20.08.2011 · Schon lange vor der Nominierung Christian von Boettichers als Spitzenkandidat hatte die Führung der CDU in Schleswig-Holstein Hinweise auf dessen Verhältnis zu einer Minderjährigen.
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Ende 2009, Anfang 2010: V. Bötticher lernt 16-jährige kennen u. "lieben".
Frühjahr 2010: Bötticher erfährt, dass er Kandidat für das Ministerpräsidentenamt werden soll. Daraufhin ca. Mai 2010 Trennung von der "aufrichtigen" Liebe (16-jährige).
15.10.2010 Heirat in Las Vegas mit seiner "Dauer-on/off-Beziehung". (Die hatte er auch schon vor der Liaison mit der 16-jährigen).
Juni/Juli 2011 tauchen erste Gerüchte über Verhältnis zu der 16-jährigen auf.
Bötticher hat bisher seine Heirat überall verschwiegen, galt als unverheiratet.
August 2011: Tränenreiche (Krokodilstränen) Rückzugsrede. Kein Wort über seinen Ehestand.
In der Presse taucht seine Heiratsurkunde auf. Bötticher schweigt hierzu.
Ehefrau soll ihn inzwischen verlassen haben.
Bötticher fühlt sich von der Presse "verfolgt" u. von der eigenen Partei verlassen. Zur Heirat immer noch kein Kommentar.
Danke Herr von Bötticher, solche charakterfeste u. ehrliche Politiker, wie Sie einer sind, braucht das Land eher nicht! Verlassen Sie freiwillig die CDU.
Einige Herren Leser hier verstehen offenbar ebensowenig wie seinerzeit der unglückliche Herr Dr. von Boetticher, worum es geht. Noch (ich betone: noch) ist die Klientel der Christlich-Demokratischen Union nicht soweit, dass sie merkwürdige Liebschaften ihrer Spitzenleute akzeptieren könnte. Die Deutschen leben dank demokratischer Entwicklung und Befreiung von katholischer Bevormundung in einer freien Gesellschaft. Boettichers private Eskapaden sind aber Ausdruck von Unreife. Seine Tränen zum Abschied (nicht von der Heranwachsenden, sondern vom Spitzenamt) zeugen von unmännlicher Sentimentalität. Punktum.
Die ganze Sache ist einfach UNSÄGLICH und löst mir Kopfschütteln aus, wie es ein Schleudertraum fürchten lässt! Glaubt dieser Mann _allen_Ernstes_, dass die sexuelle Beziehung zu einer Minderjährigen, bei über doppeltem Altersunterschied etwas völlig "Normales" sei und sich damit rechtfertigen ließe, dass Eltern, oder Umfeld so was auch noch absegnen? Wie wenig Selbstreflektion braucht es um jegliche moralische Zweifel über Bord zu werfen und sich dann auch noch vor die Öffentlichkeit zu stellen und über die "Illoyalität" seiner Partei zu klagen? Das beweist doch nur, dass dieser Mensch in einer ganz eigenen Welt von Moral und Ethik zu leben scheint!
(S)eine Welt, von der ich nur hoffen kann, dass sie NIEMALS von unseren Töchtern gestreift wird, geschweige denn sie der Maßstab für eine politische Vertretung MEINER Interessen werden DARF - NIEMALS!
Es macht die Sache im Kern kein bisschen entschuldbar, wenn es auch noch Menschen gab, die so etwas geduldet haben! Im Gegenteil! Mir stellt sich _ernsthaft_ die Frage nach deren Sicht auf Ethik und Moral?! Ich KANN mir KEINE Eltern vorstellen, die ihre Tochter dafür her gäben - ich KANN mir das GAR NICHT vorstellen!
Was wären das für Eltern?!
Was muss das für ein Mensch sein?!
Es mag sein, dass die Mehrheit der Menschen so denkt wie Sie (es schreiben), aber zielführend ist das deshalb nicht.
Gute und richtige Entscheidungen treffe ich in verantwortlicher Position nicht automatisch, weil ich ein braver Familienvater bin.
Verliebtheit ist ein biochemischer Ausnahmezustand und kann jeden treffen.
Herr Wowereit ist als Party-Löwe bekannt, Ole v. Beust hatte einen deutlich jüngeren Lebensgefährten, die Herren Schröder und Fischer sind zum vierten Mal mit jeweils deutlichen Jüngeren verheiratet, Herr Seehofer verläßt Frau und Kinder und bleibt im katholischen Bayern Chef der CSU, Nein hier wird einfach nur wieder mit zweierlei Maß gemessen, weil die Medien und Emanzenwelt so gerne einen Mißbrauchsskandal suggerieren möchte. Dieselben Minderjährigen dürfen in NRW wählen! (aber sexuelle Selbstbestimmung wird hier indirekt abgesprochen)
Diese Affäre ist ungeschickt und potentiell kompromittierend, deshalb hat er Ämter und Kandidatur aufgegen. Das ganze menschlich zu bewerten/zu verurteilen steht Ihnen nicht zu. Hätte er dennoch kandidiert wäre es jedermanns freie Wahl, ihn aus diesen Gründen nicht zu wählen.
Ein Zitat für konservative Moralapostel: Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!
Sie: "Die einzig wichtige Frage war doch, ob die CDU-Wählerschaft einem Spitzenkandidaten Vertrauen schenkt, der im 40. Lebensjahr ein Liebesverhältnis zu einem 16jährigen Mädel unterhielt."
Und wie sieht´s aus bei 50-jährigen, die mit 'ner 25-jährigen ein Liebesverhältnis haben, oder mit einem 60-jährigen, der mit ´ner Studentin ein Liebesverhältnis unterhält? Was hat Liebe mit dem Alter zu tun? Hier spielt doch mehr der Neid der auf die Zuschauertribüne Verbannten eine Rolle als die Moral, Männer gönnen sich untereinander wenig und Frauen sich untereinander gar nichts. Sonst liefen nicht immer mehr von ihnen zum Plastik-Chirurgen und ließen sich mit Silicon und Butolin aufpäppeln und den Speck absaugen.
Wieviel Felle kann man von einem Bären noch abziehen?
Langsam aber sicher sinkt die "Berichterstattung" zu diesem ausgelutschten Thema weit unter Stammtischniveau. Der Mann hat einen Fehler gemacht, ihn zugegeben und für sich schmerzliche Konsequenzen gezogen.
Die primitiven Neandertaler der Medien müssen aber weiter auf ihm herumtrampeln. Recherchiert und schreibt lieber über wichtige Themen, die Deutschlands Schicksal betreffen! Z.B: warum Deutschland alle Macht freiwillig an undemokratische EU-Gremien abgeben will?
Warum sogenannte VolksvertreterInnen aller Parteien gegen die Interessen Deutschlands und des deutschen Volkes agieren?
Und vor allem: warum die Medien einheitlich eine einseitige Manipulation in Richtung EU-Sozialismus betreiben?
"Parlamentsverwaltung und parlamentarische Kontrolle an der Universität Hamburg"
Der Titel klingt schon so trivial, dass sich einem die Fußnägel aufrollen.
Kann sich jemand mal Boettichers Diss auf Plagiate hin anschauen?
Setze einen Kasten Bier, dass die Arbeit 'schmutzig' ist.
Mangel an Urteilsfähigkeit und Selbstkontrolle...
...das scheint mir das eigentliche Problem zu sein. Es gab in der bisherigen Diskussion nur wenige moralisierende oder bigotte Positionen - und das ist auch gut so. Immerhin ist die Sache nicht illegal - und über Geschmack kann man nicht sinnvoll streiten. Auch können Politiker keine Vorbilder sein, das verhindert bereits ihr Persönlichkeitsbild (mit "Lügenfähigkeit" als Kernkompetenz).
Von Führungskräften (Politik, Wirtschaft etc.) muß man aber Urteilsfähigkeit und Selbstkontrolle erwarten dürfen. Und dass es Herrn v. Boetticher daran mangelt, hat er allemal unter Beweis gestellt. Unabhängig davon, wie die beiden Betroffenen ihre Beziehung im Innenverhältnis empfunden haben mögen, mußte dem Mann klar sein, daß seine "Liebe" niemals - nicht mal im Jahr 2011 - kommunizierbar sein wird und jeglichen politischen Ambitionen massiv im Weg stehen würde. Wer möchte denn von Männern geführt werden, die ratzfatz von einer 16-jährigen hingerissen sind, den Liebeskasper spielen und ihre Urteilsfähigkeit verlieren? In meinen Augen ist dieser Mann als Führungskraft und Entscheider völlig ungeeignet. Dieser Aspekt ist mir in der bisherigen Diskusssion zu kurz gekommen.
Geschmack und Menschenkenntnis
Der Bürger jann ja nur ahnen, wer von den Beiden (vB oder die Lolita) welche Vorteile aus dieser Liaison gezogen hat. Wenn Sie aber Teile der gemeinsamen Kommunikation quasi veröffentlicht, ist das menschlich absolut disqualifizierend. Frau wußte genau, warum sie mit einem Spitzenpolitiker zusammen war. Wann wird sie enttarnt?
Boetticher: "Meine Privatsache"
Hier irrt Herr von Boetticher, und ich wundere mich über seine Naivität. Er durfte lieben, wen er wollte - im Rahmen der Gesetze. Nun ist er so frei, alles Mögliche zu tun, ohne Aufsehen zu erregen. Die einzig wichtige Frage war doch, ob die CDU-Wählerschaft einem Spitzenkandidaten Vertrauen schenkt, der im 40. Lebensjahr ein Liebesverhältnis zu einem 16jährigen Mädel unterhielt. Das sind Allüren von Popstars oder anderen Individualisten.
Ein Politiker ist nie privat. Sein Privatleben spiegelt seine Vorlieben und seinen Geschmack; ergo haben die Wähler ein Recht, darüber zu erfahren. (Das gilt übrigens auch für Merkel, geb. Kasner, verheiratete Sauer. Westerwelle, Wulff oder Gabriel.) Ein Mandatsträger kann nicht im Nachtclub auftauchen und sagen: Hier bin nicht als Politiker, sondern als Privatperson. Interessant, dass es an der Förde nie langweilig wird. Nach Dr. Dr. Barschel und dem falschen Doktor (aber echten Grafen) Kerssenbrock braucht sich die CDU über Mangel an Medienrummel nicht zu beklagen.
Christian von Boetticher und die "Neidhammel"
Viele der Rechtschaffenen, die jetzt Christian von Boetticher kritisieren, sind doch nur "neidische Hammel".
Aber ich verstehe die Parteiraison und unsere scheinheilige Gesellschaft: Das "christliche Menschenbild" darf nicht beschädigt werden - die hehren Werte unserer Gesellschaft müssen aufrecht gehalten werden - was Christian von Boetticher getan hat, "das tut man nicht".
Fragt noch jemand nach der Biologie? Ist noch jemand, angeblich "christlich", barmherzig? Werfe keiner Steine auf Christian von Boetticher!
Leider heißt Christian von Boetticher nicht "Christiano de Berlusconi" - man würde ihm hofieren!
... den Boetticher längst in der Hand hatte, wissen wir nun. Aber womit hatte B. den C. in der Hand, dass der so lange stillgehalten hat? Warum hielt er schließlich nicht mehr still? Die Gerüchteküche im Zweimeerland brodelt unheilschwanger ...
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Klar, Carstensen hatte nichts mit dem Boetticher-Sturz zu tun, wusste auch erst "sehr spät" davon, und war eigentlich auch nirgendwo Ministerpräsident. Und die Erde ist eine Scheibe.
schon lange? wie lange war sie denn nun 16?
fragt man sich.
War sie vielleicht absichtlich 16?
Wie kann man nur .....
So, so - sie hatte "Hinweise". Und nun?
Kopf ab? Schw ... ab? Ins Fegefeuer mit den Wissenden? Wann eigentlich hat auch die Union die Privatsphäre beerdigt? In der es egal ist, was jemand tut, solange er/sie nicht gegen Gesetze verstösst? Und niemanden, exakt niemanden etwas angeht, ausser den Beteiligten? Politik auf Boulevardniveau - und der Pöbel applaudiert.
Ich kann diese Vögel langsam nicht mehr sehen
Ich wusste erst spät, hatte erst spät, ahnte nichts, hörte nur vage.....
Unabhängig von diesem unsäglichen Herumgeeier (es sagt ohnehin keiner die ganze Wahrheit), frage ich mich zunehmend, was unsere Politiker eigentlich für Charaktere sind?
Die einen bohren am dünnen Teil des Brettes und erschleichen sich akademische Würden, die anderen lassen sich als Cheflobbyisten entlohnen, schwingen blumenreiche Reden - alles um der Karriere willen. Erweisen sich dann als Amtsträger aber als Teil- bis Totalausfälle.
Die nächsten steigen mit jüngsten Damen ins Bett und schluchzen dann um ihre verpatzte Karriere.
Als Zuschauer und Wähler steht man konsterniert da, wendet man sich ab und ist rat- und fassungslos.
Es gäbe Arbeit und Probleme genug - und diese Vögel sollen sie lösen???
Es wurde zwar schon viel Druckerschwaerze verbraucht
um ueber diese Affaire mit einer 16 Jaehrigen zu berichten aber wenig ueber die anderen Qualitaeten die Herr von Boettichers als Politiker hat oder gehabt hat bevor diese Sache an die Oeffentlichkeit kam. Wenn ich mich nicht irre war er ledig, also frei ein Verhaeltnis mit der jungen Frau zu haben wenn sie bereit war. Ich verstehe nicht so ganz das Palaver und das Geschrei in dieser Sache.Denke politisches Kalkuel war wohl der Ausschlag ...?
DasSchlimme ist nicht das Verhältnis
Das war sogar legal.
Schlimm ist
1: er hat das Verhältnis beendet als er erfahren hat, dass er zum Spitzenpolitiker aufgebaut werden soll.
2: hat er es seinem Mentor gegenüber zugegeben und dennoch versucht seine Karriere fortzuführen (Medienanwalt), bis zur Bildzeitung.
Wo sind wir nur gelandet, wenn die Parteigenossen kein anderes Mittel sehen, als den Duck auf ihn via Bild unerträglich zu machen?
Das hätte ihm doch sofort klar werden MÜSSEN, dass er untragbar geworden ist.
Bei aller Toleranz wäre er so stets medienwirksam angreifbar und es wäre nur eine Frage der Zeit gewesen, zumal die Kleine ja auch nicht gerade immun gegenüber den Medien ist.
Da ergeben sich weitere provokante teils sorgenvolle Fragen.
Mit wem oder was der CDU-Kandidat Affären hatte oder nicht - ist sowas von egal. Mich interessiert, ob er - wie Schäuble und Merkel - etwa auch Deutschland in der EU versklaven möchte oder ob er dagegen ernsthaft Widerstand leistet. Wenn die politische Richtung stimmt, ist das Privatleben sowas von nebensächlichl ..
Wahrscheinlich gab es genauso frühe Hinweise im Fall...
einer zusammengestückelten Doktorarbeit. Schließlich muss man ja etwas in der Hand haben, wenn man Störendes beseitigen will. So bringt man seine Leute systematisch auf Linie. Jedermann hat nun mitbekommen, dass sich der Einsatz 16-Jähriger lohnen kann, wenn es darum geht, jemanden politisch auszulöschen. Da tun sich ganz neue Perspektiven für Ferienjobs auf.
Das deutsche Umerziehungslager DDR 2.0 wird planmäßig nach Merkelowas Vorstellungen weiter betrieben.