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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Debatte über EM-Boykott Instrumentalisierte Leidenschaft

 ·  Wegen der Haftbedingungen für die ukrainische Oppositionsführerin Julija Timoschenko debattiert die deutsche Politik über einen Boykott der Fußball-EM. Kanzlerin Merkel führt auf den Spuren ihrer Vorgänger Kohl und Schröder die „Fußballisierung“ der Politik fort.

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franka holstein

Nach der Kampagne gegen Guttenberg, nach der Kampagne gegen Wulff, nach der Kampagne


fuer Gauck, nach der Kampagne "gegen Rechts" nun ein nun ein weiteres Ablenkungsmanoever,
die Kampagne gegen die Ukraine.
Dass dabei gnadenlos aussenpolitisches Porzellan zerschlagen wird, wen kuemmerts?--
Hier eine kleine Auflistung der deutschen aussenpolitischen Heldentaten:
Deutschland kanzelt ueber EU den ungarischen Praesi Orban ab.
-"Aussenminister" Westerwelle erklaet Russland, dass es "auf der falschen Seite der Geschichte"
steht. Dabei faengt die russische Aussenpolitik,(Schachspieler), da an zu denken, wo Westerwelle mit seinem Latein am Ende ist.--
-Merkel greift in die franzoesische Innenpolitik ein und leistet Sarkozy "Wahlkampfhilfe"!
Ein unerhoerter und noch nie dagewesener Vorgang.--
Merkel lanciert eine Kampagne gegen Berlusconi und ist direkt mitverantwortlich fuer
Berlusconis scheitern.
Gauck bestaetigt den Polen Freiheit u. Demokratie.Wer ist Gauck?
und so weiter und sofo

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Uta Vandeloh
Uta Vandeloh (vandel) - 03.05.2012 22:58 Uhr

Was heißt "Boykott" der Spiele?

- wenn Frau Merkel beim Anpfiff fehlt?

Den Fußballern reicht ihr Erfolg, die Anbetung der Massen und last but not
least das ansehnliche "Trinkgeld", über das sich die Fans mit ihnen freuen.

Fr. Merkels Bemühungen um Timoschenko wären nicht nur glaubwürdiger und
"hilfreicher", sondern auch zum eigenen Nutzen, wenn sie es bei diplomatischen
Vorstößen beließe. Nicht auszudenken, wenn alle Fußballfans von ihr abfielen ...
Der ukrainischen Regierung kann die aktuelle Weltaufmerksamkeit jedoch nicht
schaden, gilt auch für andere Betonköpfe.

Dass Politiker sich ansonsten gern volkstümlich geben (s. Merkel im Bild), indem sie den Lieblingen der Massen ihre Gunst erweisen, ist sicher kein allein deutsches Phänomen,
die Amerikaner sind da Vorbild - Filmschauspieler, Entertainer und
Baseballspieler können zu Helden und Führer der Nation werden, und wer da als Politiker
nicht mithalten kann, sollte zumindest den einen oder anderen Stolz der Nation an seiner Seite haben ...

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Jürgen Meier
Jürgen Meier (jm0001) - 03.05.2012 20:04 Uhr

Deutschland raus

Hoffentlich scheidet Deutschland frühestmöglich aus. Dass wäre die Beste Lösung und ist wohl auch die Zutreffende. Es ist ekelhaft, in dieser Diktatur names Uikraine Millionären beim Ballspielen zuschauen zu sollen.

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Konstantin Schneider

Merkel muss in Deutschland bleiben

Es wird Zeit, dass gespart wird und deshalb ist es gut, wenn sich Merkel und ihr gesamtes Kabinett die EM-Spiele im Fernsehen anschauen und von einer Reise nach Kiew absehen. Die Ukraine vertraglich an die EU zu assoziieren ist ein grosser Fehler. Nur Europa-Hasser können noch dafür plädieren, denn sie sähen es sicher gern, dass sich das solidarische Europa an der Ukraine verschluckt. Ohne Volksabstimmung in den EU-Ländern aber darf es nie und nimmer zu einem EU-Beitritt der Ukraine kommen.

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Gisela Günther

Dreister Aktionnismus von Merkel und Co.

Es stimmt, es wird nur bei "kleinen" wirtschaftlich unbedeutenden Ländern in ähnlichen Fallen zum Boykott aufgerufen und die "starke Frau" markiert. Wenn dem so ist, wie jetzt die Politiker tun, dann müßten sie in zwei Jahren auch zum Boykott der olympischen Win-
terspiele in Sotschi aufrufen, denn das liegt bekanntlich in Rußland, deren jetztigen Machthaber allen voran Putin auch nicht besser sind, als der in der Ukraine. Aber da wird man nichts entsprechendes hören, denn das ist ja Russland mit den reichen Gasvorkommen, von denen wir inzwischen abhängig sind. Der Fall Timoschenko ist doch nicht neu, da hätten doch Merkel und die anderen Politiker längst schon vorstellig werden können. Da muss man doch nicht die Fußballer versuchen, dafür zu mißbrauchen.

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Friedrich Gottwald
Friedrich Gottwald (Tada) - 03.05.2012 17:17 Uhr

Die "Fußballisierung"

Dieses Phänomen zeigt nur wieder wie eiskalt opportunistisch unsere Herrscher sind und wie dumm und einfältig das Wählervolk ist.

Angela Merkel hat mit Fußball genauso viel am Hut wie die Hooligans, die Spielstandorte besuchen, um sich zu schlagen. Der Fußball ist nur Mittel zum Zweck. Als Nationalspieler würde ich mich jetzt schon ein bischen schämen.

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Closed via SSO
Jochen Wegener (Malchik) - 03.05.2012 16:56 Uhr

Nun kommt auch die komplette EU-Kommission nicht..

wie dankbar müssen die Janukowitsch sein, sich mal wieder ganz p.c. in Szene setzen und auch noch auf Beifall hoffen zu dürfen - sonst gelingt ihnen ja so gut wie nichts (außer Richtlinien zur hygienischen Überwachung von Tagesmüttern natürlich).

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Siegfried Kellner

Ein zweischneidiges Schwert .....

ist es sicher wenn die deutsche Mannschaft die Spiele boykottiert.

Verständlicher wird es, wenn die Politker die Spiele boykottieren.

Doch vorab könnte man die Daumenschrauben schon mal anziehen und den ukrainischen Botschafter als " unerwünschte " Person erklären und ausweisen.

Da würde sicher Freude in KIEW aufkommen.

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Helmut Smith
Helmut Smith (fmsus) - 03.05.2012 16:13 Uhr

Brot und Spiele sind Werkzeuge der Macht

Instrumentalisierte Leidenschaft, demonstrative Geschlossenheit oder mal ein Baby knutschen - da werden Knöpfe beim Wähler gedrückt, die meist den Nerv treffen.

In Deutschland gibt man sogar Trinkgeld, wenn einem die eigenen Träume zurückverkauft werden.

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thomas pritzl
thomas pritzl (gaitox) - 03.05.2012 15:58 Uhr

Routinemäßiges Geblubber

Es ist doch einfach zu konstatieren: Sobald - wie ein kommentierender Kollege bemerkt - aus deutschen Politikerschnäbeln zu einem Boykott in Sachen Sport aufgerufen wird, kann es sichnur um Staaten mit untergeordneter (Wirtschaftlicher) Bedeutung für D handeln. Heuchelei pur - wie ein weiterer Kommentator titelt - trifft es ebenso. Wir konnten doch sehen, wie inkohärent sich Merkel und andere vor genau 4 Jahren verhielten. Obwohl Peking in Nepal einen völkermordet, war D letztlich bei den olympischen Spielen präsent. Billig ist es, das Politiker von der Aura des Sports profitieren wollen: Gespielte Nähe zum Fußball, Besuche in Umkleidekabinen - aber was hat D ansonsten an nationaler Identifikationsfläche zu bieten. Da ist leider nicht viel. Wie dem auch sei, unsere Politiker sollten sich selbst und das verfettende deutsche Volk zu sportlicher Aktivität motivieren und sich nicht so billig in Szene setzen. Ansonsten ist diese Debatte wieder einmal routinemäßiges Geblubber.

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Roland Magiera

Wenn die Ukraine ein derart dikatorisches Regime ist wie gern behauptet,

dann frage ich mich umso intensiver, warum das grausige Regime es erlaubt, dass seine Sklavenbürger für die Timoschenko demonstrieren gehen und zwar recht lautstark?

Jeder der nur über ein Quantum politischen Einblickes verfügt, weiß sofort, dass es das Allerwichtigste für eine Diktatur ist, die Massen unter Kontrolle zu behalten und da ist es fundamental zu verhindern, dass die zusammenfinden und demonstrieren. In der DDR waren die Demonstrationen nicht mehr zu stoppen, weil die Roten es GOTT SEI DANK um einige Tage/Wochen infolge progressiver Desorientierung verpasst haben. Danach war der Zusammenbruch nicht mehr aufzuhalten.

Gefährlicher als alle Dissidenten zusammen ist eine große Masse normaler Bürger die sich zusammenballt und demonstriert, da eine unmittelbare Bedrohung der Macht!

Wenn die also in der Ukraine ungehindert lautstark für inhaftierte Politiker (!) demonstrieren dürfen, ist das weder undemokratisch, noch diktatorisch!
Weiter sind wir nämlich auch nicht!

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Doris Jung
Doris Jung (DorisJung) - 03.05.2012 15:32 Uhr

Seit sie Kanzlerin ist, hast sich Angela Merkel zur "Fußballanhängerin" entwickelt

Na klar, weil sie hofft, dass sie damit beim Volk Punkte machen kann. Wie sie auf dem Foto "jubelt", freut sich jemand, der/die will dass man sieht dass er/sie sich freut???... An der Nummer muss sie noch üben - echte Freude zeigt das Bild nicht.

Zu Männern kurz nach dem Spiel in die Kabine zu gehen, wo sie nackt oder spärlich bekleidet unterwegs sind und dann noch einem Moslem die Hand geben, für die Nacktheit vor fremden Frauen ein Tabu ist... Das geht nicht gegen Özil - er ist ein ganz Netter, der gut erzogen der eingedrungenen Frau die Hand gibt. Das Foto zeigt exemplarisch, wie wenig Ahnung die "Elite" unserer "bunten Republik" von Sitten und Gebräuchen anderer Kulturen hat.

Merkel und ihr Vorgänger haben den Fußball für ihre politischen Zwecke gekidnappt und instrumentalisiert. Das Ganze ist, wie schon beschrieben, einfach nur peinlich.

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Erwin Stahlberg

Heuchelei hoch drei!

In der EU --- in "BRÜSSEL" ---
geht vieles viel skandalöser zu!

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Walter Gerhartz

Eindeutig entlarvt

Es ist doch sehr auffällig, dass sich Merkel mit den Diktatoren der REICHEN Länder wie China, Saudi Arabien, den Emiraten, usw. und diese noch geüsslich hofiert.

Andererseits mit Diktatoren ARMER Länder wie jetzt die Ukraine oder auch Weissrussland die grosse MENSCHENRECHTLERIN spielt.

Hier wird doch ganz klar mit zweierlei Maß gemessen und dies gilt auch für den ganzen Westen, der ja in der Tat von China u. den Saudis abhängig ist.

Diese Politik zeigt die ganze Heuchelei der WESTLICHEN WELT und deren Führer, die sich nun eindeutig entlarvt haben !!

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 03.05.2012 15:09 Uhr

Einfach nur peinlich

Zum einen das Gekaspere Hinfahren oder nicht und das wegen einer Frau, die weiß Gott keine Heilige ist, zum anderen das Merkelsche Gejubel beim Fußball.

Dann ihre Besuche in der Kabine, die nicht nur die Spieler, die lieber geduscht hätten, sondern auch unbeteiligte Zuschauer mehr als peinlich berührten. Oder braucht AM den animalischen Dunst der Spieler, den sie nun einmal nach dem Spiel von sich geben?

Ich frage mich, warum eine der schönsten Nebensachen der Welt so von der Politik vereinnahmt wird. Einen Sinn und Nutzen kann ich weder für die Mannschaft noch für dieses oder jenes Land/Volk erkennen.

Es wäre sinnvoller, die Politik hielte sich raus und ließe den Sport einfach nur Sport sein. Unsere Altvorderen wussten schon, warum sie daheim Fußball schauten.

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Andreas Meier

Peinlich

Wenn man selbst keine Erfolge zu verzeichnen hat, sonnt man sich halt in den Erfolgen anderer.

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Jahrgang 1952, Leiter der politischen Redaktion in Berlin.

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