aus deutschen Politikerschnäbeln zu einem Boykott in Sachen Sport aufgerufen wird, kann es sichnur um Staaten mit untergeordneter (Wirtschaftlicher) Bedeutung für D handeln. Heuchelei pur - wie ein weiterer Kommentator titelt - trifft es ebenso. Wir konnten doch sehen, wie inkohärent sich Merkel und andere vor genau 4 Jahren verhielten. Obwohl Peking in Nepal einen völkermordet, war D letztlich bei den olympischen Spielen präsent. Billig ist es, das Politiker von der Aura des Sports profitieren wollen: Gespielte Nähe zum Fußball, Besuche in Umkleidekabinen - aber was hat D ansonsten an nationaler Identifikationsfläche zu bieten. Da ist leider nicht viel. Wie dem auch sei, unsere Politiker sollten sich selbst und das verfettende deutsche Volk zu sportlicher Aktivität motivieren und sich nicht so billig in Szene setzen. Ansonsten ist diese Debatte wieder einmal routinemäßiges Geblubber.
Wenn die Ukraine ein derart dikatorisches Regime ist wie gern behauptet,
dann frage ich mich umso intensiver, warum das grausige Regime es
erlaubt, dass seine Sklavenbürger für die Timoschenko
demonstrieren gehen und zwar recht lautstark?
Jeder der nur über ein Quantum politischen Einblickes verfügt,
weiß sofort, dass es das Allerwichtigste für eine Diktatur
ist, die Massen unter Kontrolle zu behalten und da ist es fundamental zu
verhindern, dass die zusammenfinden und demonstrieren. In der DDR waren
die Demonstrationen nicht mehr zu stoppen, weil die Roten es GOTT SEI
DANK um einige Tage/Wochen infolge progressiver Desorientierung verpasst
haben. Danach war der Zusammenbruch nicht mehr aufzuhalten.
Gefährlicher als alle Dissidenten zusammen ist eine große
Masse normaler Bürger die sich zusammenballt und demonstriert, da
eine unmittelbare Bedrohung der Macht!
Wenn die also in der Ukraine ungehindert lautstark für inhaftierte
Politiker (!) demonstrieren dürfen, ist das weder undemokratisch,
noch diktatorisch!
Weiter sind wir nämlich auch nicht!
Seit sie Kanzlerin ist, hast sich Angela Merkel zur "Fußballanhängerin" entwickelt
Na klar, weil sie hofft, dass sie damit beim Volk Punkte machen kann.
Wie sie auf dem Foto "jubelt", freut sich jemand, der/die will
dass man sieht dass er/sie sich freut???... An der Nummer muss sie noch
üben - echte Freude zeigt das Bild nicht.
Zu Männern kurz nach dem Spiel in die Kabine zu gehen, wo sie nackt
oder spärlich bekleidet unterwegs sind und dann noch einem Moslem
die Hand geben, für die Nacktheit vor fremden Frauen ein Tabu
ist... Das geht nicht gegen Özil - er ist ein ganz Netter, der gut
erzogen der eingedrungenen Frau die Hand gibt. Das Foto zeigt
exemplarisch, wie wenig Ahnung die "Elite" unserer
"bunten Republik" von Sitten und Gebräuchen anderer
Kulturen hat.
Merkel und ihr Vorgänger haben den Fußball für ihre
politischen Zwecke gekidnappt und instrumentalisiert. Das Ganze ist, wie
schon beschrieben, einfach nur peinlich.
In der EU --- in "BRÜSSEL" ---
geht vieles viel skandalöser zu!
Es ist doch sehr auffällig, dass sich Merkel mit den Diktatoren der
REICHEN Länder wie China, Saudi Arabien, den Emiraten, usw. und
diese noch geüsslich hofiert.
Andererseits mit Diktatoren ARMER Länder wie jetzt die Ukraine oder
auch Weissrussland die grosse MENSCHENRECHTLERIN spielt.
Hier wird doch ganz klar mit zweierlei Maß gemessen und dies gilt
auch für den ganzen Westen, der ja in der Tat von China u. den
Saudis abhängig ist.
Diese Politik zeigt die ganze Heuchelei der WESTLICHEN WELT und deren
Führer, die sich nun eindeutig entlarvt haben !!
Zum einen das Gekaspere Hinfahren oder nicht und das wegen einer Frau,
die weiß Gott keine Heilige ist, zum anderen das Merkelsche
Gejubel beim Fußball.
Dann ihre Besuche in der Kabine, die nicht nur die Spieler, die lieber
geduscht hätten, sondern auch unbeteiligte Zuschauer mehr als
peinlich berührten. Oder braucht AM den animalischen Dunst der
Spieler, den sie nun einmal nach dem Spiel von sich geben?
Ich frage mich, warum eine der schönsten Nebensachen der Welt so
von der Politik vereinnahmt wird. Einen Sinn und Nutzen kann ich weder
für die Mannschaft noch für dieses oder jenes Land/Volk
erkennen.
Es wäre sinnvoller, die Politik hielte sich raus und ließe
den Sport einfach nur Sport sein. Unsere Altvorderen wussten schon,
warum sie daheim Fußball schauten.
Wenn man selbst keine Erfolge zu verzeichnen hat, sonnt man sich halt in den Erfolgen anderer.