Home
http://www.faz.net/-gpg-768ki
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Daniela Schadt bleibt dabei Keine Ehe mit Joachim Gauck

 ·  Dass sie mit Bundespräsident Joachim Gauck nicht verheiratet ist, gilt manchem als ungewöhnlich für ein erstes Paar im Staat. Trotzdem werde sich daran nichts ändern, sagt Daniela Schadt im F.A.S.-Interview: „Das kann man so lassen.“

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (68)
1 2  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
arno nuehm

Ihre Ansicht zu Kindern haette mich interessiert ...

und ob sie als kinderlose Lebensgefaehrtin des Praesidenten einer zunehmend kinderlosen Gesellschaft eine Meinung zum Thema Demographie hat.

Empfehlen
alois schneider
alois schneider (formal) - 04.02.2013 14:44 Uhr

was ist nur aus Gauck geworden ?

ich erkenne ihn nicht wieder. Als BP ist er Vorbild, ob er will oder nicht.
In seinen Familienverhältnissen sollte er klare Verhältnisse schaffen.
Das Frau Schadt angeblich nicht will, halte ich für einen Vorwand.
Auch politisch erkenne ich ihn nicht mehr. Wo ist der unabhängige Denker geblieben?
Stattdessen flache Multikultisprüche. Und das liegt nicht nur daran, das man ihm einen Grünen Aufpasser ins Präsidialamt gesetzt hat.
Offensichtlich war es der Preis für die rot/grüne Wahlunterstützung.
Wie hatte ich mich gefreut über seine Wahl. Jetzt kann ich mit ihm nichts mehr anfangen.

Empfehlen
Rosemarie Hughey

Keine Ehe mit Joachim Gauck

Es ist jedem ueberlassen was und wie er ueber die Ehe denkt, allerdings in diesem Amt finde ich die Titulierung "First Lady" nicht passend.

Empfehlen
Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 03.02.2013 20:32 Uhr

Moderne und Mittelalter

Ja, so einfach ist das. Im Grunde sagt sie: "Was geht es andere an, wenn wir damit leben können."

Ach, wären doch die Medien und Politiker so tolerant und weltoffen mit Wulff umgegangen, von dem man alle ehrenwerten Züge erwartet hatte, die nur ein Mensch haben kann, einschließlich seiner Frau.
Aber nein - Wulff und seine Frau wurden gejagt, jeder Stein der Vergangenheit umgedreht um ihn für das Amt des BP für unwürdig zu erklären.

Und nun kommt hier eine Journalistenkollegin, Lebensgefährtin/Beraterin aus dem Westen und erklärt, dass alle diese Werte, die von anderen BPs verlangt wurden, für sie beide, keine Relevanz haben.

Beide Paare repräsentieren jedoch einiges: Wulff und seine Frau - die Moderne, in der sie sich als eigenständige Person betrachtet -
Gauck und seine Lebensgefährtin/Konkubine etc. das Mittelalter, in dem Klerus und Monarch machen konnten, was sie wollten und da sie nicht gestorben sind, leben sie heute, neofeudalistisch wieder auf.

Empfehlen
Wilhelm Drühe

Daniela Schadt

Beide machen es ordentlich in ihrer Mitarbeit an der Entsorgung unserer evangelischen Kirche – von prominenter Stelle unseres Staates aus. Die religiöse Entleerung der Kirche schreitet munter voran, seit dem Martin Luther mit einer Neuorientierung begonnen hatte. Zuerst wurde der Gottesdienst abgeschafft, dann blieben aber die Amtshandlungen als Hauptaufgabe der Pastoren: Taufe, Konfirmation, Trauung und Beerdigung. Jetzt macht ein Pastor vor, dass es auch sehr gut ohne Trauung geht, sogar als Bundespräsident! Und neben der Lebensgefährtin lebt auch noch die Ehefrau, Mutter seiner Kinder. Ich habe den Eindruck, dass man in den Leitungsgremien der evangelischen Kirche überhaupt nicht darüber nachdenken will, was das für die „Kirche der Freiheit“ (so die EKD!) bedeutet. Sollen wir dann überhaupt noch bei der Trauung sagen: „Bis dass der Tod euch scheidet“? Oder reicht in Zukunft das mit dem „weltlich Ding“ der Reformation – prominent vorgelebt? Mir geht es um unsere evangelische Kirche!

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 20:48 Uhr
Cornelia  Holtmann

Sehr geehrter Herr Pfarrer,

leider habe ich den Eindruck, dass es in der evangelischen Kirche nur noch sehr wenige Menschen gibt, die "Freiheit" in dem Sinn verstehen wie Sie. Ich habe den Eindruck, dass die EKD "Freiheit" mit Beliebigkeit und Relativismus verwechselt. Denn eine geschiedene Bischöfin hat ja in breiten Kreisen der Kirche ja auch Vorbild- und Starcharakter.

Es gibt zu hoffen, dass sich wohl nicht alle Angehörigen und Amtsträger der evangelischen Kirche stromlinienförmig dem Zeitgeist anpassen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie viele Gleichgesinnte in der evangelischen Kirche finden.

Empfehlen
fritz Teich

Entbuerokratisierung oder Betrug?

Zumindest objektiv beguenstigst diese Konstruktion die treusorgende Mutter seiner Kinder. Papierkram usw. erspart er uns und sich, indem er nicht noch einmal heiratet.

Empfehlen
Ingrid Hoyer

Es hätte egal sein können wenn Herr Gauck einfach nur Pastor geblieben wäre, aber mit diesem Amt??

Ein Amt als BP, sprich als erster Man im Lande, in dieser Familiären Konstellation auszuüben ist schon eine Dreistigkeit. Ich urteile nicht über Herrn Gaucks persönliche Lebensentscheidungen, wenn er dieses Amt nicht angetreten hätte. Das er verheiratet ist, eine Geliebte hat, diese mit auf Staatsempfänge im In- und Ausland mitnimmt, die auch noch im Schloss Bellevue lebt, das ist ganz einfach mit Geschmacklosigkeit und Dreistigkeit nicht zu überbieten. Es ist doch völlig egal, wenn alle Beteiligten dieser unseligen Beziehung damit einverstanden und zufrieden sind. Entscheidend ist doch das öffentliche Amt, welches dieser Gauckler bekleidet. Frau Schadt tut außerdem so, als wenn es in ihrer Macht steht, ob die beiden Heiraten oder nicht. So werden die kläglichen Reste an Werten mit Füssen getreten und es muss sich niemand wundern, dass unsere Volksvertreter lange den Bezug zum Volk verloren haben.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 20:42 Uhr
Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 03.02.2013 20:42 Uhr

Schlimm, verkorkst und verlogen

Nein - eben mit dem Unterschied, dass von Wulff UND seiner Frau absolute Integrität für dieses "hohe Amt" verlangt wurde - hier aber nicht. Und dieses zweierlei Maßnehmen ist das Schlimme, Verkorkste und Verlogene an dieser Geschichte.

Empfehlen
Walter Thomann

Keine Ehe mit JG

"unselige Beziehung"? ... Natürlich sind Ehe und Familie ein hoher Wert. Aber die Entscheidung zweier Ehepartner, sich zu trennen und dann getrennt ein je eigenes Leben zu beginnen, ohne die ehemalige Familie aufzulösen, könnte doch auch ein Wert sein. Was ist hier "gegauckelt"? Es ist ein Traum, wenn Ehepartner 40 und mehr Jahre zusammenleben können/dürfen. Jeder sollte glücklich darüber sein. Aber wenn es nicht geht/ist und niemand von beiden sterben muss, um den Partner wieder frei leben zu lassen, könnte unser jetziger Bundespräsident und seine Partnerin doch auch einen "Bezug um Volk" im 21. Jh. gefunden haben, oder nicht?

Empfehlen
Peter Gorski

Scheinheilige, bürgerliche Moral!

Mir ist persönliche Ehrlichkeit wichtiger als heilige Institutionen und *Gott sei Dank* haben wir in unserer aufgeklärten Gesellschaft Kirche und Staat fein säuberlich getrennt.
Sehr viele leben also in *Schande* und die anderen?
Sind die glücklich, ehrlich und gut zueinander?
Warum geschehen die meisten Morde, Gewalt, Vergewaltigung und Kindesmissbrauch in den Familien? Warum gehen Familienväter zu Prostituierten obwohl wir von Menschenraub und ähnlichem wissen? Oder nutzen ihre berufliche Macht, beglücken ihre Sekretärin oder halten sich eine Geliebte? Wieviel seelische Grausamkeit wird bewusst und unbewusst ausgeübt in künstlich aufrecht gehaltenen Ehen?
Warum bewerten wir Werte, die längst schon keine mehr sind?
Für unsere Kinder ist es wichtiger, dass Vater und Mutter gut miteinander umgehen, als dass sie eine Scheinwelt aufrecht erhalten die in Wirklichkeit *die Hölle* ist!
Wer also ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein !

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 20:50 Uhr
Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 03.02.2013 20:50 Uhr

Ehrlich wehrt am längsten

Es geht hier nicht um Ehen, die der Kinder willen aufrecht erhalten werden und in denen es täglich kracht.

Gaucks Kinder sind groß. Gekracht haben wird es manchesmal in der Ehe Gauck - nicht umsonst hat er sich aus dieser Ehe zurückzogen.
Eine Scheidung wäre aber die sauberste und ehrlichere Lösung - erst recht in diesem Amt und darum geht es.

Und der Spruch, "wer ohne Schuld, der werfe den 1. Stein", ist nichts weiter als eine Killerphrase, die jede Diskussion über Recht und Unrecht killen soll.

Empfehlen
gisbert heimes

Die Frage der Steuerklasse des Bundespräsidenten

ist möglicherweise längst zu einer der Staatsräson mutiert. Sie stellt sich ja nicht nur für die gegenwärtige Situation, sondern genauso für die Vergangenheit, in der er schon getrennt lebte. Gauck möge sich erklären. Solange er dies nicht tut (oder tun kann!), besteht der dringende Verdacht, daß diese Bundesregierung es vermeiden will, nacheinander ihren dritten BP vorzeitig aus dem Amt scheiden zu sehen.

Empfehlen
Christiane  Daniel

Toleranz

Ich bin erstaunt, wieviele Menschen sich hier zu etwas äußern, was sie überhaupt nicht beurteilen können. Warum, wieso, weshalb die Dinge bei dem Paar Gauck/Schadt so sind wie sie sind, weiß doch keiner von uns. Und ich frage mich ernsthaft, was daran so schlimm ist, wenn der Bundespräsident nicht nach dem vermeintlich normalen Lebensmodell lebt. Ich finde die Haltung der Beiden mutig und ehrlich.

Empfehlen
Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.02.2013 20:46 Uhr
Cornelia  Holtmann

@ Herrn Heimes

Herrn Gauck wird als Amtssitz das Schloss Bellevue zur Verfügung gestellt. In welcher Weise entstehen dem Steuerzahler Kosten, wenn seine Lebensgefährtin dort ebenfalls wohnt? Das ist doch lächerlich!

Empfehlen
gisbert heimes

"Ist es das, was für Sie eine Beziehung ausmacht?"

Nicht im mindesten, Frau Holtmann. Selbstverständlich können die beiden zusammenleben, ohne jeden moralinsauren Vorbehalt.

Aber nicht 'auf Bellevue'. Denn selbstverständlich leben und wohnen sie (und insbesondere die einkommenlose Frau S.) dort auf Steuerzahlers Kosten.

Von der offenen Frage der Steuerklasse des Herrn Gauck mal ganz abgesehen.

Empfehlen
Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 03.02.2013 20:56 Uhr

zeitkonform

Dann hätte man Wulff auch nicht aus dem Amt mobben müssen, denn was er getan hat, z.B. preiswerte Kredite u.a., haben auch andere vor und nach ihm getan. Nur ist denen keine Medienmeute hinterher gejagt, die aus jeder Bagatelle eine Staatsaffäre machte.

Für mich können beide Schadt/Gauck, machen was sie wollen, BP hätte er nicht werden dürfen und als BP ist er der schlechteste, den wir je hatten, aber zeitkonform.

Empfehlen
Cornelia  Holtmann

Außerdem, Herr Heimes,

halte ich es schon für merkwürdig, dass für Sie das "Bett" wohl das wesentliche Element der Beziehung zwischen Herrn Gauck und Frau Schadt zu sein scheint. Ist es das, was für Sie eine Beziehung ausmacht?

Empfehlen
gisbert heimes

Und ich findes es unerträglich

daß da eine unverheiratete Nichtberufstätige auf Steuerzahlers Kosten mit dem verheirateten Staatsoberhaupt in Bellevue im Bett liegt.

Um es mal mit Volkes Stimme zu sagen.

Empfehlen
Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Klaus Michael Strauss

Gelassenheit und Realitätssinn

Dank für diesen positiv herausragenden Kommentar.

Toleranz, Gelassenheit, Freiheit soweit es mit einem Gesellschaftsvertrag vereinbar ist.

Kernelemente aller aufgeklärten Verfassungen, Bestandteil des Grundgesetzes.

Und wer keine eigenen Kinder haben kann -wie schon biologisch bedingt mindestens ein Zehntel aller Ehen- erwirbt sich hohe Verdienste wenn er sich wirksam für ein vorteilhaftes Schicksal der Kinder und Heranwachsenden allgemein einsetzt.

Empfehlen
Monika Lorenz

Vollstes Verständnis

Ich würde Herrn Gauck auch nicht heiraten, für kein Geld der Welt.

Empfehlen
k. roes.
klaus roesecke (klaro67) - 02.02.2013 19:51 Uhr

Die sog. FIRST LADY hat wenigstens die Wahl!

Wir müssen mit dieser wendehälsigen und grenzenlos opportunstischen Charge leben und bis zum Sanktnimmerleinstag auch noch bezahlen. Und ich war zu meiner Schande noch für ihn.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 20:56 Uhr
Marie Markus

Was für Wahl?

Er ist doch verheiratet und will sich nicht scheiden lassen.

Empfehlen
Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 02.02.2013 18:50 Uhr

Keine ideale Konstellation

Moralisch bewerten möchte ich das nicht, von dieser Seite ist mir das zu banal. Aber: Hätte man vor drei Jahren gefragt: W ü n s c h e n Sie sich einen Bundespräsidenten, der (nicht geschieden) mit einer anderen Frau zusammenlebt, die dann als "First Lady" vorgestellt wird - da bin ich doch sicher: Die überwältigende Mehrheit hätte gesagt NEIN!

Empfehlen
Wolfgang Henrich

Guter Gauck-ler

Ein guter Gauk-ler kommt zu Amt und Würden. Ein sehr guter Gauck-ler gauckelt sogar allen etwas vor und man freut sich über die doch so "moderne" Einstelung eines alten Gauck-lers.

Empfehlen
Closed via SSO

Schade

dass sich Deutschland solches an Vorbildern erheischender Position gefallen lässt.

Empfehlen
Hans-Peter Blume

anstößig

Anstößig ist für mich besonders, daß sowohl Wulff wie Gauck in Widerspruch zu den Lehren ihrer eigenen Kirche und Religion leben, Wulff als Katholik in zweiter Ehe, Gauck als Lutheraner in offenem Konkubinat und Ehebruch.
Was können Wort und Amtseid solcher Männer noch wert sein?
Ich meine mich übrigens zu erinnern, daß Schadt nach der Wahl zunächst verlauten ließ, das
getrennte Wohnen werde beibehalten. Solange das galt, konnte noch gesagt werden, das Beziehungsleben des Präsidenten sei Privatsache.
Ich halte es staatsrechtlich für unvertretbar, daß eine Geliebte jetzt von den offiziellen Stellen der Bundesrepublik als sogenannte "first Lady" behandelt wird. "First Lady" ist zwar kein grundgesetzlich vorgesehenes Amt, jedoch eine protokollarische Stellung, insbesondere im Verkehr mit dem Ausland.
In Hamburg mußte der damalige Erste Bürgermeister Nevermann aus Anlaß
eines britischen Staatsbesuchs zurücktreten, weil man der Königin seine Geliebte nicht als "first Lady" zumuten wollte.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 21:04 Uhr
Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 03.02.2013 21:04 Uhr

doppeltdeutiges Getue

So ändern sich Zeiten und Sitten - wobei manche wirklich verschwinden könnten, aber diese hier, von dem 1. Mann im Staat, hätte ehrlicher gehandelt werden müssen. Denn diese Wahl zeigt nun gar keinen Respekt und Würde vor dem Amt, weswegen aber Wulff gehen mußte, weil er die Würde des Amtes verletzt hätte.

Empfehlen
Hartmut Rauch

Wie es der Zufall will

Vor einiger Zeit fragte ich mich - ohne besinderen medialen Grund - weshalb das Schicksal gerade auf Herrn Gauck gefallen ist, an der deutschen Staatsspitze zu stehen. Bilder der Medien kamen mir ins Gedächtnis: ein von Gram? oder Lumbago? gebeugter Mann in Israel, ein sorgenfaltiges wohlgenährtes Gesicht, das auf den ersten Blick nicht unsympathisch ist. Doch fand ich keinen Grund, weshalb er mit allem, was über ihn bekannt ist, ausgerechnet BP wurde. Heute weiß ich es dank der heutigen Leserbeiträge: weil einer her musste, auf den sich 1000 oder so Volksvertreter der Bundesversammlung einigen konnten. Sein Verhalten und seine persönlichen Umstände habe ihn noch nicht politzeilich auffallen lassen. Das scheint in der BRD schon ausreichend Grund zu sein. Ob nicht doch noch jemand herausfindet, ob er denn Steuern zahlt - und in welcher Steuerklasse, vielleicht mit Freibeträgen für arbeitsbedingten zweiten Wohsitz? Es juckt mich nicht, er ist Sinnbild unseres Staates, leider.

Empfehlen
Ingrid Hoyer

Das Paar passt doch zusammen, beide scheinen keinen Anstand zu besitzen.

Erst wollte ihn von CDU/CSU und FDP keiner, als sie keinen mehr hatten, genügte ein Anruf und er kam schnellstens angelaufen. Wenn dieser Mann Anstand und Würde hätte, dann hätte er: Nein, danke gesagt. Aber so einen einträglichen Posten, mit viel Gelegenheit zur Selbstdarstellung, kann man doch nicht liegen lassen. Dieses "Pärchen" kann mir nicht glaubhaft machen, dass seine Ehefrau glücklich mit dieser "Menage a trois" ist. Was die beiden treiben, ist weder Christlich noch "Geschmacksneutral". Deshalb sollte sich Frau Schadt lieber etwas bedeckter halten, das würde ihr besser zu Gesicht stehen. Aber mit diesen unseren Politkaspern, kommen wir halt immer "vom Regen in die Traufe".

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 17:30 Uhr
peter bernhardt

........mit diesen unseren Politkaspern!

Einer dieser Moralinsäure verspritzenden evangelischen Pastoren von welchen schon Nietzsche sagte: Theologen lügen w e i l sie Theologen sind.

Empfehlen
Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 02.02.2013 16:23 Uhr

Kirchenmoral ist "Gott sei Dank" kein gesellschaftlicher Standard mehr

Es ist schon schlimm genug, dass es Menschen gibt, die nur deshalb in eine kirchliche Organisation eintreten, um ihre Stelle beim kirchlichen Arbeitgeber zu behalten, oder die ihre Stelle verloren haben, weil sie nach einer Scheidung wieder geheiratet haben.

Ich jedenfalls bin froh darüber, dass wir solche Verhältnisse nicht in Berlin haben.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 10:49 Uhr
Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 03.02.2013 10:49 Uhr

@Fritz Reinhardt: Moralisch auf dem hohen Roß

Wer ist das: "Deutsche"? Zähle ich mit meiner Einstellung etwa nicht dazu? Merkwürdige Formulierung, die Sie da benutzen. Und dann sprechen Sie auch noch von " kritischer" und als Krönung von "differenzierter". Bei Ihnen sehe ich nur den pauschalen Begriff "Deutsche".

Von welchem "Fehlverhalten" sprechen Sie da eigentlich. Geben Sie da den Maßstab vor - oder etwa Ihre "Deutschen"?

Das Scheitern einer Ehe ist kein "Fehlverhalten". Eine andere Frau danach zu lieben, ist kein "Fehlverhalten". Eine Scheidung oder Wiederverheiratung ist kein Muß, sondern nur eine Option.

Empfehlen
Fritz Reinhardt

Ich jedenfalls bin froh darüber, dass wir solche Verhältnisse nicht in Berlin haben.

Deutsche sehen das wohl etwas kritischer und differenzierter. Ein Fehlverhalten hebt das andere nicht auf.

Empfehlen
Horst Johnson

Der Fisch stinkt vom Kopfe

Mit diesem Präsidenten.
Er steht für seine Parteienklientel, welches raffgierig und moralisch komplett verkommen ist. Er wurde von keinem einzigen deutschen Bürger gewählt, somit spreche ich ihm jegl.Legitimation ab für einen Bürger auch nur das Wort zu ergreifen, geschweige denn hier irgendwen zu repräsentieren.
Seine größte Fehlleistung war es ein ESM Gesetz, in vorauseilendem Gehorsam, zu unterschrieben um der Parteienoligarchie Vorschub zu leisten. Nachfolgende Generationen werden sich an den namen Gauck, wie Merkel, Schäuble, Steinbrück später als die Sargnägel kommender Generationen erinnern. Mit ihren Namen bürgen sie für russ.zypr.Schwarzgeld, Brüsseler Korruption, milliardenfache Verschuldungsorgien. Wer sich solch einer Politkaste hingezogen fühlt, ist 1.ein Nutznießer dieser oder 2.selber moralisch verkommen.
Deutschland hat besseres verdient als dubiose Geistliche welche sich nicht zuwider sind an insolventen städt.Einrichtungen zu bereichern.

Empfehlen

02.02.2013, 11:02 Uhr

Weitersagen