Die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, Daniela Schadt, bleibt bei ihrer Haltung, Gauck nicht heiraten zu wollen. In ihrem ersten großen Interview seit der Wahl Gaucks zum Präsidenten sagte sie der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, sie könne die Debatte über ihren Familienstand nachvollziehen, weil sie wisse, dass das für manche Menschen wirklich ein Problem sei. „Aber es gilt weiter, was ich immer gesagt habe: Es ist ungewöhnlich, es ist für einige ein Affront, von uns allerdings nicht so gemeint, da wir ja kein bestimmtes Rollenmodell propagieren möchten“, sagte Schadt. „Aber da die Familie damit leben kann und da wir damit leben können, glaube ich, kann man das so lassen.“ Joachim Gauck ist nach wie vor mit der Mutter seiner Kinder verheiratet, lebt aber seit langem in einer Beziehung mit Schadt.
Auf die Frage, wie es sei, nach einer jahrelangen Fernbeziehung und einem beruflich eigenständigen Leben zusammenzuziehen und den bisherigen Job aufzugeben, sagte die Lebensgefährtin des Bundespräsidenten: „Es ist kein Modell, das ich zur allgemeinen Nachahmung empfehle. Ein eigenständiges Leben ist schon sehr schön.“ Doch sei es bei ihr „eine sehr spezielle Situation“ gewesen. „Ich hätte doch nicht weiter bei der ,Nürnberger Zeitung‘ sitzen und am Wochenende nach Berlin fahren können“, sagte die ehemalige Journalistin der F.A.S.
Das Interview mit Daniela Schadt lesen Sie am Sonntag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Ihre Ansicht zu Kindern haette mich interessiert ...
arno nuehm (arnoberlin)
- 04.02.2013, 15:25 Uhr
was ist nur aus Gauck geworden ?
alois schneider (formal)
- 04.02.2013, 14:44 Uhr
Keine Ehe mit Joachim Gauck
Rosemarie Hughey (NochDeutsch)
- 03.02.2013, 22:36 Uhr
Moderne und Mittelalter
Karola Schramm (Alorak)
- 03.02.2013, 20:32 Uhr
Daniela Schadt
Wilhelm Drühe (Neandertal-Kurier)
- 03.02.2013, 19:15 Uhr