Home
http://www.faz.net/-gpg-768ki
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Daniela Schadt bleibt dabei Keine Ehe mit Joachim Gauck

Dass sie mit Bundespräsident Joachim Gauck nicht verheiratet ist, gilt manchem als ungewöhnlich für ein erstes Paar im Staat. Trotzdem werde sich daran nichts ändern, sagt Daniela Schadt im F.A.S.-Interview: „Das kann man so lassen.“

© dpa Vergrößern Ein Paar, aber ohne Trauschein: Daniela Schadt mit Bundespräsident Joachim Gauck beim Neujahrsempfang in Schloss Bellevue

Die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, Daniela Schadt, bleibt bei ihrer Haltung, Gauck nicht heiraten zu wollen. In ihrem ersten großen Interview seit der Wahl Gaucks zum Präsidenten sagte sie der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, sie könne die Debatte über ihren Familienstand nachvollziehen, weil sie wisse, dass das für manche Menschen wirklich ein Problem sei. „Aber es gilt weiter, was ich immer gesagt habe: Es ist ungewöhnlich, es ist für einige ein Affront, von uns allerdings nicht so gemeint, da wir ja kein bestimmtes Rollenmodell propagieren möchten“, sagte Schadt. „Aber da die Familie damit leben kann und da wir damit leben können, glaube ich, kann man das so lassen.“ Joachim Gauck ist nach wie vor mit der Mutter seiner Kinder verheiratet, lebt aber seit langem in einer Beziehung mit Schadt.

Auf die Frage, wie es sei, nach einer jahrelangen Fernbeziehung und einem beruflich eigenständigen Leben zusammenzuziehen und den bisherigen Job aufzugeben, sagte die Lebensgefährtin des Bundespräsidenten: „Es ist kein Modell, das ich zur allgemeinen Nachahmung empfehle. Ein eigenständiges Leben ist schon sehr schön.“ Doch sei es bei ihr „eine sehr spezielle Situation“ gewesen. „Ich hätte doch nicht weiter bei der ,Nürnberger Zeitung‘ sitzen und am Wochenende nach Berlin fahren können“, sagte die ehemalige Journalistin der F.A.S.

Das Interview mit Daniela Schadt lesen Sie am Sonntag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Mehr zum Thema

Quelle: FAZ.NET

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Deutschlandbild in Israel Das beliebteste Land in Europa

Die Israelis haben eine überaus positive Einstellung gegenüber Deutschland. Das ergab eine Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Daran ändert sich auch durch Berlins Eintreten für palästinensische Interessen nichts. Mehr

12.01.2015, 10:31 Uhr | Politik
Neujahrsempfang in Berlin Bundespräsident Gauck: Wir sind Charlie

Bundespräsident Joachim Gauck hat sich zum Anschlag auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris geäußert. Auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière äußerte sich zu den Vorfällen in Frankreich. Bei dem Überfall auf Charlie Hebdo waren zwölf Menschen getötet worden. Mehr

09.01.2015, 11:46 Uhr | Politik
Gauck mahnt Polarisierung untergräbt den inneren Frieden

Bundespräsident Joachim Gauck hat Zusammenhalt gegen islamistischen Terror und Fremdenfeindlichkeit angemahnt. Kleine fanatisierte Gruppen lehnten die offene Gesellschaft ab, Deutschland sei aber längst ein Einwanderungsland. Mehr

21.01.2015, 14:32 Uhr | Politik
Das ging daneben Tschechische Demonstranten bewerfen Gauck mit Eiern

Bundespräsident Joachim Gauck ist bei seinem Besuch in Prag mit Eiern beworfen worden. Dabei sollte eigentlich jemand ganz anderes getroffen werden. Mehr

18.11.2014, 11:38 Uhr | Politik
Joachim Gauck zum 75. Der Präsident wird präsidial

Joachim Gauck, der heute 75 Jahre alt wird, zeigte bei vergangenen Diskussionen häufig Profil. Seine Neujahrsansprache aber legt nahe, dass er sich in Zukunft weniger in die operative Politik einmischen wolle. Mehr Von Eckart Lohse, Berlin

24.01.2015, 11:02 Uhr | Politik
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 02.02.2013, 11:02 Uhr

Auf dünnem Eis

Von Günter Bannas

Die große Koalition könnte ihre Arbeit in aller Ruhe fortsetzen, denn die nächste Bundestagswahl ist noch weit weg. Doch es knirscht im Gebälk. Die SPD leidet unter ihren Umfragewerten und in der Union sind die Verhältnisse nicht so stabil wie sie scheinen. Mehr 3 8