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Daniela Schadt bleibt dabei : Keine Ehe mit Joachim Gauck

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Ein Paar, aber ohne Trauschein: Daniela Schadt mit Bundespräsident Joachim Gauck beim Neujahrsempfang in Schloss Bellevue Bild: dpa

Dass sie mit Bundespräsident Joachim Gauck nicht verheiratet ist, gilt manchem als ungewöhnlich für ein erstes Paar im Staat. Trotzdem werde sich daran nichts ändern, sagt Daniela Schadt im F.A.S.-Interview: „Das kann man so lassen.“

          Die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, Daniela Schadt, bleibt bei ihrer Haltung, Gauck nicht heiraten zu wollen. In ihrem ersten großen Interview seit der Wahl Gaucks zum Präsidenten sagte sie der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, sie könne die Debatte über ihren Familienstand nachvollziehen, weil sie wisse, dass das für manche Menschen wirklich ein Problem sei. „Aber es gilt weiter, was ich immer gesagt habe: Es ist ungewöhnlich, es ist für einige ein Affront, von uns allerdings nicht so gemeint, da wir ja kein bestimmtes Rollenmodell propagieren möchten“, sagte Schadt. „Aber da die Familie damit leben kann und da wir damit leben können, glaube ich, kann man das so lassen.“ Joachim Gauck ist nach wie vor mit der Mutter seiner Kinder verheiratet, lebt aber seit langem in einer Beziehung mit Schadt.

          Auf die Frage, wie es sei, nach einer jahrelangen Fernbeziehung und einem beruflich eigenständigen Leben zusammenzuziehen und den bisherigen Job aufzugeben, sagte die Lebensgefährtin des Bundespräsidenten: „Es ist kein Modell, das ich zur allgemeinen Nachahmung empfehle. Ein eigenständiges Leben ist schon sehr schön.“ Doch sei es bei ihr „eine sehr spezielle Situation“ gewesen. „Ich hätte doch nicht weiter bei der ,Nürnberger Zeitung‘ sitzen und am Wochenende nach Berlin fahren können“, sagte die ehemalige Journalistin der F.A.S.

          Das Interview mit Daniela Schadt lesen Sie am Sonntag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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