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CDU Ringen um Schavan-Nachfolge

 ·  Die CDU-Landesverbände ringen darüber, wer für die bisherige Stellvertreterin Angela Merkels, Annette Schavan, in der Partei aufrücken soll. Die Saar-CDU bringt Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer ins Gespräch. Beste Chancen aber werden Julia Klöckner zugesprochen.

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Reinhilde Rauschenbach

Bätschler-Installateurin

Während mein Sohn ein auwendiges wissenschaftliches-math Studium der Ingenieurwissenschaften absolviert, darf sich dafür in Kürze Bätschler nennen.

Frau Dr. Schavan hat demgegenüber über ein völlig belangloses theol. Thema promoviert und habilitiert und kann sich so den Dr. und Prof.-Titel umhängen.

Unfair und ganz mies rücksichts- und verständislos. . Wann verschwindet die Schlechtleisterin und die im wesentlichen gute Selbstdarstellerin endlich in der Versenkung der Geschichte.

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Christoph Mueller

Frauen überrepräsentiert

"...es sei heutzutage unumgänglich, dass auf eine Frau eine Frau folgt"

Bei solchen Aussagen fällt es einem schon schwer, noch sachlich zu antworten. Als nächstes wird einem dann wohl erklärt, dass diese Forderung natürlich auch für die Vorsitzende gilt und die CDU bis in alle Ewigkeit nur noch von Frauen geführt werden darf ?

Inzwischen sind von 5 (co-)Vorsitzenden der CDU drei Frauen, darunter auch die Vorsitzende, die ja besonderes Gewicht hat. Bei etwa 25% weiblichem Mitgliederanteil in der CDU ist das eine ausgesprochen üppige Repräsentanz für Frauen, finde ich. Meiner Meinung nach sollten, um hier wieder eine gewisse Verhältnismäßigkeit herzustellen, die bislang von Schavan und v.d.Leyen besetzten Stellvertreterposten von Männern besetzt werden, z.B von Strobl und von MacAllister. Ein Mysterium, wie es überhaupt zu der gegenwärtigen Situation kommen konnte.

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 20.08.2012 18:14 Uhr

in welche Richtung will die CDU ?

Na ja, es scheint hier eher um pokern als um ringen zu gehen.

Die Frage ist, in welche Richtung die Gesamt-CDU gehen will. Bleibt sie auf dem eingeschlagenen, harten, neoliberalen Weg, der Gegner gerne diffamiert, wie Strobl z.B. Walter Sittler in Sachen S 21 diffamiert hatte oder geht die CDU einen kooperativen, sozialen Weg, für welchen Julia Klöckner stehen könnte.

Selbige würde ich befürworten.

Allerdings halte ich es für Schwachsinn zu erklären, dass auf eine Frau in einem Amt immer auch eine Frau als Nachfolgerin gelten müsse.

Männer können genauso gut das Amt im Bildungs-Wissenschaftsministerium besetzen wie eine Frau.

Aber die CDU wird es schon richten. Klöckner wäre die idale Konkurrentin mit Erfolgsaussichten gegen Kurt Beck.

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Walpurga Müller-Schmidt

Wiederwärtiger als das Geschachere ist nur...

der Satz, dass "auf eine Frau eine Frau folgt". Wer soetwas von sich gibt, der unterstellt, dass Posten die mit Frauen besetzt sind eigentlich besser mit Männern zu besetzen sind, aber weil da halt vorher schon eine Frau drauf war, man das auch besser so lässt, weil die Frauen sonst ja eh keine Chance hätten. Liebe Feministinnen, Frauenrechtler und anderes "G'schwerl" aus Deutschland, ihr habt es geschafft, dass knapp 50% der Bevölkerung als Minderbemittelte abgestempelt werden, denen man nur wegen der Quote auch mal einen Posten gönnen muss und wenn dann mal ein solcher Posten "wegen der Quote" besetzt wurde, man das auch umbedingt so lassen sollte.

Frauen, die glauben sie kommen nicht vorran wegen irgendwelcher Glassdächer sind die echten Warmduscher und Selbstbemitleider unserer Zeit. In der Menge der Fälle ist es wie hier: Es gäbe bessere Personen (neutral!) als sie selbst, aber das will man nicht wahrhaben. Dass die CDU sowas macht ist sowieso erbärmlichst...

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Björn Schumacher

Kramp-Karrenbauer spielt in der CDU links außen

Über Julia Klöckner weiß ich eher wenig. Positiv sei vermerkt, daß sie sich gegen die Verwendung von Anglizismen gestellt hat (wenn auch mit der überflüssigen, politisch korrekten Beschwichtigung, es ginge ihr nicht um "Deutschtümelei"). Kramp-Karrenbauer dagegen verkörpert die zeitgeistlastige Links-CDU. Bei Thilo Sarrazin entdeckte sie 2010 "Gedankengut aus der NS-Zeit", schmähte dessen Anhänger als "Bodensatz in der Gesellschaft" und sagte in einem FAZ-Interview zum NSU-Terror wörtlich: "Wir müssen uns alle gemeinsam entschuldigen!" Bleibt die Frage, ob Kramp-Karrenbauer ihre Phrasen aus opportunistischer Anbiederung an Rot und Grün oder echter Überzeugung absondert. Verglichen mit ihr wirkt Merkel wie eine Säulenheilige des Konservatismus! Wie die CDU mit solchem Personal künftige Regierungen stellen will, bleibt ihr Geheimnis.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.08.2012 22:27 Uhr
Martin Hofmann-Apitius

Was Julia Klöckner angeht ...

.. so kann ich Ihnen weiterhelfen .... ehemalige Weinkönigin, Chef-Redakteurin bei einer Wein-Postille und ansonsten gelernte Lehrerin (mit einem Fächerkanon, der schon früh für die Politik-Karriere prädisponierte: Internationale Politik, Agrarpolitik sowie Sozialethik, Wirtschafts- und Bioethik. (Quelle: Wikipedia). Ihre Magisterarbeit „Struktur und Entwicklung der europäischen Weinbaupolitik“ möchte ich nicht weiter kommentieren ....

Frau Schavan würde mit einer Lehrerin, die mit den "Studienschwerpunkten" Sozialethik, Wirtschaftsethik und Bioethik reüssierte, eine würdige Nachfolgerin im CDU-Vorstand haben; der Schwerpunkt Bioethik qualifiziert Frau Klöckner dann auch gleich noch zur Nachfolge als Ministerin des BMBF.

Ich möchte wetten, dass das durchschnittliche CDU-Mitglied nicht mal weiss, was für eine Qualifikation ein CDU-Vorstandsmitglied eigentlich haben sollte ... Ethik mit Weinkenntnis dürfte für die meisten CDU-Wähler durchaus hinreichender Grund sein, sie zu wählen

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