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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Christine Lieberknecht „Ich hoffe, die FDP kommt in der Lebenswirklichkeit an“

 ·  Thüringens Ministerpräsidentin Lieberknecht verteidigt im Gespräch mit der F.A.Z. den Mindestlohn. Außerdem fordert die CDU-Politikerin die Bundesregierung auf, sich schnell mit einer Rentenreform zu beschäftigen. Sozialministerin von der Leyen lege den Finger in die richtige Wunde.

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Otto Meier

Nicht Fisch nicht Fleisch, Frau Lieberknecht.

Die gute Frau sieht zwar die Probleme, wagt aber nicht, klar Stellung zu beziehen, wohl aus Gründen der Parteiräson. Typisch PolitikerIN eben, nichts als heiße Luft.

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 05.10.2012 14:28 Uhr

Werter Herr Lobeck, dann möge Herr Hengsbach

doch auch in China missionieren.

Ihre einseitige, klassenkämpferische Betrachtungsweise hilft niemandem, insbesondere nicht jenen, denen Ihre Sorge gilt. Das (quasi) Entlassungsverbot des Monsieur Hollande ist kurzsichtig und wird für Frankreich ein Riesenproblem. Das dauert etwas, kommt aber unweigerlich.

Es ist auch nicht moralisch, jemanden in der Firma zu beschäftigen, der dort nicht produktiv tätig sein kann, denn irgendwann werden die Arbeitsplätze der anderen Mitarbeiter gefärdet. Ohne Innovation und Produktivitätsfortschritt könnten wir die 80 Mio in unserem Lande nicht ernähren und Sie dürften sich wie 1850 Ihre Weisheitszähne ohne örtliche Betäubung ziehen lassen.

Die Schumpetersche "Schöpferische Zerstörung" wird uns weiterbegleiten - ob wir wollen oder nicht. Entweder gestalten wir den Prozess - oder wir schauen zu, wie Andere uns zum Spielball ihrer Interessen machen. Diese Anderen werden Pater F. Hengsbach mit Sicherheit nicht lesen.

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Lisa Gernot

Die Lebenswirklichkeit der FTP sollte künftig bedeuten

das diese Partei nie wieder über 5% kommt.

Das wäre schon einmal ein guter Anfang für Deutschland!

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Dr. Christian Jäger

Der Weg in den Sozialismus

Die vielen Pfarrers- und Ministerpräsidententöchter in politischen Ämtern tun dieser Republik nicht gut. Alle diese aktuellen Politiker zeichnet aus, dass sie scheinbar von einem höheren Ideal, das nicht von dieser Erde ist, beseelt sind. Der selbständige Bürger, der sich vom Staat emanzipiert, ist nicht mehr ihr Ziel, sondern sogar ihr Feind. Sie haben keinen Bezug zur Marktwirtschaft und wirtschaftlicher Selbständigkeit, die auch monitäre Anreize braucht, um möglichst frei vom bevormundenden Staat etwas aufzubauen und zu erhalten. Wo liegt der Anreiz für eine selbständige Altersversorgung, wenn der Staat dies teilweise übernimmt - mit Hilfe von Schulden für die nächste Generation oder Steuern? Man hat auch in anderen politischen Fragen (Aufgabe nationaler Selbstbestimmung, Gender Mainstreaming, leistungsloses Fordern) das Gefühl, dass die DDR in das politische Vakuum der alten Bundesrepublik weit mehr eingedrungen ist, als umgekehrt die Ideen von Marktwirtschaft und Bürgertum.

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Volker Kulessa

Realitätsverlust

es ist genau diese Wahrnehmung von Wirklichkeit, die mit der Realität wenig gemein hat, warum amn die CDU nicht mehr wählen kann. Volkwiortschaftliche Imkompetenz paart sich da mit Ignoranz zum Nachteil der Arbeitnehmer.

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Maximilian Gruschtschow

Lebenswirklichkeit der FDP

die FDP wird tatsächlich in der Lebenswirklichkeit ankommen und beider nächsten Bundestagswahl gnadenlos abgestraft werden, da sie keine liberale Politik verfolgt. Diese Partei ist inzwischen vollkommen überflüssig.

Stattdessen: PdV

Planwirtschaft hat noch nie funktioniert. Wir brauchen weder "Mutti" und CDU/SPD/Grüne/FDP die meinen, sich um alles kümmern zu müssen, sondern endlich wieder die Freiheit das zu tun was wir für richtig halten!

"AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!"

Es wird Zeit, die Politiker abzuwählen, die denken, uns in jeder Hinsicht bevormunden zu müssen!

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 05.10.2012 10:46 Uhr

"Es kann nicht sein, dass bei wachsender Wirtschaftskraft die Sozialausgaben steigen."

Systembedingt muss es jedoch leider so laufen: Bislang hat noch jeder Rationalisierungsschub börsennotierter Unternehmen Kursanstiege bewirkt. "Sozialverträglich" über Frühverrentung, Nichtneubesetzung oder auch über Entlassungen einerseits, Ausgliederung in geringer bezahlende Subunternehmen, überproportionaler Leiharbeitssektor etc. andererseits, die nicht selten staatliche "Aufstockung" benötigten, ließen die Rationalisierungsgewinne fast ausschließlich bei der Kapitalseite und belasteten außerdem den Sozialetat. Die gleichzeitig durch Rot-Grün bewirkten Steuerentlastungen der Kapitalseite müssen außerdem bedacht werden.
Diese Gegebenheit lässt Friedhalm Hengsbach, der aus sozialethischer Sicht eine zunehmend stärkere Beteiligung des Gemeinwesens an den Produktivitätsgewinnen fordert, sogar von Raub durch die Kapitalseite sprechen.
Kurzum, das schon vor 200 Jahren von der Aufklärung geforderte Primat des Moralischen Gesetzes ist der Sozialwissenschaft Ökonomie fremd geblieben.

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Carsten Zimmermann

Die Baustellen sind viel größer

Es ist doch nicht mit einem Mindestlohn getan. Wir haben Tarife und die Umgehungs-Möglichkeiten müssen geschlossen werden. Da liegt bei den Löhnen das Hauptproblem.Bei den Sozialkassen dürfte es keine Ausnahmen geben. Jeder müsste einzahlen inc. Beamte und Selbstständige etc. Also weg mit der Beitragsbemessungsgrenze.
Ich frage mich insbesondere bei dem Thema Altersarmut,wie ein Arbeiter,der gerade genug verdient um zu überleben, noch privat vorsorgen soll? Also sind wir wieder bei den Löhnen.
Werte Politiker,bereinigt zuerst einmal das System,denn wer denkt es genüge ein wenig an den Schrauben zu drehen,hat selbige wohl etwas locker!

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 05.10.2012 10:25 Uhr

Frau Lieberknecht sprich nur von Ansprüchen

und nicht von denen, die sie bezahlen müssen. Das ist die neue Ausgewogenheit.

PS; Dem Fragesteller ist das wohl nicht aufgedallen.

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Durchaus vernünftig kommen mir die Gedanken Frau Lieberknechts vor - im Gegensatz zu den negativen

Urteilen einiger Vorkommentatoren. Natürlich denkt Thüringens Ministerpräsidentin in den engen Grenzen des Systems, von dem nicht gesagt ist, daß es wirklich zukunftsfähig ist. Doch ist die Kurzsichtigkeit politischer Entwürfe ein generelles Problem.

In seiner Weltfremdheit geradezu lächerlich ist nun freilich das Argument der Kritiker gegen Mindestlöhne, die Entgelte für Arbeit würden auf dem freien Markt ermittelt. Diesen solle der Staat nicht stören. Wo bitte gibt es denn in dieser Gesellschaft noch marktwirtschaftlich ermittelte Preise für Arbeit? Praktisch nirgendwo.

Das Ausmaß der Einkommensunterschiede zwischen oben und unten ist in erster Linie kein Abbild der Leistungsunterschiede, sondern des Machtgefälles zwischen Arm und Reich. Und dieses Machtgefälle hat inzwischen derartige Ausmaße angenommen, daß man von einer Neofeudalgesellschaft sprechen muß. Das leistungslose Einkommen gibt es bei uns schon längst. Doch nur für die Spitzenverdiener in Finanz- und Großindustrie.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.10.2012 13:46 Uhr
Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 05.10.2012 13:46 Uhr

Dann, geehrter Herr Rechtsteiner haben wir den

nächsten Eingriff in das Marktgeschehen, dessen Existenz ich wegen seiner hohen Produktivität erhalten möchte. Ich sehe das Problem der niedrigen Löhne, sehe aber in Thüringen keine überbordende Neofeudalgesellschaft, eher viele Betriebe, die um ihr Überleben kämpfen. Die Neofeudalgesellschaft sitzt eher in Berlin und Brüssel.

Wir scheinen also vor einem Dilemma zu stehen

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu, Herr Seidl

Doch wie lange sollen die Geringverdiener auf die Systemrevolution warten, die die ohnmächtigen (doch in der Regel gutverdienenden) Systemkritiker für unabdingbar halten?

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Andreas Seidl
Andreas Seidl (ASeidl) - 05.10.2012 10:32 Uhr

Die Symptome zu vermischen ohne die kausalen Zusammenhänge bringt auch ncihts

Die Ursachen für die Tatsache, daß die kleinen Leute immer "ärmer", die Reichen immer "reicher" werden liegt in der inflationierenden Geldpolitik. Wo die Inflation und negative Realzinsen, die Kaufkraft von Löhnen, Renten, Hartz IV, Ersparnissen und Altersvorsorge Jahr für Jahr schrumpft, können die, die an der Ausweitung der Geldmenge profitieren, wie Banken oder wer dank Minizinsen mit großen Kredithebeln arbeiten kann (Konzerne) immer mehr Reichtum anhäufen. So funktioniert die Umverteilung von unten nach oben! Und die Politik heizt das ganze noch an indem alles mögliche gerettet und immer mehr Schulden gemacht werden. Auf diesem Hintergrund sind Vorschläge wie Mindestlöhne, Zwangsaltersvorsorge u.s.w einfach nur lächerliches Herumdocktern an den Symptomen.

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Herbert Weidinger

Gut so

In vielen Fragen eine sehr vernünftige Frau die versucht, das soziale Gewissen der CDU neu zu beleben und die übelste Klientelpolitik der FDP in die Schranken zu weisen. Man kann doch z.B. in Skandinavien beobachten, dass anständige Löhne für alle, freie Krankenversorgung, ordentliche Grundsicherung und hohe Steuern zu geringer Arbeitslosigkeit, geringem Schuldenstand, vorbildlicher Kinderbetreuung, gleichmäßiger Vermögensverteilung und einer sehr zufriedenen Bevölkerung führen. Davon sind wir in Deutschland weit entfernt.

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Heralt Schöne

Lob der Frau von der Leyen

Die Frau von der Leyen wird hoffentlich bald an die Luft gesetzt. Sie hektisiert herum, liefert ohne Not der SPD Themen und schüttet überall Geld hinein, wo es bestenfalls nicht schädlich ist. Frau von der Leyen schadet der CDU. Das müsste Frau Lieberknecht doch erkennen!

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K. Peter Luecke

Was ...

... macht die Dame eigentlich in der CDU !? Typus und Inhalte sind 100% SPD-kompatibel!

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 05.10.2012 09:42 Uhr

Gähn

da schwadronieren immer mehr Parteipolitiker wild rum. Die Taschen selber bestens gefüllt, Luxuspensionsanspruch (?) festgekrallt. Ist wohl wieder Wahlkampf.

Auf die Idee sich zu schämen, weil sie Bürgern Geld klauen und Teil des Problems sind, darauf kommen Parteipolitiker nicht. Gegebenheiten zu ändern zum Vorteil der normalen Menschen - das schon gar nicht.

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Closed via SSO

Lebenswirklichkeit? Da war ein Eugen Richter vor über 100 Jahren viel weiter

und las den Anhängern des Bismarckschen "Feudal-Reichssozialismus" (siehe RVO, "Staatsbildungseinrichtungen " u. a. ) und den (noch) bürgerlichen Sozen regelrecht die Leviten. Und er sollte recht behalten. So, u. a. mit einer ziemlich genauen Beschreibung einer DDR ca. 70 Jahren bevor sie "aus Ruinen entstand", in Ruinen lebt und Ruinen hinterließ.

Liebe Genossen, laßt Euch nicht von der Lebenswirklichkeit täuschen.

Die CDU hat fertig. Solche Frauen brauchen wir nicht. Männer, wo sind die liberalen, für die Freiheit des Menschen (Naturrecht) kämpfenden Männer geblieben? Opportunistische Pantoffelhelden. Solche Männer brauchen wir auch nicht. Freiheitsliebende Bürger der Welt vereinigt Euch.

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Bernd Fell
Bernd Fell (Fell1) - 05.10.2012 09:32 Uhr

Lieberknechts und Wagenknechts FDP-Wünsche …

unterscheiden sich wohl nur wenig und auch nur wenig von denen der SPD und Grünen.
Aber: Gegen alle planwirtschaftlichen, sozialistischer Tendenzen im öffentlichen und politischen Mainstream spricht der relative Erfolg der Deutschen Volkswirtschaft in der aktuellen Krise. Dieser Erfolg ist auf soziale marktwirtschaftliche Wirtschaftspolitik und auch auf Arbeitsmarktreformen und Deregulierung – dank nicht nur der aktuellen sondern auch der Regierung Schröder – zurückzuführen. Und in der aktuellen politischen Landschaft kann eigentlich nur eine starke FDP diesen Kurs auch in Zukunft sichern – trotz der bedauerlichen und ärgerlichen Probleme um Personen und einzelnen Sachfragen in dieser Partei.

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Ralf Kraemer

Lebenswirklichkeit

So ist also die Lebenswirklichkeit einer Schrumpfrepublik: Politiker wollen im 500 Jahre alten Luther-Wahn das Paradies auf Erden schaffen, den Wohlfühl-Kuschel-Staat. Wer diese DDR-light bezahlt, sagt Frau Lieberknecht nicht. Die nächste Generation zum Abbezahlen der jetzt angehäuften Schulden (siehe die Griechen Deutschlands in NRW) ist gar nicht da (quantitativ). Frau Lieberknecht blendet die Wahrheit (Wirklichkeit) mit populistischen Dummgeschwätz aus und tritt in die Fußstapfen von Kraft, Kramp-Karrenbauer und Co.

Das ist also die neue CDU alla Pofalla/Merkel: CDU - Nein Danke!

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Andreas Seidl
Andreas Seidl (ASeidl) - 05.10.2012 09:15 Uhr

"Lebenswirklichkeit" da sollten Sie mal ankommen Frau Lieberknecht

1) Überall in der Welt, wo es Mindestlöhne gibt sind diese Hungerlöhne. Das wird auch hier so kommen.
2) und das ist auch die Erklärung für 1) - warum gibt es denn so viele Menschen, die Schwierigkeiten haben von ihrem Geld zu leben? - Neben der steigenden Konsumsucht - jeder Lehrling braucht heute schon iPhone und 1er BMW - sind die Einkommen die letzten 20 Jahre wesentlich geringer gestiegen als die Inflation. Ursache für die Inflation ist unverantwortliche Geld- und Fiskalpolitik eben dieser Politker. Trotz Rekordsteuereinnahmen, niedrigster Arbeitslosigkeit und Minizinsen schaffen es der Schäuble und seine Länderkollegen nicht ohne neue Schulden auszukommen! Hieran sieht man am deutlichsten die beballte Unfähigkeit der politischen Klasse insbesondere der CDU, die letztendlich bürgerlich tut aber sozialistische Umverteilungspolitik macht am schlimmsten von allen! Wer schafft den neue Sozialleistungen wie Elterngeld, Betreuungsgeld u.s.w.? - ach so bürgerliche Union!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.10.2012 10:57 Uhr
Björn Opitz
Björn Opitz (hrbjoern) - 05.10.2012 10:57 Uhr

Lebenswirklichkeit?

"jeder Lehrling braucht heute schon iPhone und 1er BMW"

In Ihrer Welt möchte ich leben.

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Robin Jessen
Robin Jessen (Robin69) - 05.10.2012 08:51 Uhr

Arbeitslosigkeit durch Mindestlohn

Auf die entscheidende Frage "antwortet" Lieberknecht mit einer Gegenfrage. Man kann es als zynisch ansehen, dass es linken Politikern, zu denen man die Dame zählen muss, zum Teil anscheinend egal ist, dass für ihre Symbolpolitik die Schwächsten mit Arbeitslosigkeit bezahlen müssten. Man kann die Nettoentlohnung am unteren Ende durch Steuerpolitik erhöhen, dafür spricht viel, zumal für viele Menschen mit niedriger Produktivität bei den hohen Grenzentzugsraten im Niedriglohnbereich das Aufnehmen zumindest einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit schlicht nicht mehr lohnend ist, aber man kann nicht ohne Verlust den Markt außer Kraft setzen. Das ist Populismus der schlimmsten Art.

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Michael Muscholl

Was passiert mit thüringer Bauarbeitern, wenn Mindestlöhne bezahlt werden müssen?

Sie sind arbeitslos, weil ihr Chef in den Boomregionen in Süddeutschland nicht mehr konkurenzfähig ist. Es gilt dann überall derselbe Lohn und die teuren Unterbringungskosten in Bayern und BW zerstören die Wettbewerbsfähigkeit.

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