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Datenschutzlücke Spionieren mit Facebook

 ·  Facebooks Datensammelwut macht es möglich: Sogar Kontaktpersonen von Nichtmitgliedern lassen sich ermitteln - allein mit einer E-Mail-Adresse. Wie leicht das geht, zeigt ein Experiment der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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Matthias Schulz

BTW:

Wozu ist es eigentlich gut, dass bei FAZ.NET-Kommentaren Pseudonym und natürlicher Name nebeneinander aufgeführt werden? Diese Art der öffentlichen Herstellung einer Verbindung ist mir ebenfalls unbehaglich!

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Matthias Schulz

ich bin dann mal weg ..

Zumindest habe ich diesen Artikel zum Anlass genommen, meinen ohnehin kärglich gefütterten FB-Account zu löschen. Dass nun mein virtuelles Erscheinungsbild im Netz weiter erscheint, ist klar, aber ich möchte nicht noch Handlanger sein bei der FB-Sammelwut.

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Kuno Jaspersen

Button

Sehr nett. Werde gleich den Button am unteren Seitenende klicken, damit meinen Facebookkollegen dieser Artikel nicht entgeht....

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dango (dango) - 18.10.2010 18:03 Uhr

@theeviltwin: Zu spät !

Mit Ihrer Geschäftsidee kommen Sie zu spät. Etwas prinzipiell vergleichbares bzw. eigentlich noch erschreckenderes gibt es doch schon und ist mehr oder weniger anerkannt: Bei sofortueberweisung.de geben Sie nicht nur Ihre PIN sondern auch eine TAN an einen Dritten weiter, damit der ein kleines bisschen bequemer eine Überweisung von Ihrem Konto ausführen kann. Eigentlich auch unglaublich, dass solche Dienste genutzt werden. Ich kann mich dunkel erinnern, dass in den Vereinbarungen zum Homebankin drinsteht, dass das ein absolutes NO GO ist !

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Ahem...

...sehe ich da nicht unter dem Artikel die Schaltfläche "Teilen" (Facebook).
Liebe FAZ, jetzt handeln! (Wenn sie den Artikel "Datenschutzlücke" ernst meinen. )

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"gruselig" ist hier nur der Umgang mit dem email Passwort

wer sein z.B. Gmail Passwort einer anderen Firma überlässt, handelt leichtsinnig.
Doch mir kommt da gerade eine Geschäftsidee.
"ÜberweisungsVordruck GbR". !
Es ist (zum gruseln) einfach:
Schritt 1. Sie geben uns ihre online PIN
Schritt 2. Wir drucken Überweisungsvorlagen Ihrer Top 3 Empfänger aus und senden diese zu Ihnen nach Hause.

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Jackob Xanther
Jackob Xanther (jack.x) - 18.10.2010 14:23 Uhr

Facebook Boykott

Die FAZ prangert hier zu Recht ganz üble Missstände an. Das sich aber auf der selben Seite mit diesem Artikel zwei aktive Links zu Facebook finden, und auch noch Facebook relevante Werbung eingeblendet wird, finde ich schon sehr befremdlich.
Wenn die FAZ diesen Artikel wirklich ernst meint, sollte sie sofort alle Facebook-Links von ihren Seiten verbannen. Facebook zu boykottieren und ignorieren ist das einzige Mittel. Solange aber alle mitmachen wird sich bei Facebook nichts nachhaltig ändern.
Ich habe meinen Facebookaccount nach wenigen Tagen wieder gelöscht.
Facebook - Nein Danke !
Gruß Jack.X

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Kurt Becker

Wann kommt der Bußgeldkatalog für Datenmissbrauch?

Unsere obergeniale politische Führungselite lässt also mit Facebook verhandeln. Und natürlich mit Google. Und sowieso schon lange mit Microsoft. Sicher auch mit Apple usw. usw.
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Zählt man die Umsätze dieser Firmen zusammen und vergleicht sie mit unserem Staatshaushalt wird die Bedeutung dieser Verhandlungen klar. Sie ist zu vergleichen mit dem Versuch des Verwalters einer Portokasse, die Führung der Geschäfte des Gesamtkonzerns zu übernehmen.
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Man darf gespannt sein, wann diese Erkenntnis den Aigners, Röttgens, Trittins etc dämmert. Wenn das dann irgendwann einmal der Fall sein sollte, bekommen wir wahrscheinlich einen neuen Bußgeldkatalog für Datenschutz. 300 EURO für jeden der die Adressen in seinem Emailverzeichnis auslesen lässt. Im Wiederholungsfalle dann das hochwirksame Fahrverbot bei doppeltem Bußgeld.
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Und wehe dem, der meint, er könne einfach Software schreiben, um sich ein paar Kröten zu verdienen. Wer dies tut muss wissen, dass dieser (zuckerbergschen) Tätigkeit die grundsätzliche Gefahr des Datenmissbrauchs innewohnt. Deshalb bedarf es ausgefeilter Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen. Am besten ein neuer Berufsstand mit 10-jähriger Ausbildung und Staatsdiplom.

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 18.10.2010 12:58 Uhr

Schwer verständlich...

...nicht so sehr, daß Facebook die Dummheit der Mitglieder ausnutzt, sondern daß es so viele Facebook-Fanboys gibt, die das für normal und in Ordnung halten, nach dem Motto, wer das nicht will sollte keine E-Mail-Adresse haben oder irgendwelche andere sind noch schlimmer. Wie bei dem Facebook-Artikel vor ein paar Tagen als Kommentar schon geschrieben, bekam ich sogar eine Werbemail von Facebook, in der ein "Freund" genannt wurde, der ein amerikanischer Bekannter meiner Frau ist und der nicht meine Mailadresse in seinen Kontakten hat, sondern nur die meiner Frau. Meine Frau ist auch nicht bei Facebook, also geht die Datensammelei von Facebook sogar weiter als im Artikel beschrieben. Man muß gar nicht im Adressbuch eines Mitglieds stehen um in der Facebook-Datenbank zu sein; es werden offensichtlich Profile von Unbeteiligten erstellt, die das Verlinken über andere Nichtmitglieder erlauben.

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dango (dango) - 18.10.2010 12:32 Uhr

Schutzmöglichkeit

Abgesehen von der Frage, was das Hauptproblem ist: Gegen das Ausspionieren der 20 Kontakte kann man sich sogar recht einfach schützen, indem man unter der zu schützenden Email-Adresse einen eigenen (Fake-)Account anlegt und diesen dann deaktiviert. Versucht nun ein Anderer wie im Artikel beschrieben, diese Emailadresse für eine Anmeldung zu verwenden, wird dies abgewiesen.
Ändert natürlich nichts am eigentlichen Problem.

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dango (dango) - 18.10.2010 12:24 Uhr

Das eigentliche Problem nicht verstanden

Viele Kommentatoren hier und auch in den Medien verstehen das eigentliche Problem nicht: Das Hauptproblem ist nicht, dass jemand 20 Leute ermitteln kann, mit denen ich mal Kontakt hatte. Zudem geht das ja nicht heimlich, weil der "Ausgeforschte" eine Email von Facebook bekommt. Das Problem ist, dass ich BEWUSST nie bei Facebook angemeldet war und denen keine Daten von mir gegeben habe. Melde ich mich jetzt aber mal testweise mit reinen Fake-Daten und lediglich meiner korrekten Mail-Adresse an, bekomme ich 20 Leute als Kontakte vorgeschlagen, die ich auch tatsächlich alle kenne. Sprich: Ich habe nichts mit Facebook zu tun, will mit denen nichts zu tun haben - die sammeln aber trotzdem Daten über mich, weil sie sonst nicht wissen könnten, wen ich kenne. Was Facebook darüber hinaus noch alles mit den Informationen aus den von Mitgliedern freigegebenen Email-Konten anstellt kann man nur erahnen !

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Johann Schulz-Gebeltzig

Amüsant.

Wer sich anmeldet kann alles verbergen, wer es nicht tut, kann "ausspioniert" werden. Obwohl ich das jetzt auch schon für recht hanebüchen halte... Au weia, jemand weiß von ein paar Bekannten..... Au weh!

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Sören Bindinger

Kluge Köpfe?

Ich finde erschreckend, wie viele der bisherigen Kommentare erkennen lassen daß das wirkliche Problem gar nicht verstanden wurde. Nur das letzte Beispiel:
"beim registriertvorgang schlägt facebook dann leute vor, die zuvor ihr emailpostfach freiwillig haben scannen lassen"
(Tino Eilenberger)
Hallo, aufwachen! FB schlägt Leute vor, die nur IN ADRESSBÜCHERN von Emailkonten ERFASST SIND, deren Besitzer diese "freiwillig" haben scannen lassen - allerdings ohne den Hinweis, daß der Inhalt Ihrer Adressbücher hinfort weltweit potentiell jedem FB-Mitglied zur Verfügung gestellt wird.
Also falls Sie Ihrer 17-jährigen Nichte oder Ihrem überaus rüstigen und interessierten 72-jährigen Internet-Neuling-Onkel jemals eine mail geschickt haben: herzlichen Glückwunsch, Sie haben gute Chancen, dabei zu sein.
Dass dieses BEABSICHTIGTE FEATURE durch einen "Mißbrauch" einer fremden email-Adresse verifiziert wurde, können wir getrost "Barbara L."s Sorge sein lassen.
Die Tatsache, dass das neue Konto nicht erst über eine mail an die angemeldete Adresse verifiziert werden muss, ist nicht der Hauptskandal - die user MÜSSEN erfahren, daß durch die Adressfreigabe RECHTE VON DRITTEN VERLETZT werden können, deren Einverständnis vorab einzuholen ist.

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Kai Wolschke
Kai Wolschke (Shanky) - 17.10.2010 21:41 Uhr

einfach lösung

man muss sich ja nur mit seiner emailadresse anmelden, dann kann es kein anderer mehr tun. dann kann selber entscheiden, ob seine emailkontakte durchsucht werden sollen oder nicht.
meiner meinung nach sollte hier der vorteil der funktion auch genannt werden, wie sonst sollte man denn kontakte finden, wenn er vielleicht einfach peter müller oder sonst einen unausgefallenen namen hat, email adressen sind wenigsten eindeutig.

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Ronny Schaffer

OMG es ist ein Famebook

Der allgemeine deutsche Paranoiawahn zeigt sich insebsondere an Facebook. Mag sein dass FB die Privatssphäre missachtet, aber wer geht durch das Hinterlassen von Daten jeglicher Art im Internet im Grundsatz mit dieser Missachtung konform? Richtig, genau die, die sich lauthals darüber beschweren. Das Inet ist eine kollektive geistige Errungenschaft, die vorher nicht da gewesen ist und ihre vollkommen eigenen Regeln hat. Wer Plattformen wie FB mit der deutschen Post vergleicht, ist noch nicht angekommen. Wozu gibt es Wegwerf-mails, Nicknames, proxy und all die Spielereien? Wer sich ernsthaft zu 100% authentisch im Netz darstellt, darf sich nicht wundern, auch von FB gefunden zu werden - und vernetzt zu werden. Im Übrigen ist es eine Heuchelei von FAS, groß anzuprangern, selbst aber fein mit social netwürgs verlinkt zu sein und dann auch noch ne Anleitung zu geben. Fail.

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Tino Eilenberger
Tino Eilenberger (doob) - 17.10.2010 18:32 Uhr

datenmissbrauch zum "aufspüren" einer lücke?

wie war das jetzt? man nimmt sich eine fremde emailadresse und registriert sich damit bei facebook. ist das nicht eigentlich schon verboten? beim registriertvorgang schlägt facebook dann leute vor, die zuvor ihr emailpostfach freiwillig haben scannen lassen, wobei unter anderem diese emailadresse dabei war, die man in dem moment missbraucht. für den der sich ehrlich bei facebook anmelden will ist das keine lücke, sondern eine information, für die tatsächlich bekannte gesorgt haben.
wo genau ist hier der skandal?

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David Gehle
David Gehle (dcwg) - 17.10.2010 18:25 Uhr

Hochgejazze der Bedeutung der virtual reality ist das doch.

Was hat dieser ganze "web 2.0" genannte schmu eigentlich mit effektiver Gestaltung des Lebens zu tun? Da platzt noch mal eine dotcom-Blase, wenn dies Einigen langsam dämmert, und hinterlässt einen Herrn Zuckerberg als Zufallsmilliardär/Millionär, hängt von seinem 27-jährigen Händchen für Investment ab. Google inc. verhält sich ja nicht umsonst so wie die Saudis, die ihre glücklich erlangten Vermögen versuchen, für die Zeit "danach" in Realwerte zu investieren.

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Kurt Becker

Grotesk sind Aigner und Ihresgleichen (si tacuisses philosophus mansisses)

Aigner und Ihresgleichen sind die erste Garnitur der Führungselite unseres Landes. Es macht Angst, mit welchem Selbstbewusstsein diese Leute nicht nur ihre Dummheit in die Welt hinausposaunen, sondern auch auf der Basis völligen Unverständnisses über komplexe Sachverhalte in allen kritischen Bereichen (Energie etc) entscheiden.
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Facebook stellt nicht das Profitstreben (welches, das CSU-bereinigte, marxistisch/leninistische?) über die Privatsphäre. Die Privatsphäre ist die einzig relevante Quelle des (neo-liberal/kapitalistischen) Profits von Facebook.
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Nicht mehr zu überbieten ist die Unterstellung, Facebook bediene sich des Wortes "sozial", um sein Profitstreben zu tarnen. Hierzulande bedeutet dieses Wort die höchste Stufe der Gemeinnützigkeit. Es bezieht ein Begriffe wie Wohlfahrt, Umverteilung aber auch Selbstlosigkeit und in klassischer christlicher Tradition die Nächstenliebe. In diesem Sinne ist dieser Begriff zum wichtigsten Verfassungsprinzip geworden.
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In den USA bedeutet "social network" ganz pragmatisch einfach nur "gemeinschaftlich verbunden". Facebook nennt sich nicht sozial, sondern gehört aufgrund seiner technischen Merkmale neben vielen anderen Begriffen zum "social network" oder zum Web 2.0.

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Stefan Schaller

Wollen wir doch bitte realistisch bleiben!!!

Facebook greift auf Informationen zurück, die JEDER mittelmäßige Programmierer und Computeramateur auch herausbekommt!
Wir Normalbürger glauben, daß wir noch den Deckmantel über unsere Privatsphäre breiten können. Wir sind längst gläsern dank Handy und Scheckkarte, unsere Bewegungsprofile sind nachvollziehbar und der Rest von Anonymität bleibt uns nur, weil sich dafür kaum jemand interessiert!
Wer tatsächlich unsere Personalien kennen möchte, der braucht Facebook nicht, und wer in unser Haus einbrechen möchte hat wesentlich bessere Hilfsmittel im Netz zur Verfügung als Street View!
Meines Erachtens wäre es besser, die gegebenen Informationen publik zu machen als mit Scheingesetzen und -verboten uns ein trügerisches Sicherheitsgefühl zu vermitteln.

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Torlin Monger
Torlin Monger (TMonger) - 17.10.2010 17:21 Uhr

Heuchelei

Die Stasi war dagegen ein Haufen armseliger Amateure.
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Wenn man jetzt noch die Daten bei Facebook mit Daten bei Google, den Bewegungsprotokollen der Mobilfunkfirmen und den Daten der Kreditinstitute verknüpft, dann hat man ein so ziemlich lückenlose und komplette Auflistung aller Daten. Man kann dan 100% ein Profil der Person erstellen.
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Unrealistisch? Nicht für Institutionen, die sich ein Zugang zu diesen Daten leisten können. Oder wenn man eine staatliche Behörde ist, die noch viel mehr zusätzliche Daten bereit hat.
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Die Politiker? Die freuen sich doch über solche Daten! Wer ist denn der größte Datensammler hier? Das sind immer noch die Bundesbehörden! Und halbstaatliche Organisationen wie die GEZ. Das dient natürlich alles dem Kampf der Steuerhinterziehung, Sozialmissbrauch, Terrorabwehr etc. ...
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Deswegen ist die Aufregung der Politiker eine absolute Heuchelei. Die regen sich doch nur auf, weil die nicht das Monopol auf diese Daten haben!
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Der Artikel ist sehr gut, keine Frage. Hoffentlich werden ein paar Leute wenigstens etwas weniger freizügig mit ihren Daten umgehen in Zukunft. Aber im Vergleich mit den Datenkraken der Behörden ist Facebook trotzdem nur ein laues Lüftchen.

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Jahrgang 1974, Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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